Claras Allerleiweltsgedanken

Geschäftsansichten

28 Kommentare

Vor zwei Tagen musste ich nach Tempelhof – Ohren neu füllen lassen – und ein dringend gebrauchtes Kurzwarenutensil stand auf der Einkaufsliste.

Ich stand und sinnierte – und mir fiel auf, dass 3, in Worten DREI, Apotheken in Sichtweite waren, jedoch von einem Kurzwarenladen weit und breit keine Spur.

Wäre ich noch im geschäftstüchtigen Alter, ich würde auch lieber einen Pharmazeutikaverkaufsshop eröffnen als StrapsSchnipsgummiband vertickern. Mein Augenwässerchen wird 10 ml-weise verkauft, und das für 9,25 € im „preiswerten“ Versandapothekenhandel. Das bedeutet, das 100 ml, ein kleines Wasserglas, 92,50 € kostet – aber wer lässt sich schon in der Bar einen Drink mit Augentropfen reichen – auch wenn es die besten sind?

Und 1000 ml = ein Liter ist doch mit 925,00 € richtig preiswert – ist doch klar, dass die Apotheker alle Goldgräber sind. So viele Mädels kann es gar nicht geben, die in Gummistrapsen herumlaufen – deswegen auch keine Kurzwarenläden.

Hier habe ich auch schon mal ähnlich palavert.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

28 Kommentare zu “Geschäftsansichten

  1. Saftige Preise, alle Achtung ! Aber dass die Pharmaindustrie dafür irgendwo irgendetwas billiger abgibt glaube ich im Leben nicht !

  2. Liebe Clara,
    wir bezahlen so viel, damit es in der übrigen Welt preiswert abgegeben werden kann!!!
    Darüber „könnte“ man sich tierisch aufregen. Lohnt aber nicht, denn die Pharmaindustrie regiert bei uns mit einserner Hand!
    Liebe Grüße
    moni

    • moni, wenn dem wirklich so wäre, dass es in Ländern, die viel weniger haben als wir, billig abgegeben werden würde oder sogar verschenkt, dann würde ich mich nicht aufregen.
      Wirklich Armen und Hilfsbedürftigen MUSS geholfen werden, auch mit unseren Steuergeldern – aber ich glaube kaum, dass die Pharmaindustrie dieses Steuersäckel füllt, die kennen bestimmt Tricks, wie sie das verhindern können.
      Liebe Grüße zu dir!

    • Ich habe die Löcher mit zwei neuen Hörgeräten aufgefüllt, die aber grottenschlecht eingestellt wurden. Inzwischen habe ich einen besseren Akustiker und bessere Geräte gefunden – ist aber noch nicht in dem Topf, in dem es kocht!

  3. Liebe Clara 😉
    köstlichen Lesegenuss hast du mir bereitet, mit deiner Art zu erzählen.
    Jedoch bei den Preisen bleibt mir mal wieder der Mund weit offen stehen. Ist ja aber auch alles unbegreiflich … Nun weiß ich auch mal wieder, dass der Ausdruck „Apothekenpreise“ absolut die Berechtigung der berechtigten Ausdrücke innehat.

    Da bekommt mein neuer Songtext- Gedanke evtl. sogar einen neuen Titel.
    Statt den Song zu beginnen mit:

    Einmal im Leben Millonär werden

    sollte ich vielleicht in:

    Einmal im Leben Apotheker werden

    umtaufen *grins*

    Hört sich doch gut an, oder nicht oder doch?

    Zwinkernde Donnerstags-grüße zu dir, liebe Clara
    Heike

    • Liebe Heike, definitiv ist es besser, ApothekerIn zu werden, denn da wächst der Reichtum immer nach. Du als gutherzige Millionärin würdest so vielen Leuten etwas schenken, dass am Ende nicht mehr viel bliebe, denn von den so überaus üppigen Zinsen kann ja heutzutage niemand mehr leben.
      Also – umsatteln und umdichten und dich dafür mit Apothekerpreisen entlohnen lassen – sagt
      Clara

      • Liebe Clara 😉
        du sagst es und du hast absolut recht damit.
        Dann werde ich es so tun, wie du mir geheißen. Dichte meinen Song um und der wird dann heißen:

        „ich hab noch eine „Apotheke“ in Berlin“

        das wäre es doch, nicht wahr????? *grins*
        Ich weiß nicht warum … Aber der Titel kommt mir irgendwie und irgendwo doch verdächtig bekannt vor *lach* Ich geh noch mal nachdenken und lege dir derweil schon mal meine Grüße zu Füßen
        Heike

  4. kurzwarenladen ?! .. hab ich ja noch nie gehört .. lustelig:)

    • Was sagt denn ihr Schweizer zu einem Laden, wo es Nähgarn, Wolle, Bänder, Borten, Spitzenverzierungen, Gummiband, Nähnadeln, Stecknadeln, Häkelnadeln, Stickgarn, Stopfpilz, Aufbügelflicken und und und zu kaufen gibt?
      Hach, gib es zu, du kennst so einen Laden eben so wenig wie ich, weil du dich mit so einem Sch… nicht abgibst!!! Und das ist auch gut so!

