Claras Allerleiweltsgedanken

Die Story vom schrumpligen Apfel …

38 Kommentare

… nicht nur …

sondern auch, aber wer mich kennt, weiß, dass das nur das „Aufhängerchen“ ist.

„Christine, du kommst jetzt langsam in die Jahre, da musst du dir Gedanken über deine Schönheit machen. Zerknitterte Laken nach einer (heißen) Nacht sind ja durchaus akzeptabel, doch aus dem Spiegel muss dich ja dieser Knitterlook nicht gleich anspringen. – Und wenn es erst einmal so weit ist wie mit diesem Apfel, dann ist eh alles zu spät!“

1401 Apfel-Wellness-Kur

Und sofort pflichtete ihr die vorlaute Clara bei und meinte, dass auch andere Bloghausenbewohner schon über ähnliche Themen sinniert und reflektiert haben.

Sofort schlug sie ihr ein Schönheits-Wellness-Bad vor. Das Ergebnis war frappierend – zumindest von hinten. Nicht umsonst existiert ja der Spruch „Von hinten Lyzeum, von vorne Museum“.  – Als sie sich das Wellness-Bad-Gefäß genau betrachtete, fragte sie sich, ob nicht stärker der Aufdruck „Ich liebe dich“ als denn das Wasser die Wandlung zur (fast) jugendlichen Schönheit geschafft hat.

1401 Apfel-Wellness-Kur ErfolgAber Frau kann ja nicht immer und stundenlang in blauen Wellness-Schüsseln baden, um danach frisch wie ein junger Apfel auszusehen.

Also muss es noch andere Wege geben, um frisch und jung auszusehen.

Dieser Gedanke hat zwar auch was mit Wasser zu tun – auch mit Wasser von außen – doch durch die in Badeessenzen enthaltenen Wirkstoffe werden Stress abgebaut und Entspannung gefördert.

Und das jagt dann die Sorgenfalten weg!

1401 Badekollage

Und dann – ganz zum Schluss – kommt mir die rettende Idee, wie man faltenfrei oder faltenarm wird. Man badet wie ein Blatt im eiskalten Wasser, wird dadurch schockgefroren und  wenn man es lange genug so aushält, ist man dann beim Auftauen viel jünger als die Umwelt.

1401 Montage Blatt

Durch Gudruns Kommentar kam mir dann noch eine andere Möglichkeit in den Sinn, faltenarm zu werden. Wenn ich all diese Kalorien, über die gestern so lange und ausführlich gespottet und verhandelt wurde, die werde ich zukünftig nicht mehr vom Hof jagen, denn die Haut vollschlanker Leute hat weniger Gelegenheit, sich in Falten zu legen. – Also, die FIONA-Diät wird gar nicht erst in Erwägung gezogen.

Ein guter Fotochirurg hat mir mal vorgeführt, wie ich ohne Falten aussähe – und jetzt bin ich wirklich hart am üerlegen, ob ich mein Geld sparen soll, um mir die Haut hinter die Ohren zu tackern. *grins hoch drei*

1401 Clara Montage neu

Im Fotoblog könnt ihr auch noch ein bisschen was sehen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

38 Kommentare zu “Die Story vom schrumpligen Apfel …

  1. Wusst‘ ich doch schon lange: Du wirst immer jünger!
    🙂

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    • Und wenn ich dann im Kindergartenalter oder sogar im Säuglingsalter ohne Haare, ohne Zähne und ohne Harnkontrolle angekommen bin, dann weiß ich, dass ich wieder mal übertrieben habe. – Und deswegen stoppe ich den Prozess jetzt und gleich und werde in Ruhe und Gelassenheit älter und alt.

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  2. Wer mal lachen will: Es gibt diverse Seiten über Photoshopdisaster.
    Die hier z.B. :
    http://www.psdisasters.com/2012/01/top-10-photoshop-disasters-of-2011.html

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  3. Geh ins Adlon- man wird Dich sofort erkennen. So ganz in lila- über alles andere zu sprechen ist unnötig!

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    • Sonja, du verwirrst mich mit dem „Adlon“ – du meinst nicht den dreiteiligen Film, der gerade lief? – Oder hängt im Adlon schon mein Steckbrief, weil eine Lilafrau ein zerknittertes Bettlaken als Andenken an eine Nacht geklaut hat? – Das war ich nicht! Ich schwöre es!

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  4. Schnuffelchen, SPS oder Tina, du hättest mich glattweg übers Knie legen können, wenn ich je ernsthaft diesen Gedanken hätte oder gehabt hätte. 🙄
    Ich bearbeite ja viele Fotos, die allgemeine Sachen zeigen – aufhellen, beschneiden, Farbe weg oder zu – aber komisch, bei den eigenen traue ich mich das nicht, zumindest nicht, wenn ich sie zeigen will.
    Na gut, da werde ich der Fiona also ungerührt zuhören, wie sie ihren Mahlzeiten guten Tag sagt, ohne was von ihr in Bezug auf die Technik lernen zu wollen.
    Es wäre fast Sünde zu nennen, wenn ich ernsthaft was an mir ändern wollte – mein funktioneller Zahnbefund ist da allerdings ausgeschlossen, und Hördremmel zählen auch nicht. – Für die Pfunde am Popo müsste ich diesen nur häufiger von seinem Stuhl darunter trennen.

