Claras Allerleiweltsgedanken


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PS zu Ganzjahresfestlichglänzendekugeldekoration

Als moni in ihrem Kommentar dieses obige Wortmonster schrieb —– es ist übrigens seit längerer Zeit in Bloggershausen Usus, die Texte und Beiträge nicht mit kurzen, klaren Worten zu schreiben, sondern so viel einzelne Worte wie möglich zu einem Wortschlangenungetüm aneinanderzureihen, so dass so unbedarfte Leserinnen wie ich immer überlegen müssen, wo die Augen die Sprechpausen suchen müssen —– kam mir sofort in den Sinn, an meiner Deko noch einiges zu ändern. Deko ist bei mir eines der wenigen Gebiete, wo ich erst handle und dann denke. uff!!! Ich „höre“ schon die gekrauste Stirn eines guten Freundes, der sofort anzweifelt, dass ich bei Deko überhaupt denke. Vielleicht hat er Recht – die WindowsStickerLilaFolienMetalleneKugel-Käufe lassen wirklich jegliches Denken vermissen – reine Bauchhandlungen. Nennt man die nicht auch Übersprungshandlungen? Oder verwechselt meine Halbbildung da schon wieder was.

Als ersten Schritt habe ich die Kugeln zu einem Kugelvulkan verdichtet . Das Gebilde ist sehr eruptiv – wenn ich zu ungestüm auf dem Teppich tanze, kann sich der ganze LavaKugelstrom auf den Teppich ergießen – zum Glück ohne brandheiße Folgen. Es ist wirklich ein Hingucker, fast schon ein Hin-Knaller.3108 Metallkugelvulkan

Wenn es eine Vierjahreszeiten-Deko sein soll, wie der Titel es verheißt, dann stellen natürlich die Kugeln den WINTER dar, denn ganz kann sogar ich die Assoziation zu Weihnachten nicht leugnen.

Die Folge war natürlich, dass jetzt die Balkondeko umrangiert werden musste, denn dafür sind jetzt zu wenig Metallkugeln da. – Die Vögel vertreten den HERBST, denn in dieser Zeit bleiben nur die standhaftesten hier, die anderen hauen ab.

3108 Vögel Kugeln

Wie der Sommer und der Frühling aussehen, das könnt ihr im Fotoblog sehen.

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Na, Weihnachten auch verpennt?

„auch“ impliziert, dass ich es offensichtlich verschlafen habe.

Ich ging vorgestern (und da meine ich wirklich vorgestern, denn dieser Beitrag ist hochaktuell und brisant :-), weil ich euch so schnell wie möglich auf das „Kugel„fest  aufmerksam machen möchte) in ein Friedrichshainer Einkaufscentrum und mir blieb vor Staunen der Mund offen stehen. Viele große Kugeln hingen am Centerhimmel, die mit vielen kleineren bunten Kugeln gefüllt waren. Seht hier und im Fotoblog, dass ich nicht übertreibe. – Doch offenbar bedeuten Kugeln ganz etwas anderes und haben gaaaaaaar nichts mit Weihnachten zu tun.

2908 Ringcenter Kugeln 48

 

Davon ermutigt und bestätigt, empfing ich gestern mein bestelltes Kugelpaket. Ich hatte mir 11 Dekometallkugeln bestellt in der Größe von 5, 6, 10, 12 und 15 cm Durchmesser. Obwohl ich selbst außer einer Uhr so gut wie überhaupt keinen Schmuck trage (Ringe, Ketten, Armbänder, Fußkettchen und dergl), liebe ich es sehr, wenn es um mich herum glänzt und glitzert – wahrscheinlich bin ich eine im ersten Leben aufgestiegene Elster *grins* – Es ist so schön, wenn sich die Sonne in den Kugeln auf dem Balkon spiegelt – und notfalls ist es auch schön, wenn ich darin mein nicht vorhandenes verzerrtes „Make up“ richten kann.  Und die Blumen spiegeln sich auch, allerdings in den edleren gebürsteten Kugeloberflächen nicht.

