Claras Allerleiweltsgedanken


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Whg 4 – Parketterfahrung und -beratung ist gefragt

Kompliziert, wie ich manchmal bin, mache ich aus vielem ein Problem. Aber ich will nicht Geld für etwas ausgeben (und die Summe könnte vierstellig werden), wenn ich mich kurze Zeit später ärgere, warum ich es nicht anders gemacht habe.

Es geht um das Parkett im Wohnzimmer der neuen Wohnung. Es ist ziemlich abgewirtschaftet, weil u.a. Auslegeware darauf verklebt war. An einer Stelle hat es sich gelockert – schließlich hat es ja auch schon gute 40 Jahre auf dem Buckel.

Ich muss zu mir sagen, dass ich noch NIEEEEEEEEE auf Holzfußboden gelebt habe. Die Wohnung meiner Kindheit hatte zwar Dielen, aber die waren hässlich rotbraun gestrichen. Danach hatte ich immer und immer (Teppich)-Auslegeware. Wenn man sich meine Möbel betrachtet, kann man mir nicht nachsagen, dass ich Holzfanatikerin bin.

Ganz instinktiv hätte ich das Parkett rausreißen lassen und durch den Bodenbelag ersetzt, der in die beiden anderen Zimmer kommt und der vom Preis den Aufarbeitungskosten für das Parkett gleichkommt. Es ist sogenanntes Klick-Vinyl und sieht so aus:

1706 Vinyl ohne Schild

 

Mir gefällt die Unebenheit der Oberfläche und die helle Farbe.  – Nun traf es sich aber so glücklich/unglücklich, dass der Wohnungskäufer gern das Parkett in der Wohnung belassen hätte.

Und damit fing das Dilemma an. Ich erkundigte mich bei sogenannten „Parkettmenschen“, die schon seit ewigen Zeiten mit solch einem Boden leben und deswegen die entsprechende Erfahrung haben. Spontan sagten drei oder vier: Abschleifen und hochglanzversiegeln. Der Handwerker, der es machen will, hat eine matte Versiegelung vorgeschlagen. Doch dann kam die liebe Familie, die unisono rief: Nicht versiegeln, nur ölen.

Also fing ich an, einszweidreivierviele Seiten im klugen Netz aufzurufen. Ich las mir ausführlich die Vor- und Nachteile beider Verfahren durch. Jetzt muss ich zur Ergänzung von schreiben, dass ich absolut kein Putzweib bin, die auch noch regelmäßig den Ölstand des Parketts auffüllen möchte, damit es nicht verdreckt und vergraut, weil die Poren des Holzes freiliegen und nach irgendetwas lechzen – eigentlich nach Öl, bekommen sie das aber nicht, futtern sie auch Schmutz.

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn mir hier Leute ihre Erfahrungen aufschreiben, ich bin wirklich überfragt.

Und jetzt kommt der größte Gag: Einen Teppich für die Essgruppe habe ich mir über eBay Kleinanzeigen schon gekauft – er ist 2 x 3,20, besser kann er nicht passen, aus Sisal, hat vor 2 Jahren mal richtig Geld gekostet und gefällt mir sehr.

1706 Teppich Sisal

Er ist so neutral, dass er zu allem passt. Ins Auto hat er mir ihn zusammen mit seiner Tochter gelegt – aber raus habe ich es allein geschafft. Wie kann ein Teppich allein so sauschwer sein.

Dieser Mann hat sein Leben lang auf Parkett gewohnt, sogar mit 6 Kindern. Und jetzt hatte er auch Parkett in seiner Mietwohnung, was ihm aber nicht gefiel. Und jetzt könnt ihr raten, was er mir im vollsten Brustton der Überzeugung geraten hat.

Was schrieb ich vor drei Tagen? „Back to the roots!“ – Und ich erinnere mich, dass in der Kindaufwachswohnung auch ein Sisalteppich im Flur lag. Den fand ich schrecklich, wenn ich barfuß gehen wollte. Aber dieser hier ist nicht so kratzig und borstig.

