Claras Allerleiweltsgedanken

Katzen-nicht-Kennerin Clara beobachtete, …

32 Kommentare

dass eine Katze auf einer Balkonbrüstung in der zweiten Etage einfach so herumspazierte – ohne Netz und doppelten Boden. Ich stand wie paralysiert und fürchtete, sie jeden Moment „zerschmettert“ vor mir auf der Erde wieder zu finden.

Zum Glück hat sie meine Befürchtungen nicht wahr gemacht, sondern ist auch nach fünf Minuten munter über die Brüstung stolziert oder hat sich einfach auf die Ecke gelegt und mich beobachtet. – Die Fotos sind durch die starke Vergrößerung aus dem Exzellent-Stadium raus, aber damit müssen wir jetzt leben.

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Sicherheitshalber habe ich um die Katze einen roten Kreis gezogen.

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Neugierig sieht sie schon aus!

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

32 Kommentare zu “Katzen-nicht-Kennerin Clara beobachtete, …

  1. Naja – immer klappt das nicht mit der Balance.. Unser Kater (der leider nicht mehr da ist :-() liebte die warme Abdeckplatte des Aquariums als Liegeplatz, Tja – und dann kam der Tag, an dem das Aquarium sauber gemacht wurde und die Abdeckung weg war. Der Kater – ein Gewohnheitstier! – hüpfte rauf wie immer. Er versuchte sich dann noch mit allen Vieren auf dem schmalen Rand zu halten, aber leider: Platsch! Ganz ehrlich – so schnell wie er da wieder raus war, hat er sich nie wieder bewegt! Mein Sohn (damals noch ziemlich klein und sooo stolz auf sein Aquarium!) bekam fast einen Herzinfarkt vor Schreck! Aber, Fische und Kater – alle haben überlebt und mein Sohnemann konnte auch noch drüber lachen. Der Kater hat sogar weiter den Platz auf dem Deckel zum Schlafen benutzt. Schätze, er hat seit diesem Erlebnis nur etwas genauer hingesehen, bevor er raufsprang.
    Werde das Bild des verzweifelt balancierenden Katers nie vergessen! (Und ihn natürlich sowieso nicht!!!)

    • Jutta, dieser Kommentar wird von mir zum „Kommentar des Katzenposts“ gekürt – ich kann mir so gut vorstellen, welchen Schreck euer Kater bekommen hat, als es plötzlich statt warm nur nass und kalt wurde. Da waren ihm alle Fisch-Fress-Gelüste vergangen, er wollte sicher nur noch raus, raus, raus. – Haben eure Fische keinen Herzinfarkt bekommen, wenn da immer über ihnen die drohende Katergefahr ruhte?
      Da hätte man so eine Kamera dabei haben müssen, wie sie es immer bei Pleiten, Pech und Pannen zeigen – wo ich immer denke, die sind nachgestellt, diese Videos.
      Danke für diesen herrlichen Beitrag!

      • Nein – alles paletti! Alle haben überlebt! Die Fische waren viel gechillter als der arme Kater – und auch eindeutig gelassener als mein geschockter Sohn! 🙂

  2. Am besten finde ich deinen roten Schutzkreis 🙂 da wird Katz geholfen *grins* . Und deine Bilder sind doch durchaus in sehenswerter Qualität.
    Heute morgen, als ich aus unserem Schlafzimmerfenster schaute erblickte ich witzigerweise die weiße Katze unserer Nachbarn, wie sie aus dem Veluxfenster zu mir herüber zwinkerte …doooch sie zwinkerte *ernsthaft..nicke* . Schade, dass ich keine Digi dabei hatte..nächstes Mal dann.
    Lachende Grüße zu dir…

    • Clara, die Magierin – sie zieht rote Kreise und die Katzen fallen nicht runter. Blog gut, dass all die Katzen, um die ich keine Kreise ziehe, auch nicht runterfallen.
      „Sehenswert“ hat ja eine Doppelbedeutung – 1. man kann sie noch sehen, also noch etwas darauf erkennen oder 2. man sollte unbedingt Claras Blog öffnen, um diese sehenswerten Bilder sich anzugucken
      Diese hier erreichen nur das Prädikat „1“.
      Siehst du, das mit deiner Katze war Gedankenübertragung.

  3. Ich hoffe, der rote Kreis schützt sie vor dem Absturz 😉
    Ich kenne Katzenhalter mit schützendem Netz auf dem Balkon, ich kenne welche ohne …
    Das ist wohl Glaubenssache und hat nix damit zu tun ob man seine Katze liebt oder nicht …
    Einen lieben Gruß – mal wieder – von mir 😉

    • Anette, wir sind uns ja hier inzwischen einig, dass Katzen so gut wie nie abstürzen, aber doch mal ausbüchsen wollen, weil sie mal wo anders was aus der Dosi naschen wollen – und wer das Risiko sucht, kann schon mal daneben treten.
      Ich denke, wer seiner Katze das Freigängertum abgewöhnen will, sollte schon ein Netz haben. Aber wenn die Katze die Türklinke aufmachen kann von Haustür oder klingeln kann )*grins*) – auf gut deutsch, wenn eine Katzenklappe in der Tür ist, dann kommt sie sicher auch zurück – manchmal aber auch nicht, falls die Eigentümer an einer stark befahrenen Straße wohnen. So ist es meiner Nichte passiert – nehmen wir an – jedenfalls kam die Katze nicht mehr zurück.
      Dir auch einen ganz lieben Gruß von der mittelschwer transpirierenden Clara

  4. Da wäre ich sicher sehr erschrocken, liebe Clara. Ohne Katzennetz sollte man sein Tier nicht auf den Balkon lassen. Die Leute hängen wohl nicht sehr an ihrer Katze oder aber sie ist ausgebüxt. Ich glaube, ich hätte geklingelt.

