Claras Allerleiweltsgedanken

Skulpturen aus Wittenberge – RBFB

13 Kommentare

Jetzt ist nicht nur der Schnee weg, wie am 2. Januar schon klagend geschrieben, sondern jetzt ist auch noch alle Weihnachtsdekoration an ihren Jahresschlummerplatz gewandert – und damit auch der Header. Fast drei Tage stand er da – mit einem falschen Jahr. Ich hatte selbstvergessen „Prost Neujahr 1915 “ getextet. Gudrun machte mich darauf aufmerksam, ich besserte nach.

Klar, wer guckt schon noch im Originalblog? Meine Artikel werden in voller Länge im WP-Reader gezeigt, man kann dort kommentieren, man kann dort liken – und besonders von der letzten Möglichkeit wird hier und überall offenbar Gebrauch gemacht, auch bei diesen Blogs, die das „Text-verkürzende Häkchen“ in ihrer Einstellung gesetzt haben, so dass dann zu lesen ist: „Dieser Blog erlaubt es uns nur, den ersten Absatz zu zeigen.“ – Das ist keine Einschränkung von WP, sondern von den Bloggern. – Doch volle, lange Texte werden offenbar nicht so gern gelesen – aber ein Like kann schon mal gesetzt werden.

Egal wie, ich bleibe bei meiner Langform.

*************

Im Originalartikel vom 21. März 2011

… steht noch ein wenig Text und von wem die wunderbaren Skulpturen sind. – Natürlich hätte ich das Foto mehr bearbeiten können, mehr Umgebung wegpixxeln können, damit die hehre Kunst übrig bleibt. – Aber das wäre dann nicht das echte Leben, denn das ist nicht immer nur schön, nur gut, nur harmonisch, nur Ponyhof – nein, das echte Leben ist auch mal grobgepflastert und hat einen Schal um den Hals, weil im Hals eine Erkältung steckt. Doch wenn dann ein liebend Weib kommt und einen Schal strickt, DANN ist das Leben fast schon wieder in Ordnung.

https://clarahimmelhoch.files.wordpress.com/2011/03/wittenberge-schiff-63.jpg?w=887&h=671

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Skulpturen aus Wittenberge – RBFB

  1. Liebe Clara, das sind halt die Freiheiten der Blogger, wer will sich schon zu irgendetwas zwingen lassen?
    Ich denke es ist zu verzeihen, dass man manchmal aus Zeitmangel nur ein „Häkchen“ macht.
    Das wahre Leben steht halt an erster Stelle.
    Und 1915…is mir auch echt nicht aufgefallen….kannste mal sehen.
    Liebe Grüße
    😉

    • Meine liebe Nixe, ich schrieb schon weiter unten, dass hier (eventuell) die Falschen die „Schelte“ abbekommen – es geht nicht darum, ob und wann man aus Zeitmangel ein Like setzt – aber wer in 1,5 Minuten bei 5 längeren Artikels es schafft, ein Like zu setzen – oder, wie wo anders gelesen, bei einem Artikel von mehr als 1000 Worten 40 Sekunden nach dem Veröffentlichen schon das erste Like erschien, könnte man fast glauben, manche haben dafür einen Automatismus erfunden.
      Sicher, ich will niemand zu nichts zwingen, aber ich werde mein Leseverhalten darauf abstimmen. Es besteht keinerlei Notwendigkeit dafür, die eigenen Artikel im Feedreader nur verkürzt erscheinen zu lassen – also werde ich immer öfter es bleiben lassen, die Langfassung aufzurufen – meine Zeit ist auch nur endlich – und ich habe sehr, sehr viele Blogs abonniert.
      Aber der „Männerschnupfen“ und die Garagenaufschriften – die sind dir aufgefallen.
      Gut’s Nächtle!

  2. …aus Wittenberge…
    Klingt heimelig. Ich will dahin. Rumlaufen, gucken, mit allen Sinnen Skulpturen betrachten, vielleicht auch befühlen und an der Geschichte dieser Stadt schnuppern.
    Ich lese und schaue immer nur hier im Blog, ganz direkt, so ist es mir am Liebsten, das andere kapier ich eh nicht, brauch ich nicht. Und es gefällt mir mehr und mehr hier!

