Claras Allerleiweltsgedanken

Musst du mal „an die Decke geh’n“ …

28 Kommentare

dann lass es stilvoll stets  gescheh’n! –
Fällt dir die Decke auf den Kopf,
dann hilft dir nur ein dicker Schopf. –
Musst du dich nach der Decke strecken,
ist das dann meist kein Zuckerlecken. –
Wenn zwei zusammen unter einer Decke,
dann ham se meist was zu verstecke. 🙂

**************

„Eigentlich“ hasse ich sie ja, diese gereimten Unsinnigkeiten, doch heute verzeihe ich mir mal diesen Ausrutscher.

Wer schon mal in Moskau oder St. Petersburg war, hat sicher einen bleibenden „positiven “ Architekturschock bekommen oder sogar behalten. Damit kann die Berliner U-Bahn nicht mithalten. Doch einige Bahnhöfe sind recht stil- und prunkvoll ausgestattet, doch mir geht es heute nicht um kunstvolle oder werbetechnische Wandgestaltung, sondern einzig und allein um die Decken in Bahnhöfen der Linie U3. Je jünger die Bahnhöfe sind, desto schmuckloser. Ganz besonders schmucklos sind die Freiluftbahnhöfe – da frieren die Leute nicht nur, nein, sie haben auch nichts Schönes, um sich warme Gedanken zu machen.
Wie sagte doch unser „Feier-Prinz“: „Berlin ist arm, aber sexy“. Das muss er irgendwie gaaaaaaaaaaaanz anders gemeint haben.

Ich werde jetzt hier keine Architekturvorlesung über die einzelnen Bahnhöfe oder deren Erbauer halten, sondern euch hier und im Fotoblog nur ein paar Fotos zeigen zur Demonstration, dass meine Eingangsthese richtig ist. Die ausgesuchten Bahnhöfe heißen alle was mit -platz: Heidelberger Platz, Rüdesheimer Platz, Fehrbelliner Platz, Hohenzollernplatz.

Vom Heidelberger Platz gibt es ein Video, das noch besser den Gesamteindruck wiedergibt. Also nur wer will: Die Werbung zu Beginn kann man problemlos überspringen.

Neben dieser Kollage könnt ihr im Fotoblog die Sachen in einer Galerie sehen.

1801 Deckenmontage

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

28 Kommentare zu “Musst du mal „an die Decke geh’n“ …

  1. Pingback: Stelle dein Licht nicht unter den Scheffel … « Claras Allerleiweltsgedanken

  2. Clara kommt mal an die Tafel? Habe Inventur gemacht zum Thema: „Rechts in den Seitenleisten ist ja ein Überangebot von Infos, da verläuft sich ja “Klein-Clara” fast *hihi*“
    Mein Überangebot neben dem WP Kram sind dezente 9 Klicks. Ist unzweideutig einstellig! Und ich hatte nur Westschule, seufz. *haha* 🙂

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    • Da siehst du mal, wie schnell sich die armen alten Ostschüler einem Überangebot gegenüber sehen – das sind sie nicht gewohnt von früher her, da gab es z.B. drei verschiedene Staubsauger, einen billigen, einen teuren und einen unbrauchbaren. – Also mea culpa, bei mir ist ja auch eine Menge in der Seitenleiste – vielleicht macht es einfach nur die zweispaltige Seitenleiste, die mich so überfordert.

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  3. Bei dieser Aufklärungs’stunde‘ habe ich fast Tränen gelacht! Wie kann man nur so na** … na ja, er ist ja noch ein Kind. ;o)

    Olivia lästert mir inzwischen zuviel mit Iris rum. Das nervt irgendwie nur noch. Ach ne, sie lästern ja nicht, sie stellen ja nur fest. Das – mit Verlaub – ist billig! Und in dem Punkt bin ich von Olivia echt enttäuscht. Da hätte ich ihr/ihm deutlich mehr Stil zugetraut.

    Aber sonst … jou, danke, nöch?! ;o))

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    • Ob es nicht so ist, dass Olivia sehr stark mit der Dschungelkönig(in)krone liebäugelt? Und dann kann sie nicht immer nur die Gute spielen, das wollen die Leute wahrscheinlich nicht hören und sehen.
      Aber der absolut nichts-Sagende und immer Neutrale ist doch der Arno = Dagobert.
      Es ist schon eine komische Sendung, sie wird nicht zu meiner Lieblingssendung werden.

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  4. Gut, dass du mal nach oben geschaut hast, Clara. Aus der Perspektive sieht auch die Berliner U-Bahn richtig gut aus. Hier gibt es keine U-Bahn und nur grauen Himmel, also gar keine Motive.