    • Ute, ich glaube, nur wir beide sind hier von der ganzen Runde ängstlich – alle anderen sehen es als vollkommen normal an, dass eine Katze da auf der Brüstung rumturnt. – Ich glaube, die hätten sehr belustigt geguckt, wenn ich sie auf ihre Katze auf dem Balkon aufmerksam gemacht hätte.- Das ging schon in Ordnung, die fühlte sich seeeeeeeehr heimisch!

  5. Heißt es nicht, Katzen haben sieben Leben- und wenn sie abstürzen, kommen sie IMMER mit den Pfoten auf…

    • Und woher will ich wissen, ob sie nicht schon 6,5 Leben davon verbraucht haben??? – Aber sich alle vier Pfoten auf einmal zu brechen, ist sicher auch schmerzhaft. – Nenene, sicher ist besser und die bleibt da oben auf ihrem Balkon sitzen!

  6. Meine Katzen dürfen immer noch nicht auf den Balkon in Ermangelung eines Katzennetzes. Penny ist bei ihrem eigentlichen Besitzer abgedampft, in dem sie in seinem Wohnhaus von Fenstersims zu Fenstersims gehüpft ist. So kam sie aus dem vierten Stock runter, war 14 Tage weg und wurde nach einem Aushang in allen Nachbarhäusern dürre und schmutzig wieder eingefangen. Ihr traue ich so gar nicht über den Weg.
    Also ohne Katzennetz, kein Ausgang. Es muss halt noch warten.

    Gruß von der Gudrun

    • In Abwandlung des Spruches: „Wer sein Rad liebt, der schiebt“ sage ich hier: „Wer seine Katzen bei sich behalten will, der macht ihnen die Freigängerschaft so schwer wie möglich“. Ich kann dich verstehen.
      Mit Gruß von mir

      • Meine Kleo war mal Freigängerin. Sie konnte gehen und kommen, wann sie wollte, denn es gab eine Katzenklappe in der Türe und Kleo hatte einen Schlüssel um den Hals. Als ich ihr nach dem Auszug aus dem Haus das Halsband mit dem Magneten abnahm, hat sie sich tagelang verkrochen. Sie hat wahrscheinlich gespürt, dass es vorbei war mit der Katzenfreiheit.
        Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob sie nicht doch nach dem Vogel hechtet, der am Balkon vorbeifliegt. Das war ja nie ein Problem, ordentlich jagen zu können. Ich möchte es nicht darauf ankommen lassen.
        Irgendwann habe ich das Netz. Weißt du, liebe Clara, ich muss nicht nur für das Netz sorgen, ich muss auch jemand finden, der mit Leiter und Hildi auf meinem Balkon herumturnt. Manchmal ist mir das einfach zu viel und zu peinlich.

        Liebe Grüße aus dem Regen-Leipzig
        (Ein Glück, da muss ich nicht in den Garten radeln und gießen)

        • Gudrun, das hier musst du mir genauer erklärten, bitte: “ und Kleo hatte einen Schlüssel um den Hals. Als ich ihr nach dem Auszug aus dem Haus das Halsband mit dem Magneten abnahm, hat sie sich tagelang verkrochen. Sie hat wahrscheinlich gespürt, dass es vorbei war mit der Katzenfreiheit.“
          Ein richtiger Schlüssel wird es ja wohl nicht gewesen sein – war es ein spezieller Magnet, der
          die Katzenklappe öffnete,damit nicht Hunderte von anderen Katzen auch an deine Futternäpfe einfallen können?
          Ehemalige Freigängerkatzen haben sicher andere Gewohnheiten als ständige Balkonkatzen.
          Ich könnte das auch nicht mit der Leiter auf dem Balkon, ich würde sicher aus Angst runterfallen. Ein Sonnenrollo muss gewechselt werden, da kommt irgendwann mein Sohn. – Schlimm ist nur, dass ich auch den mit meiner Angst nervös mache – dabei ist es nur zweiter Stock.

          • Der Schlüssel war ein Magnet, der die Klappe öffnete, wenn Kleo weit genug herankam. Es ist erstaunlich, wie schnell die Katzen das kapieren. Kleo hat immer den Nachbarshund provoziert. Der riss sich los und beide rasten erstmal durchs Viertel. Kleo sauste schließlich durch ihre Klappe und Hundi krachte an meine Tür. Wenn sie gekonnt hätte, hätt’s von Kleo die Mittelkralle gegeben. Gekuckt hat sie jedenfalls so. 🙂 Und die Leute grüßten mich irgendwann nicht mehr.

