Claras Allerleiweltsgedanken

Modernes Mittelalter in Berlin-Mitte

16 Kommentare

Wenn frau bis 1985 dort in dieser Gegend mit viel Freude und Begeisterung gewohnt hat, bleibt ein gewisses Interesse erhalten, dort ab und an mal zu schauen, wie sich da was verändert hat.

Und ich stellte fest, dass ich schon sehr lange nicht mehr da gewesen sein muss, denn diese neuen Wohlstandshäuser sind mir bisher noch nicht begegnet. Sie sind gegenüber der Rückseite des Außenministeriums. Die vor den Häusern geparkten A-4-Ringe-Autos, Merc -die Zackensterne-Autos und andere Nobelkarossen ließen mich vermuten, dass hier eventuell die höheren Chargen der Staatsbediensteten wohnen, die, die durch die Diätenerhöhungen die regelmäßigen Spritkostenanstiege abdecken können.

Die Häuser sind alle nur eine Wohnung breit – wie in Mittelalterzeiten, als Baugrund auch so teuer war. Die inliegenden Treppen halten fit, denn laut Klingelschild wohnt fast immer nur eine Familie in solch einem Haus. Es kann aber auch sein, dass sie innen einen Mini-Paterzasternoster  haben.

Doch jetzt schaut selbst: Jedes Haus ist ganz betont anders als seine Nachbarn – andere Fassade, andere Fenster, andere Bewohner 🙂

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Modernes Mittelalter in Berlin-Mitte

  1. Ganz schön viele Treppen.
    Aber wenn’s Personal aufräumt, stört das eher nicht……
    Bei uns bin ich das Personal. 🙂

    • Ach – du bist alles in Personalunion – war bei mir nicht anders. Nein, stimmt nicht, mein Ex hat eingekauft, gebacken und gekocht – und das hat sehr geholfen, dass ich nie richtig kochen gelernt habe.

      • 😀
        Beim Kochen bin ich auch nicht der Stern.
        Ich hab halt andere Qualitäten.
        Meiner kocht allerdings nicht (mehr).
        Der würde ab und an gern, Sanstags gegen 21.oo Uhr und wir bräuchten Personal, die Küche hinterher wieder nutzbar zu machen…. 🙂

  2. Mich würde es sehr interessieren, wie es hier vorher ausgesehen hat. Weißt Du das?
    Und ich denke mir Geschichten aus, die hier stattfinden könnten. Boah, das sind Sachen…

    • Sonja, ich bin mit einem absoluten räumloichen Vergess-Gen ausgestattet worden. Ich kann mir kaum merken, wo auf einer langen Straße ein bestimmter Laden ist und suche jedes Mal von neuem – und da glaubst du ernsthaft, ich wüsste noch, was vor der Wende an dieser Stelle gewesen ist. Tut mir Leid, ich weiß es nicht, ob da Wiesen waren oder alte Häuser, die abgerissen wurden, ich weiß es nicht. Ich vermute, es ist auf Abrissgelände neu gebaut worden.
      Du und deine Phantasie und deine Geschichten, spannend!

  3. Die Außenfassaden gefallen mir auch, ein buntes Gemisch, kein Einheitsbrei.
    Mir geht es wie dir, wenn ich nach Kreuzberg, Charlottenburg oder Neukölln komme, wo ich entweder lange gewohnt oder gearbeitet habe, staune ich immer Bauklötze, was sich dort verändert hat und ich stelle immer wieder fest, dass ich nun vor den Toren der großen Stadt gern bin und auch bleiben möchte.

    Einen gemütlichen Sonntag wünsche ich dir 🙂 .
    Herzlich,
    Anna-Lena

    • Das mit den „vor den Toren bleiben wollen“, kann ich wunderbar verstehen. Wenn es hier nicht so schön ruhig wäre, wäre ich schon weg. Ich sehe mich auch nicht bis zum Ende meiner Tage hier in Berlin wohnen bleiben.

  4. Mir geht es wie Leonie, ich würde so ein Haus gerne mal von innen sehen. Von außen sieht das wirklich gut aus.

    • Komisch, darauf bin ich überhaupt nicht scharf. Den Grundriss kann ich mir in etwa vorstellen – es wird ein edles Treppenhaus geben, einen Lift eher nicht. Es werden auch nicht alle Grundrisse genau gleich sein, da die Häuser unterschiedlich breit sind. Die Sanitärräume werden zur anderen Seite, also nach hinten raus sein, denn alle Häuser haben ja nur ein vorn und ein hinten, keine Seite.
      Und dann ist es nur der Stil der Wohnungseinrichtung, der die Bewohner und die Häuser voneinander unterscheidet. Manche werden Holz lieben, andere mehr Glas und Chrom – aer edel und schön wird es mehr oder weniger bei allen sein.

    • Wenn ich mir das unterste in der Collage ansehe, das mit den zwei dunklen Audis – da bin ich doch überzeugt, dass ein Lift drin ist, denn es hat letztendlich 5 Etagen mit dem Eingangsbereich und dem Dachgarten oben. Vielleicht wohnen doch zwei Familien drin. – Ich habe heute nichts weiter vor, ich fahre noch einmal hin.

  5. Von außen sehen die Häuser sehr interessant aus. Wenn mir etwas von außen gefällt, würde ich es auch gerne von innen sehen. Vielleicht hast Du ja mal Gelegenheit :-)))) Liebe Grüße Leonie

    • Leonie, ich denke, diese Innenbesichtigung wird nie stattfinden, denn dort wohnen die Jungen, die Reichen und die Schönen – und ich könnte bestenfalls *doppelgrins* bei der „Schönheit“ mithalten.

  6. Na Danke! Wenn der Schriftführer genau die AU- Dienstwagen der Seppl- Kicker heute nächtens noch hier sehen sollte ,,,dann GUTE Nacht aber auch! (Seppls= da „spielen“ Typen aus Frankreich mit, die offene Verfahren wegen 7-1= ? mit Minderjährigen anhängig haben, Typen die außerhalb des Bundesgebietes, sprich: im Münchner Allianz Stadion den kroatischen Faschi..o…Gruß der Fankurve entbieten dürfen, als natürlich wieder nur Kroaten vom dubiosen Gerichtshof im dubiosen DenHaag freigesprochen wurden… und der Steuertrickser H….da hofft Eure Daggi mal, dass ihr Schriftführer schon träumt, oh ja. Und Anlageobjekte wären als Dienstvilla eh nix.

    • Ich schwöre dir, dieser Post ist seit Wochen fertig – da war das Champions ….ergebnis noch überhaupt nicht aktuell.
      Nun musst du allerdings die Fehlbesetzungen in der Bayernmannschaft nicht hier und mir ankreiden, denn ich interessiere mich für Fußball wie ein Holzwurm für einen Granitgrabstein. Nicht wahr, liebe Daggi, das kannste auch mal gleich dem Schriftführer sagen: Fußball ist nicht mein Thema – und die 4-Ring-Autos stehen hier bestimmt aus einem ganz anderen Grund.

  7. Es sieht interessant aus, keine Frage. Wenn ich aber für jeden Kaffee drei Treppen hoch oder runter laufen müsste, würde mir der Spaß an einem solchen Wohnen vermutlich sehr schnell vergehen.

    Aber aus sieht es gut! 😉

    • Das, was ich so an Bewohnern rein und raus gehen sah, war sehr jung und sehr dynamisch – die gehen für ihre Figur wahscheinlich noch extra ins Fitnessstudio, nicht nur im Haus die Treppen.
      Gut’s Nächtle!

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