      • Mercerie heisst das hier 😛

        wirst lachen ich gebe mich ab und wann mit so einem laden ab:) Ich habe eine stoffbüste mit der ich mir kleider auf den leib schneidern könnte .. ich kann super nähen ( wenn ich denn wollte !!!! )

  5. Manchmal lohnt sich hochrechnen :-). liebe Grüße

    • Aber liebe >Leonie, was nützt es letztendlich. Bei den billigsten liegt der Literpreis wohl bei ca. 600,00 €m aber die taugen gar nichts und fließen aus dem Auge wie Wasser – andere haften wenigstens kurze Zeit auf dem ausgetrockneten Augapfel, also Zähne zusammenbeißen und durch.

  6. Ich glaube, wir nehmen die gleichen Tropfen für die Augen. Das klingelt doch im Geldsäckchen unserer Apotheker und treibt uns wieder Tränen in die Augen. 🙂
    Schlübbergummi habe ich vor Monaten gebunkert. Jetzt überlege ich krampfhaft, wo ich den her hatte. Ich werde alt, denn ich habe es einfach vergessen. Eigentlich ist das gar nicht so eine schlechte Geschäftsidee, Clara. Wir machen das zum Cult-Objekt, eröffnen einen Online-Shop und nehmen Apothekerpreise. Gugge mal bei Feinripp mit David hats ja auch geklappt.

    • Gudrun, der Unterschied zwischen uns: Ich würde nicht nur überlegen, wo ich den herhatte, sondern auch noch, wo ich ihn hingelegt habe 🙂 – war der so preisgünstig wie zu alten Zeiten oder warum hast du gleich nach DDR-Manier eingekauft, dass es förmlich als „bunkern“ zu bezeichnen ist. – Brauchst du ihn für deine Projekte?
      Heißt Herr Schießer David mit dem Vornamen?

      • Nee, Backham im Schießer- Feinripp mit Eingriff war gemeint. 🙂
        Ich hatte ganz viel liegen lassen in Ermangelung dieses Gummis und hab gleich etwas mehr genommen, weil viel zu tun war. Für Projekte habe ich es auch gebraucht, und im Winter für meine Türen. Die Katzen stoßen die bis zum Anschlag auf, und ich heize für den ollen Willy, oder renne den Katzen ständig nhinterher. In Wolle versteckt sorgt der Gummi dafür, dass die Türe wieder straff angelehnt wird, wenn die Katze durch ist.

        • Klar, aber mir fiel diese kinderreiche Reichfamilie nicht ein, zumindest nicht gleich im Zusammenhang mit eingreifenden Schlübbern 🙂
          Der Trick mit der Gummi-Tür ist ja wirklich gut – ich habe schon immer gesagt, du hast das Zeug zur Erfinderin, du bist nur zu spät „hier“ angekommen.
          Und tschüss!

  7. Noch nicht. Wenn das Merkel fertig hat, dann schon, das südliche Feeling soll obsiegen. Aber der Putin kommt dann an Augentropfen aus Kuba! (Hat vor 4 Wochen so’ne Kampftussi* der ARD im Weltspiegel schwer gejammert, dass die Kommunisten als Weltmarktführer der Augenheilkunde und speziell im Ärzetexport nun Geld von Brasilien und Öl aus Venezuela für ihre Leistung nehmen, die nicht mehr verschenken, wie z.B. Middelhoff und Mehdorn, diese Altruisten.)

    *devote Kapitalistenhörige mit Frührentenanspruch falls das Hirn doch noch arbeiten wird, biete ich hier noch an

    • Daggi, was meinst du mit „noch nicht“ – du meinst, nach der allerletzten Amtsperiode von A.M. laufen alle Mädels in Strapsen rum, weil sie aus Armut nichts anderes mehr zum Anziehen haben? – Alles verworren und verwurschtelt, wer ist hier „devot“ und wer hat Frührentenanspruch – auf mich kann das alles nicht zutreffen, bin weder das eine noch habe ich das andere.

  8. Schlabberslips rutschen. Woher bekommst Du nun die Kurzware? Ich überlege grad, wo es hier sowas gibt, hm. Ach ja, in der nahen Kleinstadt gibt es einen Handarbeitsladen, auch mit Stoffen, da wäre es vielleicht zu haben, das Gummitwistband.

    • Ich bekam den Tipp von meinem Sohn und das Gummiband von einem Riesendiscounter – der hat fast alles, man muss es nur finden.

    • Aber es waren keine Schlabber-Slips, sondern eine kuschelige Schlabber-Hausanzug-Hose, die nicht „vor Ort “ bleiben wollte.

      • Einfach bisschen mehr Frankfurter Kranz mit Geleekirschen drauf essen, hätte die geliebte Lungerhose auch vor Ort gehalten!

        • Sonja, schluchz, wein, niemand macht für mich Frankfurter Kranz!!!! Den gab es in Kinderzeiten bei der späteren Pfarrersgattin immer zum Geburtstag. Da sie auch Pfarrerstochter war, kam immer der Superintendent zu allen Geburtstagen vorbei. Ich weiß noch, wie ich bei der Begrüßung ihm die Hand gab und krähte: „Ich bin aber katholisch!“ So!!!!!
          Nein …………. dann lieber Gummiband eingezickzackelt!

  9. Bin ja froh, dem Schriftführer eine NO- Lexmärk Strategie verordnet zu haben. Der 4 Patronen Äpson säuft weniger. Und billigeren Stoff!

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