Claras Allerleiweltsgedanken

Die Stimme aus dem Off

25 Kommentare

(Kein Joke, wirklich passiert gestern 18.35 Uhr)

Ich stehe unschlüssig im Korridor, um zu überlegen, was als nächstes zu erledigen wäre. Plötzlich eine Stimme, die ich weder verstehe noch deuten kann, wo sie herkommt. Durch meine „Einohrigkeit“ kann ich nicht räumlich hören und suche auch immer ewig mein klingelndes Telefon. Ich schaue durch den Spion an der Korridortür, da ich die tiefe Stimme dort im Treppenhaus vermute – NICHTS! NIEMAND!

Plötzlich wieder – und dieses Mal deutlicher zu verstehen: „Nach 50 m biegen sie rechts ab!

Das konnte ich sofort als Navigationssprecherstimme identifizieren.  – Warum sich das Navi vollkommen allein in der Handtasche im Rucksack angestellt hat, das kann ich nicht deuten. Zum Anschalten muss ich ca. 5 sec. den On-Knopf nach innen drücken.

(Keine Angst, ich halte diese Fehlleistung der Technik für kein übersinnliches Zeichen, doch kurz gestutzt habe ich doch!)

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Die Stimme aus dem Off

  1. Die „Werner-Navi-Stimme“ würde an dieser Stelle vielleicht sagen: „Drehen Sie – wenn möglich – um!“

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  2. Witzig…sowas, ich dachte es wäre ein Gruselfilm. Jetzt muß ich doch laut lachen.

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  3. Ich weiß schon, warum ich mein Navi nicht mit mir herumtrage…….
    Mein Handy hat das aber auch schon gemacht, inzwischen habe ich aber dort die Hintergrundaktualisieung abgestellt.
    Grüßle Bellana

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    • Bellana, erst einmal noch herzlichen Glückwunsch an dich – ich habe momentan gerade superwenig Zeit, da muss ich mich einschränken mit Schreiben.
      Aber mein 7 Jahre alter „Tom…“ aktualisiert sich nicht von allein, er macht das nur über den Computer. Außerdem hat er in der Wohnung in der Tasche kein GPS-Empfang. – Ich bin ratlos, woran das liegt.

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  4. Was mich als Nichtführerscheinbesitzerin und somit auch Nichtautobesitzerin interesssieren würde, mit der Zunahme von Navigationsgeräten können sich Autofahrer immer schlechter orientieren, oder?

    Beste Grüße
    orangata

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    • Vom Prinzip her sicher richtig – nur ich habe da für mich ein ganz besonderes Glück. Wo von vornherein Null Orientierungssinn vorhanden, kann durch das Navi nichts schlimmer werden, es kann nur verschlimmbessert werden – und ich sehe das so, denn jetzt seit diesem Ding komme ich mit ziemlicher Regelmäßigkeit auf direktem Weg an meinem Ziel an.
      Und nebenbei, als Fußgängerin oder Radfahrerin kann ich mich auch nicht orientieren. – Diese Dinger haben sie u.a. für mich erfunden.
      LG von Clara

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  5. 50 m? So geräumig ist ja nicht mal Daggis Dienstvilla! Respekt!

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    • Da siehst du mal – und das Navi war in meiner Handtasche, was das für ein Monstrum sein muss 🙂 – vielleicht hat der kleine, liebe Werner in seinem Kästchen aber auch kein GPS-Signal bekommen und einfach drauf los geschwätzt???

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  6. Und wenn es „übersinnlich“ war? Die arbeiten da auch schwer an so Sachen….sollten wir wertschätzen, höhö.Halbernst gemeint.

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  7. Mit den trüben/anstrengenden/aufreibenden Tagen können wir uns wohl die Hände reichen, denn ich rotiere auch wie ein Hamster im Rad, aber es wird täglich weniger Arbeit – und das wünsche ich dir auch!

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  8. *Lach* wer weiß wer weiß….. aber zum Wundern hätte mich das auch gebracht. Vielleicht auch irgendwo ein Wackler. 🙂

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    • Ich glaube, es ist bei diesem „uralten“ TomTom (ca. 7 Jahre alt) ein Systemfehler – denn angestellt hat es sich schon mehrfach, aber noch nie gesprochen.
      Ich bringe das ja gerade in einen anderen „mystischen“ Zusammenhang.

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  9. Mein Smartphone-Navi fing schon mitten im Cafe an zu reden, weil ich vergessen hatte, es auszuschalten 🙂

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    • Bei den Smartphone-Dingern ist das noch etwas anderes als mit den reinen Autonavis – die müssen ja wirklich extra angestellt werden, das machen die nicht allein, schon gleich gar nicht, wenn sie nicht „vor Ort“ sind, sondern in der Tasche der Besitzerin. – War schon seltsam!

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  10. Da war noch eine nicht zu Ende abgearbeitete Routenführung drauf. Da ich mich damals ausgekannt habe, (es war irgendwo im Fußgängermodus, denn das neuere ist im Auto installiert, wollte ich Batterieenergie sparen und habe es ausgestellt. Und das meinte es jetzt, von allein anweisen zu müssen.
    Es ist schon irgendwie komisch, wenn plötzlich in der Wohnung eine Männerstimme zu hören ist, wenn du weißt, du bist allein.

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  11. Ich hab auch so ein Navi, wo man ca. 5 sec den Knopf nach innen drücken muss, um es zu starten. Insofern… hätte mich auch wirklich interessiert, was in 50 m rechts zu finden gewesen wär. Probiers doch mal aus, spaßeshalber… Auch wenns jetzt wahrscheinlich „zu spät“ ist, für was auch immer…

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    • Manche Navis haben einen ebenen Knopf oder sogar einen hochstehenden – auf den könnte man in der Tasche oder so schon mal versehentlich drücken – aber hier, versenkt und lange???? Ein Versehen konnte das nicht sein. – Dort, wo ich abbiegen sollte, war mitten in Neukölln – … das dachte ich bis vor zwei Minuten, bevor ich noch einmal auf das Navi geguckt habe. Es war hier in meiner unmittelbaren Wohnumgebung. – Vielleicht soll ich mich mal zu Haus einfach ein wenig ausruhen. – Ich schlafe regelmäßig beim besten Fernsehprogramm ein, penne ca. 2 Stunden in meinem „neuen“ Fernsehsessel und gehe dann ins Bett.
      Einen lieben Gruß zu dir!

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  12. So kann es mit der Technik gehen 🙂 liebe Grüße

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    • Dass sich das „Ding“ vollkommen allein angestellt hat, wenn es auf dem Flurschrank auf seinen Einsatz wartete, das gab es schon – aber noch nie, dass es plötzlich angefangen hat zu sprechen. – Technik kann überraschen!

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