Claras Allerleiweltsgedanken

Umfrage, nicht nur für die Fans aus dem Ruhrgebiet

39 Kommentare

Ich habe es gerade mit Umfragen, denn vor kurzem ging es um das Fortschreiten der Verblödung — Deutschlands, der Medienlandschaft oder meiner eigenen.

Heute geht es nicht um Verblödung, sondern natürlich um das genaue Gegenteil.

Bitte die richtige Antwort ankreuzen oder benennen. Aussagen:

A) Ich laufe jetzt nach Hause.
B) Geh‘ doch zu Hause … siehe das Video http://youtu.be/kx1L4jNyDoY ab 00:45
C) Ich fahre jetzt nach Tele*funken, um den Fernseher zu tauschen.

a) Alle Antworten sind richtig

b) Alle Antworten sind falsch (weil das Zuhause viel zu weit weg ist und ich nie und nimmer laufen könnte, zum Beispiel)

c) A) ist trotz der eigenartigen Aussage richtig und C) kann nur richtig sein, denn Lucie, der Ruhrpottschatz, sagt es immer so. Wie oft muss sich am Telefon grinsen und habe natürlich immer den Witz im Kopf mit ALDI und dem Deutschen und dem Ausländer = Türken oder auch ein anderer könnte es sein:

Wo gehtsen hier nach ALDI?
ZU(!)
ALDI?
Was, schon zu – is doch noch gar nich so spät.

Lucielein, ich will dich nicht ärgern, aber das musste mal geschrieben werden.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

39 Kommentare zu “Umfrage, nicht nur für die Fans aus dem Ruhrgebiet

  1. Furchtbar, … tut einfach nur in den Ohren weh, … aber so richtig! Aber noch viel schlimmer finde ich, wenn die Menschen ALS und WIE verwechseln: Ich mache etwas besser wie, … da bekomme ich Putenpelle!

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    • „Putenpelle“ gefällt mir, Winnie.
      Bei „ich bin schneller WIE du“ kräuseln sich auch meine Nackenhaare, aber noch besser ist: „Ätsch, ich bin älter als wie du!“ Und da kannst du nicht widersprechen!

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  2. http://tonari.wordpress.com/2013/02/06/nach-gehen/

    Das mit dem Trackback scheint nicht geklappt zu haben.
    Aber ich wollte doch sooo gerne noch ein Lanze für Lucie brechen.

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  3. Pingback: Frau Tonari

  4. Und wenn dann noch die verschiedenen Mundarten dazu kommen wird es erst recht unverständlich..aber lustig, gelle? Noch ein paar Fremdsprachen dazumischen und schwupps ..tata.. ist eine neue Sprache geboren…z.B. Denglisch. Amüsant….
    Wünsche dir eine gute Nacht
    Isis

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  5. Danke für diesen herrlichen Link von Bastian Sick – auch ich hatte meinen Spaß. Nun sage einer noch, eure Sprechweise sei falsch: „Ich geh nach Aldi noch zu Lidl.“ Der hat ein Herz für euch!

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  6. Na ich glaube, du musst ruhrpöttisch noch ein wenig üben – oder bisse auch eine Zugereiste?

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  7. Außer ‚d’r Butter‘ gibt es hier im Süden noch statt ‚der Tunnel‘ meistens ‚das Tunnel‘ (mit der Betonung auf der 2. Silbe). Ich finde diese regionalen Unterschiede einfach klasse. Und Du weißt doch, ‚Die Schwaben können alles außer Hochdeutsch’……
    Grüßle Bellana

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  8. Ey, gehst du Aldi?
    Isch schwör
    Bringsz du Zutschini!

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  9. A) B) und C) sind richtig 🙂 Vorallem B im Fußballstadion. Und wie mein GöGa mir sachte: „ZU Aldi? Wenn die Zu haben brauch ich doch garnich mehr hin!“ Mein Chef will mich auch imma verbessern. Geht nich mehr.. das Kind is schon in den Brunnen gefallen 😉 So sind wirRuhpottler nu ma.

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    • Hallihallo, das war mir sonnenklar, das hier von dir diese Meinung kam. Wäre ja auch sehr sonderbar, wenn nicht. – Ich finde euch Ruhrpottler ja knuffigwunderbar, das sollte ja auch nicht einen Deut Kritik bedeuten, nicht wahr? – Cheffe ist wohl auch so ein unverbesserlicher Sprach-richtig-sprecher-Reiter oder so ähnlich! Grüße an euch alle!

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  10. Wenn duuuuuuuuu das so verstanden hättest, dass ich Lucie ärgern wollte, hätte ich mich gleich ins Auto setzen müssen, um „nach dir zu Hannover „, pardon, natürlich anders herum zu fahren und das richtig zu stellen. Es gibt einige im Blog, die haben „Welpenschutz“, da zählst du drunter, und „Artenschutz“, da zählt Lucie drunter. „Necken immer, ärgern nümmer!“
    – Und natürlich danke für den letzten Aufklärsatz – ich wusste doch, das irgendwas foll falsch war.

