Claras Allerleiweltsgedanken

Dieser Post ist für keine meiner Leserinnen …

33 Kommentare

denn Enkelin und Wunschenkeltochter lesen nicht mit

Es geht um die Jungfernbrücke in Berlin-Mitte, die nahe bei meiner so geliebten Fischerinsel ist. Aus zuverlässigen Kreisen Erfahrungen weiß ich jedoch zu berichten, dass sich auch Nicht-Jungfern nicht die Beine brechen, wenn sie darüber hinweg schreiten – nicht laaaaatschen.

2505 Jungfernbrücke Collage

Schiffsverkehr ist nur für selbstgefaltete Papier-/Zeitungsboote zugelassen – aber welche Eltern haben denn noch Zeit für so etwas?

Ihr seht, diese unermüdlichen Nicht-Jungfrauen und ihre eben so fleißigen Nichtjungfrauen-Erzeuger schwören sich auch hier ewige Treue, die nach ?? Jahren vergessen ist.

Wer all die Fotos in größer sehen möchte, dann bitte hier entlang!

Von dieser dämlichen Schlossverzierung werden aber auch andere Kunstwerke nicht verschont, wie man hier an der Schlossbrücke sehen kann.

2505 Schlossbrücke Gitter 77

Ganz in der Nähe kann man so einen Nichtjungfrauen-Macher sehen, kurz vor dem Ruin. Er überlegt sich, dass er in einer einzigen Nacht sein finanzielles Leben für die nächsten 20 Jahre ruiniert hat. Durch Frau tonari wurde ich auf ihn aufmerksam. Der wollte doch nicht etwa ihr Schwiegersohn werden *grins*

2505 Graffitti Kopf 89

Egal, von welcher Seite her wir ihn betrachten – er sieht verzweifelt aus – oder etwa nicht?2505 Graffitti Kopf 90

Er steckt schon mehr als bis zum Hals in Schulden ob der teuren Spielzeuge, Schulsachen, Studiengebühren und und und, die er abdrücken muss. Mir kommen die Tränen vor lauter Mitleid. 🙂

Und jetzt noch ein Colläge-chen von meiner Insel der Fischer:

2505 Fischerinsel Collage

Wen jetzt kein Anfall von Romantik überfällt, der ist es nicht wert, mit mir on tour zu gehen 🙂

Advertisements

Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

33 Kommentare zu “Dieser Post ist für keine meiner Leserinnen …

  1. Schade, dass nun auch schon die Jungfernbrücke verunziert wurde. Die Stadt hat sich viel Mühe gegeben, diese Älteste Eisenbrücke Berlins zu sanieren, und nun so etwas. In Italien geht man da rigoroser vor. In Venedig an der Ponte Vecchio soll das Anbringen von Vorhängeschlössern 50 € kosten.

    • Ich wollte deinen Artikel noch in der Nacht vom Smartphone freischalten, aber da hätte ich das Passwort eingeben müssen, was ich natürlich nicht mehr wuste. Aber heute reicht es ja auch noch. – So, jetzt bist du in der Hauptwelt von Clara, denn er Fotoblog ist doch etwas untergeordnet, nur momentan läuft diese tägliche Serie. –
      Aber wie will man es verhindern, dass das „Einfachvolk“ seine Spuren in Form von Schlössern hinterlässt. Du kannst ja keinen Wachmann 24 h/Tag hinstellen. Und anhand der Vornamen sind die Paare auch nicht zu identifizieren. Höchstens in Zusammenarbeit mit dem Personenstandsregister – da weiß man, wer geheiratet hat … Aber das wäre alles viel zu umständlich. – Auf der Weidendammbrücke geht wohl regelmäßig jemand durch und knackt die Schlösser. Ich denke, das ist das einzige, was helfen könnte. Wenn die Paare sehen, ihre ewige Liebe ist nach 3 Tagen schon den Bach runter gegangen. – Ich habe einen ganzen Ordner mit Brückenfotos, aber alle aus Deutschland, weil ich nicht 10 % so viel reise wie du. Und die Drumrumkenntnisse sind auch nicht so fundiert.
      Und tschüss!

  2. Die Schlösser sind schon eine heftige Unsitte geworden! Seit ich das Dilemma in OB auf der Slinky-Brücke gesehen habe, finde ich diesen Brauch echt unnötig!

    So so, es gibt also Jungfrauen-Brücken in der Hauptstadt … ach ne falsch gelesen die JungfernBrücke meinst du! *schmunzel. Da bin ich noch nie drüber gelaufen, ne ne!

    GVLG 🙂

    • Jetzt habe ich doch echt jemand hier aus Mülhein an der Ruhr gefunden, die noch nie über diese Brücke gegangen ist. Ich werde sie dorthin hetzen, um zu kontrollieren, ob die Löcher noch sind oder etwa repariert wurden.
      Kennst du denn die Brücke überhaupt oder bist du nur nicht drüber gelaufen. Die ist in der Nähe vom ehemaligen Staatsratsgebäude.