2908 Metallkugeln Balkon 60

Bevor ich auf die Idee kam, das eine Gefäß mit Wasser zu füllen, da es ja schließlich Schwimmkugeln sind, sah es so aus.

2908 Metallkugeln Balkon 57

Sicherheitshalber habe ich die Kugeln festgeklebt, denn ich möchte sie nicht beim ersten Windhauch zerschmettert von des Untermieters Balkon auflesen. Sie sind aber sehr, sehr leicht, Schaden könnten sie kaum anrichten.

Im Wohnzimmer habe ich eine Spiegeldeko anbringen müssen (Fotoblog), da Schimmelschäden überdeckt werden mussten. Der Vermieter kümmert sich nicht, ich will nicht neu renovieren, also wurde eine Seite neu überstrichen und die andere mit Spiegelfliesen verschönt.


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Bin ich faul oder effektiv …

… dass ich mich über meine neue Funkarmbanduhr so freue?

Eine Anzeige des Datums ist für mich eine wichtige Sache, denn ich habe durch nichts einen Bezug zum richtigen Datum, manchmal noch nicht einmal einen zum richtigen Tag. Deswegen zeigt mir der Funkwecker, dass heute Samstag ist und die Armbanduhr zeigt zuverlässig, welchem Datum dieser Samstag zuzuordnen ist.

Meine bisherige Uhr hatte auch schon eine Datumsanzeige, aber die musste ich manuell verstellen, wenn der Monat nur 30 Tage hatte. Und nach Februar war Hochleistungs-Dreh-Schicht angesagt.

2708 Funkuhrmontage

Für Gedankenmusik

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2608 für Gedankenmusik

Wenn eine Mitbloggerin so lieb um ein Plätzchen hier bittet, um immer nahe am Geschehen sein zu können, kann ich diese Bitte natürlich nicht überhören.


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Über den (lila) Tellerrand geguckt …

Nein, ist nicht wahr, weder meine Teller sind lila noch ihr Rand – aber mit lila hat es doch was zu tun. Als ich nämlich zum Markt am Maybachufer wollte, um Stoff für das Schrankfeldloch zu erwerben, hatte ich unendlich viel Zeit. Mein Stoffkauf war schon vorfristig auf dem Weg erledigt, Geld wollte ich auf dem Markt nicht ausgeben, also blieb Freizeit.

Zeit, einen wunderschönen Spielplatz anzusehen und ein paar Fotos zu machen, die es hier und im Fotoblog zu sehen gibt.

Auch andere Maler haben lila Pinsel *grins*

2308 Spielplatz Maybachufer Blume 38

Die große Blüte war nicht zu übersehen und hing hoch genug, um von trinkfreudigen Bewohnern nicht zerstört zu werden. So eine plastische Monsterblüte habe ich selten oder noch nie gesehen.

2308 Spielplatz Maybachufer Blume 29

Die Übergänge zwischen den „Balanciereinheiten“ sind als Minikletterwand gestaltet. Da es sehr viele gibt, dürfte es kaum Streit geben. Der Sand auf dem Boden fängt Abstürzler bestimmt weich auf.

2308 Spielplatz Maybachufer Kletterwand 30

Das letzte Foto finde ich am lustigsten. Wahrscheinlich soll dort den Kindern mit Migrationshintergrund gezeigt werden, dass die deutschen Kinder vom Storch gebracht werden. Und wenn der wegen eines fehlenden Flugplatzes Landeprobleme hat, dann gibt es eben wenig deutsche Babys.

2308 Spielplatz Maybachufer Storch 37

Im Fotoblog gibt es auch noch 3 Fotos zu sehen.

 


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Fischsalat …

ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Es geschah an einem der letzten Freitage. In aller Ruhe und Gemütlichkeit sitze ich im Halbschatten auf meinem Balkon und genieße mein Mittagsfrühstück. Frisch getoastetes Brot mit rotem Fischsalat, der seine Farbe den roten Beeten zu verdanken hat.