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    • Wenn man sowas bei eigenen Fotos allzu verfälschend macht, dann wird es auch irgendwas zwischen absurd und peinlich. Vor allem, wenn man bei einem persönlichen Treffen (bspw. mit anderen Bloggern) plötzlich 20 Jahre älter ist als auf einem mit Weichzeichner und andere (Un)Möglichkeiten vergewaltigten Eigen-Portrait. Du weißt das, ich weiß das, viele andere auch. Alle nicht und über die lässt es sich dann trefflich … na ja, nennen wir es mal „staunen“, nöch?! ;o))

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  5. Ich wollte nur mal klarstellen, dass ich das jetzt nicht geschrieben habe, um „fishing for compliments“ für viele oder wenige Falten zu erreichen. – Ich hatte beim „Fratzenbuch“ – in diesem Falle ist die Verballhornung vollkommen in Ordnung – diesen Link mit den gruseligen Fotos gesehen: http://weeklynewslive.com/germany/skin-182/?t202kw=de-1-1
    Und dann ist mir noch irgendwo aufgefallen, wie das mit dem Bilderhübschen geht – und das Fazit der Geschichte für mich: Ich bin und bleibe was ich bin: die Clara mit dem (relativ) scharfen Blick, dem gut funktionierenden Verstand und dem nötigen Maß an (Selbst-)Ironie, um das Leben hier und im echten Leben zu meistern.

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  6. Hi, Clara, Du strahlst von innen, DAS ist es! Da kann kein Foto-Chirurg bessere Arbeit leisten.

    Für mich deutlich sichtbar, am rechten Foto ist Dein Charisma weg … am linken strahlt es nur so 🙂

    Sieht man leider immer wieder: plötzlich ist das Gesicht weg – nur noch eine Maske da.
    Nein, danke.

    Ich liebe meine Falten 🙂

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    • Ach Eva, wenn ich erst die Weisheit erreicht habe, zu sagen: „Ich liebe jede Falte, ich liebe jedes Gramm an mir, ich schätze jeden Quadratzentimeter Orangenhaut“ – dann bin ich entweder abgeklärt und weise oder kurz vor dem 100. Geburtstag, wo man sich über solche Nichtigkeiten wie Falten keine Gedanken mehr macht.
      Ich will auch „mein Gesicht“ behalten und bin glücklich, dass ich nicht auf (Wahl-)Plakate oder Großleinwände muss.

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  7. Clara, du hast überhaupt keinen Grund zu tackern, so jugendlich, wie du noch aussiehst. Wo sind denn da Falten? Bei mir würde sich das lohnen, aber wie sehe ich dann aus? Nee, ohne meine vielen Falten würde mich wohl keiner mehr erkennen. Das Leben hinterlässt Spuren und zu meinen Spuren stehe ich 🙂

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    • Ute, selbst wenn ich mehr Grund hätte zu tackern, würde ich es nicht tun. Stell dir mal vor, du machst diese Prozedur mehrmals im Gesicht – leistest dir aber nicht das gleiche am Körper – da denkt ja jeder, der dich unbekleidet sieht, dass da eine Verwechslung stattgefunden hat. Es gibt doch Kinderbücher, wo man die Figuren aus drei Teilen zusammensetzen kann. – Mit einem dauergelifteten Gesicht sieht man so aus, dass die Bestatter dann sagen: Schade drum, dass sie soooooooooo jung sterben musste.

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    • Elvira, glaube mir, vollkommen unabhängig von dir habe ich oben den gleichen Link eingestellt – ich fand die Reklame bei Fb nämlich so etwas von gruselig – Monster sind ja nichts dagegen – und Millionen von Frauen fallen darauf rein, das ist das Schlimme.

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      • In der Antwort auf Gudruns Kommentar, hab ich übersehen – mir hat mein Sohn den Link geschickt (natürlich als Verballhornung). Das ist wirklich gruselig! Aber manche Frauen würden sich auch ihre eigene Sch… ins Gesicht schmieren, wenn ihnen jemand verspricht, dass sie danach 20 Jahre jünger aussehen würden.

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        • Leider, leider hast du damit so etwas von Recht, denn sonst wären wohl die Herren Schönheitschirurgen nicht die bestbezahltesten Ärzte – und das nicht nur in Deutschland, dieses Wahnsinnsgeschäft mit der Jugendlichkeit boomt überall.