 


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Whg 3 – Back to the roots

… in diesem Falle zu den „Luft“wurzeln.

Jetzt plaudere ich zu euch ein wenig um mein großes Ereignis, das im September oder Oktober stattfinden wird – meinen Umzug, der sich um die Zahl Sieben rankt.

Mir schwirren 1007 Ideen durch den Kopf, von denen ich leider noch keine so richtig verwirklichen kann. Aber gespeichert sind die meisten – in unzähligen verschiedenen Dateien – der Rechner ersetzt für mich tatsächlich mein Gedächtnis.

Einige wissen, dass wir auf der Fischerinsel zuerst im 6. und später im 16. Stock gewohnt haben. – Da ich inzwischen von der Zahl Sexchs eine Stufe höher gestiegen bin, sind jetzt die 7 und die 13 meine Lieblingszahlen. Im zarten Alter von 7 x 10 werde ich in eine 7. Etage eines Hauses in Tempelhof/Marienfelde ziehen, deren Hausnummer auch was mit 7 zu tun hat, auch wenn sie sich aus einer 3 und einer 4 zusammensetzt. – Der Höhepunkt ist, dass die Quadratmeterzahl der Wohnung adäquat zu meinem Alter ist, demnach also auch mit 7 anfängt.

Der wichtigste Grund für einen Umzug war der hier fehlende Fahrstuhl. Muss ich aus dem Tiefgeschoss schwere Einkaufskisten 3 Etagen hoch tragen, klopft oben die Pumpe gewaltig, aber vor allem spinnt mein rechtes Bein immer öfter. Da nützt die neu gekaufte Sackkarre gar nichts. – Und jetzt kommen noch zwei Sieben, die ich euch unterjubeln will: Fahrstühle wurden in den 70er Jahren sehr geldsparend gebaut – man meinte, dass ein paar verbleibende Stufen für die Gesundheit gut sind. Also muss ich, wenn ich den Fahrstuhl verlasse, noch 7(+1) Stufen bis zu meiner Wohnungstür steigen. – Mit  7 Schlössern ist die Wohnungstür zwar nicht gesichert, doch viel weniger können es nicht sein. Besser gesichert könnte Fort Knox oder Guantanamo auch nicht sein. Rechts und links gehen dicke Stahlbolzen in die Wand. – Wenn ich also mal ungestört tagelang „schlafen“ will, muss ich nur diese Tür von innen mit allen Bolzen sichern. Eh jemand dort die Tür aufschweißen kann, …

Die Wohnung ist in einem guten bis sehr guten Zustand – dennoch bleibt noch genügend zu tun. Ich denke, ich werde Anfang August den Schlüssel bekommen. Damit sperre ich dann die Gewerke Fliesenleger (eine Küchenwand), Malerarbeiten fast überall und Fußbodenleger nacheinander so lange ein, bis sie mit ihrer Arbeit fertig sind. Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese dann auch zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, damit ich blanke Talerchen rüberreichen kann. 7 x 7 x 7 x 7 werden wohl nicht ausreichen, damit sie zufrieden sind, aber das bekommen wir schon hin.

Die Kündigungswelle (3 Monate vor dem Auszug) schwappt dann auch bald los. Der Vermieter freut sich – kann er doch dann eine wunderschön gelegene Wohnung (die 2-Zimmer-Wohnungen sind die besten in diesem Haus) zu dem Pool der Eigentumswohnungen hinzufügen. Die Bewohner werden also länger mit Lärm belästigt, denn das Abschleifen der Wände, damit keine Tapeten mehr geklebt werden müssen, geht mit viel Brummgeräuschen vor sich.

Schwieriger wird die Trennung von Kabel Deutschland, denn am neuen Wohnort muss ich leider auf diese Annehmlichkeit verzichten. Laut Geschäftsbedingungen kann man oder frau erst kündigen, wenn die Ummeldebescheinigung vorliegt bzw. der neue Mietvertrag. – Herausforderungen sind dazu da, gemeistert zu werden. Ich habe jedoch wenig Lust, längere Zeit doppelt zu bezahlen.

