Claras Allerleiweltsgedanken

Wenn uns die Füße tragen …

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Ich weiß, dass der Originaltitel des Buches“So weit die Füße tragen“ heißt – aber ich will hier was anderes ansprechen. Als ich vor einer Treppe stand, fiel mir die so viel schönere spanische Treppe in Rom ein – Berlin hat nur eine sehr abgespeckte Version, und die auch noch entsprechend „verziert“ (nicht meckern wegen der Qualität, das ist ein Foto – lediglich für Dokumentationszwecke)

1505 Berliner spanische Treppe 10

Ich weiß, ich weiß – es fehlen die Blumenkästen, es fehlt das Flair, es fehlen die Touristen – – – ein wenig Phantasie werdet ihr doch aufbringen können 🙂 !

Das rot umrandete ist die Begrüßung für die Berliner Ordnungshüter, unten deutlicher zu lesen.

1505 Berliner spanische Treppe 11

Bei dieser und einer anderen Treppe fiel es mir auf, wie gut wir es haben, wenn wie diese Stufen auf unseren eigenen Beinen laufen können. Ich habe mal einen direkten Vergleich angestellt, allerdings ohne Zeitnahme und ohne Rollstuhl:

1505 Behindertenrampe 96

Nachdenklich machte ich mich weiter auf meine Füße. Ich kam ins Centrum des Geschehens – „Unter den Linden“ steppt baut der Bär – vieles, überall, oberirdisch, unterirdisch. Ist das hier Mama M*erkel in Geberlaune?

1505 Borussia Skulptur 57

Wenn Not an der Frau ist, schickt sie ihren Adler als Kurierboten, damit der endlich Hilfe herbei holt, damit hier alle großen und kleinen Bauvorhaben zu Ende kommen.

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Momentan fehlt ja hier und überall ein wenig die Sonne. Und ich war auch nicht schnell genug aus dem Auto raus, um sie noch auf der Scheibe zu erwischen. Und ehe ich dann noch meine Minicam rausgewurschtelt hatte, war sie weg, – Da müsst ihr das Foto jetzt ohne nehmen. Doch ich weiß ganz genau, trotz Wolken und Bäumen ist sie da!

0506 Versteckte Sonne

Heute habe ich im Fernsehen gehört und gesehen, dass ich in meinem Geburtsort Deggendorf in den letzten Tagen richtig schlimme  Donau-Sturzfluten zu bewältigen gehabt hätte – da kann ich doch froh sein, damals mit 8 Monaten ausgewandert zu sein und jetzt in Berlin einfach so den … regenfreien Tag genießen kann.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

12 Kommentare zu “Wenn uns die Füße tragen …

  1. Liebe Clara, es scheint jede Stadt „ihre spanische Treppe“ zu haben:-). Hast Du die von Düsseldorf live gesehen? Wahrscheinlich war die bei dem Regen damals auch menschenleer. Hier 2 Links zu Fotos, wenn sie voller Menschen ist – sehr lebendig und ein schöner Ausblick…http://www.rheinradweg.net/orte/duesseldorf.html und http://www.bilderbuch-duesseldorf.de/Fotos/altstadt_rheintreppe_de_trepp_burgplatz_spanische_treppe_rheinufer_schlossturm_basilika_392067

    Huch, ich hoffe, das mit den links sieht nach dem Abschicken „besser“ aus… Liebe Grüsse zu Dir, Andrea

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    • Hallo Andrea, einiges kenne ich ja auf der Rheinradweg-Seite, zumindest am „Horizont“ die Gehry-Bauten, aber an dieser Stelle, wo die Treppenanlage ist, war ich dfinitiv nicht. Aber ich kann ja auch nicht an einem Tag die ganze Stadt kennen lernen – mit Berlin ist das ja ähnlich. –
      Auf der Bilderbuchseite gefällt mir besonders dieses Foto, wo eines der Gehry-Häuser in so verschiedenfarbiges gelboranges Licht getaucht ist. Einfach toll.
      Mit Gruß in die Landeshauptstadt NRW aus der Landeshauptstadt Bln

