Claras Allerleiweltsgedanken


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Hochzeit im Bülowbogen???

2411 HochzeitsbildClara, du bringst schon wieder alles durcheinander, macht dich die Freude so verwirrt?

Also nacheinander. Heute vor 71 Jahren wurde in gewisser Weise der Grundstein zu mir gelegt, denn an diesem Tag haben meine Eltern geheiratet. Und ohne Hochzeit wäre da SO ETWAS , was strampelnde Folgen hat, nieeeeeeeeee passiert.

„Bülowbogen“ oder besser „Praxis Bülowbogen“ – erinnert ihr euch? Diese Berliner Serie lebte von ihrem Hauptdarsteller. Nun gut, dieser ist seit über 10 Jahren tot, aber er hat zwei Söhne, wie mir Wiki verraten hat. Und einer davon ist seit einiger Zeit Hörakustikermeister. Na!!! Klingelt es jetzt bei euch? Die Akustiker sind doch die Menschen, die sich mit mehr oder mit weniger Sachkenntnis um die Ohren ihrer schlechthörenden Mitbürger kümmern.

Ich hatte ja auf diesem Gebiet so meine wenig guten Erfahrungen gemacht, die nur noch von den Erfahrungen mit Zahnärzten übertroffen werden. Deswegen wandte ich mich an eine Internetvermittlungsfirma und bat um Unterstützung. Ich bekam diese Adresse und war vor ein paar Tagen dort.

Ich will jetzt nicht den angebotenen guten Kaffee loben, nicht das kalte Sprudelwasser preisen – aber die exzellent gute Beratung soll hier aufgeführt werden. Fast zwei Stunden wurde ich beraten, fragte dem geduldigen Meister Löcher in sein Trommelfell. Der Hörtest war so aussagekräftig für ihn, dass er mir Geräte vorschlug, die ich bisher nicht in Erwägung gezogen hatte.

Dann kam der befürchtete Einsilber-Worttest. Stellt euch mal vor, wie viele Kombinationen es mit Gra? gibt:

Grab, Grad, Graf, Gral, Gram, Gras, Grat, Graz –

Und das soll ich dann heraushören. Es gibt so unendlich viele einsilbige Worte, wo ich nur den Vokal verstehe, aber nicht, was vorn und was hinten ist, vor allem, da die ja vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen sind.

Lange Rede, gar kein wenig Sinn – meine „Ratequote“ („Verstehens“quote konnte ich es nicht nennen) lag bei stolzen 20 % – in Worten, von 20 Wörtern habe ich 4 richtig benannt.

So, und dann kamen die Geräte ins Ohr und mussten alle Anmelde- und Einstellprozeduren durchlaufen. Na und nun schätzt mal auf welche Zahl ich gekommen bin?  – Ich verrate es euch in den Kommentaren.

Jetzt habe ich sie schon 5 Tage in den Ohren und bin immer noch zufrieden – bis auf Kleinigkeiten. Hätte ich ein Apfel-Phone, könnte man das Anwendungsspektrum noch um einiges erweitern – doch auch mit einem Smart + Android sind Wunderbedienungsdinge machbar – mein Phone kann z.B. als Fernbedienung zum Laut/Leise-Stellen und zum Programmwechsel dienen.