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  8. Wie? Du siehst doch aus wie ein junger Hüpfer, liebe Clara 😎
    Kannst wirklich zufrieden sein. Wenn der Geist so etwas nicht mehr zustande bekommt, wie diesen Post zu formulieren und gestalten, das wäre schlecht. Und die paar Falten sehen aus wie Lachfalten. Lachfalten kann man nicht genug haben…
    😀 Gut gebotoxt!!!
    LG
    Isis

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    • Hihihi, Isis: „Ich bin ein junger Hüpfer, zumindest in Gedanken“
      Ich höre noch wie heute den Mann auf meiner Etage der Wohnung, die ich 1985 bezog – ich also gerade 40, er so ca. 85plus. Er redete mich immer mit „Kindchen“ an – damals habe ich immer geschluckt, später konnte ich es verstehen. 45 Jahre Altersunterschied ist ja wirklich schon fast eine Großelterngeneration.
      Glaube mir, ich wollte hier nicht Komplimente über mein Aussehen einfangen, sondern mich eher über den Jugendlichkeitswahn überall belustigen. Die Sache bei Fb (Link weiter unten) ist so grotesk, dass ich darüber schon nicht mehr lachen kann.

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  9. Tja, liebe Clara, das sieht schon bei jungen Models albern aus, wenn auf dem Foto die ganze Hautstruktur weggeweichzeichnet wird, dass man nicht eine Hautpore mehr sieht. Wie soll denn das aber erst bei uns alten Weibern aussehen? 😀 Ich kann mich noch gut an den Spaß mit dem Merkelschen Wahlplakat erinnern.
    Ach, nee, ich will das nicht. Stell dir mal vor, ich komme nach so einem Weichzeichnungsanfall ins Bad, seh mich im Spiegel und mit entfährt: „Wäääää! Wer bist du denn?“ Ich bekomme doch den Schreck meines Lebens.
    Ich stehe heute Nacht lieber zu meinen Lachfalten. (Du bist vielleicht eine Marke! :D)

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    • Gudrun, ich behaupte hier mal steif und fest, dass ich mit meinem Alter keine Probleme habe. Anfang der 90er Jahre – ich also ca. 47 Jahre – machte ich eine Fahrradtour. Irgendwann hörte ich zwei Mädchen was von einer „alten Frau dort hinten“ tuscheln. Zu dieser Zeit drehte ich mich noch um, wer denn hinter mir steht. Da stand aber keine. – Und als mich dann kurze Zeit später ein Kleinkind im Fahrradanhänger anstrahlte und „Oma“ brabbelte, war ich erst erschrocken und dann restlos überzeugt.
      „Weichzeichnungsanfall“ – was habe ich gewiehert vor Lachen. Ich kann ja mal meine Fotochirurgin befragen, welche Laserinstrumente sie verwendet hat. Noch schöner ist, sie hat sich auch ihr eigenes Konterfei vorgenommen, das zeige ich bald.
      Verstehe ich das richtig: Sähst du so eine weichgezeichnete Lichtgestalt in deinem Spiegel, du glaubtest glatt, du hättest Besuch von deiner jüngeren Schwester 🙂

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      • Von wegen! Als ich noch keine Falten hatte konnte ich über den folgenden Spruch noch lachen:
        „Jeder sieht mal morgens zerknittert aus. Geht’s aber tagsüber nicht mehr weg, ist man alt.“ 😀 Also nichts mehr mit entknittern!
        Zu mir wurde letztens auch gesagt: „Was du zeichnest am Rechner? Aber du bist doch alt.“ Wääääää! Wer? Ich?

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  10. Lucie, dir müsste doch auf meinem Blog fast alles bekannt vorkommen – der Hintergrund, ein Teil der wunderbaren Badeessenzen, die ja in deinem Überraschungspaket waren, mein Gesicht, meine Fotos. Aber schön, dass es und ich dir dennoch gefallen.
    Jetzt muss ich noch an einem anderen Post basteln und dann geht es ins Bett.

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    • Mein Sohn unterrichtet an einer Schule für Fotografie in Berlin Beauty-Retusche und hat mächtig gegen den Weichzeichner zu kämpfen. Entweder haben die Models dann keine Hautstruktur mehr, sehen aus wie Latexmasken, oder die Farben und Schatten werden gleich mal aus Versehen über das ganze Gesicht geschmiert. Es gibt da auch diverse Software, die so allerlei verspricht mit einem Mausklick und die lieben Schüler glauben zu Beginn nicht, dass die Sache, wenn man sie ordentlich machen will, Stunden dauert.

      Und ich arme Suppe muss mir jedesmal das Geningel vom Jan anhören, wenn der mich besucht. Dem werd ich mal was zeigen!

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      • Gudrun, hat die Arbeit Stunden gedauert, dann könnte man das Ergebnis ja fast als „Betrug“ bezeichnen. Diese Schnellprogramme wie light room oder Weichzeichner oder oder oder bringen ein Ergebnis, wo man den „Joke“ doch auf den ersten Blick sieht, falls man bereit ist, es als Joke anzuerkennen. – Warte mal, bis ich am 17. die andere „Joke-Arbeit“ zeige.

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        • Das ist auch Betrug, wenn du es so willst, aber die Werbeindustrie will Perfektion, und welcher Mensch ist schon perfekt. Manchmal geht das allerdings auch ins Höschen und Pannen passieren selbst bei der „VO..E“. 😀

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        • Wenn ich dich richtig verstehe, müssen dann Leute, die ihn anwenden und so tun wollen, als wenn sie das selbst nicht sehen, eher zum Optiker. – Na gut, das ist bedenkenswert.

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