Claras Allerleiweltsgedanken


2 Kommentare

2013 wird geprüft

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an. Ich werde die Statistik nicht kommentieren – aber sie zeigt unheimlich viel von dem, was mich in diesem Jahr blogmäßig beschäftigt hat.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 44.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 16 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


13 Kommentare

Wenn eine eine Reise tut … 2

… dann kann sie was erzählen.

Von dem Schock „NICHT EIN EINZIGES SCHILD ZEIGTE DEN BAHNHOFSNAMEN“ hatte ich mich mittlerweile erholt und war offen für neue Überraschungen.

5.20 Uhr die S-Bahn fuhr planmäßig los, kam dennoch verspätet an – nicht tragisch. Ich raus aus dem Zug – kein Empfangskomitee – auch nicht tragisch. Koffer und ich die Treppe runter – kein Hinweis, ob sich der Ausgang rechts oder links befindet. Muss die Bundesbahn wirklich sooooooo sparen, dass sie es schon mit solchen kleinen Hinweisschildern versucht? – Treppe hoch – nur Bahnsteig 4. Also wieder Treppe runter und andere Treppe wieder hoch – Morgensport soll gut und durchblutungsfördernd sein. Da plötzlich Tochter gesichtet und Auto gesichtet und schnell eingestiegen und beide SOFORT zu Haus im Bett verschwunden und erst gegen 10.00 Uhr aufgestanden.

Von den innerfamiliären Intimitäten will ich hier nicht plaudern – das gehört hier nicht hin und interessiert auch keinen. Aber über die zwei hauserschütternden Knallbummse will ich noch ein Wort verlieren. Zweimal habe ich erfolglos mit dem Kopf versucht, das Glas der Wohnzimmertür mit dem Kopf zu durchstoßen. Mein Blick war schon auf den lockenden Frühstückstisch gerichtet, so dass ich die geringe Grenze von 3 mm Sicherheitsglas so gar nicht mehr beachten wollte. Erst, als meine Nase einen mächtigen Hieb spürte, hatte ich das Gefühl, dass ich im Kampf gegen die Tür 1:0 verloren hatte. – Beim nächsten Versuch schickte ich meine Stirn in den Kampf, aber auch die gewann nicht, also stand es 2:0 für die Tür  und ein  Horn zierte noch einige Tage mein Obergesicht.

Das Wetter war alle Tage „Homeweather“ – wir verließen kaum das Haus. Nur an den ersten beiden Tagen vergnügten sich Enkel und Oma zuerst auf dem Weihnachtsmarkt. Die Pyramide war wirklich schön und verbreitete richtig Vorweihnachtsstimmung – die darunter versammelten Trinker allerdings weniger.

3012 Pyramide

Wenn die wegtorkeln, ist ihr Wahrnehmungsvermögen ähnlich verschwommen wie hier auf meinem Foto.

3012 Betreutes Trinken

Wir leisteten uns eine „Spiralkartoffel“, die mit 3,00 € ihr Geld nicht wert war – wenn ihr meine Meinung wissen wollt.

3012 Kartoffelspirale

Die falschen Weihnachtsmänner und -frauen, die ich ständig um mich herum hatte, belebten dann wieder die Weihnachtsmarktfreude.

3012 Falscher Bart 3012 Falsche Bärtin

Am zweiten Tag besuchten wir einen Zirkus, der sich allerdings mit erwähnenswerten Attraktionen ein wenig zurückhielt. Lediglich die 4 gleichzeitig in einer Kugel von ca. 6 m Durchmesser rasenden Motorräder verbreiteten ausreichend Gestank, Krach und ließen eine Angstgänsehaut wachsen.

Ich bin ja ein ausgesprochen spielerischer Typ, aber die siebente Runde Phase 10 ließ dann selbst bei mir leichte Ermüdungserscheinungen aufkommen, aber es gab noch anderes im Angebot, auch Vorlesen, obwohl beide bestens lesen können. Angeschaute DVDs und die Erprobung des neuen Dartspiels brachten Abwechslung. Doch offenbar ist Dart nicht mein Sport, denn vor Jahren hatte ich selbst ein Spiel. Die Angst um die durchlöcherte Umgebungswand und um die „antike Kuckucksuhr“ ließ es mich dann bald verschenken. Und als hier die Enkel meine fehlgeleiteten Pfeile ständig in und unter der Bücherwand suchen mussten, bestanden sie auch nicht mehr auf meiner weiteren Teilnahme.

Die Rückfahrt führte mich witzigerweise auf dem gleichen Schlafsesselplatz wie auf der Hinfahrt nach Haus – nur dieses Mal hatte ich einen erwachsenen Mann als Nachbar – und da wurde es echt eng. Als Ausgleich erkannte ich meinen Heimatbahnhof auf Anhieb und war irgendwie wieder froh, zu Haus zu sein. Es muss was an dem Sprichwort dran sein: „Zu Haus ist es am schönsten“.

Ich wünsche euch allen einen unbeschwerten Wechsel in das neue Jahr, bleibt alle gesund und verlernt das Lachen nicht!

Und drei Clara-typische Empfehlungen habe ich noch für euch:

Ihr habt noch einige Stunden Zeit, um unerwünschte Dreckecken in eurem Leben oder eurer Wohnung zu beseitigen:

3112 Dreckecke

Meine „Dreckecke“ sieht so aus. Ich hasse diese bürokratischen Formulare, die man bei solch einem schlechten Gedächtnis immer aufheben muss, sonst kann ich das nächste Mal nicht richtig reagieren.

3112 Dreckecke Clara

Umgebt euch mit solchen Kindern oder Menschen wie Anna – und das Leben hält ungeheuer viel Freude für euch bereit:

3112 Anna verkleidet

Und last but not least – erkennt die falschen Schlangen in eurer Umgebung rechtzeitig, das erspart Ärger und Verdruss. Anna hilft auch dabei.

3112 IKEA Anna Schlange 47

*********

Den fotografischen Jahresrückblick – für jeden Monat ein typisches Foto – gibt es im Fotoblog.