Claras Allerleiweltsgedanken

Lebensgeistweckende Serie – P

19 Kommentare

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Padmaschine = Kaffeezubereitungsmaschine

oder „Nicht super, aber schnell und trinkbar“

Erster Mai – Kampf- und Feiertag der Arbeit. Mit diesen Floskeln im Ohr bin ich aufgewachsen, dennoch nie oder kaum zu den Pflichtdemonstrationen für Frieden und Sozialismus gegangen. – Ich habe diese Demos deswegen so gut in Erinnerung, weil sie mir meinen eigentlichen Berufswunsch der Medizinpädagogin „vermasselt“ haben. In der Ausbildung zur Physiotherapeutin weiß meine Klassenlehrerin, dass ich anschließend Medizinpädagogik studieren will. Sie bestellt mich zu sich nach Haus und meint: „Du bist jetzt Lehrerin und bestellst deine Klasse um 9.00 Uhr zur Maidemonstration!“ – Da fing ich laut an zu lachen und meinte: „Waaaaaaaaaas“ Ich? Ich war selbst fast noch nie auf so einer Demo, da bestelle ich doch nicht meine Schüler dahin!“ – Und genau aus solchen Gründen war ich ungeeignet als Lehrerin in diesem Staat zu wirken – aber versucht habe ich es wenigstens!

Und darauf erst einmal einen Kaffee! Natürlich wäre mir ein toller Cappuccino am liebsten, aber ich nehme auch einen aus der Kaffeemaschine oder einen mit Pads zubereiteten! – Ersetzt euch die rote Tasse die rote Mainelke? Mir nicht, denn die Tasse gibt es nicht mehr!

 

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Lebensgeistweckende Serie – P

  1. Ein handaufgebrühter zimtmilchgeschäumter Cappuccino versüßte mir heute die Pause am Tag der Arbeit. Diesen koche ich in einer kleinen Edelstahlkanne mit viel Druck auf dem Herd. Ich liebe das Geräusch, wenn das Wasser im unteren Kannenteil nach oben durch das feine Metallsieb und das sich darin befindliche Espressopulver schießt. Die Milch erwärme ich mit der Restwärme der Platte und quirle sie mit einem dieser Schaum-Mix-Mini-Quirls sahnig-cremig. Die Tasse wärme ich mit heißem Wasser vor. Erst kommt dann der Milchschaum in die Tasse, dann gieße ich den frisch gebrühten Espresso langsam dazu. Abschließend wird das Ganze mit etwas Zimtkakaopulver feinbestaubt – et voilà: fertig ist die Kreation und die Küche duftet danach wunderbar nach Kaffee.
    Gute Nacht✨

  2. Jepp..Kaffee ist ein (Sucht-)Muß! Ohne Ihn kommt mein Schwung nicht auf.
    Leider muß ich ab und an auf Koffein verzichten…mein Magen rebelliert!! Soifz…. Natürlich ist ein Cappu noch toller ❤ …nächstes Mal dann.
    Hab einen schönen Maitag liebe Clara

  3. Liebe Grüße zum 1. Mai vom Lu,
    grad auf Kaffeepulverentzug *g*

  4. Ach, heißen die nicht alle Pads? Ich meine diese Aludinger;

    • Nein, nie nie nie und nimmer, diese von oben kommen mir nicht ins Haus. Meine Pads sind rund, ca. 5 cm Durchmesser, 0,5 cm hoch und ganz weich, eben nur „Gaze“ mit Kaffeepulver drin. –

  5. Die rote Tasse mit Maimelke – las ich versehentlich. Die Schicksalsgeschichte, für dich unvergesslich! Erstaunlich- oder auch nicht. Staatsdiener sollte man sein. Freigeister unerwünscht, hüben wie drüben. Für den Lehrberuf ungeeignet – man könnte diese perfide Abqualifizierung glatt als Kompliment nehmen, will man doch keine geduckten Funktionswürmchen „erzeugen“!

