Claras Allerleiweltsgedanken

27 BSuM für Lucie und einen Antonius für mich

27 Kommentare

Eigentlich müsste ich heute ganz groß einen St. Antonius, den Schutzpatron aller Dussel, Schussel und Vergesslichen zeigen – dem schulde ich nämlich noch Geld, das ich ihm versprochen habe.

Schon vorige Woche sah ich mich vor der Garagentür mit dem Schlüsselbund meines Sohnes vor verschlossener Tür stehen, Wohnung ging dann natürlich auch nicht. – Eine Nachbarin holte per Telefon die Nachbarin herbei, die meinen Ersatzschlüssel hat. Ende gut, aber eben noch nicht Ende.

Aus Erfahrung klug, deponierte ich einen Ersatzschlüssel an versteckter Stelle, um nicht immer auf meine Nachbarin angewiesen zu sein. – Und das war seeeeeeeeeeeehr vorausschauend.

Ich gestern – beim Zahnarzt fiel mir auf, dass die Jackentaschen kein Schlüsselbund enthielten. Wie von der Tarantel gestochen Termin verschoben und wieder nach Haus. Nichts baumelte – wie heimlich erhofft – an der Wohnungstür. Der Ersatzschlüssel zeigte: „Verschlossen“ – also musste derdiedas Schlüsselbund außerhalb der Wohnung abhanden gekommen sein. – Bedrückt und mit Alpträumen wieder zum Zahnarzt gegangen.

Auf dem Rückweg jeden qcm Dreckschnee nach Schlüsseln abgesucht – erfolglos. Ich höre ja nichts runterfallen, bei Schnee schon gleich gar nicht – hätte also auf diese Weise verlustig gehen können.

Dann schon am Haus – plötzlich fiel mein Blick auf den Fahrradraum. Dort hatte ich nachgeschaut, ob evtl. mein Fahrrad Asyl finden kann, falls mich der Vermieter aus der Garage schmeißt, wo auch das Rad steht.  Dort hing er, ganz leise im Wind schaukelnd und ich war irgendwie erleichtert. Könnt Ihr das gar verstehen?

Diese ganze Verspätung und das nicht ans-Auto-kommen war auch der Grund, warum die Rechner-Fachmann-Option erst heute stattfindet.

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Ich hoffe, dass es euch ausreicht, hier nur Fotos zu sehen, weil ich Infos in diesem Falle für überflüssig halte, die könnt ihr dem Link entnehmen. Der Brunnen steht in Lichterfelde, einem Unterbezirk von Steglitz und ziemlich in meiner Nähe. Die drei Wappen am oberen Ende symbolisieren die drei Stadtbezirksteile Lichterfelde, Langwitz und Steglitz.

Gesamtansicht - und die drei Kerzen symbolisieren Lichterfelde, wo ich seit 2000 zu Hause bin

Gesamtansicht – und die drei Kerzen symbolisieren Lichterfelde, wo ich seit 2000 zu Hause bin

Aber ich zeige euch auch die anderen Ansichten der Wappen

Aber ich zeige euch auch die anderen Ansichten der Wappen – das ist Steglitz

... da bleibt jetzt nur noch Lankwitz übrig - hoffentlich ist es nicht umgekehrt mit der Wapperei

… da bleibt jetzt nur noch Lankwitz übrig – hoffentlich ist es nicht umgekehrt mit der Wapperei

Aber das Wasser ist zum Glück stadtbezirksneutral

1203 Brunnen Steglitz 7

Hier habe ich einfach die hässliche Auto-Umwelt abgeschnitten

Hier habe ich einfach die hässliche Auto-Umwelt abgeschnitten

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “27 BSuM für Lucie und einen Antonius für mich

  1. Schlüssel verlieren ist eins der unschönsten Erlebnisse dieser Art.
    ich habe mal die Haustür abgeschlossen, doch als wir zurückkamen, war sie gar nicht wirklich zu. Das Schloss war so, wie wenn man zuschließt. Ich hatte die Tür nicht zugezogen… so schloss es sich ganz leicht, lach.
    Gott sei Dank ist es keine Durchgangsstraße….

