Claras Allerleiweltsgedanken


24 Kommentare

Meine Waschmaschine ist wie ich als Kind

„??? Warum das denn?“
„Ja, sie will nicht umziehen. Ich habe als Kind oder Jugendliche einen schrecklichen Terror veranstaltet, als ich eine Straße weiter umziehen sollte!“
„Und du meinst, deine Waschmaschine will diese lumpigen 7 km nicht umziehen? Wie kommst du denn darauf?“
„Sie geht lieber kaputt und schmeißt in ihrem Inneren unüberhörbar mit Metallteilen um sich – na gut, nur beim Schleudern. Aber weißt du, wie schrecklich sich das anhört?“
„Na, dann kannst du doch einfach einen Monteur bestellen!“
„Das habe ich einmal im Leben gemacht und bin gottsjämmerlich übers Ohr gehauen worden. Die haben die Maschine mitgenommen, ich konnte nicht überprüfen, was sie wirklich gemacht haben – und dann habe ich eine Reparaturrechnung bezahlt, dafür hätte ich gut eine Neue bekommen. Als Gegenleistung sollte ich LEBENSLANGE Garantie und kostenlose Reparaturen haben, nur – die Firma gab es zwei Jahre später nicht mehr. Die hatte sich mit dem Geld anderer Dummer und mit meinem abgesetzt.“
„Na gut, nach 15 Jahren hat sie sich ja auch ihren Ruhestand verdient – vielleicht nimmt sie ja noch ein Bastler“

„Genau, so mache ich es! Vielleicht hat sie ja doch den Hund oder den Bären nicht vertragen“

So, jetzt kommt die „echte Geschichte“ – nicht in Dialogform – für mich ist sie einfach kaum zu glauben.

Am nächsten Tag befüllte ich die Maschine erneut – denn wenn ich sie schon wegwerfen muss, will ich wenigstens keine Wäscheberge horten bis zur Neuanschaffung. Ob ich den bösen (pädagogischen) Gedanken gehegt habe, der da heißt: „Wenn du dich nicht zusammenreißt und spurst, fliegst du auf den Schrott!!!!“  weiß ich nicht.Oder habe ich etwa gar den schrecklichsten aller schrecklichen Müttersätze im Kopf gehabt: „Wenn du jetzt nicht artig bist, hat dich die Mami nicht mehr lieb!“

Es kann aber auch sein, dass sie mitbekommen hat, dass ich mich den ganzen Abend im Netz nach einer neuen umgesehen habe – wer weiß, jedenfalls ging es. Jetzt hat sie wohl das störende Teil auf den Boden „“geschleudert““ – im wahrsten Sinne des Wortes – wo es nicht mehr stört und Laut gibt – und schon ist Ruhe. Nach meinem Empfinden schleudert sie nicht mehr so schnell – doch das kann ich aushalten.

Bei den Neuen war mir eine „Candy“ aufgefallen – sie würde als C gut zu den anderen CC= Clara…. passen. Sie ist ein besonders schlankes Mädchen und hat statt der sonst üblichen 45 cm Tiefe bei den Slim-Modellen nur 33 cm zu bieten, dafür aber einen höheren Preis, weil nur wenige Leute superslim kaufen wollen. Als ich diesen Gedanken meinem Sohn unterbreitete, meinte er, die „Dame“ sei nicht aus gutem Hause. Er vermisste so einen Familiennamen wie B*osch, S*iemens, S*amsung (die machen neuerdings auch in WM), M*iele oder die nicht mehr so guten wie B*auknecht, B*eko, AE*G oder LG. – Jetzt werde ich beim nächsten Wohnungsbesuch, den ich bald durchführe, ausmessen, ob die Maschine doch 45 cm tief sein darf und die Badezimmertür trotzdem aufgeht oder ob doch Candy einziehen wird.

Und tschüss für heute!


10 Kommentare

Gut hören kann ich schlecht …

doch schlecht sehen kann ich gut. Diesen Kalauer am Anfang, weil ich zumindest den ersten Teil davon wieder live erleben durfte. – Dann höre ich aber mit den „Gebrechlichkeitsartikeln“ auf, sonst denkt ihr noch, ich wäre alt.

Aus einem total erschöpften Fernsehschlaf gegen 22 Uhr aufwachend, sehe ich, dass meine Nachbarin bereits 4 mal angerufen hatte. Ich nahm an, dass es um den Wohnungsschlüssel geht, den sie mir während ihrer 5wöchigen Abwesenheitszeit zurückgeben möchte. Ich rufe bei ihr an und sie erzählt:

„Mir geht es nicht so gut, ich wollte dich fragen, ob du eine Kartasse für mich hast.