Plötzlich durchzuckt mich ein Wutschnauben auf die fischverarbeitende Industrie, die harte Grätenstücke in den Salat eingeschmuggelt hat. Ich fische das Stück ans Tageslicht und bekomme einen noch größeren Schreck. Ein Kontrollblick in den Spiegel bestätigt meinen Verdacht: Ein kleiner, unterer Schneidezahn hat sein Leben ausgehaucht.

Leider war am Freitag beim Zahnarzt nichts mehr zu erreichen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie so eine Zunge ein ganzes Wochenende immer auf ihrem Spaziergang durch den Mund genau an dieser scharfen Kante Rast macht.

Statt Smiley:

2308 Zahnlücke

Pferdefliegen oder Fliegenpferde …

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Ich möchte von Pferdekennern wissen, ob das im Sommer vollkommen normal ist, dass die Köpfe so fliegenübersät sind.

Himmelhohes Fotogeflüster

oder fliegende Pferde?

Letzteres leider nicht. Mir taten die Pferde sehr Leid, aber sie sind es offenbar gewöhnt, dass sie Dauerbesuch haben.

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Letzte lila Lieblichkeiten…

werden jetzt hier gezeigt, dann verlasse ich das Thema „Lila“ für längere  einige Zeit.

Als Lenni mit seinem Besitzer kürzlich zu mir kam, konnte sich der Hund vor Freude gar nicht einkriegen. Da hier so viel lila ist, wurde Lenni auch eingefärbt.

2108 Lenni Balkon lila

 

Mit dem Überblick, den er sich auf diese Weise verschaffen konnte, war er offensichtlich nicht so richtig zufrieden – erst, als er sich selbst erhöht hatte und auf dem Schoß meines Sohnes saß, zog ein zufriedenes Grinsen über sein Gesicht und er beobachtet alles voller Aufmerksamkeit.2108 Lenni u Herr 45

Die Liege hat mein Sohn repariert – an die letzte Schwachstelle machte ich mich selbst. Vor Jahren hatte ich eine Schranktür entsorgt, weil der Platz zu eng war. Die Lücke sah dann so aus:

 

2108 Schrankwand Türlücke 48

Da lässt sich nichts beschönigen – das sieht einfach sch lückenhaft aus, jetzt, wo das Zimmer so viele Stunden am Tag genutzt wird. Also – aufgemacht zum Stoffmarkt am Maybachufer – dort einen wunderschönen Spielplatz entdeckt, von dem ich bald berichten werde – einen schönen weich fließenden Stoff auf dem Tisch gesehen – (einen Meter für einen Euro, da kann Frau gar nichts falsch machen) – und dann versucht, den Stoff zuzuschneiden. Alle Scheren versagten ihren Dienst – ich holte den elektrischen Scherenschleifer raus – und dann ging es mühsam cm für cm. Mit selbstklebendem Klettband befestigt und jetzt sieht es so aus.

2108 Schrankwand Türlücke 49

Beim Doppelkopfturnier am 16. bekam ich von den anderen einen Geburtstagsbonus eingeräumt, so dass ich mir trotz meines schlechten Punktestandes diese zwei lila Taschenlampen aussuchen durfte. Die große ist richtig gut und leuchtet finsterste Ecken aus.

2108 Taschenlampen

 

An meinem Geburtstag hatte ich ja Anna-Tag, den wir wunderbar miteinander geteilt haben. Sie hatte – sicher mir zur Freude – ein lila Gewand angelegt, denn auch ihre Lieblingsfarbe ist lila.

2108 Geschenk von Anna 63

 

Und dann habe ich von einem Freund noch einen wunderbaren Schirm mit einigem Drumrum geschenkt bekommen.

2108 Schmetterlingsschirm Fußmatte 78

Ich dachte mir, der ist viel zu schade für Regen und habe ihn erst einmal in meinem „Salon“ aufgehängt. Doch wahrscheinlich wird er dort nicht hängen bleiben.

