Claras Allerleiweltsgedanken


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Geräuschumwandelnde Serie – K

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

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Kopfhörersammelsurium …

oder „Frau kann sich ja mal irren beim Kauf“

Außer Handys ist kein anderes Elektrokommunikationsgerät so oft in meinem Haushalt vertreten wie Kopfhörer. Ein Sprichwort heißt ja „Viel hilft viel“ – aber nicht alle Sprichwörter sprechen die Wahrheit, denn dann wären es „Wahrwörter“ – Dieses Foto mit dem schönen Titel „Von Kopfhörern umzingelt“ hatte ich schon mal gezeigt – es ist immer noch gültig und alle von ihnen haben ihren Auftritt und ihren Auftrittsort: Am Fernseher, am Computer, am Smartphone.

So ist das mit dem Ersatzteilalter: der eine bräuchte ein neues Herz, der andere eine neue Niere, der dritte neue Zähne oder die ganz unverschämten einen neuen Kopf. Keiner ist besser oder schlechter dran als der andere.

 

2104 EPR K 44

So bunt wie dieses Foto ist das Arsenal der Hilfsgeräte. – Irgendwie habe ich schon den Überblick verloren.

2104 EPR K 41 neg

Aber auch in Originalfarben ist es nicht weniger absurd – aber woher soll ich vorher wissen, ob das Ding was taugt oder nicht.

2104 EPR K 42

Habe ich doch gesagt – war leicht. – Ihr könnt einen Tipp abgeben, was beim nächsten Buchstaben drankommt. – Da ich aber so fies bin, die Geräte oft umzubenennen, ist das nicht immer leicht. – Wie man einen Buchstaben zweimal ausschlachtet, zeige ich euch morgen.


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DHL-Ärger ……. Update

Mein Fernseher wurde am 7. April – also genau vor 10 Tagen – in Berlin-Steglitz von Elektro-C. zur DHL gegeben bzw. von dort abgeholt. Luftlinie sind das in etwa 5 km. Der freundliche Mitarbeiter informierte mich darüber und erzählte aber auch was von Streikmaßnahmen.

Zwei Tage später teilte er mir die Sendungsverfolgungsnummer mit und weiterhin die traurige Tatsache, dass sich der Fernseher noch nicht einen Schritt weiter bewegt hat.

Inzwischen bin ich mit dem Auslieferungsmenschen aus dem gelben Wagen mit den DHL Buchstaben fast per Du. Die Auslieferung erfolgt immer so gegen 11 Uhr. Da ich vorher nicht aus dem Haus will, suche ich das Auto schon auf der Straße. Sieht er mich, kreuzt er schon von weitem die Arme, um zu signalisieren: WIEDER NICHTS.

Inzwischen kann ich anhand der 20stelligen Sendungsverfolgungsnummer (da gäbe es bestimmt Arbeitseinsparungspotential, indem man die Nummer durch die Voransetzung eines Buchstabens auf 10 Stellen verkürzt) feststellen, dass sich mein Fernseher einen Schritt weiter bewegt hat – er ist im ersten Paketverteilerzentrum angekommen. Vielleicht machen sich die Kumpels mit meiner Flimmerkiste einen schönen Tag während ihrer Streikzeit?

Heute wollte ich telefonisch nachforschen. Denkt ja nicht etwa, dass auf der DHL-Seite eine Telefonnummer steht, an die man sich wenden kann. Über die Streikhotline erfuhr ich, dass ich bei

0228 28609898

anrufen soll: „Dort werden Sie geholfen“. – Mir wurde aber nicht gesagt, dass ich dafür 27 Minuten Geduld für die Warteschleife brauche. Nachdem man mir mehrere Male versichert hatte, dass der nächste freie Mitarbeiter mich mit offenen Armen (und einem Kaffee) erwartet, hieß es plötzlich: „Geben Sie die Ziffer an, die Ihnen der Kundendienstmitarbeiter gesagt hat!“ – Mit keinem gesprochen, keine Zahl gewusst und wieder ans Ende der Schlange gerutscht!!!! So ähnlich müssen sich Leute in den Jobcentern fühlen.