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  2. Sah Mam EM. irgendwann mal so hübsch aus? Ei weiß es not 🙂
    Und das mit dem hochwasser ist wirklich furchtbar und teuer. lernen die Herren des Bauamts denn nie dazu? Wie wird hier denn geplant?
    Liebe Clara, auch ohne Sonne ist die untere Aufnahme schön gespiegelt – so was mag ich, das weißt du.
    Such mich…

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    • Manche Fährten kann ja sogar ich lesen, obwohl ich weder Zoologin noch Biologin bin.
      Der hatte eine toll geputzte Autoscheibe – bei mir wäre das nicht so klar und deutlich gewesen.
      Ich grüble noch über deine erste Zeile nach, weil ich nicht weiß, was du meinst.

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  3. Du könntest noch mal den Wendebezirk vermessen, da will einer durch: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e4/Rollstuhl_Farfler_1655.jpg/800px-Rollstuhl_Farfler_1655.jpg
    klappt das? Oder Abriss?

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    • Da ja zu Jetzt-Zeiten die Rollstühle GsD geringfügig kürzer und wendiger geworden sind, dürften die Bauvorschriften genügen und der Platz ausreichen, um dort gut die Kurve zu kriegen.

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  4. Ich habe mir gerade die Häuser angesehen. Früher, in ganz jungen und Familiengründungsjahren hätte ich mich über eine Wohnung dort gefreut. Jetzt ist mir das zuviel Beton und zuwenig Grün. Ich hab halt Glück in meinem Grünau.
    In den Hochwasserzeiten bin ich jetzt richtig froh, dass Leipzig seine Auenwälder in und um die Stadt erhalten hat. Die konnten jetzt gezielt geflutet werden, um den Druck von manchen Dämmen zu nehmen.
    Wo ist das, was auf dem ersten Foto zu sehen ist?

    Gruß von der Gudrun
    (haha, wir haben SONNE!)

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    • Mir war es zu DDR-Zeiten auch nachrangig wichtig, in was für einem Haus diese Wohnung für die Familie ist – es musste nur überhaupt eine sein (anfangs 49 qm für 4 Personen) und dann durch Tausch ca. 75 für ebenfalls 4 Personen, nur größer gewordene Kinder – und letztere auch im Hochhaus. Unsere Auswahlkriterien waren aus verschiedensten Grünen sehr stark eingeschränkt.
      Aber wir hatten ja mit der Fischerinsel mehr als Glück – da gab es ja drumherum ausreichend Grün und Wasser und Spazierwege.
      Gudrun, ich und mein schlechtes Ortsgedächtnis. In der Nähe vom Anhalter Bahnhof, in der Nähe vom Potsdamer Platz – so genau weiß ich es nicht mehr.

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  5. Die Autospiegelung ist genau mein Ding, so was gefällt mir ausgesprochen gut 🙂

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    • Wie schon bei Wildgans geschrieben – dieses Foto habe ich gestern beim Dienst mit Anna aufgenommen – das ist also aktuell – alles andere steht schon seit Ende April hier. Es ist einfach die (Teil-)Beschreibung eines Spazierganges gewesen, keine Metapher, wie man heute vermuten könnte.

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  6. Natürlich mag ich das rot umrandete, aber auch die Treppengangexperimente baue ich in meine spaziergangswissenschaftlichen Erbauungsessays ein….nur diese Gebäude, na ja, finde ich leicht lull und lill…

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    • Ich habe gerade mal in der Bearbeitungshistorie nachgeschaut, wann ich diesen Post erstellt habe: Am 24. April 2013. Manchmal denke ich, dass ich ganz unbewusst hellseherische Ahnung habe, denn er passt ja heute recht gut.
      Allerdings ist das Foto von der Autoscheibe aktuell gestern dazu gekommen.
      Ich habe mal bei mir einige Feedreaderreduzierungen vorgenommen, da ich ja keine Blogroll habe. Einfach so habe ich mir gedacht, dass ich meine Zeit und meine Nerven mit manchen Ergüssen nicht mehr weiter zu beschäftigen brauche. Jetzt ist wieder Sonne und auf dem Markt gibt es gegen Ende heruntergesetzte Ware, die genau so gut ist wie vor zwei Stunden.

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