2108 Schmetterlingsschirm 91

Auf dem Balkon würde er zu schnell wegfliegen,  der Schmetterling.

2108 Lila Schirm auf Balkon

 

Die Überraschungen und die Geschenkeflut gingen weiter. Eine sehr aussagekräftige Ansichtskarte von dem einmaligen Jugendstilkaufhaus in Görlitz kündigten Überraschungen an. Als ich vorgestern spät abends aus Perleberg kam, war ein Umschlag von A*ma*zon im Kasten, obwohl ich nichts bestellt hatte. Inhalt war eine 50 x 50 cm große Kissenhülle im Grundton Dunkellila. Da ich keine Kissenfüllung in der Größe parat hatte, kam der Grundkurs in Bastelkreativität sofort und gleich zur Anwendung, ungeachtet der Uhrzeit. Ein großes Kopfkissen, das längst schon entsorgt werden sollte, wurde in wirklich mühevoller Nachtarbeit zurechtgestutzt. Mit allen möglichen Schneidwerkzeug wurde die sperrige Füllung beschnitten.

2108 Lila Kissen Füllstoff

Rausgekommen ist das – doch der Schirm wird keinesfalls auf dem Bett platziert werden, denn ich bin nicht der arme Poet, wie ihn uns Spitzweg zeigt, bei dem es ins Bett regnet. – Ich gestehe, dass ich mir selbst so ein Kissen aus verschiedenen Gründen nicht gekauft hätte, es mir aber sehr gefällt und es  sehr viel hübscher aussieht als das bisherige.

2108 Lilacollage

Als dann am nächsten Tag das zweite Päckchen mit der Kissenhüllenfüllung und damit auch die Aufklärung über die Bestellerin kam, improvisierte ich wiederum gleich und sofort. Endlich kommt der bisher ungenutzte Kopfkissenbezug zur Verwendung. Es schaut so aus:

2108 2 lila Kissen 09Ich empfange gern Besuch – ich habe auch gern Übernachtungsbesuch. Doch macht euch keine falschen Hoffnungen: In meinem lila Salon lasse ich euch nicht schlafen, das ist meiner!!!!

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Last but not least kommt noch der Besuch einer Ausstellung von Elvira Zimmermann zur Sprache. Ich kenne sie vom wöchentlichen Doppelkopfspiel. Ich kam in den Raum und mir fiel sofort ein Bild auf, das perfekt in meinen lila Salon passen würde. Doch zum Glück fielen mir mehr Argumente dagegen ein als dafür – und so fuhr ich ohne dieses wunderschöne Bild nach Hause – hatte allerdings 5 grüne Scheine gespart. Und meine Bärengalerie kann an ihrem Platz bleiben – denn die würde nicht unter das tolle Bild passen.

2108 FB Bild E. Zimmermann 50

Auch im Fotoblog konnte ich es mir nicht verkneifen, in lila zu schwelgen.


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Auflösung von A oder B

Könnte ich wie Gudrun aus dem Spinnstübchen zeichnen, dann würdet ihr jetzt folgendes „Foto“ sehen, dass ich euch nur mit Worten beschreiben kann.

Es ist in etwa das Jahr 1950, deswegen ist das Foto in schwarzweiß  und auf dem Bild sind mit Mühe und Not zwei Personen zu erkennen: Eine stehende Frau, die einen leicht genervten Gesichtsausdruck zu haben scheint und ein ca. 5jähriges Kind – durch die nassen, langen, dünnen Zöpfe als Mädchen zu identifizieren, durch die abstehenden Ohren als Clara Himmelhoch zu erkennen. Dieses Mädchen befindet sich inmitten einer sonnenbeschienenen Wasseroberfläche und zieht ein ganz verkniffenes Gesicht. Ob die Ursache nur der Blick in Richtung Sonne ist, vermag ich nach so langer Zeit nicht mehr zu sagen. Es kann auch eine gewisse, in unserer Familie verbreitete Unlust im Gesicht gestanden haben, das SCHWIMMEN erlernen zu sollen. Das Kind liegt bäuchlings auf der Wasseroberfläche, rechts und links neben ihr beulen sich zwei aufgeblasene weiße Kissen, die ihr die Fortbewegung im Wasser erleichtern sollen. Doch dieses Kind hat es nicht so mit dem Wasser, es will lieber festen Boden unter den Füßen haben und stellt sich deswegen immer wieder senkrecht – sehr zur Unfreude der daneben stehenden Mutter. Wahrscheinlich ist diese so ärgerlich, dass die anstrengende Kissenaufblasleistung von dem Gör so wenig gewürdigt wird.

