Claras Allerleiweltsgedanken


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Whg 14 – Möbelaufbauerfahrungen machen klug …

… in jeder Beziehung.

In einem Möbeldiscounter sah ich dieses Tisch- + 4 Stühle-Ensemble stehen. Es war stark herabgesetzt und die noch vorhandene Stückzahl war schon einstellig. – Ich musste mich also schnell entscheiden, ob ich diesen Kauf noch vor dem Umzug tätigen wollte oder das Risiko eingehe, dass im Oktober nichts mehr da ist. – Da die unterschiedlichen Stühle in 2 verschiedene Zimmer kommen werden, hat mich das mit senffarben und anthrazit nicht gestört.

3007 Tischgarnitur 44

Sicherlich ist der Standard nicht „gehoben“ zu nennen, doch das wäre auch bei 150,00 Euro etwas zu viel verlangt.

Also ich – im Schweiße meines Angesichtes – die beiden Pakete gekauft – eines mit dem Tisch, eines mit den 4 Stühlen. Das Tischpaket war 90 x 90, also Tischplattengröße. Trotzdem war es schwer wie 3 Sack Beton oder so. Diese MDF-Platten sind wirklich sauschwer. Aber mit Hilfe eines Spanngurtes habe ich beide Pakete gut in meine Wohnung geschleppt. Und dann ging es los – zuerst ein Stuhl, bis auf eine Schraube Anfängerniveau. Dann kam der Tisch, der aus 5 weißen „Holz“teilen und vielem Kleinzeug bestand. – Nachdem ich einmal kurz die Seiten verwechselte und die Holzdübel fast an der falschen Stelle verleimt hatte, ging dann alles seinen Gang.

 

Einen Tipp an die Firmen, die die Aufbauanleitung drucken. Da stand in diesem Falle:

Nötig sind 2 Mann mit entsprechendem Werkzeug. – Das können die ändern in 2 Mann ODER eine Frau. 🙂

Aber ich weiß jetzt schon 100%ig:

Die Möbel von IKEA werden nicht nur geliefert, sondern sie werden auch noch fachgemäß und schnell aufgebaut, aber nicht von mir! Gestern habe ich zwei Kisten zusammengebaut – bei der ersten habe ich eine Ewigkeit gebraucht, da ich Bilderaufbauanleitung schlechter verstehe als Text. – Bei der zweiten ging es viel schneller. Jetzt müsste ich gleich noch drei kaufen, dann bin ich I*K*E*A*Kistenspezialzusammensetzerin 🙂

Und bei dem Tisch finde ich es so supersupersuper, dass ich nach 15 Jahren Entzugserscheinung endlich wieder an einem normal hohen Tisch sitzen kann – und das auf einem Stuhl!

 


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„Ruhelos durch den Tag …“

… schlunzt die Clara, weil sie’s mag.

Ich kann mich stundenlang mit NICHTS beschäftigen und nachher mit ehrlichstem Gewissen behaupten, ich hätte schwer gearbeitet.

NICHTS ist eben nicht gleich Nichts oder gar nichts. Gestern war mein großer „Schreddertag“ – ich habe das meiste NICHTS durch den Reißwolf gejagt, denn weder meine alten Versicherungsunterlagen noch meine zarten (überflüssigen) Jugendbildnisse müssen im allgemeinen Papiercontainer landen.

Ansonsten: Ich wurde gepfählt!!! (na Sonja, ist das nicht ein Wort?)

Und das kam so: In einem großen Abwaschlappen hatte sich ein spitzer, spitzer Zahnstocher versteckt. Als ich den Lappen auswringen wollte, bohrte sich ein zartes Spitzchen in die Innenhand. Leider müssen Pfahlspitzenspurenelemente (schönes Galgenmännchenwort!) in der Hand geblieben sein – denn am nächsten Morgen Röte (oder mehr Gelbe), Dicke und eine ansehnliche Schwellung. Der Hausarzt wollte mich nicht verarzten, doch beim Chirurgen wollte ich wegen dieser läppischen Kleinigkeit nicht meine Zeit absitzen – also lange, lange Hand in Seifenlauge gewässert. Und dann verrichtete eine notdürftig sterilisierte Stecknadel ihr Werk. Leider war die Miniwunde an der rechten Hand und mit links kann ich so schlecht stechen 🙂

Aber nur so viel: Ich und vor allem meine rechte Arbeitshand – wir sind fast vollkommen genesen.


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Der lila Kaufteufel hat mal wieder zugeschlagen

Da ihr alle ein besseres Gedächtnis als ich habt (schlechter geht nämlich nur noch mit ernsthafter Demenz oder Alzheimer), könnt ihr euch sicher erinnern, dass mir vor einigen Monaten mein schöner Reisekoffer aus der S-Bahn gestohlen wurde. Und dort waren zwei Brillen drin. Von dem Verlust der lila Arbeitsplatzbrille, 2007 Claras lila Hutwie ihr sie rechts auf dem kleinen Foto sehen könnt, habe ich mich nie richtig erholt. Zum Glück habe ich den Hut nicht als Reisehut benutzt, so dass wenigstens er erhalten blieb.

Natürlich musste ich mir gleich danach Ersatz beschaffen, auch in lila. Aber schusselig – schusseliger – am schusseligsten, wie ich langsam werde, such ich ständig meine Brille. Und da ich als Computerbrille wirklich nur eine habe, ist jetzt Ersatz beschafft worden. Ohne Brille ist kein Arbeiten möglich.