    • Bärbel, du schilderst hier als erste eine Situation, die ich noch nicht hatte – auf das „plopp“ beim Tür zuziehen sind meine Ohren geeicht, da würde mir echt was fehlen vor dem Abschließen.

  2. Ein „Wappenbrunnen“ das ist ja mal nett. Sogar das Wasser sprudelt noch. Gefällt mir guuut!

    Ich habe wohl nur einmal einen Schlüssel verloren – da haben meine Eltern echt nen riesigen Aufstand gemacht, es war im Winter und ich musste im Schnee suchen … aussichtslos, also wurde ein neues Schloss in die Haustür eingebaut. Verlegt nur ganz selten, vergessen auch nur einmal als ich vor die Türe ging und meine Tochter dann mit ihrem Gehfrei die Tür „zu gefahren“ hat. Das war nicht lustig, ne ne!

    Was mir allerdings sehr häufig passiert, ich lasse den Schlüssel von außen in der Tür stecken, seither kontroliert GöGa jeden Abend ob mein Schlüssel auch an seinem Platz hängt. 😉

  3. Nebenbei, ich schreibe schon wieder mit dem Computer, der ein neues Gewand trägt. Er ist gewachsen, hat vorn weniger USB-Schlitze und viel Platz für weitere CD- oder DVD-Laufwerke, die ich aber nicht brauche.
    Der Stick für Tastatur und Mouse, den ich immer störend an der Vorderfront stecken hatte, der aber immer störte, ist jetzt über eine Verlängerung hinten angebracht. Ohne Verlängerung war der Funkempfang zu schlecht. – An was man so alles denken muss.

  4. Alles ist gut, dann wende ich mich lieber dem Brunnen zu, denn den finde ich ganz klasse 😉 Ich finde ja Fotos auf denen es nass zu geht immer ganz toll 😉 Mal herzliche Grüße hier lass, Barbara

    • Hört sich ja gut an, ist aber ziemlich teuer. Und außer meinem Geburtstag kann ich mir ja kaum eine sechsstellige Zahl merken 🙂 – Außerdem müsste ich für die Haustür trotzdem einen Schlüssel dabei haben, und für den Briefkasten und für die Garagentür.

  5. Wie gut, dass schusselige Leute so einen Schutzpatron haben…ich glaube, Du bist Deinen eigenen Gedanken immer um Kilometer voraus……..
    Wo ist die Ruheyogaachtsamkeitsbremse?

    • Ich glaube, es liegt daran, dass ich nicht stressresistent bin und für alles, wirklich alles allein verantwortlich, sogar noch für meine Mutter. Und wenn mich mindestens drei Sachen belasten, dann ist bei bipolaren keine Platz im Gehirn für Konzentration – so hat es mir mein Arzt erklärt.
      Die Bremse klemmt offenbar bei mir, da hast du Recht.

  6. Ich weiß noch sehr genau, was für ein Blitz mich durchfahren hat, als meine Handtasche geklaut worden war. Das ist ein Schreck den man so schnell nicht vergisst, wenn überhaupt irgendwann. Insofern kann ich vermutlich ganz gut nachvollziehen, wie Du Dich erschrocken hast. Aber Ente gut, alles gut. Weißte ja! 😉

    Die Brunnen-Fotos sind schön. Jetzt müsste es nur noch 30°C wärmer sein. Dann würde ich direkt in den Bildschirm springen!

    • Auch das habe ich schon mindestens zweimal erlebt – Rucksack in der S-Bahn stehen lassen und ähnliches. Doch es gibt noch ehrliche Leute. Mit Sekt und einem Blumenstrauß konnte ich mir alles abholen gehen. Es gibt auch ehrliche Leute.
      Ganz kurz nur, ich fahre jetzt nach Perleberg und meinem rechten Auge geht es gar nicht gut – tränen, brennen, entzündet.

