Claras Allerleiweltsgedanken


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2026 – Das Baugeschehen wird gesponsert

Alle waren sich einig, dass es mit einem Kind in der kleinen Wohnung sehr eng werden wird, also wurde über eine andere Lösung beraten. Das Baugeschehen musste irgendwie angekurbelt werden.

2603 2026 Baugeschehen

Felix, der inzwischen eine gutbezahlte Festanstellung als Psychologe in einem Kinderheim hatte, war an der Wohnung von Anna und Anno interessiert. Vor  einer familiären Bindung hatte er Angst – zu schlimm waren immer noch die Erinnerungen, die manchmal in der Nacht mit oder ohne Traum kamen. Für ihn allein reichte diese schnuckelige Wohnung.

Die Vermieter waren angenehm überrascht, einen Herrn Doktor in ihre Wohnung zu bekommen, auch wenn er seinen Namen noch gar nicht mit einem Doktortitel schmücken konnte. Weiterlesen

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2024 – Kleine rosa Stiefelchen

Ihr denkt es euch, ich denke es mir – die Dominis sollten Recht behalten mit ihren trapsenden, trampelnden Nachtigallen.

Ihr Sohn und Anna waren stark beschäftigt, so dass es manches Mal knapp wurde, sich einmal im Monat zu treffen. Aber an die Silberhochzeit von Johannis und Claudia dachten sie trotz allen Stresses trotzdem. Sie schenkten ihren Eltern mit Felix  gemeinsam ein Wochenende in einem Wellnesshotel. Die Mama war sofort hellauf begeistert, der Papa zog zuerst ein langes Gesicht – aber als er von dort zurückkam, hatte er schon die Buchung für ein nächstes Wochenende in der Tasche, so begeistert war er. Weniger von den Wasseraufenthalten, sondern mehr von den Tennisplätzen. Sein Schlaganfall war ohne Folgen geblieben – und jetzt trieb er mehr Sport, trank weniger Bier, rauchte gar keine Zigarette mehr und fühlte sich rundum wohl.

Doch eines Tages war eine richtige Einladung im Briefkasten. Weiterlesen


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2022 – Über die Schwelle

Durch die Fürsprache einer Kommilitonin war er an eine kleine, ganz schnuckelige Wohnung mit zwei Zimmern zu einem bezahlbaren Preis gekommen – vor allem so gelegen, dass sie beide einen vernünftigen Weg hatten – er zur Uni, Anna in ihr Büro. Sie arbeitete in einem Kunstmuseum als Ausstellungsmanagerin.

Obwohl es keine Hochzeitszeremonie darstellen sollte, hob er seine Anna beim Einzug hoch und trug sie über die Schwelle. Aber genau deswegen, weil es keine Hochzeit war, gab es auch keinen roten Teppich, sondern nur einen gelben.

2203 2023 über die Schwelle

Mutter Domini sagte nur zu ihrem Mann: „Nachtigall, ick hör‘ dir trapsen!“ Worauf er in bewährter Manier antwortete: „Das ist schon eher ein Trampeln, was die Nachtigall macht!“ – und beide lachten, glücklich, dass der Generationenfluss nicht ins Stocken geraten würde.


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Anno 2021 – Offen für die Zukunft

Die Party zum 21. Geburtstag von Anno und Felix war toll, laut und feucht – es floss das Bier in Strömen, dennoch lag keiner unter dem Tisch.

So, jetzt waren beide „Söhne“ nach altem Recht volljährig, also 21 – und so langsam wurde Mutter Domini unruhig. Sie sprach es öfter bei Tisch an, dass sich beide Jungen allmählich ihre Sporen in der Welt außerhalb des Hauses Domini verdienen sollten. Zuerst guckten die beiden ein wenig erstaunt, denn schließlich ist es ziemlich bequem, sich an den gedeckten Tisch zu setzen. Doch dann gaben sie der Mutter Recht und zeigten ein offenes Ohr für ihre Zukunft. Weiterlesen


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2014 – 2020 – Anno Domini Zusammenfassung

Anno 2014

Die Bombe platzt

Weil Anno diesen Vorsprung unbedingt halten oder sogar ausbauen wollte, wurde er unvorsichtig. Er plante die Glitschigkeit der Brunnenfiguren nicht richtig ein – denn plötzlich lag er im Becken, er und die Unterhose pitschnass. Da gab es kein Sprungkissen, das sich automatisch aufgeblasen hätte, um seinen Sturz zu dämpfen. Sein Arm tat unheimlich weh – am liebsten hätte er geheult und gewimmert, aber das wäre vor Anna uncool gewesen. Ein wenig schämte er sich auch vor Kay, weil er zwischendurch schon fast wie der Sieger triumphiert hatte. Aber Kay erwies sich jetzt als echter und vor allem als sehr umsichtiger Kumpel. Fach- und sachkundig stellte er fest, dass Annos rechter Arm offensichtlich gebrochen ist. Er rief einen Krankenwagen, benachrichtigte Annos Eltern und nahm die „Schuld“ auf sich, damit Anno keinen Ärger wegen der Figurenkletterei bekam. Er half ihm, blitzschnell alle Sachen anzuziehen, denn nur in der Unterhose wäre die Begründung, Anno wäre von Kay bei einer Kabbelei versehentlich in den Brunnen geschubst worden, wenig glaubhaft erschienen. Weiterlesen