Und da eine lila Brille nicht auf einem Bein stehen kann, wurde auch noch eine für die Straße angeschafft – es war ein supersupergünstiges Angebot. Man muss schon ziemlich genau hinsehen, welche was ist – wahrscheinlich werde ich sie als erste verwechseln. Doch die Straßenbrille hat ganz markant gemusterte Bügel. – Da meine Nase so wenig Kontur hat, rutschen alle Brillen – aber wenn ich mir stumpfe Pads wechseln lasse, dann klapp auch das.

Dass ich zum Abholen der Brillen extra ein lila Shirt angezogen habe, versteht sich ja von selbst 🙂


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Whg 13 – Heute kommt was Gutes …

… da es der 13. Wohnungsbeitrag ist und ich meinen schlechten Eindruck von vorgestern wieder ausgleichen muss. – Obwohl ich bisher keinen Spaß am Kochen und Backen gehabt habe, unternehme ich jetzt noch einmal einen ganz heftigen Versuch – doch dabei wird es bleiben. – Damit diese wunderschönen Herdabdeckplatten nicht verschmutzen oder durch Hitze beschädigt werden, lasse ich den Ofen am besten kalt 🙂2607 RTD Herdplatten 45

Am meisten froh bin ich hier über das Schnäppchen, das ich gemacht habe. Versandkostenfrei habe ich sie für 17,00 Kullerken frei Haus geliefert bekommen – das Bauhaus wollte mehr als 30,00 haben + meinem Benzin fürs Abholen.

Preise und ich – wir führen einen ständigen Kampf miteinander. 40 Jahre mehr oder weniger Festpreise prägen eben doch. Und hier dieses ständige Suchen nach günstigen Angeboten, weil frau es sich nicht leisten kann, da absolut sorglos heranzugehen. – Ein wenig „wurmt“ es jetzt, dass sie inzwischen nur noch 1,2,3,4 Euro weniger kosten. – Ich hätte ja nie mehr wieder nach dem Produkt geschaut, aber A. wollte eine Bewertung für den Verkäufer haben – und da sah ich den neuen Preis.

– Die Blauen (Tassen) wurden gegen die Roten getauscht.

2607 RTD Herdplatten Tassen 49

So freudig, wie andere Frauen in Schuhgeschäften shoppen gehen, so gern schlendere ich durch Baumärkte. Ich habe schon immer gewusst, dass ich Potential für eine Geschlechtsumwandlung in mir habe – doch nun lohnt sich dieser Aufwand auch nicht mehr. Bis ich das Aufpumpen des wichtigsten männlichen Organs (ich meine nicht das Gehirn) erlernt hätte, würde keine holde Maid mehr davon Gebrauch machen wollen.

Tja, und bei diesem Baumarktbummel habe ich diese beiden wunderschönen Uhren entdeckt – am liebsten hätte ich beide gekauft – deswegen habe ich erst mal keine genommen. Beide würden motivmäßig in die neue Küche passen – doch ich tendiere zu der „scharfen“ Ausführung, zumal ich gerade so einen weißen Mörser geschenkt bekommen habe. – Die alte, leicht verträumte Olivenuhr hat schon eine neue Liebhaberin gefunden, eben so meine alte Mikrowelle. Da muss ich doch kein schlechtes Gewissen haben, dass die Küche jetzt ein wenig auf rot getrimmt wird. Zur Mikrowelle sage ich später noch was.


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Whg 12 – ein bibliophiles Sakrileg …

… hat Clara vor einigen Tagen begangen. Doch sie schämt sich so wenig dafür, dass sie euch zu Mitwissern macht.

Bücher sind ungeheuer vielseitig, aber das ist ja allgemein bekannt. – Doch wenn man derer zu viel hat und in der neuen Wohnung nicht alle Wände mit Regalen bestücken möchte, muss was mit ihnen passieren.

Na gut, 6 von ihnen umzufunktionieren, ist noch nicht der große Hit – aber ich denke, das dreibändige Schauspiellexikon aus der DDR und drei andere gleichhohe Bücher haben noch ein langes Leben im Hause Himmelhoch – wenn auch nur auf unterster Ebene.

Der älteste Himmelhochsche Haus- und Hofhund überwacht mit aufgerissenen Augen, ob die Sache auch ihre Richtigkeit hat.

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Nicht nur von der verklebten Seite beäugt der Hund die Stapel – nein auch von vorn. Diese Seiten wird man aber nicht sehen, wenn die beiden „Klötzer“ hinten an der Liege auf der Erde liegen und dafür sorgen, dass die Rückwand 13 cm. höher kommt. Bei einer geplanten Liegenhöhe von 55 cm wird das dringend nötig sein, sonst bleibt kaum Rückwand übrig.

Inzwischen reift und reift und reift der Gedanke in mir, nach 34 Jahren Liegenbesitz in Zukunft doch komfortabler schlafen zu wollen – nämlich mit einer anständigen 5-Zonen-Polsterung. Mist ist nur, dass ich nicht probeliegen  kann – und wenn dann die NEUE – nämlich diese hier:

2407 weiße Liege

wirklich in diesem jungfräulichen Weiß geliefert ist, wird die alte mitgenommen – und husch husch ist sie im Möbelreißwolf, wenn sie nicht noch vorher jemand über eB-Kleinanzeigen haben möchte. – Diese mit einer Lila-Rückwand sieht bestimmt nicht übel aus.