Claras Allerleiweltsgedanken

Ein Appell – oder Ausländerhass und die Grenzen der Aufklärung

15 Kommentare

Selten teile ich fremde Texte – doch dieser hier kann gar nicht oft genug verbreitet werden in der Hoffnung, dass er Menschen aufrüttelt, die sich verrannt haben, die einen falschen Weg gehen.

Dresden – die Stadt, in der ich meine Ausbildung machte, meinen Mann kennen gelernt habe und wohin meine Tochter zum Studium an die TU ging.
Dresden – die Stadt, die beinahe meine neue Heimat geworden wäre, wenn alles wunschgemäß geklappt hätte.
Dresden- zur Zeit der großen Überflutung hat es mich zu Tränen gerührt.
Doch jetzt ruft das, was sich auf den Straßen der Stadt und in den Herzen und Köpfen der Menschen abspielt, nur noch Wut und Unverständnis hervor. Jetzt bin ich froh, nicht mit dieser Stadt im Zusammenhang genannt zu werden. Ich will und ich werde nichts mit dieser Gruppe zu tun habe, die mit „P“ wie Pöbel beginnt und mit „a“ wie ausländerfeindlich endet.
Da können Sendungen wie die „Wochenshow“, die „Anstalt“ oder „extra3“ mit klugen oder ironischen Worten versuchen, gegen diesen Irrsinn anzukommen – ich habe große Angst, dass der Wahnsinn, der Hass und der Egoismus zu groß sind.
Besser als Sherry hätte ich es nicht sagen können, was mir im Kopf herum geht, deswegen teile ich ihren Artikel

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Ein Appell – oder Ausländerhass und die Grenzen der Aufklärung

  1. zu meiner schande muss ich gestehen : ich weiss gar nicht um was es hier geht :0(

    • Du hattest ja in letzter Zeit auch anderes an der Backe, und außerdem musst du auch nicht alles wissen, was sich so auf Deutschlands Straßen abspielt.
      In Dresden und anderen Städten demonstrieren immer mehr Menschen für die Ansichten von P*e*g*i*d*a – ausgeschrieben „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“.
      Ich will jetzt nicht noch mehr schreiben, sonst kommt mir der Kaffee hoch.
      Nur so viel: Die Menschen schaffen es wunderbar, nur an sich zu denken und Notleidende außen vor zu lassen.

  2. Gut, dass du das geteilt hast!

    • Da ich gestern nicht zeitig genug vom Doppelkopf zurück war, konnte ich das Erscheinen des Artikels „Rumkugeln in der Sonne“ , den du ja geliket hast, nicht verhindern. Er erscheint morgen. – Ja, Sonja, was gesagt werden muss, das sollte auch gesagt werden.

  3. Liebe Clara,
    es ist gut, wenn sich immer wieder Stimmen erheben. Viele solcher Stimmen ergeben auch einen großen Chor, der den richtigen Text verbreitet!
    Liebe Grüße
    moni

    • Liebe moni, ich fürchte nur, dass der Gegenchor mit dem schrecklichen Text und den noch schrecklicheren Tönen laut und lauter wird und den „guten Gesang“ der anderen übertönt.
      Die 30er Jahre sind für mich noch nicht aus der Erinnerung, auch wenn ich sie nicht erlebt habe. Hoffentlich gibt es nicht nach 100 Jahren ein furchtbares Comeback. – Die sozialen Spannungen fördern solche unguten Gedanken.
      Einen lieben Morgengruß zu dir

  4. Ich hab’s schon dort bei Sherry direkt gelesen — sie schreibt ja eh seeehr lesenswertes!
    Liebe Morgengrüße
    vom Lu

  5. Mir gefällt, dass Du den Artikel geteilt hast, der mir bereits in einigen anderen Blogs (geteilt) aufgefallen war.

    • Ich habe gerade bei Sherry direkt bei dem Artikel geschaut – er wurde – zum Glück – mehrfach geteilt, doch leider reicht so etwas allein nicht.
      Ich habe Angst, dass sich die 30er Jahre wiederholen könnten – und denkbar wäre es, da die sozialen Spannungen auch schon recht groß sind.

  6. Zitat: „Jetzt bin ich froh, nicht mit dieser Stadt im Zusammenhang genannt zu werden.“
    Liebe Clara, sei sicher, dass es auch in dieser Stadt Menschen mit klarem Verstand und dem Herzen auf dem richtigen Fleck gibt.
    Das gilt ebenso für bestimmte Stadtteile in Berlin, die auch immer wieder in unrühmliche Schlagzeilen geraten.
    Ich schäme mich auch nicht, in Hellersdorf zu wohnen, nur weil die braune Pest dort (gelegentlich) ihr Unwesen treibt.

    • Hallo, du Liebe vom anderen Ende der Welt, natürlich hast du Recht – es ist in gewisser Weise „idiotisch“ von mir, eine Stadt wegen solcher Sachen zu verunglimpfen, aber Dresden ist für mich eben etwas Besonderes. Leipzig haben die Montagsdemos jedefalls besser zu Gesicht gestanden als diese jetzt der Kunststadt Dresden stehen. Ich weiß sehr wohl, dass auch dort Menschen mit Herz und Verstand leben, die beide richtig funktionieren. – Vielleicht habe ich einfach nur Angst, Angst, dass sich die Geschichte wiederholt. Auch im dritten Reich gab es Menschen, die gut und richtig gedacht haben, dennoch hat sich der Gröfaz mit seinen Hass- und Eroberungsgedanken an die Spitze gesetzt. – Wenn es hier im Land nicht so viel Arbeitslosigkeit, nicht so viele soziale Spannungen gäbe, wäre die Gefahr geringer, dass sich solches Gedankengut, wie es in Dresden und anderen Städten dumm-hals in die Abendkälte geschrien wird, weiter und weiter verbreitet – wie ein Stein, der ins Wasser geworfen wird und seine Kreise zieht.
      Ich wünsche euch ein warmes Fest, wo sich die Kerzen am Baum biegen, wenn es dort auch den Lichterbaumbrauch gibt.
      Herzliche Grüße für dich und den besten aller Reisebegleiter von mir

      • Kerzen werden sich hier im Land der Plastik-Weihnachtsbäume nicht biegen. Definitiv nicht. Der Christmas-Kitsch ist unübersehbar.
        Ich bin froh, dass Du differenzierter denkst als es in dem Beitrag auf die Schnelle rüber kommt. Dresden als Stadt sollte nicht in „Haft“ genommen werden für eine dumpfbrackige Masse, die bestimmt teilweise von weiter weg angereist ist.
        Allerdings sind 15.000 schon eine nicht unbeträchtliche Anzahl, die natürlich auch gerne weiter verbreitet wird.
        Gerade genieße ich hier, am anderen Ende der Welt, wie entspannt mit anderen Kulturen umgegangen wird. Es kann also funktionieren…

        • Britta, du kennst doch meine heißblütige Schreibader! Natürlich würde ich nie eine ganze Stadtbevölkerung in Bausch und Bogen verurteilen, da mir Sippenhaft nicht liegt.
          Bei keiner anderen Stadt wären solche Worte gekommen, noch nicht einmal bei Hamburg, weil ich Hamburg eben auch nur als Außenstehende liebe – aber zu Dresden habe ich 4 Jahre dazu gehört.

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