Claras Allerleiweltsgedanken

Statt Anno-Domini-Zusammenfassung …

11 Kommentare

gibt es heute einen Beitrag, den ich passender für den 1. April hielt.

Dass mir mein Navi gestohlen wurde und ich es nach wenigen Tagen durch ein Garmin nüvi ersetzt habe, ist kein Scherz. Aber leider ist es auch kein Aprilscherz, dass dieses Gerät bereits bei seinem zweiten Einsatz die „Hufe hob“ und mir im finsteren Berlin in einer mir vollkommen unbekannten Gegend den Dienst verweigerte. Da ich keinen orts- und kartenkundigen Beifahrersitzbesetzer bei mir hatte, grenzt es bei meinen Orientierungsfähigkeiten an ein Wunder, dass ich irgendwann in bekannte Gefilde und dann auch vor meiner Tür stand.

Der MÄRZ war wirklich nicht mein Monat.

Und jetzt die am heutigen Tag festgelegten und auch bildlich untermauerten Prognosen für die nächste Zeit:

1. Ab gleich und sofort schüttet die Goldelse täglich ihr Füllhorn, das sie gar nicht hat, über mir oder über mich aus. Damit ihr die Else besser erkennen könnt, musste ich ihr fotobearbeitungstechnisch viel „Gegenlicht“ spendieren 🙂

0104 Goldelse

2. Ab gleich und sofort ist der Ausgang Richtung Glück nicht mehr vergittert. (in einer Turnhalle fotografiert, wo sich täglich viele Kinder umziehen)

0104 Notausgang

3. Ab gleich und sofort bekommt die Klientin Clara H. einen täglichen Energieschub von ihrem Kraftwerk der Wahl geliefert.

0104 Kraftwerk hinterm Zaun

4. Nach kurzer Einwirkungszeit dieser Energiedosis werden alle durch Pleiten, Pech und Pannen im Monat März geleerten und auch die davor entschwundenen Energiereserven aufgefüllt sein und der Löwe in Clara ist wieder wie neu (oder auch nicht).

0104 Löwe hinterm Zaun

Und weil er so kraftvoll strotzt, hat er sich im Fotoblog gleich vermehrt.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

11 Kommentare zu “Statt Anno-Domini-Zusammenfassung …

  1. Moni, wenn ich mal nicht erhobenen Hauptes (kommt schon öfter vor als mir lieb ist) herumlaufe, dann halte ich hier meist die Klappe, denn jammern hilft ja auch nichts. Danke für die guten Wünsche!

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    • Clara…jammerndürfen ist so wichtig und Du jammerst so schön in Text und Bild…dass es schon wieder ein Genuss für Deine Leser-/innen ist.

      natürlich hätte ich es viel lieber, wenn du vor lauter Glück, Übermut und Freude überhaupt nicht wüsstest Dich zu lassen, aber die Unbillen und Unglücke gehören zum Leben nun einmal leider mit dazu und manchmal kommt alles auf einmal… so wie bei Dir… und du hattest wirklich ganz großes Pech…

      dennoch habe ich deinen Text und auch die Bilder genossen… und vermeinte auch schon wieder eine Spur des alten Clar(a)Optimismus herauszulesen…:))

      ich wünsche mir, dass im April alles anders wird… Glück, Übermut und Freude und wenn nicht, dann ziehen wir dem Osterhasen die Ohren lang und zausen ihm das Fell, bis er aussieht, als hätte er Räude…

      einen sehr lieben Gruß und eine Umarmung von der Karfunkelfee…😊

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      • Ach Fee-Chen, du bist zwar nicht so oft hier zu lesen, aber wenn ich dich dann lesen darf, dann ist das immer seelentröstend und herzerfrischend und sehr oft auch lustig und fast immer zutreffend – du kennst mich doch gar nicht 🙂 Aber wahrscheinlich bin ich so leicht zu durchschauen.
        Ich stelle mir gerade den räudigen Osterhasen vor und lache schallend. Es reicht schon, dass Lenny nach seinen Goldtinkturspritzen und den vielen geschorenen Stellen aussah wie ein Schachbrett, jetzt machst du auch noch den Osterhasen zum Außenseiter. *grinsgrinsgrins*
        Liebe Karfunkelfee, ein schlechtes Gedächtnis kann auch Vorteile haben – nach kurzer Zeit habe ich – bis auf ganz gravierende Sachen – meist vergessen, worüber ich mich gerade ärgern wollte oder müsste oder sollte. Und dann warte ich auf die nächste Sache.
        Lass dich back-umarmen von mir

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  2. Das hat sich die Schule wahrscheinlich nicht getraut, weil sie nicht so viele Schüler aus den Gittern rauspulen wollten. – So haben sie die Hoffnung, dass die Kleineren es noch nicht lesen können und wo anders notausgehen.

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  3. Alles gute für die tapfere Löwin wünscht Leonie

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    • Danke, danke. Die muss sich jetzt gleich beim Zahnarzt bewähren. Warum hat mich der liebe Gott nur mit schlechten Zahnärzten gestraft – und dieser, mit heißesten Empfehlungen von seinem Zahnlabor, ist nicht nur schlecht, sondern auch noch sehr, sehr teuer. – Heute geht es um 1.200,00 € (so viel soll die Behandlung kosten) oder um einen Abbruch ohne Zahlung meinerseits, weil wirklich NICHTS, noch einmal NICHTS nach meinen Vorstellungen gemacht wurde. – Wenn das Labor wieder eine Fehlleistung (Farbe, Größe, Stellung der Zähne) vollbracht hatte, versuchte der Zahnarzt, die Sache schön zu reden und mir einzureden, das mein Ästhetikgefühl nicht in Ordnung sei.
      Ich gehe mit gemischtesten Gefühlen hin.
      Ein 2,5 Seiten langer Brief ist vorbereitet. Klappt es heute wieder nicht, dann bekommt er ihn morgen ausgehändigt, damit er meine „Kündigung“ des Behandlungsverhältnisses nicht als Aprilscherz wertet.

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  4. Hach ja liebe Clara, das wünschen wir Dir alles für den April in jedem Fall und dann in Folge für jeden nächsten Monat 🙂 Von dem Füllhorn der Goldelse könnte schon mal was rüber schwappen zu uns 🙂 aber ich darf ja wieder arbeiten gehen, das ist schon so etwas wie ganz viel Glück und hilft uns schon weiter 🙂
    Alles guten Wünsche für Dich aus dem Rand von Berlin

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    • Hallo, Frau Doktor, danke für dein Mitgefühl, denn Mitleid will ich ja gar nicht haben, nur etwas „Mit-Traurig-Schmunzeln“. Kannst ja mal lesen, was ich bei Leonie zu meiner Zahnarztbehandlung geschrieben habe – mir geht der A… Popo auf Grundeis.
      Da ja Stahnsdorf mehr oder weniger um die Ecke ist – hast du einen sehr guten und vor allem fähigen Zahnarzt, den du mir per Mail oder Telefon empfehlen könntest. Ich daddel jetzt schon mehr als zwei Jahre rum, wurde schon zu Gutachtern geschickt und habe noch immer nicht das, womit ich leben kann und will – und damit meine ich nicht die Ästhetik, sondern die Funktionalität.
      Ich wünsche dir, dass du bald eine vernünftige Arbeit findest – oder hast du schon eine, die mir entgangen ist.
      Liebe Grüße zu dir!

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