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Alle Scheiben ersetzt

Manchmal ist es angenehm, „Westen“ zu sein –

denn im Osten wäre 18 Stunden nach der Tatentdeckung nicht schon wieder alles in Ordnung. Leichte Schrammen haben die Ledersitze und andere Stellen abbekommen, aber ansonsten sah mein Auto aus wie vor dem sinnlosen Zerstörungsakt. Die Glasfilialenmitarbeiter haben richtig gut gesaugt und gereinigt, und beim Runterlassen der erneuerten Scheibe knirschen auch keine Glassplitter.

Die „Augenscheiben“ konnte ich heute abholen.

Schlappe 600,00 Öcken muss ich jetzt in der Lotterie gewinnen, in der ich nicht spiele.

Der ADAC hat sich auch bei mir  aufgelöst *grins*

Der ADAC hat sich auch bei mir aufgelöst *grins*

Diese Brille würdet ihr jetzt sehen, denn die ist für den Computer

Diese Brille würdet ihr jetzt sehen, denn die ist für den Computer

2103 Brille

Bei Sonne wird sie ganz dunkel. Diese Art von Brille habe ich jetzt in den drei Wochen ohne sehr vermisst.

 


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„Herr Dieb“ schlug wieder zu

Am 3. März passierte ja der Kofferklau und da waren es eindeutig 8 Diebinnen. Die Folgen aus dieser Aktion – zwei neue Brillen – sind heute beim Optiker abholbereit, die wichtigsten Ladekabel sind ersetzt, das Gehirn begann die ersten Verdrängungsschritte  zu gehen. Bei dem ebenfalls enthaltenen alten Navi redete ich mir immer wieder ein, dass ich es ja durch ein neues ersetzt hatte, weil die Software überaltert war.

Doch dieser Prozess des Vergessens und Verdrängens wurde gestern Abend gegen 21.00 Uhr jäh gestoppt. Ich stand fassungslos vor bzw. neben meinem Auto. Das Innenleben und die Bordsteinseite waren von Tausenden Splittern übersät. So verschafft man sich in Berlin-Neukölln und anderswo schnellen Zugang zu einem Navi. es bleibt spannend!


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Ich habe mich „getraut“ … mit einem Buch

– nicht verheiratet, falls ihr das darunter verstehen solltet.

Es heißt ja immer: Im Leben sollte

  • Mann/Frau ein Kind großziehen
  • einen Baum pflanzen und
  • ein Buch schreiben

oder verwechsle ich da etwas, hieß das irgendwie anders? Die beiden ersten Punkte habe ich erfolgreich abgearbeitet, also blieb nur der letzte.

Im Oktober 2010 erhielt ich diesen Kommentar von Verena / edithalisa:2604 Kommentar VerenaIch sehe, dass man das kaum lesen kann – doch: Verena, du kannst dein Versprechen einlösen, wenn du möchtest. Damals habe ich mich zwar über deinen Kommentar sehr gefreut, jedoch „erwachsen“ gelächelt und gedacht: ICH DOCH NICHT! Wie Maria in der Bibel bewahrte ich deine Worte im Herzen – und siehe – sie haben doch noch Früchte getragen.

Umfang: 294 Seiten A5, davon 68 Seiten farbig
Preis: 15,00 € + Porto – für Mindestlohnempfänger nur 10,00 €

Kostproben für den Inhalt:

Es wird NICHT im Buchhandel erscheinen und auch nicht als e-Book  – mein „Kind“ wird nur privat weitergereicht werden. Im Fotoblog ist das Cover in größer zu sehen.

Solltet ihr ein/zwei/mehr Exemplare bestellen wollen, dann bitte eine Mail mit Adressangabe an

clarahimm1508 ät gmx.de oder chh1508 ät gmx.de

Nach Druckfreigabe bekommt ihr meine Kontonummer. Nach Geldeingang macht sich das Buch auf den Weg zu euch . Auf ausdrücklichen Wunsch kann es auch eine Widmung geben.