    • Liebe Sonja, das ist aber schön, dass du auf die Nebenstory vom „Kampftag der Arbeit“ eingehst. Heutzutage wäre ich eher bereit, für Arbeitsplätze auf die Straße zu gehen – für bezahlte Arbeitsplätze, von deren Entlohnung man sogar leben kann, nicht nur existieren und dahinvegetieren. – Die verbeamteten Staatsdienen müssen sich da keine Gedanken machen um ihren Arbeitsplatz. –
      In gewisser Weise habe ich es damals auch als Kompliment genommen – obwohl, als es mir dann nach dem Studium (mit 34 angefangen, mit 37 fertig) ähnlich erging, da hörte dann langsam mein Verständnis auf, denn ich hatte meinen Teil des „Vertrages“ – nämlich gute Studienergebnisse – geliefert, nur die andere Seite lieferte keinen halbwegs vernünftigen Arbeitsplatz, weil ich eben nicht systemkonform war.

  6. Ohne Kaffee geht bei mir in der Früh auch gar nichts. Bei mir macht das die Tassimo-disc. Da gibts übrigens auch cappucino. Deine Maschine kann ich auf dem Bild nicht erkennen. Was für eine Marke ist das bitte? Ich hatte vorher die Senseo, die war auch mit pads.

    • Hallo Ute, mich hat bisher der produzierte Leerkapselberg davon abgehalten, diese Kapselmaschine zu kaufen. Vom Preis her werfen sie ja den Nutzern die Maschinen fast hinterher, weil sie wissen, sie holen alles mit den Kapseln wieder rein.
      Die weiße steht ungenutzt im Keller. Ich habe sie einmal reklamiert, weil sie „undicht“ war – doch das neue Modell hatte die gleiche Macke. Da habe ich aufgegeben. – Und die andere ist eine S*enseo von Philips – die verrichtet schon seit Jahren treu ihre Dienste. – Weil dort nur heißes Wasser durchfließt – nicht wie bei vollautomatischen Kaffeemaschinen, die innerlich so versiffen können – scheint sie recht hygienisch zu sein. Ich entkalke sie auch ganz brav in regelmäßigen Abständen.

  7. Macht Lust auf einen Morgenkaffee, der mich wach machen kann. Mit Padkaffee habe ich keine Erfahrung, kann mir aber vorstellen, dass er sehr gut schmeckt. Ganz liebe Grüße und einen schönen ersten Mai wünscht Leonie

    • Liebe Leonie, ds gibt sicher besser schmeckenden Kaffee – doch ich habe keinen so wesentlichen Unterschied zwischen sehr teuren (S*enseo) und einfachen Pads (no name) feststellen können. Und für eine Person ist es die schnellste Methode, an eine Tasse Kaffee zu kommen. Es ist früh fast der erste Gang.
      Sonnig ist es hier – das wünsche ich dir auch!

  8. In einem Jahr werfen Kaffepads Nutzer zwischen drei und vier Millionen Kilogramm Müll auf den Markt der Entsorger. Oder eben daneben. Sollte sich bei Bier mal durchsetzen, da fährt man ja auch überwiegend Wasser spazieren. Da wäre die Kapsel ja sinnvoll. Werde mal eben ein Patent anmelden….Mist! Langes Wochenende.

    • Ja, aber Daggi, die Nutzer mit Plastikkapseln, die werfen doch erst RICHTIG Müll auf die Müllberge. Die Pads sind doch lediglich mit einer dünnen Schicht umgeben, um das Kaffeepulver zusammen zu halten. Diese Schicht müsste abbaubar sein. Wenn ich in der Filtermaschine Kaffee bereite, muss ich den Rest doch auch entsorgen und habe die gleiche Menge „Biomüll“ produziert. – Darin sehe ich nicht den wesentlichen Unterschied.
      Kannst ja Bierpulver wie früher Brausepulver herstellen.

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