  3. als ich die Skulptur sah, dachte ich: die kenne ich doch und dann erst las ich in Wittenberge, da bin ich manchmal, weil mein Bruder dort in der Nähe wohnt, ich mag sie gerne …
    und ich mag lange Formen und kurze, aber eins mag ich nicht, wenn Bloghausen nur noch zum husch-husch wird-

    liebe Grüsse

    • Vielleicht können wir uns ja mal dort treffen, liebe Ulli, denn meine Verwandtschaft wohnt in Perleberg, ca. 12 km von Wittenberge entfernt.
      Schön hast du das mit dem husch-husch gechrieben – Aus Bloggershausen wird Huschhausen – und das mag ich dann auch nicht.
      Ein mir vollkommen unbekannter Liker hat es kürzlich geschafft, in 1, 5 Minuten 5 Artikel zu liken, bei denen man schon an einem so lange lesen MÜSSTE – was heißt hier müsste – hier muss keiner was, aber dann soll er es auch nicht liken, denn Text und Foto gehören zusammen.
      Liebe Nachtgrüße zu dir von Clara

  4. Mein liebes Clärchen, ich bin noch ein wenig urlaubsträge. Was ist an Neujahr 2015 falsch …?
    Frohes Neues für dich! 😉

  5. Guten Morgen,
    Dafür, dass wir das Jahr 1915 ist heute Morgen schon ganz schön was los an Straßenverkehr.
    Die Leute sehen auch ganz anders aus oder gab es da schon Halbmasthosen, Bomberjacken und Nano-Moonboots mit Synthetiknerzflauschi am Rand?
    Die Leute reden alle mit sich selber und jeder quatscht heute stundenlang seinen elektronisch androidisierten Taschenspiegel zu und findet sich so wunderschön, dass die Leute keine andern Augen mehr zu brauchen scheinen, die ihnen solcherlei Nettigkeiten mitteilen.
    Heute machen das die Juroren in Castingshows oder die Vertreter der virtuellen Checklistenabhakcharmeure, so die Frisur sitzt, versteht sich von selbst.

    Ich…nehme jetzt meine knallrote Kaffeemühle und mahle Bohnen. Dann gieße ich schwallend auf, mit Siedewasser aus dem Bullerkessel.
    Wie vor hundert Jahren.
    Manches änder sich eben auch nicht.

    Und warum ich nur per Reader lesen kann, weißt Du ja.
    Ich hab nur mein Phone.
    Computer putt.
    Die Wonnen der Gegenwart.

    Wo war noch mein Stift und der Zettel….?

    • Funkelchen, du kleines Lieb-Biest, ich habe die 1915 schon lange überschrieben mit 2015 und jetzt ist der Header schon wieder 4 Tage weg und der jetzige ist einfach so prachtvoll, dass er bis zum Ende meines jetzigen Lebensjahres bleiben wird – und dann sehen wir weiter!
      Aber du hast Recht, wir sollten vielleicht wirklich ein wenig in 1915 bleiben: Meine Oma ist hochschwanger mit dem zweiten Kind. Sicher wissen sie nicht, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird – Mitte März liegt ein Mädchen in der Wiege und wird auf die Namen Gertrud Mathilde getauft. Wahrscheinlich weiß sie auch noch nicht, dass der zweijährige Junge bald eine Hirnhautentzündung bekommen wird und danach gehörlos wird. Die zwei weiteren Mädchen sind noch Quark im Schaufenster, wohin die eine ein Jahr nach ihrer Geburt auch zurückkehrt (im übertragenen Sinne). Doch richtig leicht ist es für die Leute sicher auch nicht – denn es ist ja schließlich Krieg.
      Gerade bei dir bin ich froh, dass ich den kompletten Text freigebe, du also im Reader auch alles lesen und sehen kannst.
      Es ist wie immer im Leben – die „Schelte“ bekommen die falschen Leute ab, die, die hier lesen und kommentieren, dass der Bildschirm glüht. Die, die gemeint sind und innerhalb von 2 Minuten 5 lange Artikel liken, die stört mein Text nicht.
      Ach egal, ich hatte heute wieder wirklich tolle technische Erfolge mit einem Zusatzteil zu meinen Hörgeräten. Vieles kann ich ab sofort besser, nur mit dem Smartphone im Lärm zu telefonieren, das klappt noch nicht. Es scheint an meinem Telefon zu liegen, denn auch, wenn ich mit Kopfhörern telefoniere, habe ich bei meiner eigenen Stimme einen starken Hall – das geht gar nicht.
      Gute Nacht!!!!!

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