Dann war es endlich so weit. Die Bearbeiterin meinte, dass sich mein Fernseher inzwischen in dem Paketverteilungszentrum Radefeld befindet, das mit Berlin absolut nichts mehr zu tun und und auch nicht in der näheren Umgebung ist. Angaben zu Radefeld:

DHL Express Niederlassung Radefeld
das Depot befindet sich im Güterverkehrszentrum Leipzig.

Jetzt erklärt sich auch, warum die Sendungen so teuer sind – die verbrauchen für den Transport einfach zu viel Sprit. Oder wollten die den Fernseher zu Gudrun umleiten?

Und diese Mail von der DHL, zugestellt am 17. April 8.23 Uhr, muss frau sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Ihre Sendung Fernseher Samsung 50 Zoll 0034016138605420xxxx wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am Donnerstag, den 16.04. zwischen 09:30 und 12:30 Uhr zugestellt.

Schnell sind sie ja mit ihren Auslieferungsbenachrichtigungen, nur dass sie ihn weder an diesem versprochenen 16. noch am folgenden 17. bei mir abgeliefert haben.

Es  wird wohl nichts Außergewöhnliches passieren und am Montag kann ich bestenfalls mit einer Auslieferung rechnen.

Deutsche Post, im Postkutschenzeitalter waren die auch nicht langsamer für 5 km wären die an einem Tag dagewesen!

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Heute, am 20. April gegen 15.00 Uhr entblödet sich die DHL nicht, mir folgende Sendungsankündigung zu schicken. Achtet bitte auf das Datum. Herr Dr. Frank Appel, ich möchte nicht wissen, wie Sie reagieren, wenn Ihre Untergebenen mit Ihren Pakten so umgingen. Den vollkommen nutzlosen Hinweis auf die Sendungsverfolgung können Sie sich sparen – auch die Hotline bringt außer hilflosen Kollegen mit einem Stammeln in der Stimme nichts wesentliches.

Als eventuellen Beweis veröffentliche ich auch die zweite Mail – sie sagt aus, dass nach immerhin 14 Tagen die Sendung im Startpaketzentrum bearbeitet wurde. – So viel Wiedergutmachung kann die DHL gar nicht bei mir leisten.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die Sendung 50 Zoll Fernseher Samsung mit der Sendungsnummer 0034016138605420xxxx befindet sich derzeit in folgendem Status: Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.

Um weitere Informationen zu der Sendung zu erhalten, starten Sie einfach eine Statusabfrage über den folgenden Link: Aktuellen Sendungsstatus abfragen

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DHL Team


Deutsche Post AG
Charles-de-Gaulle-Str. 20
53113 BonnRegistergericht Bonn
HRB 6792
USt-IdNr.: DE 169838187
Vertreten durch den Vorstand
Dr. Frank Appel, Vorsitzender
Ken Allen
Roger Crook
Jürgen Gerdes
John Gilbert
Melanie Kreis
Lawrence A. Rosen
Website
Kontakt
Impressum© 2015 DHL

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Ihre Sendung 50 Zoll Fernseher Samsung 0034016138605420xxxx wurde an DHL übergeben und wird voraussichtlich am Donnerstag, den 16.04. zwischen 09:30 und 12:30 Uhr zugestellt.

Weitere Informationen zu Ihrer Sendung, wie z.B. den aktuellen Sendungsstatus, erhalten Sie unter DHL Sendungsverfolgung

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DHL Team

Diese Mail dient lediglich der Information und garantiert nicht die Zustellung der Sendung. Auf diese Mail kann nicht geantwortet werden. Ihre E-Mailadresse wird ausschließlich für die Paketankündigung der oben genannten Sendung genutzt und nicht zu werblichen Zwecken gespeichert. Sollten Sie die Paketankündigung nicht mehr beziehen wollen, klicken Sie bitte hier: DHL Benachrichtigungsservice


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Wiederholungstäter-In

Neuauflage von diesem Post, nur anders, nur schlimmer und als Beweis, dass Frau nicht lernfähig ist.

