Claras Allerleiweltsgedanken

Clara ist auf Jagd …

33 Kommentare

und jagt Fruchtfliegen

Dass sich die Dinger von gestern (da gab es fruchtige Belohnung) auf heute entwickelt haben, ist ja wohl schlechtweg unmöglich. Woher sie kommen, weiß ich auch nicht so richtig – ich weiß nur, sie sind da – ich würde sagen „zu Tausenden“ – die widerlichen kleinen Fruchtfliegen, die überall rumschwirren, auf allen Schränken sitzen, wenn nichts Fressbares mehr da ist.

Ich stellte überall leckere Fallen auf – mit Apelsaft, mit Essig und mit einem Tropfen Spülmittel – Und, sie fielen drauf rein und starben den unspektakulären Fliegentod. Jetzt ist weitestgehend Ruhe, ihr Ende fanden sie entweder im Staubsauger oder im Saft – hier sind sie noch einmal alle zusammen.

2811 Fruchtfliegenausbeute 65

Ihr haltet mich jetzt vielleicht für bescheuert, aber wenn frau nicht aufpasst, dann entwickelt sich ganz schnell aus einer Mücke ein Elefant — oder aus einem kleinen Bär ein ganz großer 🙂

2811 Bären mit Mützen

Hier sind sie noch ganz, ganz klein und alle bekamen liebevoll von Anna eine Kappe oder Mütze aufgesetzt. (Das ist jetzt dennoch kein Beitrag zur Mützenwochen von LuiseLotte)

Und kaum lässt man die Bären ein wenig aus den Augen, dann werden sie zu verfressenen Monsterbären.

2811 Bärenhunger

… ist doch wahr, oder etwa nicht?

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

33 Kommentare zu “Clara ist auf Jagd …

  1. wäh .. hör mir auf mit fruchfliegen .. ich hatte vor paar wochen so einen schwarm um mich rum und habe sie mit nichts – weder essig noch sonst was – weg bekommen . Ich glaube ich habe jede einzelne mit einem geschirrtuch abgeknallt … bestimmt so fühnfhunterttausend und dreiundsiebzig einhalb !!!!!!

    die bären sind süss und jo … hättest mal besser auf die aufgepasst … hahahaha

    • Glaube ja nicht, dass sich meine Fliegen heir endgültig verflogen oder verfatzt haben, sie treten zwar nicht mehr als Großdemonstration auf, aber sie sind da, vielleicht so dreiunsiebzig einhalb – und, da die Küchentür meist offen ist, schwirren sie auch hier am Computer rum. Und auf meinen Bildschirm will ich nicht einschlagen, hat oft böse Folgen.
      Gut, auf Anna muss ich nicht mehr aufpassen, da sie mit Handy ausgestattet ist und ich sie sofort anrufen könnte, hinter welchem Bären sie sich gerade versteckt – aber alles hat frau eben doch nicht im Blick 🙂

  2. Ist mein Topp- Angebots- Link weggetaucht? 🙂 Das war was mit Pink, finde ich nie wieder.

  3. Gut, dass du sie besiegt hast. Sie sind ja eher selten in der Jahreszeit.
    Wo kamen sie denn her?
    Was ja auch immer wieder ein Ärgernis in der Küche ist, ist deine eine vor sich hin faulende Kartoffel im Kartoffelbeutel 🙂

    • Ach, Frau orangata, voreilig, wie ich nun mal bin bzw. dazu neige, es zu sein, sprach ich schon von SIEG – keinesfalls, es war offenbar nur eine Kampfpause. Kaum habe ich die verlockenden Fallen beseitigt, wollen sie sich wieder über mich lustig machen. – Erst mal gleich muss ich wieder eine Saugrunde einlegen.
      Die Kartoffeln habe ich aus eben diesem Grund schon in das Gemüsefach des Kühlschranks verbannt – sie bleiben länger faltenfrei.
      Ich beobachtete nicht genau, wie sie in meine Wohnung geschlüpft sind. Doch nicht etwa mit Früchten, die wie Ihr Gravatar klingt??? 😉