 


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2000 – 2013 – Anno Domini Zusammenfassung

Das sind die ersten 25 Fotos, die verwendet werden – nach Monaten gekennzeichnet:

1402 Zusammenfassung beschr Balken

Anno 2000 – Wegweisende Geburtserfahrungen

In der ersten Stunde des ersten Tages vom ersten Jahr eines neuen Jahrhunderts bzw. Jahrtausends geboren zu werden, kann nur eine besondere Gunst der Götter bedeuten.  Und das passiert im Hause Domini. Die Eltern gaben dem Kind den schönen Namen Anno – und wir werden dieses muntere Bürschchen mit dem lauten Organ auf seinem Weg ins Leben begleiten. Ob sie zu ihrem italienisch eingefärbten Namen diesen Vornamen mit Humor oder mit Sachkenntnis wählten, weiß ich nicht – ich ahne nur, dass Anno sich im Laufe seines Daseins viele blöde Witze wird anhören müssen. Weiterlesen


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Hans Huckebein – Update!!!

Update“ könnte ja bedeuten, ich will melden, dass der Koffer wieder da ist, abgegeben von reuigen Sünderlein, ehrlichen Findern, pfiffigen Bahnbeamten.

Er ist nicht da – aber zu den „pfiffigen Bahnbeamten“ will ich was schreiben. Auf meine sofort online erstellte Verlustmeldung bekam ich heute eine Meldung eines am 3.3. im Bahngelände aufgefundenen Rollkoffers. Für 0,59 €/Minute musste ich bei dem Fundservice anrufen. Als mir der Beamte sagte, dass absolut nichts von den Merkmalen übereinstimmte und der Fundort in Bremen ist, habe ich mich schon darüber „gefreut“, wie die Bahn ihren Kunden das Geld hintenherum aus der Tasche zieht. (Zurück zum ursprünglichen Text)

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Zwei auf einen Streich …. nämlich entsorgen und (Elektroenergie) sparen.

Diese Story könnte auch heißen „Die Liebe der Diebe zu mir ist wieder entflammt!“ –
Andere stellen Entsorgungsprojekte auf, um sich von Sachen zu trennen – ich habe das sehr unelegant auf eine ganz schnelle Weise gelöst.

Am Montag kam ich von meiner Reise zurück. Eine Woche nur Ruhe, Spaziergänge in Gottes schöner Natur, friedliche und nicht-kriminelle Menschen, halbe Hunde, schöne Pumpen, hübsche Bänke, ein SKK = SuperKuschelKater – das konnte ja nicht gut gehen.

Weitere Fotos kann man im Fotoblog sehen.

Wie bei Anno im gestrigen Post: Bis zur letzten Figur ging es dort gut, bei mir ging es bis zur fast letzten S-Bahnstation gut.

Mein IKEA-Koffer, durch einen angezippten Rucksack etwas dick und unförmig, stand ca. 1,5m hinter mir an der Tür des S-Bahnwagens, weil er so schlecht zwischen die Sitzreihen passt. Jede Station drehte ich beim Anhalten meinen Hals in die Kofferrichtung. Doch dann kam ein Anruf. Froh, endlich wieder Empfang durch E-Plus genehmigt zu bekommen (7 Tage ging nichts in dieser Richtung), konzentrierte ich mich auf das Phone und ließ am S-Bahnhof Lankwitz meinen Koffer ohne Augenkontakt.

Und ohne diesen meinen Augenkontakt wird der Koffer wohl den Rest seines Lebens bleiben müssen – denn als ich mich an der nächsten Station aussteigefertig machen wollte, war der Koffer weg. Zum Glück hatte ich Geld, Ausweise und Wohnungsschlüssel an der Frau.

Pullover, Hosen, Schuhe, Jogginganzug – alles verschmerzbar, doch um die selbsteinfärbende Brille und die Computerbrille, alle Ladekabeltechnik, um die elektrische Zahnbürste und die Munddusche tut es mir schon Leid, auch das alte Navi konnte ich noch verwenden.

Apropos Navi und Orientierungssinn. Schon auf der Hinfahrt hatte ich ein ähnliches Erlebnis, doch da lag es an meiner Dummheit. Als ich von der Toilette in die falsche Richtung abbog und damit auch im falschen Wagen landete, wähnte ich mich auch schon von Tasche über Koffer bis zu Jacke bestohlen – doch das kam mir dann doch eigenartig vor. – Ein Gang in die richtige Richtung klärte alles in Wohlwollen auf.

Der Polizist hat in einem rasenden Tempo von 35 Minuten meine Personalien, den Diebstahlort und die drei wichtigsten Koffer- und Gegenstandsbeschreibungen aufgenommen. Bei dieser Wahnsinnsgeschwindigkeit ist es mir um unsere Diebe nicht bange – die haben immer genug Zeit zum Weglaufen.

Ich behaupte immer: „Wovor man sich fürchtet, das tritt ein!“. Beim Zwischenstopp in Hamburg saß ich am Bahnhof auf einer Bank, meinen Fuß durch den Henkel der Tasche gefädelt. So ängstlich bin ich sonst nie – vielleicht hatte ich da schon eine Diebstahls-Vorahnung.