Claras Allerleiweltsgedanken


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Falschgeld – RB

In den katholischen Bundesländern wird heute das Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert – es sind Caspar, Melchior und Balthasar. Ich erzähle euch jetzt von einem, der unbedingt zu meinen drei Lieblingskönigen zählt, obwohl er weder so noch so heißt, soooo schon gleich gar nicht.

Vor fast 5 Jahren erschien dieser Beitrag, wie man unten bei dem Originalpost sehen kann. Der Enkel ist demnach älter als 13 – doch dem Klavierspielen ist er treu geblieben. Musik ist seine Hauptbeschäftigung neben Schule mit Mathematik, neben Schach, neben Tischtennis, neben ??? und neben ??? – Da es ja in Deutschland fast für alles einen Wettbewerb gibt, der sich von Stufe zu Stufe höher schraubt, ist er da schon einige Treppchen gegangen.

Manchmal frage ich mich, wie kann da noch Zeit für was anderes bleiben?

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Link: Falschgeld???

5. Februar 2011

In einem Kommentar hatte ich mal erwähnt, dass mein 9jähriger Enkel bei einem Klavierwettbewerb von “Jugend musiziert”  einen ersten Preis gewonnen hat. Trotz der erreichten vollen Punktzahl rangierte er nur auf Rang 3 der Bestenliste. Er berichtete mir, dass der/die Erste einen 50,– Euro-Schein bekommen hätte und der/die Zweite einen 40,00er Schein. Ganz scheinheilig fragte ich, ob der 40,00-Euro-Schein wieder im Umlauf sei, ich dachte, er sei als Fälschung aus dem Verkehr gezogen worden. – Kurzes Stutzen, dann Grinsen.

Als wir uns dann auf GutSchein geeinigt hatten, erwartete ich natürlich, dass er als Dritter dann 30,00 von dieser erstrebenswerten Währung bekommen hätte. Da lag ich leider falsch – der dritte ging leer aus.

Flugs setzte sich die Oma hin und bastelte für ihn einen ganz speziellen Gutschein – mit dem Datum  des Konzerts.

Vielleicht ist Organist – wo man sich ja beim Spielen weitaus mehr bewegen kann und muss als beim Klavierspielen – in einer ähnlichen Kirche wie auf dem Schein  eine Variante für die Freizeitbeschäftigung der nächsten Jahre. Jetzt kommt erst mal Klarinette dazu, das wünscht er sich. Zeichnen, Schneeengelbau, Judo und geschickte Varianten beim Schachspielen sind weitere Freizeitbeschäftigungen.

Deswegen fand ich seine Antwort gar nicht mal soooooooooooooo absurd, als ich ihn nach seinen Berufswünschen fragte.

Ich habe die Sache lediglich richtig gestellt und ihm erzählt, dass Gottfried Wilhelm Freiherr von Leibnitz als größtes deutsches Universalgenie zu überbieten wäre und dass das in der heutigen Zeit eine verdammt schwierige Sache sei, weil der Wissensberg so angewachsen sei.