Claras Allerleiweltsgedanken

50 Jahre Fahrerlaubnis oder …

24 Kommentare

wie man hier sagt: Führerschein

Nach wie vor finde ich die ehemalige DDR-Bezeichnung treffender für das, was dieser Lappen beinhaltet, erlaubt und genehmigt: Das Fahren mit Kraftfahrzeugen bestimmter Klassen.

Mit dem Abitur zusammen habe ich im Jahr 1964 die Fahrprüfung abgelegt, obwohl die Aussicht auf ein eigenes Auto gen Null strebte. Gut, ich habe gleichzeitig die Motorradprüfung bestanden (im zweiten Anlauf), und dieses Fahrzeug konnte unproblematischer beschafft werden.

Seit 1973 fahre ich aktiv Auto. In dieser Geschichte beschreibe ich den Erwerb des ersten Himmelhoch-Autos. Leute, die diesen etwas umständlichen Weg des Autoerwerbs nicht am eigenen Leib kennen gelernt haben, finden die Geschichte meist recht spaßig – und dennoch ist sie wahr.

Es gab seit dieser Zeit keinen Monat, in dem ich autolos war – führerscheinlos auch nicht. Ich will nicht angeben, sondern eher dankbar sein, aber ich habe meine bisherigen -zig Tausend km unfallfrei überstanden.

Die Reihenfolge meiner Autos war:

  1. gebrauchter Trabant Kombi (1973), schmutzigweiß oder -grau
  2. Wartburg Tourist (1979), verwaschenes grün I-BJ 3-38
  3. Trabant Kombi (1988) wurde geklaut,Farbe wie Erstauto
  4. gebr. Suzuki Swift (1991) bekam der Sohn,rot, B-HA ????
  5. gebr. VW Golf (1997) wurde geklaut,rot,
  6. gebr. Renault Clio (1998), weiß B-CH 2706
  7. gebr. Renault Twingo (2008), metallic silber

Und da aller guten Dinge in diesem Fall nicht drei, sondern sieben sind, wird das wohl mein letztes Auto sein. – Ich habe mal versucht, einiges an Autofotos zu finden. – So, nur einfarbig, sahen Nummer 1 und Nr. 3 aus – nämlich schmutzigweiß.

1108 Trabant HC Nummer

Und das ist Nr. 7 – nur nicht in pink, sondern in silber, passend zum Haar 🙂 – Ich habe ihn nur gekauft, weil er dieses durchsichtige Dach hat (im ganzen Auto kann man durch das Dach schauen, sonst wäre mir ein silbergrauer nicht ins Haus gekommen)

1108 Twingo in pink 158

Und der echte LEON zwinkert euch jetzt ein „Auf Wiedersehen“ zu.

1108 Leons Auge

Und dann kann ich im August noch 14 Jahre „Balkonwohnen im Westen“ feiern. Ich habe es nie und niemals bereut, aus Friedrichshain weggezogen zu sein – hier ist alles so schön grün – wenn auch vielleicht nicht gerade ruhig und sauber.

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

24 Kommentare zu “50 Jahre Fahrerlaubnis oder …

  1. Danke mal wieder für das Schmunzeln, dass nun an meinem Mund klebt 😉
    Und dein „Leon“ hat mir tatsächlich doch zugezwinkert *lächel*
    lg
    Heike

    • Ich will dir ja keine falschen Hoffnungen machen – aber mein Leon ist so ein grundlustiges und kdreuzfideles Bürschchen, der zwinkert allen hübschen Frauen zu – da kennt der nichts! – Und könnte man ein Auto wegen Biga- oder gar Polygamie belangen???

  2. Na, liebe Clara, Technik und Wohnung alles im Griff, beste Grüße, Klaus

  3. hast ja einige gehabt, hab einen Trabant für 16000 DDR Mark bekommen 1989 und ein Jahr später für 300 DM verkauft, alles Gute, Klaus

    • Ich glaube, wenn man mir meinen 1988 gekauften Trabant nicht Anfang 1990 geklaut hätte, ich wäre ihn sicher noch einige Zeit gefahren. So wie du hätte ich es sicher nicht gemacht, ihn für weniger als einen Appel und ein Ei zu verkaufen. – Offensichtlich waren Männer schärfer auf ein Westauto als ich. Na gut, bis zum Verschrotten hätte ich ihn sicher auch nicht gefahren.

