Claras Allerleiweltsgedanken

‚Entsorgen‘ ist des Bürgers Pflicht …

13 Kommentare

… in diesem Hause muss man’s nicht. 🙂

Im Rahmen meiner geplanten Um- und Ausbauarbeiten 🙂 ging ich mal durch, was alles auf der Schrankwand umhersteht – ach nein, herumsteht heißt das ja. Mir fielen zwei gepflegte schwarze Kästen in die Hände, die viele Videos enthielten. Der Videorekorder ging schon lange über den Jordan – jetzt sollte das (evtl.) mit den Videos auch passieren – zumindest aber mit den Kästen.

In altbewährter Manier stellte ich sie auf den Flur, gleichfalls eine abgeschraubte Tür von einem kleinen Schrankwandteil. Ich habe noch ein Foto von 2005 gefunden – bevor ich renoviert, die Wände terrakottafarben gestrichen und die Schrankwand umgebaut habe. Plattenspieler ist verschenkt, Videorecorder defekt und die beiden Kästen unter dem Videorecorder, die sind es.

3006 WZ alt Kästen

 

Nach weniger als einer Stunde ließ man mich getrost die Tür entsorgen – um die Kästen musste ich mir keine Sorgen mehr machen, die waren privat entsorgt. Trotz alledem – ein wenig seltsam finde ich es schon. Beim Renovieren würde ich auch alles auf den Flur stellen, um mich im Zimmer besser bewegen zu können. Was davon müsste ich dann nur noch in die Wohnung räumen? Wäre es Verhandlungssache 🙂

Vor Jahren (2000) habe ich im Friedrichshain bei meinem geplanten Umzug in diese Wohnung hier schon lange vorher mit dem Packen der Umzugskisten begonnen – und alle ganz brav auf dem meterlangen Flur gestapelt. Nach dem Umzug war (leider ) alles noch da.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “‚Entsorgen‘ ist des Bürgers Pflicht …

  1. ich würde schon aufpassen, dass da nichts weg kommt, was nicht weg kommen darf, ansontren viel Spaß bei deinem Vorhaben, einen guten Start in die Woche wünsche ich, Klaus

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    • Du sitzt jetzt mit viereckigen Augen vor dem Fernseher und fängst an, die Daumen zu drücken, denn soeben ist Anstoß.
      Klaus, mit meinen Bedingungen könntest du auch nicht aufpassen. So ein Kasten ist leise und in Sekundenbruchteilen mitgenommen. Und warum sollte ich ständig aufpassen, wenn es ja letztendlich zum Entsorgen gedacht war.
      Bei dem Tiefkühlschrank hätte ich mit guten Ohren sicher das über-den-Boden-Schleifen gehört, denn ich war ja zu Haus – aber auch das habe ich nicht vernommen.

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  2. Zwar eine gute Möglichkeit, zu entsorgen, aber nun doch nicht das Wahre. Clara, vielleicht gibts doch nochmals einen Umzug. Die schwarzen Kästen samt Videos habe ich übrigens auch noch.

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    • Ich überlege, ob ich einige der Videos auf DVD überspielen lasse – aber das ist ja auch nicht ganz billig. Und letztendlich würde ich das nur bei ganz persönlichen Aufnahmen machen, bei keinen Filmen.

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  3. Du kannst neue Länder mit Folie draufkleben *grins*

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  4. Der Globus stand 2005 als Leihgabe von meinem Sohn hier. Was er inzwischen damit gemacht hat – vielleicht auch schon wegen Unaktualität entsorgt – weiß ich gar nicht. – Alle Enkel- und andere Kinder haben ihn sooooooo gern um seine Achse drehen lassen.

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  5. Ich glaube, ich würde mal testen, was passiert, wenn du ein Schild dazu tust, dass die Dinge nur abgestellt sind und nicht entsorgt werden sollen. Ob sie sich dann auch in Luft auflösen?

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  6. Beim Renovieren müsstest du wahrscheinlich ein Schild anbringen: KEIN (SPERR)MÜLL – ICH RENOVIERE! oder so ähnlich…
    Tja, ich käme nie auf die Idee einfach etwas wegzunehmen ohne zu fragen. Aber nicht jeder sieht das so.
    Hab‘ einen guten Start in die Woche – Iris

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  7. „…ließ man mich getrost die Tür entsorgen – “
    Oh, ich dachte im ersten Moment, nun wäre Deine gute Tür entschwunden…

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    • In Zukunft stelle ich „noch Gebrauchtes“ nur noch mit Zettel vor die Tür – wenn überhaupt. –
      Die olle Tür hätten sie auch noch mitnehmen können.
      Habe ich wieder was zu entsorgen, mache ich einen freundlichen Zettel dazu: „Ich freue mich, wenn das noch jemand verwenden kann“ – dann bleibt bei mir nicht so ein schales Gefühl.

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