Claras Allerleiweltsgedanken

Stehen sie für Frieden?

26 Kommentare

In meinem Nachbarort Teltow gibt es eine Firma, die sich mit der künstlerischen Verschönerung von alten Mauerteilen beschäftigt. Die ursprünglichen Graffitis werden einfach übersprüht – sehr oft mit bekannten oder weniger bzw. mir nicht bekannten Personen des öffentlichen Lebens.

Angenehm aufgefallen sind mir diese fünf, die ich sogar auf Anhieb benennen konnte. Da ich wenig fernsehe, ist das bei mir nicht immer so klar.

2909 Mauerteile Friedensleute 13

Und so sieht der Platz insgesamt aus.

2908 Mauerteile 14

Und damit du siehst, dass ich nicht nur auf deinem Blog, sondern auch auf meinem an dich denke, zeige ich diese Teile ganz besonders für dich, liebe Ruth – denn du hast sie auch fotografiert. (Damit keine Missverständnisse entstehen, diese Fotos sind von mir, aber Ruth hat bei ihrem Besuch bei mir auch Fotos gemacht)

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

26 Kommentare zu “Stehen sie für Frieden?

  1. Uiii…danach hatte ich immer gesucht und nie näher geschaut, wo das ist. Einige dieser Segmente standen auch schon in Berlin, wo ich sie vor ein paar Jahren fotografiert habe (ob sie davor oder danach in Teltow landeten, weiß ich aber nicht).
    Mal sehen, ob ich dort bald mal hinkomme und von den Mauerresten noch was da ist (vom Hintergrund der Firma möchte ich mich jetzt an dieser Stelle erstmal enthalten) …das Wetter ist ja grad zu schön, aber für heute schon zu spät.
    Danke für die Inspiration!

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    • Hallo, als ich die Platten das letzte Mal sah, standen sie auf der Oderstraße in Teltow, stadtauswärts auf der rechten Seite.
      Allerdings bin ich schon länger nicht dort gefahren, weil ich keine Friedhofsgängerin bin – meine Mutter liegt in Stahnsdorf.
      Lieben Gruß von mir

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      • Ja, das ist gut zu wissen, vielen lieben Dank! 🙂
        Hatte dort hingeschrieben, bekam super schnell Antwort, war ich doch positiv überrascht. Mit dem Zaun das ist weiter aktuell und da der Herr nicht drauf einging, ob dort noch Segmente stehen oder nicht, gehe ich stark davon aus, das dort noch was zu fotografieren ist 😉 Ansonsten gibt es dort noch nen Streichelzoo und sicherlich noch andere Dinge, sollten wir enttäuscht werden 😉 Liebe Grüße auch von mir

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  2. Liebe Clara 😉
    tolle Idee, tolle Arbeiten, toll bemalte Steine und tolle Bilder 😉
    Liebe Grüße
    Heike

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    • Liebe Heike – die Idee der Firma mag gut sein, bemalt sind sie meiner Meinung nach auch recht gut – doch meine Fotos sind mehr als mittelprächtig, denn ich kam an diese Mauerfelder ja nicht ran, ich musste durch den Zaun fotografieren. Aber es sollte ja auch mehr zur Info sein.

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  3. Liebe Elke – allein, wer sie sind zu wissen, das habe ich auch noch hinbekommen, aber die näheren Umstände zu den einzelnen Personen habe ich wohl etwas durcheinander gebracht, denn ich habe ja die Indira dem berühmten Mahatma G. als Tochter untergeschoben, was aber nicht stimmt, da sie die Tochter von Nehru ist. – Ganz so schlecht ist ein Blick in Wiki doch nicht!