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  5. So manche Berliner U-Bahnhöfe können sich wirklich sehen lassen, aber es gibt auch leider die anderen…

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  6. Die U7 ist auch eine Fotoreise wert – da hat man beides: Abscheu und Bewunderung (zweiteres so in der Spandauer Ecke).
    Liebe Grüße von einem Ende der 7!

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    • Andere U-Linien harren noch meines Fotoapparates – *lach*
      Soeben habe ich das „Apparat-zu-Apparat-Fotografieren“ probiert aber es sind sehr viel Spiegelungen zu sehen.

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  7. Wo Du überall hinschaust. Sogar nach Oben. Das gefällt mir überaus. Also weiter, nicht nur Gradeaus.

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  8. Da kann man nur hoffen, dass niemand auf die Idee kommt, diese Architektonischen Kleinode modernisieren zu müssen. Diese Mischungen aus Glas und Beton mag ich einfach nicht.
    Schone Bilder, liebe Clara. Die Montage gefällt mir.
    (Aber wer ist der freie Prinz?)
    Gruß von der Gudrun

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    • Du verwirrst mich ja wieder mit deinem Tippfehlerchen: Ich meinte keinen „freien“ Prinzen, sondern einen „Feier“prinzen – und das ist unser Oberbürgermeister, der durch seine Fehlleistungen beim Flughafenbau maßgeblich dazu beigetragen hat, dass Berlin zumindest arm ist. – Und für die andere Behauptung hat ER ja in Berlin einen guten Grund, denn hier ist neben San Francisco eine Hochburg für die Regenbogenfahne.

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  9. Man kann es einfach nicht abstreiten: früher gaben sich die Bauleute so viel mehr Mühe! Details waren wichtig, Facetten und Nuancen gaben den besonderen Touch, den die meisten Leute heute noch immer bewundern. Und dann? Ich kann und will nicht glauben, dass die Handwerker einfach nur faul oder unbedarft wurden! Aber woran lag es, diese nüchterne Lieblosigkeit in die Architektur einziehen zu lassen? Traurig!!!

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    • Vallartina, ich vermute ganz, ganz stark, dass es das reine Geld ist, woran es liegt. Früher wurde einmal gebaut, und das aber ordentlich. Heute wird so viel gepfuscht, dass die gleiche Sache mehrfach gebaut werden muss – also bleibt kein Geld für Schmuck und Verzierungen. – Vielleicht ist es auch heute die Masse, die gebaut wird, da geht die Liebe zum Detail verloren.
      Aber so lange kein Krieg die alten Sachen zerstört, können wir uns ja daran erfreuen.

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  10. Kann man ein Ratespiel machen, finde das Zentrum.
    In Berlin http://www.tepass.de/files/u-bahn_berlin-netz_1.jpg

    Moskau http://russland.ru/metromoskau/images/1998-144kb.gif

    Paris http://www.vernaison.net/ima/rer.jpg

    Irgendwas war da mal anders in Berlin….

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    • Nach den drei U-Bahnnetz-Grafiken, die ich mir hintereinander und nebeneinander alle aufgerufen habe, stelle ich fest: Berlin hat kein Zentrum, in Berlin ist alles gleichfarbig. Moskau hat wenigstens noch einen Kreis und Paris einen hellen Fleck. – Diesen Kreis, der allerdings mehr ein Oval ist, gibt es in Berlin nur von der Ringbahn = S-Bahn. Du meinst sicher den kombinierten U/S/Bahnplan, da könnte man vermuten, dass die Zone A das Zentrum ist – ist es aber nicht, dafür haben wir zwei: ein Ost- und ein Westzentrum, und die bleiben sicher auch so.

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  11. Ooooh, ab 3:20 eine Fledermaus! Manchmal denke ich, das Dschungelcamp müsste für mich das reinste Paradies sein! *g

    Schöne Bilder und ein interessantes Video, liebe CC!

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    • Ich sollte keine Kommentare beantworten, bevor ich die erste Tasse Kaffee ausgetrunken habe. Daraus kannst du schlussfolgern, dass ich gut und lange geschlafen habe. – Ich habe 3:20 nicht für eine Video-Minutenangabe gehalten, sondern für die Uhrzeit und kam ins Grübeln.
      Du in deinen besten Zeiten wärst wie Olivia, nur nicht so trans…. Nach dieser aufregenden Aufklärungsstunde für Joey vor 3 Folgen werde ich mich doch jetzt nicht festlegen, ob -sex…, vestiert oder oder oder
      Das Video kam mir ganz zufällig unter die Finger.

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