Ich will mir eine Wohnung ansehen, zumindest erst einmal das Haus von außen und das Umfeld dazu. Alles gefällt mir erst mal gut, nur ich komme nicht an die Innenhofseite mit den Balkons heran, da alles hermetisch „abgeschirmt“ ist. Da die Tiefgarage offen ist, komme ich auf die unsagbar blöde Idee, mich von „hinten durch die kalte Küche“  in den Innenhof zu schleichen.

Gesagt – getan, gleich nebenbei die Stellplätze inspiziert und dann die richtige Ausgangstür gewählt. Zu spät merkte ich, dass die Tür von innen keine Klinke hat. An der nächsten Tür bin ich etwas klüger und klemme was dazwischen, was mir aber nichts nützt, da ALLE, aber wirklich ALLE anderen Türen, die sich mir dann zeigen, verschlossen sind. Viele sind Mieterkeller, eine Tür geht zum Hausmeisterbüro, der am Samstag Nachmittag natürlich auch nicht arbeitet, an den meisten steht nichts dran – und dann finde ich eine, an der steht handschriftlich „Treppenhaus“. Hier spätestens habe ich eine Türklinke erwartet, damit man z. B. mit vollen Taschen oder der Einkaufskiste vor dem Bauch ohne Schlüssel ins Treppenhaus kann.

Nach ca. 3 Minuten habe ich begriffen, dass ich wirklich und tatsächlich in der Falle sitze, zum Glück in einer mit Licht, sonst hätte ich durchgedreht. Ich merke, dass kein Handy funktioniert, noch nicht mal eine Notrufnummer. Die Polizei anzurufen würde dieses Mal also nicht funktionieren. – Mein Verstand sagt mir, dass schon irgendwann einmal jemand aus oder in die Garage will – aber meinem Kreislauf wird die Situation immer unangenehmer. Außerdem muss ich hochnotdringlich auf den Topp. Hätte es noch länger gedauert, ich hätte meine gute Kinderstube vergessen und meinen genetischen FingerPipiabdruck hinterlassen. Ich merke, dass ich NULL STRESSRESISTENZ habe. Ich sah mich schon „verdurstetverhungertverendet“ auf den Treppen sitzen – zu viel Phantasie ist auch nicht immer gut!!!

Also fange ich an, wie eine Irre an die Garagentür zu hämmern – doch ein Erfolg bleibt aus. Also wechsle ich die Tür. Wie bekloppt hämmere ich an die Tür, auf der Treppenhaus steht. Ich stelle fest, dass dieses Haus eine tolle Schallisolierung haben muss, denn auch jetzt passiert nichts. Der Panikpegel steigt, obwohl mir mein Verstand immer und immer wieder sagt, dass mir nichts passieren kann.

Doch als fast eine halbe Stunde vorbei ist, greife ich zum Äußersten. Ich trommle gegen die Tür und schreie ganz, ganz laut „HILFE, ich bin eingesperrt.“ – Kurze Zeit später kommt ein älterer Herr und fragt mich nur, warum ich so blass bin. Seine Frau hätte gehört, dass da jemand um Hilfe ruft. Dieser Frau würde ich glattweg einen Blumenstrauß schenken, wenn ich nochmals dort bin. – Nach diesen Minuten begriff ich, was Klaustrophobiker durchmachen, wenn sie Fahrstuhl fahren.

Gelacht habe ich anschließend in der Straßenbahn, in der ich mein Erlebnis „literarisch“ und „blogmäßig“ verarbeite. Der erste Satz auf Seite 299 in meinem aktuellen Buch lautet:

Ich musste fast fünf Minuten lang mit den Fäusten gegen die Tür trommeln, bis Henry endlich öffnete. …

Ich schloss das Buch und schaute in mein Smartphone, denn es war wieder empfangs- und sendebereit. Mir wurde eine neue Leserin angekündigt. Einer ihrer drei angepriesenen Artikel heißt: „PanikTierchen = Phobia vulgaris“ – und von da an habe ich mich der lange nicht gesehenen Umgebung jenseits der Straßenbahnfenster gewidmet. In einem schönen Café bei Eis und Kaffee und einem Telefonat mit Lucie verarbeitetelachte ich das Kellerkind.


