Claras Allerleiweltsgedanken

Bahnhof Bad Wilsnack – Klappe die letzte

15 Kommentare

Als der Oberförster – in diesem Falle war sein Name vielleicht nicht „Hugo“ – die Heilerde entdeckte, nahm Bad Wilsnack einen kometenhaften Aufstieg (oder fast zumindest) zum Kurbad. Die Tragweite seines Fundes muss ihn gleich und sofort – wahrscheinlich noch vor Ort – so berührt haben, dass er auf dem Gemälde ein ganz ergriffenes Gesicht zieht.

0911 1906 Förster Zimmermann Heilerde

Ich zeige euch noch ein paar Bilder aus der vornehmen und fröhlichen Kur-erei (nicht den Anfangsbuchstaben vertauschen!!!) der früheren und heutigeren Zeiten und dann fahre ich auch schon weiter, denn ich habe nur für eine Stunde meinen Aufenthalt in Bad Wilsnack unterbrochen.

0911 1925 Kurpark 07

Ihr seht, so ein kleines Schoßhündchen ist dabei und behütet die Dame – oder macht neue Kontakte für sie.0911 2000 Badeszene

Dieses Bild muss noch aus Zeiten stammen, als die Zeitungen noch nicht so großformatig wie heute waren, dafür aber mehr lesenswerten Inhalt hatten.0911 2000 Kurbadszenen

Yoga, Massagen und Sauna – was will man mehr für seine Gesundheit tun.

Und das sind die Hinterlassenschaften der unmittelbaren Neuzeit – im wahrsten Sinne des Wortes: Schweinereien.

0911 2013 Graffitti 02

Aus dieser hübschen Tür (oder Tor) verlasse ich jetzt das Städtchen, steige wieder in den Regionalzug und fahre an mein eigentliche Ziel: Ein Kaffeetrinken in Perleberg. Bretter bedeuten nicht immer, dass die Welt damit vernagelt ist.

1511 BW Tor aus Brettern 05

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Bahnhof Bad Wilsnack – Klappe die letzte

  1. Ach ..so auf dem Wasser schön treiben lassen, wo es dazu noch schön kuschlig warm wäre…das hat was.
    Den AB hab ich abgehört – mußte zum Bahnhof – und wer so etwas soooo schreibt, dem bin ich doch viel wert, finde ich 😉
    Liebe Grüße zu dir
    Nixe, die den ganzen Tag im Garten geharkt hat

    • Soll ich dich jetzt wegen der Harkerei im Garten bewundern oder bedauern?
      Mir bist du auch viel wert, aber ich würde dennoch nicht sooooooooo schreiben – komisch eigentlich, nicht wahr? 🙂

      • Neee.. nicht komisch, liebe Clara. Wer sich hier komisch benimmt ist diejenige.. aber ich meine damit, es geht mir sowas von sonstwo vorbei .. Ich hab gar kein Interesse das da bei ihr zu lesen.

  2. Er guckt in der Tat sehr verklärt, was vielleicht übertrieben ist. Der Hund ‚denkt‘ was anderes, ich auch 😉

    • Ich finde, er guckt, als wenn er gerade betet und dankt dafür, was er hier für eine weitreichende Entdeckung gemacht hat.
      Ich will ja die Agentur, die die Zeichnungen gemacht hat, nicht schlecht machen, aber die Malerei erscheint mir mitunter doch recht laienhaft ausgeführt. – Wäre es anders, hätte es die Stadt wahrscheinlich nieeeeeeeeeeeee bezahlen können – also verkneife ich mir jegliche Meckerei.

  3. Hugo schaut fast ein wenig angeekelt. Wen wundert es, er weiß anscheinend was drin ist, in der Heilerde! Und er hat wohl schon eine Ahnung davon, wer ihm in Zukunft durch das Revier läuft. Die allseits beliebten Touristen!:-)

    • Aber du willst mir nicht verklickern, dass „Hugo“ meinen einstündigen Touristenaufenthalt in Bad Wilsnack vorausgeahnt hat? *lach*
      Erst einmal herzlich willkommen hier auf meinem „Allerleiweltsblog“

    • Gerade entdeckt…
      Nur kurz zur Vervollständigung… Hugo heißt in diesem Falle Friedrich Wilhelm Gustav.
      (mein Ur-Urgroßvater). Hugo hieß dann einer seiner vielen Söhne.
      Am regenbogenartigen Schimmern der ollen Pampe erkannte er die Heilerde, mit welcher er bereits nach irgendeinen Krieg gegen die Franzosen wegen einer Verletzung behandelt wurde.
      Die Heilerde hatte er übrigens in einer leeren Fischbüchse nach Berlin zur Untersuchung bringen lassen. Dort wurde in irgendeinem Institut die Heilwirkung bestätigt.
      Seine Frau Wilhelmine und seine ältesten Töchter hatten im Keller des Zimmermannschen Hauses dann Badewannen, in denen die ersten Berliner Sommerfrischler dann im Moor badeten. Wohl zunächst sehr zum Hohn und Spott der Stadtvordersten.
      Aber das Ganze hat sich ja dann wohl doch ganz gut entwickelt.
      Das Bild entspricht leider nur wenig seinem tatsächlichen Aussehen auf unseren Fotos. Lediglich der Bart war dann auch weiß im Alter.
      🙂
      Netter Beitrag übrigens!
      Liebe Grüße
      Dirk Zimmermann aus Rathenow

  4. Wie macht der das denn mit der Zeitung? Der müsst doch einschließlich Nase im Wasser liegen, weil andernfalls durfte es nur eine Handbreit hoch stehen, was ergo keine Entspannung sondern ein ungutes In-der-Pfütze-liegen-Empfinden ….. Dingens, hab Faden verloren.
    Mein rechner spielt verrückt, eben paar Updates draufgeladen, jetzt macht der ohne mich weiter. HILFÄÄÄÄ!

    • Ich kann es mir nur so erklären, dass die Sole ungeheuer salzhaltig ist und deswegen die Körper ohne jegliche Anstrengung an der Oberfläche schwimmen. – Ich habe das ein einziges Mal erlebt, allerdings nicht im Toten Meer.
      Ich hoffe, dass sich dein Rechner wieder eingekriegt hat.

  5. Interessant bebilderte Geschichte. Das Bild mit den platt im Wasser treibenden gefällt mir besonders gut, das habe ich in meiner Kur im Thermalbad ebenso gemacht. Das „Kaffeetrinken in Perleberg“ wäre eine neue, wildsanfte Erlebnisse verheißende Überschrift!-

    • Perleberger Kaffeetischgenussfotos gibt es nicht. Im Laufe der Zeit habe ich die wunderschönen Fische aus dem Teich und auch mal die Anna mit dicken Backen gezeigt, weil sie eine ganze Pflaume in den Mund gesteckt hat. Das reicht – meine ich.

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