“ „Eine was bitte? Was ist denn das?“

„Na eine Kartasse eben, wie soll ich dir denn das erklären?“

„Ich schwöre, ich habe das Wort noch nieeeeeeeeee gehört. Meinst du eine Wärmflasche für den Bauch? – Gibt es nicht ein anderes Wort dafür?“

Und Julia, schon mittelschwer gereizt: „Ja, Erdäpfel“

„Ach du meinst eine Kartoffel!!! Sage das doch gleich!“

„Nichts anderes habe ich die ganze Zeit gesagt!“

Und da wundert man sich, wenn in der großen Politik Missverständnisse auftreten! Aber ich hatte auch keine Hördremmel drin, weil ich ja eigentlich hätte Fernsehgucken wollen.

*********

Ist das ein Wunder, dass ich schlecht hören kann, wo ich doch meine Hördremmel in den Sand gesetzt habe! (Nur für das Foto!!!)

1607 Hörgeräte in den Sand

 


23 Kommentare

Schöne Fotos …

sind das vielleicht keine!

Aber nur in einer Hinsicht sind sie nicht schön – man sieht so incognito darauf aus. Oder habt ihr mich gleich erkannt? Z. B. an den neugierig ausgerichteten Kulleraugen? – Doch sie sind in anderer Hinsicht sogar sehr schön – sie beweisen, dass im Kopf kein bösartiges rundes Kullerchen ist, was mich so schwindelig macht. Eine negative Diagnose kann manchmal sehr schön sein. Ein MRT ist zwar laut, aber aussagekräftig. Ein Tumor ist es also nicht. – UND ES IST BEWIESEN: Ich habe ein Gehirn!

Wäre der Befund schlecht ausgefallen, hätte es keinen Post gegeben – vielleicht hätte es eine neue inoffizielle Gruppe bei Fb gegeben, wer weiß.

Doch was ist es dann? Der Ohrenarzt hat bestätigt, dass es auch kein Morbus Menière ist – eine Krankheit, bei dem einem anfallsweise stark schwindelig wird bis hin zum Erbrechen. Da sind die Knöchelchen im Innenohr aus dem Gleichgewicht gekommen, so dass der Patient sein Gleichgewicht verliert. – Von Anfang an wusste ich: DAS ist es nicht. Denn mir ist nicht anfallsweise, sondern so gut wie IMMER schwindelig. Der Kreislauf wird es auch nicht sein, denn nicht nur bei Lageveränderung „schwindele“ ich.

Ich habe das Gefühl, ständig zwei Gläser über den Durst getrunken zu haben, so dass ich immer einen Linksdrall habe. Viele blaue Flecke an meiner linken Seite bezeugen, dass ich nicht immer gut genug die Kurve bekomme.

Das bedeutet, dass ich nicht Fahrrad fahren darf. Das Autofahren wollte er mir auch verbieten, aber da habe ich protestiert. – Jetzt in der Umzugsphase ist aber viel schlimmer, dass ich nicht auf Leitern und Hocker klettern soll. Zu 98 % halte ich mich daran – und für den Rest ist mein Schutzengel zuständig.


16 Kommentare

Das Iliosacralgelenk …

ist das nun das neue Diagnose- und Therapiezauberwort der Orthopäden?

Neuerdings höre ich es da und dort und überall – hatten die Menschen früher auch so ein Gelenk?

1207 Skelett Becken

Ja, natürlich – es ist das fast nicht zu bewegende Gelenk zwischen Beckenschaufel und dem Kreuzbein = os sacrum, das weiß ich noch aus meiner Physiotherapeutenzeit. Es bewegt sich zwar nicht, aber es kann ekelhafte Beschwerden machen.

Und die kann ich gerade nicht gebrauchen. Wenn keine Sitz-, Steh-, Geh- oder Liegeposition von diesem Gelenk unkommentiert bleibt, dann müssen auch mal 2 Stunden Wartezimmerwartezeit in Kauf genommen werden. Kämt ihr bei diesem Foto auf die Idee, ihr sitzt in einem Arzt-Warteraum?

1207 FB Orthopädiepraxis 58

Die Monatsmiete für dieses Etablissement mit Stuck, Schnitzereien und Marmorskulpturen wird in etwa meiner Halbjahres- oder sogar Ganzjahresmiete entsprechen.

Sei’s drum, wenn er ein guter Orthopäde ist, dann hat er das auch verdient, dass er das bezahlen kann.

Und wenn ich erst den Servierwagen mit Tassen, heißem Wasser und Süßigkeiten fotografiert hätte!!!! Eigentlich sollte ich jeden Tag in diese Praxis gehen! 🙂 – Na gut, aber die Spritze ins Gelenk wird dann weggelassen, sonst gehe ich doch nicht!!!

So, aber jetzt wollen wir wieder zu ernsten Dingen kommen.