          • Was kannst du für deren dummen, geilen Hund *grins* – Was kannst du dafür, wenn der auf deine Katze scharf ist.

          • Tja, das habe ich mich auch gefragt, aber Tierbesitzer sind manchmal wunderlich. Die Kleo was aber auch ein Misthupper. Das klappte mit dem Köter jedesmal.

          • Aber wehe, wenn die Klappe mal nicht zeitig genug aufgegangen wäre. – Dann war es doch aber mehr ein Sensor denn ein Magnet, denn ein Magnet sendet doch keine „Öffnungsdaten“

          • Nein, es war ein Magnet, der die Tüt entriegelte. War die Katze durch und weg, fiel der Riegel wieder zurück. Die Tür war zu. So einfach ist das. Wenn die Batterie in dem Türmechanismus leer war, die für den Standby-Modus sorgte, dann hätte der Hund die Kleo am Poppes gehabt. Das konnte meine Triene natürlich nicht wissen und ich entwickelte so langsam eine Batterie-Phobie.

          • Ich habe bei meinem Tresor auch einen Batteriemechanismus – kann aber auch mit Schlüssel öffnen.
            Diese Katzenklappe war ja richtig Hightech.

  7. Vielleicht hat Dein roter Kreis die Katze gerettet :-). Katzen sind wunderbare Kletterer und absolut schwindelfrei. Wenn sie doch mal fallen, landen sie zumeist richtig. So klappt es zum Glück auch ohne roten Kreis. Liebe Grüße Leonie

    • Der rote Kreis sollte keiner für die Katzensicherheit sein, sondern die Katze deutlich sichtbar machen, weil sie so winzig auf der Aufnahme ist.
      Vielleicht hat sie sich auch gedacht: „Was willst du kleines Menschlein da unten mit deinem winzigen Fotoapparat? Du willst doch mich schwarzweiße Katzenkönigin nicht etwa fotografieren?

  8. Und diese Brüstung ist noch breit – da ist viel Platz für Pfoten. Ich bekomme immer Herz, wenn ich Samtpfoten auf Geländern herumturnen sehe oder meinen Dicken auf dem Badewannenrand, während ich in für ihm wohl viel zu heißen Wasser mein Entspannungsbad genieße. Sie sind einfach Könner. Katzen, die nicht sicher sind, werden auch keine Experimente machen und das ausprobieren und Katzennetze sind gerade in Miethäusern oft nicht erlaubt. Momos haben auch kein Netz und ihre Jungs machen keine Anstalten, das Geländer zu erkunden. Katzennetze sind in der Regel für die Menschen, die wie ich einen Herzinfarkt nach dem anderen erleiden würden, für untere Balkone (erste oder zweite Etage, die für Katzen leicht zu überwinden sind und die eben nicht draußen rumlaufen sollen, auf die Straße oder ähnliches – oder für Balkone in wirklich schwindelnder Höhe. Dicken Knutsch aus dem vollmondigen Greifswald
    bigi

    • Du hast ganz sicher Recht und ein weitaus besseres Katzenverständnis als ich durch die viele Erfahrung mit deinen Stubentigern. Und trotzdem hast auch du Angst um sie, dass sie doch abrutschen könnten. – Du meinst, die Katzen wissen selbst am besten, was sie sich zutrauen können und was nicht. – Also sind diese Netze oft nur dafür gedacht, damit sie nicht abhauen – nicht dafür, dass sie nicht runter fallen könnten. Es ist ja wahnsinnig schmerzhaft, wenn so eine Katze oder so ein Kater plötzlich das Weite gesucht haben – wer wärmt einem dann die Füße, wenn die Temperaturen nicht mehr so sind wie jetzt? 😉
      bigi, du magst es nicht glauben, aber nicht nur Greifswald ist vollmondig!!!!!!!!! Aber so schönes Wasser wie Greifswald haben wir nicht, leider – aber Möven bekommen wir notfalls auch noch zustande, doch der Müggelsee ist mir zu weit weg, um solche schönen Collagen wie du basteln zu können.
      Ich wünsche dir, dass du nicht nur mit solchen schmerzhaften Sachen wie Karpaltunnelsyndrom geistig beschäftigen musst und Dienstzeiten im Zoo verbringen musst, sondern die Zeit mit deinem Herz auf keinen Fall zu kurz kommen soll! Dafür drücke ich meine Daumen und dich!!!!!!!!!

  9. Mich hatte einst eine Katze überrascht, kam per Dachweg herangeschlichen, sah mich in extremer Denkposition rumliegen und sprang einfach ins Zimmer (Fenster war auf). S C H R E C K!!! Die kam dann öfter, auch durch lediglich gekippte Fenster. Dann hatte ich mal Dosenfutter besorgt, ratsch-auf- und zack war die wieder da. Wie der Blitz. Aber dass die zum Essen mal ein Je*er mitgebracht hätte, pah! Voll der Ego- Typ.

  10. aber katzen können das doch clara … die sind so was von sicher auf dünnem seil ohne netz und doppeltem boden :0)

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