Claras Allerleiweltsgedanken

Helfen, wenn Hilfe not tut …

24 Kommentare

aber sonst trollen, und nicht gaffen

Das ist die drastische Zusammenfassung von Beobachtungen, wie sie bei jedem Verkehrsunfall zu machen ist. Viele schauen weg, wenn sie gebraucht oder helfen sollten – doch wenn sie gehen sollen, dann bleiben und gucken sie.

Es gibt da einen Blog mit einem ganz sympathischen Rettungssanitäter Paul, sein Blog heißt: Alltagimrettungsdienst

An diese Mailadresse „alltagimrettungsdienst@gmx.de“ können wir Geschichten mailen, die mit erster Hilfe oder mit Unfallsituationen  im Alltag zu tun haben, bei denen wir schon vielleicht irgend eine Rolle spielen. Es ist wohl klar, dass ich auch etwas geschrieben habe.

*************

Und: Erneut glücklich von Drillingen entbunden … nicht ich, sondern meine Blogstatistik.
Wie sie in echt aussehen, könnt ihr hier sehen

Das ist ja auch eine Situation (die einer richtigen Entbindung), wo es nicht nur Taxifahrern abverlangt wurde, tatkräftig zuzulangen. Aber bei mir sind es doch nur virtuelle Drillinge, die kommen ohne Hilfe zur Blogwelt. Die Tiger eher nicht – die brauchen sicher einen Tierarzt.

2004 Neue Drillinge

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

24 Kommentare zu “Helfen, wenn Hilfe not tut …

  1. Das mit den Drillingen ist schön.
    Angesichts von Unfällen gerate ich meist sofort in eine Schockstarre. Zum Glück ist mein Mann ausgebildeter Sani und hat schon öfter beherzt geholfen, der gute!
    Sollten wir nicht alle so einen Defi daheim haben?
    Im Laufe der nächsten Tage schau ich mal, was hier so alles geschah!

    • Bei Un- und Umfällen irgendwelcher Art (besonders oft bei Wärme und verhüllten Frauen beobachtet), sind zum Glück immer der ganze Familienclan helfend drumrum. Da hilft meistens schon Kleidung lockern und Luft ungehindert in die Frau einströmen lassen.
      Aber sonst wäre ich bestimmt auch ein wenig hilflos, wenn auch nicht ängstlich, da aus Medizin kommend, aber dennoch unerfahren.
      Du hast mir schon hier (ein wenig 🙂 ) gefehlt. Ich hoffe, es war eine schöne Woche (ohne Computer)

  2. Stattliche Statistik-Latten.
    Ehrlich, erste Hilfe, das ist so lange her. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch richtig hinbekommen würde. Trotzdem würde ich versuchen zu helfen.
    Erst vorgestern stand ein Mann mit seinem Fahrrad am Straßenrand. Er wirkte so, als ginge es ihm nicht gut.
    Also zu ihm hin, ihn gefragt.
    Er antwortete, dass er wartet, dass er wieder besser Luft bekommt. Das mache er immer so. Nun gut, also bin ich weitergegangen.

    • Ich denke, deine Statistiklatten sind weitaus höher bei dem Trubel, der auf deinem Blog herrscht und bei deiner Eifrigkeit, bei anderen zu kommentieren. Da bin ich ja eher faul, die Zeit zum Erstellen ist schon mehr als genug. Bekäme ich pro Stunde am Computer 10,00 €, könnte ich mir nach einem Jahr einen guten Audi kaufen.
      Das Helfen soll ja auch nicht so sein, dass man jemand über die Straße „zerrt“, weil man ihm helfen will – er wollte aber eigentlich gar nicht rüber.

  3. Wenn es Dich interessiert schau mal hier: http://www.readoxx.de/index.php
    Das sind unsere Trainer. Im Shop findest Du auch die Taschenmaske, damit Du eine Vorstellung hast, wie sie aussieht.
    Liebe Grüße von Elvira

    • Mir privat für schlappe 1.400 € einen Defi zu kaufen, hat ja wohl wenig Sinn, denn wer vermutet schon in meiner Tasche so ein Ding, wenn ich mal umfalle 🙂 – Da ist das mit der Maske schon sinnvoller, allerdings nicht passiv, um beatmet zu werden, sondern um über irgendeiner „hilflosen Person“ zu knien und zu pusten. – Wenn da bei uns älteren Damen (entschuldige, dass ich dich und mich in eine Altersklasse steckte) nicht eher die Knie als die Lunge den Dienst versagen?!?!?

  4. Wirkliche erste Hilfe musste ich noch nie leisten, dabei kann ich sogar reanimieren und habe immer eine Beatmungsmaske im Rucksack. Mit den Tigerdrillingen ist es, wie bei allen Zuchten in zoologischen Gärten, merkwürdig: Wir bejubeln jeden Zuchterfolg und rotten weiter den freilebenden Bestand aus. Zwar wurde und wird viel getan um den natürlichen Lebensraum für die bedrohten (und noch nicht bedrohten) Arten zu erhalten und in den großen Nationalparks wird hart gegen Wilderer vorgegangen, aber das reicht leider noch lange nicht aus. Na, ja, es gibt ja auch genug Menschen, die sich noch sehr stark gegen die Wiederansiedlung der Wölfe machen. Natur hinter Zäunen und Gittern, gerne! Nur bitte nicht direkt vor der Haustür. Wir Menschen sind eine merkwürdige Spezies.
    Liebe Grüße von Elvira

    • Das mit der Maske finde ich bewundernswert. – Ich musste vor einiger Zeit mal wieder einen Kurs beim DRK machen – der Großelterndienst verlangt das. Aber da handelte es sich nur um Kinderreanimation und so. – Mit der merkwürdigen Spezies gebe ich dir durchaus Recht.