  3. hier also das blaue grinsegesicht, didi

    • Hallo Hermine incognito, ich hätte dich gern anders begrüßt, aber ich kann durch nichts Schlussfolgerungen darauf ziehen, ob wir uns schon kennen oder nicht. – Man sieht doch den Mund gar nicht – woraus schlussfolgerst du dann, dass es „didi, das grinsegesicht“ ist. Der Farbe blau stimme ich allerdings zu!

  4. Diese Schlösser an den Brückengeländern gibt es wohl inzwischen überall. Ohne Internet hätte sich diese Unsitte sicher nicht so schnell verbreitet und wird sicher in manchen Städten langsam zu einem Problem.
    Grüßle Bellana

    • Bellana, mit dem Weg der Verbreitung hast du sicher Recht.
      Ich denke, ein wirklich echtes Problem sind die Schlösser wohl nicht – es ist Geschmackssache, wie man sie findet. Und wenn die Stadt wirklich was dagegen hätte – ganz konsequent einen mit einem Bolzenschneider losschicken – vielleicht jede Woche – und es würde wohl schnell aufhören, zumindest an dieser Stelle. – Aber Konsequenz lassen sie vermissen, die Damen und Herren Denkmalschützer!

  5. Das zweite Foto habe ich noch im „unverschlossenen“ Zustand und ich hoffe, dass es keine Mode wird, überall seine Spuren zu hinterlassen.

    Einen lieben Gruß zum Wochenende,
    Anna-Lena

    • Ich glaube, der letzte Teil deines Satzes geht an den vielen „Schlösschen-Hinhängern“ ungehört vorbei. – Irgendwo habe ich bestimmt auch noch Fotos aus den Jahren, als wir dort wohnten und noch keine Schlösser an den Ketten hingen.

  6. Diese Schlösser sind in meinen Augen eine Unsitte und verschadeln vor allem die Brücken. An einer Jungfernbrücke haben sie eh nichts zu suchen 🙂

  7. Und was ist mit Leserinnen, die im Sternzeichen Jungfrau geboren wurden 😉 ?

    • Applaus, Elvira! Da ich ja selbst eine halbe bin (vom Aszendenten her), habe ich gegrübelt über meine Antwort. Ich mache jetzt den feinen Unterschied zwischen „Jungfern“ und „Jungfrauen“. Die ersten waren früher wohl wirklich die, die wir im „medizinischen“ Sinne darunter verstehen – und wir gehören zu der anderen Kategorie.
      Da dort kein Wachpersonal steht, dürfen letztendlich alle drüber gehen – auch MÄNNER!

  8. 😀
    Herrlich den Bogen gezogen!
    Ganz, ganz fein gemacht! 🙂

    (Diese beknackten Schlösser, machen das die Liebestollen jetzt überall?
    Ich habe das letztens mal zufällig von Köln mitgeschnitten. Und seither seh ich immer wieder Bilder von anderen Städten. Bei den Pferden da oben ist ja bald Schluss, fast voll… 🙂

  9. Ich war schon wieder im Fotoblog und komme jetzt erst hierher. Irgendwas sollte ich an meiner Reihenfolge modifizieren.

    Der arme Kerl sieht wirklich ziemlich am Ende aus. Ob er die sprichwörtliche Kurve noch gekriegt hat?

    • Nein, du musst die Reihenfolge nicht unbedingt modifizieren, weil ich persönlich den Fotoblog schöner finde – nur hier sind die Informationen umfangreicher.
      Ich glaube, ich „flüchte“ vor so einigen Problemen ins Bett. Gestern bin ich gegen Mitternacht im Fernsehsessel eingeschlafen, habe dann gegen 3.00 Uhr ins Bett gewechselt, dennoch bis 10,00 Uhr geschlafen – das ist alles schon nicht mehr ganz normal.
      Gerade hat die Zahnarztpraxis angerufen, dass ich die Rechnung dennoch begleichen müsste. Ich weigerte mich nach wie vor, war evtl. zu einem Teilbetrag bereit. – Jetzt wird sich der mir „äußerst sympathische“ Chef der Sache annehmen. Am Mittwoch habe ich einen Termin. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass es nicht an der äußerst willigen und auch fähigen jungen Ärztin liegt, sondern an der Zahntechnik. Aber vielleicht kann der Chef auch diese beeinflussen.
      Ich habe es so etwas von im Hals stehen, was ja in gewisser Weise sogar stimmt.

  10. Nach den letzten Bildern von der Fischerinsel suhle ich mich geradezu in Romantik…und nun noch Fotoblog gucken gehe…

    • Ich bekam leicht das Grübeln, warum dich bei der Fischerinsel die Romantik überfiel – bis ich meinen Text noch einmal überflog. Ich verstehe – du wolltest weiter bei der Tour dabei sein. – Aber gerne doch. – Und mein so „außerordentlich gut ausgeprägter“ Orientierungssinn lässt dir noch nicht einmal mit 100%iger Gewissheit sagen, in welchem Haus wir die ersten 10 Jahre verbracht haben – auf jeden Fall war es blau und nicht gelb verkleidet – gelb waren nur die jeweils äußeren, die drei inneren waren blau.

  11. Pingback: Die “Jungfrau” von der Fischerinsel | Himmelhohes Fotogeflüstere

Ich freue mich, wenn du etwas kommentierst!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s