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  4. Die Mauer ist schön durchlässig, wie das Foto vom Platz zeigt.
    Als Kind hat es mir in Berlin so ganz und gar nicht gefallen. Bei meinem letzten Besuch habe ich mit Erstaunen festgestellt, dass dem nicht mehr so ist. Vielleicht war es damals die Mauer, die sich durch die Stadt zog und die man von der S-Bahn aus sah. Irgendwie habe ich das mit meinem kindlichen Verstand als bedrohlich empfunden, und auch nicht so recht verstanden. Auch jetzt habe ich noch meine Probleme mit der Mauer, auch mit Stückchen davon.
    Danke für deinen Beitrag. Mit jedem bissel Aufarbeitung verblasst das Unangenehme, Ängstliche.
    Gruß von der Gudrun, die sich schon auf den nächsten Belinbesuch freut.

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    • Als richtiges Kind war ich nur zu Vormauerzeiten in Berlin. Ich weiß noch, dass ich irgendwo bei einem Onkel ziemlich Angst hatte, weil die Flugzeuge nach Tegel schon so tief flogen, dass ich sie fast anfassen konnte.
      Und dann war ich noch im August 61 (da war ich fast 16) auf dem Kudamm im Kino – tja und dann war zugemauert – und als ich 1970 nach Berlin zog, war immer noch zugemauert.
      So richtig weiß ich auch nicht, was man mit so einem bemalten Stück Mauer macht – ich würde mir das nie nicht niemals in den Garten stellen.

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  5. moni, Du hast vollkommen Recht – läse man alle Links, müsste die Tagesdauer auf mindestens 27 h erhöht werden. Du machst das richtig, im Normalfall lese ich auch keine Links oder nur ganz selten.
    Tschüss, du Liebe

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  6. Diese Bemalung gefällt mir auch wesentlich besser. Die finde ich auch sehr angenehm 🙂

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    • Aber wüsstest du echt und ehrlich, was du mit so einem Teil anfangen solltest? – Das könnte noch so schön bemalt oder besprayt sein, ich will kein Mauerteil haben, auch geschenkt würde ich es nicht haben wollen.

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  7. Liebe Daggi, dein verlinkter Text ist mir viel, viel zu lang, um ihn zu lesen. Außerdem habe ich auch zu wenig Kenntnis dieser Materie, um ihn auf Glaubwürdigkeit zu prüfen. – Da die ganze Betonteile-Bemalerei mehr kommerziellen Zwecken als friedlichen dient, würde ich selbst jetzt meine in der Überschrift gestellte Frage mit Nein beantworten.

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  8. Ich nehme das mal einfach so ohne das ganze Info-Link-Gedöns zu lesen als gut anzusehen an. Auch, weil derzeit andere Dinge mir im Koppe schweben. Dankbar für HIER wie immer!

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  9. Wer ist denn die zweite von rechts ?

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    • Ganz, ganz herzlichen Dank für den Link. Ich habe manchmal das Gefühl, das Internet ist deine Zwillingsschwester, denn wo du immer gleich und sofort solche Links herzauberst, wird mir für den Rest meines Internetdaseins ein Rätsel bleiben.
      Jein – kann ich zu den geschäftstüchtigen Aktionen der Firma nur sagen, es muss ja keiner kaufen, es muss ja keiner malen usw.
      Innerhalb der entfernten Bekanntschaft gab es nach Mauerfall einen cleveren jungen Mann, der sich mit dem profimäßigen Verkauf von selbst geklopftem Mauermaterial seine Profifotoausrüstung verdient hat (er war damals gerade 13!!!) – und er ist jetzt ein sehr bekannter Fotograf und war ein berüchtigter Paparazzi – und das alles auf „Mauerteilebasis“.
      http://www.zehn.de/albrecht-gerlach-6200633-1
      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/paparazzi-in-hollywood-pamelas-busen-und-das-ganze-tralala-a-189253.html
      Die Gedanken an die Marina finde ich ja interessant – ob er da nicht zu große Rosinen im Kopf hat. Vielleicht wird dan mein geliebter Teltokanal bald mit Motorbotten überfüllt sein, schrecklich. Segeln kann man ja auf dem Kanal nicht.

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