Von meinen Handwerkererfahrungen erzähle ich euch später mal. – Und ich muss euch ja auch noch davon erzählen, wie ich an dieses „Kronjuwel von Wohnung“ gelangt bin, aber für heute ist genug!


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… und so wird es wieder ausgegeben …

das Geld, von dem ich im letzten Post schrieb.

Allerdings hatte ich es ja auch dort schon nicht verdient, sondern ausgegeben.

Am besten klappt das, wenn man etwas hat, was mit „Au“ anfängt und mit „ooooooooooooooh“ aufhört.

1106 Autoooooo

Mein Auto war vor einiger Zeit in der Werkstatt – TÜV und AU waren fällig, eine Reparatur auch noch. Schlappe 300 Öcken wollten sie von mir haben.

Die Fahrt nach Haus hat es ja noch ohne Mucken geschafft, doch als ich am Pfingssamstag den BlauGelben einen Informationsbesuch abstatten wollte, muckte er rum, als wäre ich absolute Fahranfängerin. Ab und an leuchtete eine Kontrolllampe am Armaturenbrett auf. Vollkommen verschreckt hielt ich an und bekam von der Betriebsanleitung gesagt, dass die „Abgaslampe“ brennt und das Auto in eine Werkstatt sollte.

Wie schön, Pfingsten braucht man ja auch kein Auto, die Bahn streikt auch nicht mehr, also kann frau auch Bahn fahren.

Gleich nach den Feiertagen wollte ich ihn hinbringen, doch da wollte der Kundenberater (meines Vertrauens hihihi) erst mal Hochzeitstag feiern und früher nach Haus gehen, obwohl er erst 11.30 gekommen war. – Ich sagte mir: „Clara, hier kannst du eine Ehe retten, lass ihn ruhig nach Hause gehen, morgen hat das mit dem Geld ausgeben für das Auto auch noch Zeit!!!“

Und so war es – dem armen „Leon“ war ein Zylinder vom Kopf gefallen, eine neue Zündspule wollte er haben, drei neue Kerzen und die Dame am Tresen wollte 250 Talerchen. Erst sollten es 300 sein, doch da habe ich wirklich ernsthaft protestiert. – Für das Geld bekomme ich ja bald ein neues Gebrauchtes – oder so!

1106 Twingo

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Im Keller beeinträchtigen 4 Reifen auf Alufelgen meinen Stauraum – die Sommerreifen wurden aus Altersgründen gesperrt, so dass ich jetzt meine Winterreifen abfahre – dann kommen Allwetterreifen drauf. Das als Vorspann.

Sicherheitshalber erkundigte ich mich bei drei Reifenwerkstätten, was das runterholen von der Felge und das Entsorgen kostet. Der Preiswerteste war mit 15,00 € zufrieden und der Unverschämteste wollte 12,50 € haben – aber pro Reifen, also 50,00 €. Das „entfelgen“ ist für alle 4 in ca. 10 Minuten erledigt – und entsorgt werden sie für 2,00 – 2,50 €. Von dem restlichen Geld wollte der letzte einfach nur reich werden.


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So wird Geld verdient!

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder zur Prophylaxe. Der „Bestand“ an Implantaten und Zähnen, der geputzt und gewienert werden muss, ist ja schon sehr überschaubar.

Da der Besuch zum wiederholten Mal in dieser Praxis stattfand, konnte ich annehmen, dass alle wichtigen Daten bekannt und aufgeschrieben sind. Ich wunderte mich nur, dass ich gefragt wurde, wann wo wie und was gemacht wurde. Die Fragen hörten gar nicht auf – die Behandlungszeit wurde dadurch um eine erkleckliche Minutenzahl verlängert.

Als mir am Ende eine Summe genannt wurde, haute die mich fast vom Hocker. Ich bekam mit, dass es eine Grundgebühr von 10,00 € gibt und dann jede Minute mit 1,00 € zu Buche schlägt.

Gut zu wissen für das nächste Mal – da beantworte ich alle (überflüssigen) Fragen erst am Ende, wenn abgerechnet wurde.