  4. Liebe Clara,
    klingt für mich irgendwie lieb, einem Auto einen Namen zu geben. 🙂
    Meine Fahrzeuge hießen immer nur einfach „Auto“, „Ente“ (es war ein 2CV), „Fiat“,“Passat“,“Golf“ etc…. 😉
    Deine Doku über Deinen privaten Fahrzeugpark finde ich jedenfalls Klasse und sehr schade, dass Dir tatsächlich schon Autos gestohlen wurden!
    Liebe Montagsgrüße
    moni

    • Nach langen, komplizierten Fahrten bedanke ich mich auch bei meinem Auto, tätschel ihm das Armaturenbrett und lobe ihn, dass er so brav durchgehalten hat. Ein Auto ist auch nur ein Mensch *hihi*

  5. Tolle Autobilder. Ich komme noch nicht ganz auf sieben, aber bald :-). Übrigens kann ich auch Deinen Feed im Reader nur anlesen, macht aber nichts. Habe mich nur gewundert wegen Deiner gestrigen Ausführungen ….liebe Grüße Leonie

    • LEonie, es gibt sogenannte „Teil-Text-Reader“ (wie z. B. Bloglovin und der WordPress-Reader), die stellen alle Posts nur verkürzt da, egal, was der Blogbetreiber bei sich eingestellt hat oder nicht. Der Blogbetreiber kann einen Haken setzen bei „Text nur in wenigen Zeilen darstellen“ oder so ähnlich, dann erscheint auch in Voll-Text-Readern (Mozilla bietet da zwei davon, die zeigen alle Posts mit vollem Text und allen Fotos) nur der Anfang.
      Als ich noch so eine schlechte Verbindungsgeschwindigkeit hatte, war es mir wichtig, dass ich den Text vornweg komplett lesen konnte. Und wenn ich dann einen Kommentar oder ein Like setzen wollte, bin ich auf den Blog gegangen – aber eben nur dann.
      Mit liebem Gruß von Clara

  6. Ich bin immer gerne Auto gefahren, bis ich irgendwann mal keines mehr hatte. In der Zwischenzeit habe ich mich daran gewöhnt und ich bin ganz findig geworden, ohne Auto von A nach B zu kommen. Ich weine dem Auto nicht mehr nach und werde wohl nun ohne Anstrengung unfall-und punktefreu bleiben. Ob der Straßenbahnfahrer immer aufpasst, weiß ich natürlich nicht. 🙂

    • Gudrun, ich gehe immer deutlicher mit dem Gedanken schwanger, das Auto abzustoßen, weil es überflüssiger Luxus ist. Ich würde es auf jeden Fall nach einem richtigen Unfall machen, an dem ich Schuld bin und wo großer Sachschaden entstanden ist. Bei Personenschaden, den ich verursacht habe, gäbe es gar keine Frage.
      Ich bin auch sicher, dass es in Berlin ohne Auto (sehr) gut geht.

    • Die Gegend, die in deinem Link beschrieben wird, war bis August 2014 meine – davon entfernt habe ich ca. 2 km weg gewohnt. Das Saufen habe ich nicht so bemerkt, mir hat schon die Hundesch…. überall gereicht.

  7. Liebe Clara, da kannst du auf eine illustre Autogeschichte zurückblicken, 7 Kfz. ist ne Menge, gut, es wären 2 weniger, wegen der geklauten.
    Autos machen unabhängig -sicher; ich ziehe die Bahn vor – egal ob Verspätung oder nicht. Ich hasse den Autobahnstress – egal ob Baustelle oder Drängler.
    Hab einen guten Wochenstart…liebe Grüße von mir.

    • Ich bin vor ca. 20 Jahren viel lieber Auto gefahren als heute – da waren Staus und Drängler und alles andere noch nicht so schlimm – oder meine Nerven waren besser. – Doch ich denke, viel länger als so 5 Jahre werde ich auch kein Auto mehr haben, dann bin ich nicht mehr reaktionsschnell genug für diesen stressigen Berliner Verkehr.
      Lieb grüßt Clara die Nixe

  8. Ruhig und sauber wäre eventuell leicht langweilig!?
    Schmutzigfarbig und verwaschen – trotzdem geliebte Autowesen. Kann man hier von lesen.
    Das erste hieß sicher „Margot“ oder so, das nächste „Olgamarie“- und wie weiter?

    • Sonja, wir haben seit ca. 3 Jahren den Umbaulärm vom Kraftwerk und jetzt seit Wochen noch zusätzlich den Dachreparaturlärm vom Hinterhaus. Manchmal ist keinerlei Verständigung (z.B. telefonieren) auf dem Balkon mehr möglich.
      Und der Dreck in unserem Haus ist fast sprichwörtlich. Wie können die Kinder besser sein, wenn es immer wieder eindeutige Hinterlassenschaften von Erwachsenen gibt, die auch ihren Mist im Treppenhaus entsorgen.
      Und ein Auto zu haben, ist fast unverdienter Luxus, über den ich mich auch sehr freue.

    • Ich glaube, die Autobenamsung fing erst mit dem Suzuki Swift an (Hannibal). Den Namen des Golfs habe ich aus dem Gedächtnis gestrichen, weil er gleich geklaut wurde. Dann kam Maxx und jetzt Leon – und das war’s dann.

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