Claras Allerleiweltsgedanken


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Kunst kommt nicht allein von Können …

sondern auch noch von „Wolle-n“ …

was ich euch hier mit den LilaWollObjekten gleich beweisen werde. – Gekauft hätte ich sie nicht – vielleicht, wenn ich eine große Weide mein eigen nennen täte – aber ein kleines Foto war genehm. – Ich mit meinem ungeheuerlichen Tier-Identifizierungs-Können würde mich nie und nimmer mehr auf eine Art, Rasse oder Bezeichnung festlegen – außer das mit der eierlegenden Wollmilchsau oder wie die hieß 🙂

1804 Schafe lila

Aber das soll jetzt nicht das einzige „Kunst“beispiel bleiben.

Ende vorigen Jahres war in einem stillgelegten U-Bahnhof eine Fotoausstellung von Karl Lagerfeld. Wirklich – ganz, ganz exzellente Fotos waren dort zu sehen. Das Aufsichtspersonal meinte, ich (und alle anderen) dürfen fotografieren und ich darf auch zeigen, ein wenig nur.

1804 VerwachsenKann man „verwachsen“ nicht auch so positiv ausdrücken? – Oft ist es ja die Bezeichnung für eine deutliche körperliche Behinderung. – Da die Bedingungen zum Fotografieren nicht gerade günstig waren – die Fotos hingen drei-etagig – kann ich nichts für die Verzerrungen.

Und dann hat der Herr Lagerfeld mit den Pixeln auf seine ganz besondere Art gespielt – die Bilder oder besser Kunstwerke wurden immer grobkörniger, immer pixliger – aber nicht hässlicher deswegen. Vor ein Portrait einer bekannten Person habe ich mich gestellt, damit der Glanz auch ein wenig auf mich abfärbe – dieses Mal auch kein pinkiger Glanz!

Dieser Link gibt Auskunft über die Ausstellung, aber die Dame habe ich nicht gefunden. – Die Ausstellung war dem Chanel-Jacket gewidmet und zeigte es auf jedem Foto – aber immer anders.

http://www.lomography.de/magazine/news/2012/11/25/the-little-black-jacket-eine-fotoausstellung-von-karl-lagerfeld-in-berlin

1804 Clara Fotoausstellung Lagerfeld

Ja, was gibt es denn sonst noch für Kunst? – ??? – Die, wo alle Leute sagen: „Und was soll das sein?“ Die zeige ich im Fotoblog.

Und auch noch ein wenig Monumentalkunst.

Und jetzt zeige ich noch ein Beispiel, das man nicht Kunst nennen darf, sondern als  „Idiotie“ und „Hirnlosigkeit“ bezeichnen sollte. – Wer solche Schaufensterspinnen absichtlich produziert, sollte mit Fensterputzen in allen Bloggerwohnungen bestraft werden – auf jeden Fall in meiner!

1804 Entartete Kunst