Frau lernt nie aus! Und für die Zukunft: Doppelt putzen, damit ich nur die Hälfte bezahlen muss.

2303 Zahnbürsten

0103 Clara - Schriftzug


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Am 06.06. um 06.06 zeige ich euch das:

Vorgestern konnten Enkel und ich auf wunderbare Weise das bunte Berliner Großstadtleben genießen. Und das kam so:

Längere Zeit vorher rief mich die Leiterin des Großelterndienstes an, ob ich Lust hätte, für nur 5,00 € die aktuelle Show „Wild“ im Friedrichsstadtpalast zu genießen. Dort kommt es immer mehr auf die Augen als die Ohren an – letztere könnte man sich eher zuhalten, weil alles sehr bis viel zu laut ist. – Freudig sagte ich ja.

Dann stellte sich heraus, dass an diesem Tag der kleine „Heidelberger“ bei mir sein wird. Da es nur eine kurze Stippvisite ist, wollte ich ihn nicht mit 3D-Brille vor meinem Fernseher parken – auch wenn ihm das sicher hervorragend gefallen hätte – sondern die Zeit mit ihm zusammen verbringen. Ich wollte absagen, doch auch für ihn war noch eine Karte zu haben.

Ich glaube, er hat dieses exzellente artistische, gesangliche, bunte und abwechslungsreiche Treiben auf der Bühne sehr genossen. Die Sicht war gut, wenn auch etwas weit weg vom Geschehen. – Er ist ja begeistert von Berlin, schließlich ist er der einzig echte Berliner in der Familie und erst mit 4 Jahren nach BW gezogen. Mutter (34 Jahre Berlin), Vater (4 Jahre Berlin), Geschwister (0 Jahre Berlin), Oma (45 Jahre),  Opa (45 Jahre), Onkel (nur zur Geburt in Görlitz, sonst Berlin) – alles keine Geburts-Berliner. – Zum Studium will er wieder herkommen. – Als wir aus dem Palast kamen, war es dunkel. Doch richtig dunkel wird es ja in der Innenstadt nie. Er genoss die vielen Lichter einer Großstadt und stellte fest: Am Abend war ich immer irgendwo zu Haus, nie in der Stadt. Das müssen wir das nächste Mal nachholen!


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Whg 2 … Hab ich jetzt etwa 7 Jahre Pech?

Donnerstag bekomme ich eine Mail von der DHL, dass das versprochene Paket von OBI mit einer Musterfliese am Freitag geliefert wird. Meine schlechten Erfahrungen mit der DHL wollten das nicht glauben – und wieder behielt mein Pessimusmus Recht. – Freitag nichts und am Samstag auch nicht. Mir schwante schon Unheil, da die Fliese ein Format von 0,75 x 0,25 hat.

Am Montag gegen 11.00 Uhr nahm ich ein sehr langes, schweres und sehr wenig bis gar nicht gepolstertes Paket an. Als ich alle Schnüre aufgeschnitten hatte – der Paketbote war inzwischen leider weg – sah ich das oder das

0406 Fliese defekt 18

0406 Fliese defekt 22

 

Fast mittig, jedoch schräg, war sie gebrochen. – Auf der Werbeseite von OBI war nicht zu erkennen, dass sie dieses erhabene Muster hat. Sie wirkte viel röter mit leichten orangen Einfärbungen und hätte PERFEKT die sehr bürgerliche Küche ein wenig farblich aufgepeppt, denn Holz und helle Schrankflächen können edel wirken, sind mir aber zu langweilig wenig aufmunternd.

Na gut, diesen Schreck hatte ich überwunden, war ja kein Glas und kein Spiegel.

Kaum ausgedacht oder ausgesprochen, folgte letzterer auf dem Fuß und fiel auf die Fliesen des Küchenbodens. Mein kleiner Standspiegel, der beim Einträufeln der Augentropfen hilft, ging zu Bruch. Mitnichten machte ich davon auch noch ein Foto – ich WILL KEIN PECH 7 JAHRE LANG festhalten, fotografisch.

