Claras Allerleiweltsgedanken


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Die Tränen eines Kindes … RB

Vor noch nicht einmal einer Woche geschah in Paris ein schreckliches Attentat, dem viele unschuldige Menschen zum Opfer fielen. Ich schreibe diesen Vorspann am 8. Januar und hoffe ganz, ganz sehr, dass sich bis zum Veröffentlichungszeitpunkt nicht noch weitere Terrorakte ereignen, denn momentan – allerdings schon seit längerer Zeit – ist die Welt voller Hass und Krieg und Kummer und Not. – Deswegen erschien mir dieser Beitrag zum Rebloggen geeignet. Ich habe ihn gegen einen anderen getauscht, der für heute vorgesehen war.

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Link: Die Tränen eines Kindes sind wie Diamanten …

die uns in die Seele schneiden.

Dass es Wut-, Bock- und Schautränen bei Kindern gibt, können alle Mütter und Omas sicherlich heftigst kopfnickend bestätigen. Und das sind Tränen, die nicht ritzen oder schneiden, sondern gegen die sich die Mütter manchmal eher zur Wehr setzen müssen.

Doch ich meine die, die aus richtigem Kummer und Schmerz fließen.

Welche Gedanken mögen in einer Kinderseele sein, die erfährt, dass ein Klassenkamerad mit 8 Jahren an Meningitis erkrankt ist und der inzwischen beerdigt wurde. Viele Schüler aus der Schule begleiteten seinen letzten Weg.

Welchen Trost gibt es den Eltern und allen anderen, die “diesen kleinen Engel” so schmerzlich vermissen, wenn sie auf ein Wiedersehen nach dem Tod vertröstet werden?

Sehr Gläubige können den Ausspruch “Alle, die ihr mühselig und beladen seid, werfet all euren Kummer auf mich ...” vielleicht wirklich wörtlich nehmen und finden im Glauben Trost.

Im Fotoblog habe ich noch ein Bild eingestellt, dass mir wegen des Licht- und Schattenspiels der Sonne und des Lebens so ungeheuer gut gefallen hat. Im Leben geht oder wächst auch manches verquer, so wie hier dieser Baum.

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Mit welchen Worten kann ich ein Kind trösten, das gerade erfahren hat, dass sein Vater schwer erkrankt ist? Wenn es dann auch noch der Papa ist, der getrennt wohnt und der sowieso nur seltener besucht werden kann. Und jetzt ist es noch seltener. – Zum Glück haben Kinder einen gewissen Schutzmechanismus um ihre Seele, der sie manches dann doch eher vergessen lässt.

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