      • Kinder kann ich nicht reanimieren. Diese Maske haben auch alle meine Kolleginnen privat immer bei sich. In der Praxis liegt eine an jedem Arbeitsplatz, damit wir sofort loslegen können, bis eine Kollegin im Bedarfsfall den Notfallkoffer und den Defi geholt hat. Und wenn eine doch mal ganz alleine ist, wird nicht beatmet, wichtiger ist sowieso die Herzdruckmassage.

        • Dann hat die Maske also einen dienstlichen Hintergrund. – Also dann gehe ich vollkommen unbesorgt bei einem eventuellen Treffen mit dir – du kannst mich ja notfalls reanimieren, aber ich hoffe, diese Schwerereien bereite ich dir nicht. – So einen unauslöschlichen Eindruck will ich dann doch nicht hinterlassen.

  5. Soll ich mal trollen? Irgendwie fehlt das jetzt mal. 😀 Da ich aber ein eigentlich ganz netter Mensch bin, nutze ich die Pause am Schreibtisch, um dir einfach mal ein schönes Wochenende zu wünschen. Und jetzt mach ich mal weiter. Natürlich nicht mit Trollen.

    • Mach mal, ich weiß nämlich gar nicht so richtig, was das ist, denn ich meine mit meiner Unterüberschrift etwas anderes. – Ich weiß nur, dass hier in Bloggershausen sehr oft der Begriff „Mobbing oder mobben“ vollkommen falsch interpretiert wird. Einmal über oder bei einer Person einen der „Wahrheitsfindung dienenden Artikel ohne Unterstellungen u.ä.“ einzustellen, hat mit Mobbing nichts, aber auch wirklich nichts zu tun.
      Das, was damals bei der „Gedankenkette für Tina“ von Frau M. losgetreten wurde, grenzte auch mehr an Dummheit denn an Mobbing. Allerdings die danach bei ihr erscheinenden Kommentare, die man natürlich wegen Blogschließung nicht mehr nachlesen kann, die wanderten dann ein wenig näher an den Begriff „Mobbing“ heran. Da es aber alles eine einmalige Sache blieb, wurde der Tatbestand „mobben“ nicht erfüllt.
      So – und du musst mir jetzt „trollen“ erklären.

      • Das mach ich mal. Ich werde mir mal ein Trollface zulegen und eben mal trollen. Ich werde mich vorher bei dir outen. 😀 Ganz fein ist das nicht. Und du machst dann das, was man mit einem Troll macht: Ignorieren.
        Guggst (!) du hier:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)

        Naja, und was die Empfindlichkeiten anbelangt, ach Mensch, man sollte es einfach gelassen sehen. Mobbing ist aber wirklich etwas ganz anderes. Ich wünsche es niemandem, habe es aber schon erlebt.

        • In meiner vorletzten Arbeitsstelle habe ich leichte Anfänge von mobbing erlebt, die sich bestimmt noch ausgewachsen hätten, wäre ich dort geblieben. Die haben mir fast Computersabotage in die Schuhe geschoben.
          Mach mal, du Trollin.

  6. Glückwunsch zu den Drillingen 🙂

  7. Den Link werde ich mir gleich mal anschauen und Gratulation zu den Drillingen. :-)GLG Leonie

    • Bei den Drillingen finde ich nur so lustig, drei gleiche Zugriffszahlen an drei hintereinander folgenden Tagen. – Ansonsten sind sie ja weder von der „Höhe“ noch vom Gewicht etwas besonderes.

  8. Wenn ich das richtig verstanden habe meinst du die drei blauen „Streifen“ 🙂
    in deiner Statistik 🙂 Coool diese Drillinge 🙂

    Aber den lebenden Drillingen geht es bisher gut..

    Danke für den Link-Alltagimrettungsdienst- werde ich mir anschaun.

    Liebe Grüsse, Elke

    • Ja, liebe Elke, manche „Mütter“ bringen eben nur blaue Streifen zur Welt, andere wenigstens richtige Streifen-Tiger. – Ich wünsche den kleinen Raubkatzen, dass sie groß und stark werden!
      Ich weiß gar nicht, wann meine Mini-Geschichte bei dem Rettungssanitäter erscheinen wird, ich hielt sie kaum für passend, da ich nicht unbedingt beatmet, herzgepumpt und Leben gerettet habe – sondern nur geholfen.

      • Ach liebe Clara, ich war noch nie Mutter und geschweige denn mit Drillingen…*schmunzel
        So ist das Leben und ich bin auch so gut durchs Leben gekommen.

        Und die kleinen Tiger sind ja auch nicht mein Werk..*schmunzel
        Genau wie du wünsche ich das die kleinen Raubkatzen gross und stark werden.

        Ich finde das helfen bei Unfall-Rettung und so.. nicht als „NUR“ anzusehen ist. Schliesslich hat der-/die jenige dazu beigetragen ein Leben zu retten.

        Dir einen sonniges Wochenende..
        Lg Elke

        • Ich meinte dieses „nur“ auch einzig und allein auf meinen Beitrag bezogen, den ich dorthin geliefert habe. Es war Hilfe, aber keine Lebensrettung, das Kind wäre ohne meine Hilfe am Leben geblieben, aber so bekam es schneller Hilfe als erst durch die Mutter. – Wenn es dort erscheint, wird es zu mir verlinkt.

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