Aller schlechten Dinge sind drei. Mein Enkel fegte heute mit Bravour mein volles Glas mit Alsterwasser auf den Teppich. Weder um Glas noch um den Teppich ist es schade – aber das Alsterwasser hätte ich lieber nicht aus dem Teppich schlürfen wollen 🙂 – In mühevoller Kleinstarbeit haben wir alle Splitter aus dem Teppich gepolkt.

Also schau’n wir mal weiter!


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Whg 1 … Immer schön im Rhythmus bleiben

Allein diese Überschrift wird in jedem Menschen einen anderen Gedanken auslösen – der eine denkt an den gerade gewesenen Karneval der Kulturen, wo die appetitlichen Rundungen nach der Musik wippten; der andere denkt vielleicht an die Tanzstunde zurück, wo die strenge Tanzschullehrerin immer den Takt klopfte und die nicht so rhythmusbegabten Tänzer(innen) ermunterte, etwas besser auf die Musik zu lauschen. Sicher denken Männer gleich und sofort an etwas anderes als Frauen oder alle denken nur an das EINE.

Aber an was ich jetzt in diesem Zusammenhang denke, darauf wird so schnell keiner kommen. Ich zeige euch jetzt eine Aufzählung, aus der ihr dann (sicher) sofort und gleich schlussfolgern werdet, was mir noch in diesem Jahr bevorsteht.

1970 – Einzug in die erste Wohnung in Berlin auf der Fischerinsel – 6. Etage von 20, schöner Ausblick, aber viel zu kleine Wohnung,  denn 4 Personen müssen sich in 49 qm ganz schön dünn machen (den Zwischenumzug 1981 in die 16. Etage eines anderen Hauses auf der Fischerinsel werde ich jetzt mal außer Acht lassen, weil ich dort wieder auszog, nachdem ich gerade warm geworden war

1985 – Familienaufsplittung in zwei Parteien – die eine zog in den Friedrichshain, die andere blieb in Mitte; platzmäßig war es für beide Parteien eine enorme Verbesserung, denn beiden standen – nunmehr jeweils zu zweit – zehn bis zwanzig Quadratmeter mehr zu als in der kleinen Erstwohnung.

2000 – das Lebenskarussell bleibt nicht stehen, ständig gibt es Veränderungen. Der Sohn war in eine WG gezogen, die Tochter längst mit dem Studium fertig. In meine Wohnung war stattdessen meine Mutter gekommen, da die Wohnung in Görlitz dringendst aufgelöst werden musste.

Tja, und jetzt haben wir 2015. Mitte 2014 habe ich großspurig überall erzählt, dass ich in meiner schönen Wohnung bleiben werde, habe Schrankwandflächen mit Folie ver(un)ziert und Fenster mit durchsichtigen Blumentöpfen beklebt. Die Dreckstellen auf dem Teppich wurden mit Brücken verdeckt.

Wenn ich mich in meiner mütterlichen Familie so umsehe, muss das Umziehen mit 70 eine Erbkrankheit sein. Die älteste Cousine hat sich mit ihrem Mann ein todschickes Haus in Bochum gebaut. Irgendwelche „wohlmeinende“ Verwandten meinten, dass man sich in diesem Alter doch besser ein Familiengrab kaufen sollte.

Die andere Cousine ist in eben diesem Alter auch umgezogen – in ein Haus, was allerdings schon stand und was dichter an der Tochterfamilie samt Enkelkindern dran ist. Auch sie hat den Umzug gut überstanden und vor allem NIEEEEEEEEE bereut.

Wie alt ich dieses Jahr werde – daraus habe ich ja noch nie ein Geheimnis gemacht. Aber dass auch ich in diesem „zarten Alter“ umziehen werde, das verkünde ich hier und jetzt offiziell. Mit einigen habe ich schon meine Freude darüber per Mail oder Telefon geteilt – aber jetzt teile ich es mit allen, die sich mit mir mitfreuen wollen.

Einzelheiten gibt es später.