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Gesundheitsfördernde Serie – J

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Jungbrunnenbereiter …

oder wie Clara etwas zubereitet, was aussieht UND schmeckt!



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Unerhellte Serie – I

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Im Orange-Kugellook …

oder „Das Leben ist eckig, die Illusion ist rund“

Ich gebe ja zu, dass ich hier mit dem „I“ ganz schön getrickst habe. Aber findet ihr mal ein Elektrohaushaltsgerät, dass ehrlich und wahrhaftig mit I anfängt. Na gut, die I-nfrarotlampe und das I-nhaliergerät fangen mit I an, aber die habe ich leider für andere Buchstaben verarbeiten müssen.

Dafür mache ich es kurz und schmerzlos, denn ich kann nicht sagen, dass diese Orangekugeln ernstzunehmende Lampen oder Leuchten wären – sie erhellen gerade mal das Zimmer für das Fernsehen, damit ich schadlos die Tür finde, falls ich schnell zum Telefon oder anderen Örtlichkeiten mit T stürzen will.

In monochrom sieht es fast schon vornehm aus 🙂

1704 EPR I 26 sw

In orange – das ist das Original

1704 EPR I 27

Inzwischen sind die Metallkugeln in ihr Sommerlager auf dem Balkon umgezogen. Auf der Schrankwandfläche ist es luftig geworden, da außer den beiden Lampen nichts mehr darauf abgestellt ist.

Und jetzt wird es etwas „abartig“ – ich schwöre, es ist kein Foto, 5 Minuten vor der Sonnenfinsternis gemacht.

1704 EPR I 26 neg

Ihr könnt einen Tipp abgeben, was beim nächsten Buchstaben drankommt. – Da ich aber so fies bin, die Geräte oft umzubenennen, ist das nicht immer leicht.


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Hitzewallende Serie – H

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Himmelhochs Bauchwärmer …

oder „Wärme ist für alles gut, wenn es Clara wärmen tut“

Genau in diesem Moment, wenn ich diese Zeilen schreibe, sitze ich vor dem Computer mit einem Heizkissen – abwechselnd von hinten auf der Niere, dann wieder vorn auf der Blase. Keiner muss jetzt irgendetwas Tröstendes schreiben, denn dieser Moment war noch im März. – Vor 47 Jahren habe ich mir die kirchliche Erlaubnis eingeholt, ab sofort ein „Heizkissen mit Ohren“ nutzen zu dürfen. aber allzu viele Jahre hat das nicht gewärmt. 🙂

Was musste dieses „Heizkraftwerk mit Klettband“ nicht schon alles aufheizen:

  • kalte Füße
  • verspannten Rücken
  • verkrampfte Schultern
  • grummelnden Bauch und vor allem
  • schmerzende Blase!

 

Ihr könnt ganz beruhigt sein, dass sind keine Bondage-Spielereien und hat auch nichts mit S/M zu tun.


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Ultraleise Serie – G

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Gesichtsreinigungsautomat

oder eine Alternative, die Küchentechnik zu nutzen

Die eigenartige Bezeichnung werdet ihr besser verstehen, wenn ihr meine Fotos seht. Und ich habe es geschafft, für einen 13. einen sehr eigenwilligen Post einzustellen. Der Spüler ist für mich und mein Kreuz eines der wichtigsten Haushaltsgeräte. Vor Jahren hätte ich gefeixt, wenn eine Person einen großen Spüler hat. Da ich mich aber nicht richtig vorbeugen kann, bin ich froh, wenn ich mein Geschirr in der Hocke ein- und ausräumen kann – ersetzt 2 Minuten Fitnessstudio!

Das Küchenschrankwandfoto ist schon einige Zeit alt, denn jetzt stehen schon seit langem Kochtöpfe obenauf.

Das sind Herr und Frau Tomatenketchup-Face!