Claras Allerleiweltsgedanken

„Himmlisch“ oder irdisch?

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Endlich erholt genug für einen Großeinkauf, denn der neue Kühlschrank will ja gefüllt werden. Da, vor dem Wurstregal ein bekannter Männerkopf – allerdings erst mal nur von hinten zu sehen. Vorsichtig schleiche ich um ihn herum – um mit einem hocherfreuten Lachen auf ihn zuzugehen mit den Worten:

Herr Pfarrer H., das ist aber schön, dass ich sie nach so langen Jahren mal wiedersehe. Wegen der Anrede – bleibt ein Pfarrer eigentlich auch im Ruhestand Pfarrer?

Der Gesichtsausdruck bei meinem Gegenüber drückte blankes Erstaunen aus, aber ich war mitten im Satz und konnte nicht bremsen. – Dann er:

Ich heile zwar keine Seelen, dafür andere Zipperlein. Ich bin der Hausarzt Dr. W.

Da fielen bei mir die Erinnerungsschuppen aus dem Gehirn:

Er war und ist MEIN Hausarzt, den ich offenbar schon so lange nicht mehr besucht habe, dass ich mich nicht an ihn erinnern kann.

Jetzt ist nur die Frage, ob diese Verwechslung ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist, aber das will ich jetzt nicht wissen. Vielleicht sollte ich doch mal wieder zu DIESEM Arzt gehen, denn in der Bibel steht doch:

Wenn der Prophet nicht zum Berge geht, dann kommt der Berg zum Prophet! Notfalls auch beim Lebensmitteldiscounter *hihi*

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

13 Kommentare zu “„Himmlisch“ oder irdisch?

  1. Ist doch klasse, ich mußte eben grinsen, finde das sehr positiv, dass du sooo gläubig bist *lach*

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  2. Von „peinlich“ steht da nichts, also doch alles gut!

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  3. Natürlich ist das ein bestes Zeichen! 😀

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  4. Nette Verwechslung 🙂 Auch beim Hausarzt wird ja manchmal gebeichtet. Es spricht für deine Gesundheit, wenn du deinen Hausarzt nicht mehr erkennst.

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    • Ja und nein, liebe Ute. Eigentlich bin ich nur ein Hausarzt-Muffel. Wenn ich krank bin, gehe ich am liebsten gleich zum Facharzt. Was habe ich das immer gehasst, wenn ich mir meine Quartalsüberweisungen für Frau Dr. A, Herrn Dr. B und Praxis von CC holen musste. – Die Male, die ich bei ihm war, konnte er mir auch nicht helfen, also wozu da im Wartezimmer das „Gejaule“ der anderen anhören?

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  5. Oh oh, so fängts an 😉

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    • Und Pfarrer bleiben Pfarrer, haben bei schriftlichen Sachen dann ein i. R. dahinter…

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      • Danke, liebe Ruth, für den sachdienlichen Hinweis. Den einzigen Pfarrer im Ruhestand, mit dem ich oft zu tun habe, den rede ich mit Vornamen oder aus Jux mit „Herrn Konsistorialpräsident“ oder „Herr Polizeipräsident“ an, denn er war auch Polizeipfarrer.

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    • Ruth, das kann ich wöchentlich öfter sagen. – Er meinte dann, das er irgendwo einen Doppelgänger hatte, einen Chirurgen. Leute bedankten sich öfter bei ihm für die gute Op. – Er hat doch dann aber hoffentlich bei den schlechten Op’s die Sache auf den richtigen geschoben???

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  6. Ach Clara, eindeutig ein gutes Zeichen … 😀 (auch wenn du es nicht wissen willst).
    Hab‘ einen schönen Tag – Iris

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