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Jetzt spreche ich das „Mittelalter“ unter uns Bloggern an – so ca. ab 60 aufwärts oder ähnlich. – Als ich diese Frage nach A oder B meiner Schwägerin stellte, sagte sie prompt A, weil in solchen Sendungen immer das richtig ist, was am unwahrscheinlichsten ist. Doch dann kam sie noch auf eine Erklärung, an die ich mich dann auch erinnerte. Als ich Kind war, wurde ja einmal in x Wochen richtig Waschtag im Waschhaus mit Waschkessel gemacht und anschließend der sogenannte „Bleichplan“ (grüne Wiese mit Pfählen, wo die Wäscheleine gespannt wurde) mit den sauberen Produkten dieser harten Arbeit behängt.

War die Wäsche in großen Zinkwannen, musste mit einem Wäschestampfer gestampft werden, was für schlappe 2 Minuten auch ich gern als Aufgabe übernahm. Doch die Wäsche war widerspenstig, sie wollte nicht unter Wasser. Es bildeten sich riesige Blasen. Diese Eigenschaft haben sich wohl die Erfinder der Schwimmflügel 1936 zu Nutze gemacht.

Alles klar?

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Wer es gern noch näher wissen möchte, kann hier schauen: http://www.ciao.de/Schwimmhilfe_aus_Nesselstoff__Test_2478108


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Alter geht vor Schönheit …

zumindest dieses eine Mal.

Eines Abends sah ich im hr die Ratesendung „Dings vom Dach“ und wunderte mich erst einmal über den anderen Titel und dann auch über den anderen Moderator. Gleich war nur geblieben, dass vier mehr oder weniger Prominente erraten sollten, was die Zuschauer an kuriosen Dingen eingeschickt hatten. – Da mir nach Entspannung war, blieb ich eine Weile in der Sendung haften.

Dann kam der Teil mit den zwei Filmchen. In einem wird über den gezeigten Gegenstand die Wahrheit erzählt, im anderen wird geflunkert und gelogen, dass sich die Balken biegen.

Wer die Sendung gesehen hat, möge bitte nichts verraten, auch gugeln sollte man nicht – sondern einfach nach dem Bauch entscheiden, welche Variante die richtige sein könnte.

Gezeigt: zwei ca. 25 cm x 20 cm große Leinenbeutel (oder auch Kissen) sind mit zwei ca. 40 cm langen und 5 cm breiten Stoffstreifen verbunden. Zeichnerisch würde ich es so ausdrücken:

1908 Was ist das

Und jetzt die beiden Varianten.

Variante A:

Diese Konstruktion wird nass gemacht. Durch den feuchten Stoff wird Luft in die beiden Beutel gepustet, Dann werden einer Person, vorrangig Kindern, die beiden Bänder vor den Körper gelegt und es dient als Schwimmhilfe. Ab und an und häufig muss nachgeblasen werden, weil die Luft entweicht. – Diese Erfindung ist in Berlin gemacht worden.

Variante B:

Einem erkälteten Kind oder Erwachsenen werden diese Teile über den Kopf gestreift. Wenn der Brustkorb vorn und hinten mit Anti-Husten-Balsam eingeschmiert wird, dienen die doppelten Stoffschichten dazu, die Kleidung zu schützen, damit nicht alles durchfettet.

Frage an euch: Was haltet ihr für die richtige Variante?