  7. Du lieber Himmel, das liest sich ja schon oberaufregend. Bin ich froh, dass du dein Schlüsselbund wieder hast.
    Ich kenne solche Momente auch..ab und an lasse ich gern …oder lieber dusselig wie ich bin, mal den Haustürschlüssel an der Aussentür hängen.
    Eine Steigerung dessen war, dass mich vor Jahren meine lütsche Tochter im Zimmer oben beim Bettenmachen einschloß und ich dann über das Garagendach gestiegen bin um lautschreiend meine Kleine anzuflehen, mir unten die Haustür zu öffnen – hat geklappt. 😉 Sie konnte damals nur in eine Richtung den Schlüssel drehen…und das heißt: zuschließen.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Isis

    • Bis auf das Einschließen durch meine Kinder ist mir nichts Menschliches fremd auf diesem Gebiet – deswegen wurden meine Kinder auch nur ganz zahm und sanft ausgeschimpft, wenn sie was verloren hatten – mir wäre es ungerecht vorgekommen.
      Hätte ich nicht das Schloss gewechselt, hätte ich alle „Wertsachen“ entfernt, den Computer mit Passwort versehen und „immer hinter der Tür mit einem Hackebeilchen“ auf den Einbrecher gewartet.

  8. Der hlg. Antonius hat mal wieder geholfen 🙂 Schlüssel zu verlieren wäre für mich ein Alptraum. Da hätte ich auch jeden anderen Termin sausen lassen und hätte mich auf die Suche begeben. Ich glaube, eine Hotelübernachtung wäre billiger, als den Schlüsseldienst zu rufen.

    • Nur Ute, eine Hotelübernachtung löst das Problem mit dem verlorenen Schlüssel nicht, – Notfalls habe ich auch bei meinem Sohn noch einen deponiert, weil ich mit meinen Gedanken so oft wo anders bin.
      Meine Cousine, streng gläubig, schwört auf den Hl. Antonius – vielleicht hat sie ja Recht.

  9. Siehste, wieder was gelernt. 😀
    Die Schlüsselverbummelei geht ja noch, so lange wir nicht Schlüsseldienste reich machen. Ein Grund, zu meiner Genossenschaft zu ziehen war deren kostenloser Schlüsseldienst.

    • Schlüsseldienst habe ich zum Glück nicht gebraucht, da ja meine Nachbarin den Reserveschlüssel hatte. Hätte ich ihn in echt verloren, hätte ich ein Reserveschloss eingebaut.
      Aber zur Nachbestellung des Originals hätte ich die Schlüsselkarte gebraucht, da es ein Generalschlüsselprojekt ist.
      Antonius war mild, ich muss ihn jetzt nur noch aufspüren.

  10. So, jetzt verabschiede ich mich bis Donnerstag – denn jetzt entziehe ich dem Computer alle Kabel und bringe ihn am Donnerstag mit einem neuen Gehäuse wieder nach Haus. – Da ich den ganzen Mittwoch auswärts bin, ist das eine gute Gelegenheit.

  11. Und wie willst du dem heiligen Antonius das Geld zukommen lassen? 😀
    Ach, liebe Clara, du bist nicht der einzige Schlüssel-Schussel. Wenn in der Schule, in der ich mal gearbeitet hatte, ein Schlüssel gefunden wurde, brachte man den immer mir. Meistens war es meiner, aber jedesmal ein innerer Vorbeimarsch, wenn nicht.
    Einen lieben Gruß schick ich dir aus dem Leipziger Schnee.

    • Na, liebe Gudrun, in jeder „gut geführten“ christkatholischen Kirche gibt es solch eine Statue – gab es zumindest zu meinen Katholenzeiten. Und der hat ein Kästchen mit einem Schlitz zu seinen Füßen. Und in diesen Schlitz passt jedes Scheinchen – gefaltet.
      Aber danke und: willkommen im Club!

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