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  11. Erst habe ich den eingeblendeten Kasten abgearbeitet, da war deine Antwort schon zu sehr nach hinten gerutscht. Ich bin nämlich heute gleich nach Mitternacht vor dem Fernseher eingeschlafen und dann nur noch gegen 2.30 Uhr ins Bett gewankt – leicht kreuzlahm.
    Schade, dass hier noch keine anderen Regionalkämpfer das Wort ergriffen haben, denn ich denke, das so wunderschöne Ruhrgebiet ist hier mehrfach vertreten.
    Natürlich sind beide Antworten richtig – für dich und andere – und wenn du dir das mit der Fahrt wirklich überlegen solltest, komme ich eigenrädrig vorbei, um dir deinen Fahrwillen wieder einzustreicheln, einzukosen, auch einzureden 🙂 Lucie, du weißt doch, ick mag DIR!

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  12. Also ich gehe z u Herrn Aldi und fahre auch z u ihm. 🙂 Dann fahre ich n a c h Hause und jetzt bin ich z u Hause. So, ist alles klar???? Jetzt aber tue ich d e n Butter auf d a s Teller und streiche mir ein Butterbrot 🙂 Das allerdings ist mundartbedingt.

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    • Ute, der vorletzte Satz ist kein Spaß nich??? Die Geschlechterwahl zwischen der, die und das ist ja wohl auch das schwierigste an der deutschen Sprache. Bloß gut, dass ich nur in Gesamtdeutschland als Zugereiste (s.u. tonari) gelte, denn in dem kleinen Teil D. sprach man auch schon deutsch – watt’n Glück!

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  13. Also ich sag nur A 🙂 – auch wenn es heißt, wer A sagt, muss auch B singen 😉
    Nö, ich bleib bei „nur A ist richtig“.

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    • Wärst du nicht du, würde ich ja sagen: Wie langweilig, das Leben besteht doch nicht nur aus einem Buchstaben. Aber deines hat im Moment vielleicht eher zu viel als zu wenig (Buchstaben) Bestandteile, also nehme ich freudig nickend deine Antwort entgegen. Du bist ja vor kurzem wahrscheinlich höchst freudig NACH Hause gegangen.

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  14. kleiner junge: „ich warte vor der tür!“ überlegt, korrigiert sich: „vor DIE tür!“ – selbst gehört in berlin und darum doppelt schön… eine berliner eigenheit ist ja das vertauschen von dativ und akkusativ. berlin, ick liebe dir.

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    • Vieles, vieles höre ich im Unterbewusstsein. Bei meiner Schwägerin freue ich mich immer – warum ich das so deutlich wahrnehme, weiß ich nicht – wenn sie sagt: „Da habe ich mich aber dazu gefreut!“
      Und bei Lucie „lauere“ ich schon förmlich drauf, „nach“ was sie gerade wieder gegangen ist. Ich bin schon nahe dran, es auch so zu sagen – wahrscheinlich nur nicht lernfähig genug.

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  15. Das legen wir doch jetzt mal großzügig unter regionale Eigenheiten ab,. Nicht wahr, Lucie? 😉
    Übrigens gehen auch in McPom einige Mitmenschen nach, ähm nach Al*di, Re*al oder so.
    Ich gehe jetzt aber nicht nach Hause. Ich bin nämlich schon da 😉

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    • Gibt es denn da nicht dieses „wunnerschöne“ Lied: „Geh doch zu Hause …“
      Du weißt doch, liebe Britta, Zu- und Eingereiste gibt es überall in Berlin, ob aus dem Norden wie Rostock oder aus dem Osten wie Görlitz – warum nicht auch aus’m Ruhrpott.

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    • Schätzelein, ich hoffe du hast in diesem Satz von dir: „So schnell kann man mich verärgern … da muss schon einiges mehr passieren!“ einfach nur ein nicht vergessen? Sonst sitze ich den ganzen Abend hier und heule – zumindest die ersten 5 Minuten!

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    • Jaja, in Thüringen, in der Region um das Hermsdorfer Kreuz gehen die Leutchen beim’dn Lidl. Ich glaube, da geht noch einiges. 😀
      Ach Mensch, ich bin wieder zu spät dran, aber ich bin eben erst nach Hause gekommen, heeme sozusagen, mit ohne nach/zu.

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  16. auf „meiner Insel“ gibt es keinen Aldi – so muss ich mich nicht entscheiden 🙂 GLG Leonie

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  17. Ach, ob AUF Aldi, ZU Aldi oder NACH Aldi, Hauptsache er hat da, was ich einkaufen will 😉

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    • Mit einer gewissen Art von Pragmatismus kommen nicht nur die Bayern oder die Franken, sondern auch andere Leute am besten durchs Leben.
      Als ich so ein ganz klein wenig über die deutsche Sprache gegrübelt habe mit den Präpositionen und anderen Schw…ierigkeiten, musste ich feststellen, dass es wirklich nicht immer leicht ist, für was frau sich entscheiden soll – nicht nur vor den gefüllten Regalen, sondern auch und vor allem im Sprachregister.

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