Claras Allerleiweltsgedanken

2031 – Geblähte Nasenlöcher

8 Kommentare

Benno machte gute Fortschritte bei allen Dingen, die ein Mensch, speziell ein kleiner Mensch, so erlernen muss. Er krabbelte in der Geschwindigkeit eines Formel-1-Rennwagens durch die Wohnung, befreundete sich mit allem auf der Straße, was ebenfalls auf vier Beinen durch die Welt ging und erheiterte mit seinen Späßen alle, ausnahmslos alle. Egal, was er gerade wieder angestellt hatte, egal, was er vom Tisch gezogen hatte – keiner konnte ihm richtig böse sein, denn er hatte es ja nur aus Wissbegier, Wissensdurst oder wegen anderer positiver Eigenschaften gemacht.

Nur eine Sache gab es, mit der hatten alle Erwachsene ihre Schwierigkeiten. Felicitas, die das natürlich auch registrierte, lief dann laut schreiend durch die Wohnung „Benno stinkt, Benno hat Kacka gemacht!“. Es war so schlimm, dass sich dem Vater schon unten an der Haustür die Nasenflügel blähten, wenn Benno die Buchsen voll hatte. Anna versuchte alles, um ihn so zeitig wie möglich auf den Topf zu setzen. Doch war er sonst ein williges Kind – in diesem Moment fing er an zu schreien, als wenn der Leibhaftige hinter ihm her wäre – also verbreitete Benno weiterhin seine Stinkereien in der Wohnung. So konnte man mit Fug und Recht behaupten: „Hier in diesem Haus ist Stunk oder Gestank!“ Und der sollte auch noch einige Zeit bleiben.

0504 2031 geblähte Nasenflügel

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„Jetzt komm ich noch fünf mal und dann komm ich nimmermehr! “ sagt Anno Domini.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

8 Kommentare zu “2031 – Geblähte Nasenlöcher

  1. Klasse: ……befreundete sich mit allem auf der Straße, was ebenfalls auf vier Beinen durch die Welt ging… das hab ich mir bildlich vorgestellt, k ö s t l i c h !!

  2. ..und erfand flugs den Stinkefinger?

  3. Am Anfang des Lebens stinkt man herum, gegen Ende auch manchmal…
    Wir sollten beten.

    • Der Gestank vom Anfang des Lebens ist ja meist noch erträglich, da jeder weiß, es ist ein vorübergehender Zustand. – Der am Ende des Lebens ist viel, viel, viel schlimmer, da alles an der Gestank verursachenden Person viel schwerer und unbeweglicher geworden ist. – Zum Glück für die betroffene Person ist das dann sehr oft mit einer sehr deutlichen Bewusstseinstrübung verbunden.

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