Claras Allerleiweltsgedanken

Das Frauenbild als Klischee – RB

9 Kommentare

Es gab ja hier im Laufe der letzten Zeit oder Jahre oder Monate des öfteren Beiträge, die sich mit der Rolle der Frau beschäftigten, von feministischer Seite her und von deren Gegner. Ich will hier weder ein Feuer schüren noch Partei ergreifen, ich möchte nur zeigen, welche Gedanken ich mir im Jahr 2011 zu diesem Thema gemacht habe. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass mein leicht ironischer Text nicht so weit weg von der Realität ist.

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Link: Das Frauenbild als Klischee …

11. März 2011 19 Kommentare

sieht doch oft noch so aus:

  • linkes Foto, obere Reihe
    Das Mädchen wird wohlbehütet zu Schönheit und Wissen angehalten, damit sie Wohlgefallen findet vor Gott und den Menschen, ganz besonders jedoch vor den Männern. Ihre vorrangige Aufgabe scheint zu sein: “Sei schön und bekomme den Mann, der  für dich und deine Kinder sorgt und euch allen zusammen ein sorgenfreies Leben ermöglicht”
  • rechtes Foto, obere Reihe
    Hat sie das dann erreicht, ist also “unter der Haube”, dann ist es in den ersten Jahren vorwiegend ihre Aufgabe, ja teilweise sogar ihre Berufung, die Kinder zu nähren, zu erziehen und zu beschützen. Dabei verlernt sie im Laufe der Zeit vieles von dem, was sie mal über Welt, Wissenschaft, Beruf und Gleichberechtigung gelernt hat. Sie geht in der Aufgabe der Mutter auf.
  • Fotos links und rechts in der unteren Reihe
    Im Laufe der Zeit werden die Kinder größer, die Liebe lässt ein wenig nach – also besinnt sie sich auf die Rolle der “femme fatale” und kehrt ihre frivole Seite heraus. Sollte sie die nicht haben, dann gibt es per Netz sicher genügend Anleitungen, um diese zu erlernen.
  • Foto Mitte untere Reihe
    Die gute Hausfrau und Köchin (ich möchte jetzt nicht zu der Bewegung: “Frauen, nackt an den Herd” aufrufen) ist dann die letzte Rolle, die sie sich oft freiwillig sucht, da sie ja nicht mehr in ihren Beruf zurück kann – denn da haben schon -zig andere Konkurrentinnen das Rennen gemacht. Also bäckt, brutzelt, kocht, dekoriert und kredenzt sie der ganzen Familie nicht nur kulinarische Leckereien, nein, sie ist einfach unentbehrlich in Haus, Hof und Garten — nur, nur …. nur
  • Foto unter der Collage
    ist sie im Alter von 50 plus mit dieser Rolle zufrieden?

Sie sitzt und grübelt, ob sie mit ihrem Leben zufrieden ist. Das Ergebnis muss jede für sich entscheiden.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

9 Kommentare zu “Das Frauenbild als Klischee – RB

  1. Weder kehre ich die Frivole raus, noch das in Haus und Hof sich unentbehrlich machende Ruhestandsömmchen. Ich finde mich nicht unter diesen abgebildeten Damen. Und das beste: Es macht nichts.
    Es bringt mich allerdings auf die Idee, darüber nachzudenken, wer ich denn nun bin und was in meine Grabrede geschrieben werden sollte. Ne, Quatsch, eher überlege ich mir weitere Ziele für die noch verbleibende Zeit- oder ich lasse es, was mir eher entspricht- locker auf mich zukommen!

    • Sonja, wenn ich mich mit irgendeiner dieser Frauen halbwegs identifizieren kann, dann mit der untersten auf der Bank. Was ich im Leben falsch gemacht habe, kann ich jetzt auch nicht mehr korrigieren, doch die Auswirkungen spüre ich mehr als deutlich. Wäre ich nach der Wende in meiner neuen Firma nicht so aufmüpfig wie in den Jahren zuvor gewesen, sondern hätte allen meinen Machochefs die Füße geküsst, wäre ich sicher nicht entlassen worden und hätte jetzt – als ganz fühlbares Zeichen – eine bessere Rente. – Doch ich habe nichts dazu gelernt. Ich gebe gerade einen Mininebenjob auf, wo der „Arbeitgeber“ 2,80 pro Stunde bezahlt, nichts für Urlaub oder Krankheit, keine Anfahrtszeit vergütet, keine Fahrgelderstattung vornehmen will – aus der Zeit der Sklavenarbeit sind wir raus, das sollen auch die staatlichen Stellen begreifen.
      Würde ich noch hören können, was bei meiner Beerdigung geredet wird – ich würde die Grabrede selber schreiben 🙂 – aber so ist es mir egal, denn ich hoffe, ich bin so ganz richtig tot, so dass ich nichts mehr hören kann.

  2. Meine Jüte, die mittlere Dame in der unteren Reihe! 😀

  3. die klamotten auf dem untersten bild würde ich sofort anziehen – die schuhe gefallen mir nicht:)

    • Als ich deinen Kommentar auf dem Handy las, dachte ich zuerst an die beiden schwarz gekleideten Puppen und ihre schicken Sachen – in denen könnte ich mir dich nämlich auch vorstellen.
      Doch dann sah ich, dass du dich für die Bank-Dame entschieden hast. – Die Schuhe sind eine reine Scheußlichkeit, finde ich auch. – Grün ist zwar nicht so ganz meine Farbe, vor allem nicht dieses helle grün, da ich so weißhaarig bin – aber die ganze Art der Sachen gefällt mir auch.
      Ich sehe, bei dir geht es rasant aufwärts, du fährst schon wieder Auto, toll!

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