  4. Irgendwie kann ich jetzt keinen „Antworten“-Button sehen und also nicht drücken.. OK, also neuer Kommentar: Die Mikrowelle hat, da sie wohl auch als Grill funktioniert (ich weiß das nur, probiert hab ich es noch nicht), oben drauf viele kleine Lüftungslöcher. Oder für was auch immer die sind. Das ist die einzige Zutrittsmöglichkeit in das weiße Häuschen 🙂
    Und über Deine Schüssel musste ich jetzt wirklich lachen. So sahen nicht mal die Nudeln aus 🙂 Vielleicht warens auch nicht die, die die Fliegen anlockten – sondern die Soße dazwischen 🙂

    • Mehr als 5 x hin und her darf man hier nicht – sonst muss man einfach drunter schreiben, aber der „Schacht“ wird immer enger. Spätestens, wenn nur noch ein Wort in eine Zeile passt, wird es eng. 🙂
      Fein, dass ich dir mit meiner Schimmelschüsselschweinerei eine Freude gemacht habe.

  5. Nächstes Jahr kommen keine Fliegen mehr, denn Früchte sind vom Koalitionsvertrag gar nicht vorgesehen. Die werden sich umgucken!

  6. Im Winter verfliegen sich die Fliegen 🙂 Jetzt ist erst mal Ruhe.

  7. Der Rote, der sich so wegdreht, der gefällt mir am besten! 😀

  8. Manchmal werden aus anfänglichen Kleinigkeiten richtig gute Dinge und manchmal entwickelt sich aus Kleinigkeiten sehr Ungutes, dem man besser vorher Einhalt geboten hätte. Deshalb sag ich mir oft: nicht die Kleinigkeiten unterschätzen 😉

    • Ach Franka, du hast ja so Recht – aber wie genau weiß man das, ob das eine „Kleinigkeit“ ist, die noch wächst und wenn sie wächst, dann in welche Richtung? Und vor allem, wann sollte man eingreifen und das Wachstum stoppen, vielleicht auch das zum Guten, wenn es nicht gerade eine Spendenaktion für Flutopfer ist. – Ich hatte heute einen seltsamen Anruf aus Hamburg. Mir wurde ein Brief angekündigt, der zu einer Aktion für Elefanten in Not aufruft. Es war kein Automat, sondern eine lebende Stimme.
      Ich erklärte ihr, dass ich bei begrenzten finanziellen Ressourcen doch eher Menschen als Tieren helfe, denn Kinder und Mütter und Obdachlose haben bei mir Vorrang vor Elefanten. – Ich bin gespannt auf den Brief.

      • Das ist sicher das Problem … man erkennt es meist nicht gleich. Allerdings kann man aus früheren Erfahrungen vielleicht Rückschlüsse ziehen und Parallelen erkennen. Dann weiß man beim nächsten Mal einiges von Anfang an besser einzuordnen.
        Das mit den Spenden und den Elefanten und so … ich befürchte, 95% dieser Aktionen sind die übliche Vorweihnachtsbettelei und ein Teil davon ist Betrug.

  9. Sind die Flieger nicht ohnehin Eintagsfliegen? Die kann man sich schon mal mit dem alltäglichen Obsteinkauf nach Hause holen.

    • Liebe Vallartina, da ich sie ja nicht kennzeichnen kann, weiß ich nicht, ob am nächsten Tag genau die gleichen rumfliegen oder die Kinder und Kindeskinder. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, dass es täglich mehr werden, doch jetzt ist offenbar Schluss.
      Ganz liebe Grüße zu dir!

      • Liebe Clara, es liegt wohl (leider) auch an der Jahreszeit – im Winter gibts diese Biester nicht mehr. Oder nur ganz vereinzelt. Dass das Eintagsfliegen sind, bezweifel ich. So fettgefressen, wie ich mal welche erlebt habe – das schaffen die nie an nur einem Tag.
        Ich hab mir mal so eine Fruchtfalle gekauft, da gieß ich Rotwein rein, die Biester krabbeln rein, kommen aber nicht wieder raus. Damit hatte ich richtig gute Erfolge. Und seither lass ich – soweit möglich – im Frühjahr/ Sommer auch kein Obst länger als 2 Tage draußen rumliegen, da gehts dann ab in den Kühlschrank.
        Was auch eklig ist: Lebensmittelmotten. Vor zwei Jahren war das bei mir so enorm, dass ich überlegte, den Kammerdiener zu rufen, um das ganze Haus inspizieren zu lassen. Ich hatte nix rumstehen oder rumliegen, hatte nix Überlagertes im Haushalt, hab sämtliche Möbel mit Essigwasser ausgewischt – und trotzdem voll die Plage am Hals, bis jemand fragte, obs evtl. an einem der Nachbarn läge.
        Glücklicherweise war das nur in dem einen Jahr, sonst eher gar nicht.

        • Wie ich lese, hattest du also vergessen, den Nachbarn in Essigwasser zu baden 🙂
          Die Biester sind doch nur höchstens 3 mm lang – von vollgefressen konnte ich nichts beobachten.
          Als Falle dienten mir alles – und alles hat geklappt: Flaschen, hohe Gläser, flache Schalen – ich habe alles probiert und überall waren welche drin. – Von wengen Winter – das war gerade jetzt vor einer Woche, das ist wirklich ein (fast) brandaktueller Eintrag. Mein Ökomülleimer steht im Schrank, hat einen Deckel – und dennoch entdecken diese Biester das Behältnis.
          Doch jetzt scheint erst einmal Ruhe zu sein – die müssen sich benachrichtigt haben, dass ich sauer bin *grins*

          • Ich erzähle das wirklich nur äußerst ungern… Aber mir ist es mal passiert, dass ich einen Teller Nudeln mit Soße in die Mikrowelle stellte. Am nächsten Tag fuhr ich in den Urlaub… Als ich 10 Tage später wieder heimkam, stand der Teller immer noch in der Mikrowelle… Ja – bitte sage nichts. NICHTS! Jedenfalls – was sich in meiner Mikrowelle abspielte, das glaubt mir wirklich keiner. Obstfliegen, die normalerweise 2 mm lang und nicht mal einen mm breit sind, waren beinah 3 x so groß und richtig träge und schwer! Im Ernst. Ich habe sowas noch nie gesehen. Mir war aber… sowas wie mit dem Teller Nudeln auch noch nie passiert – und ist mir auch nie wieder passiert!

          • Du musst dir nichts draus machen, mir ist das mal im Kühlschrank passiert – und ich glaube, ich war noch nicht mal verreist, sondern diese ominöse Schüssel stand nur ganz, ganz unten und hinten. Ich kann es fotografisch belegen:

            Allerdings kann ich bei deiner geschlossenen Mikrowelle kaum verstehen, wie da Fliegzeug reinkommt. Und da die Nudeln ja gekocht waren, müssen doch alle Eier raus gewesen sein. – Die Natur weiß sich immer zu helfen 🙂
            Es ist sehr rücksichtsvoll von WP, dass sie nur den Link und nicht gleich das ganze Foto einblenden.

          • P.S. Aus offenen Gefässen klettern die Biester wieder raus oder schwirren sie ab. Deshalb eben Obstfliegenfalle!
            So eine hier hab ich:

          • Ich wollte nicht erst kompliziert was kaufen, sondern … Ich habe recherchiert, dass der Tropfen Spüli die Oberflächenspannung so herabsetzt, dass sie untertauchen und nicht mehr rauskönnen. Und – es waren ja auch genügend gefangen.

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