Diese Sandalen machen nicht nur größer (die beigefarbenen) oder schöner (die lilafarbenen), sondern die haben auch noch einen Gesundheitseffekt, weil man immer ein wenig ausbalancieren muss. Und da ich es ja nicht nur neben dem Hintern (Ilio……) habe, sondern auch im Kopf (was noch zu berichten sein wird) habe, kam mir dieser A*LDI-Verkauf gerade richtig. Ich habe sicherheitshalber mal beide Farben genommen – und ich war sofort und gleich zufrieden mit diesen Klettverschlusssandalen. Nach 10 Minuten probierte es es ohne Socken (mache ich fast nie) und nach 5 Stunden zog ich sie wieder aus – OHNE Blasen! – Ist doch schön, wie sie so über den Tisch marschieren! – Und WIEEEEEEEEEE sie größer machen, mindestens … wenn nicht noch mehr!


18 Kommentare

Whg 11 – Beziehungen sind das halbe Leben …

… und das andere halbe Leben sind: Keine Beziehungen

Ich kann es selbst immer noch nicht so richtig fassen, dass ich diese Wohnung „ergattert“ habe – meine Mutter hätte gesagt „erwischt“. Dass ich uns mal vor ca. 40 Jahren unter vielen, vielen Mitbewerbern einen Trabant Kombi erschrieben habe, das habe ich ja schon erzählt. Und jetzt habe ich das mehr oder weniger getopt – mit einer Wohnung – und nicht er-schrieben, sondern er-schwatzt.

Sicher sind die Fotos keine Abbildung einer Traumwohnung mit Swimmingpool an der Cote Azur – sondern ein westlicher Plattenbau – doch Frau freut sich dennoch. Der Pfeil ist zu erkennen?


26 Kommentare

Whg 10 … „Mein Gott, jetzt hat sie’s“

ja, was hat sie denn? Hat sie einen neuen Lover? Nein — sie hat ihre Fliese für die Küche gefunden. Das war gar nicht so einfach – und wie so oft im Leben galt:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

In einem Fliesenmarkt in Teltow fand ich das, was mein Herz sofort höher schlagen ließ: Diese rotchangierte Fliese im 30 x 60-Maß.

1606 Fliese rot

Sie hat eine Oberfläche wie ein leicht vom Wind gekräuselter See mit von der Sonnenglut gefärbtem Wasser. Leider verderben die Reflexionen ein wenig die Schönheit ihrer Farben. – Die gleiche Fliese gibt es auch in grau, moosgrün und orange. Letztere Farbe würde auch in die Küche passen – doch ich habe mich für die rote entschieden. Grund: Mikrowellen, Toaster, Kaffeemaschinen, Wasserkocher u.ä. gibt es nicht in orange!!!! – Da diese Fliese nicht vom Licht beschienen wurde, sieht man die verschiedenen Farbnuancen besser.

1606 Fliese orange

Alle schönen Fliesen kommen wohl aus Italien, was schon durch die Transportkosten den etwas höheren Preis rechtfertigt. Im Geschäft befindet sich wirklich nur ein Musterstück – offenbar legt sich keiner rote Fliesen auf Halde. Um nicht ins Produktionssommerloch zu fallen, musste ich die 3 Pakete = 18 Fliesen gleich und sofort bestellen. Ich kann sie mehrere Wochen im Markt bis zur Verarbeitung kostenlos lagern.

PS: Nachsatz am 4. Juli

Inzwischen habe ich sie bezahlt und einlagern lassen, aber eine habe ich mir als Beispiel mit nach Hause genommen. Und ich finde sie so schön, dass sie wie ein Baby auf meinem BärenSchaffell liegen darf, um das Blitzlichtgewitter über sich ergehen zu lassen.


8 Kommentare

Es gibt wenige Tage im Jahr …

an denen ich Leute mit einem Nordbalkon beneide – gestern und heute sind zwei von diesen wenigen. – Als ich gestern Nachmittag meine Obstvorräte auffüllen musste, habe ich sogar die Kassiererin beneidet, die in einem klimatisierten Raum arbeiten konnte. Es war trotzdem noch sooooooo warm, dass automatisch die Rollos vor den Kühlregalen nach unten gingen, um erst einmal wieder zu kühlen.

Als ich das Obst so auf Tellern und in Schüsseln drapierte, habe ich eine Beliebtheits-Voting-Liste in meinem ganz persönlichen BundesObsttag veranstaltet. Die beiden Pressefotografen rechts und links rissen sich um die Aufnahmen, doch das Rennen hat das Telefon gemacht.

0507 Voting im Obsttag

2 Stimmen im 13köpfigen Obsttag des Bärliner Parlaments und somit ca. 17 % entfallen auf die süßen HimBären. Die bekommen leider nicht mehr Stimmen, da sie sich so teuer verkaufen und so stachelig pflücken.

Die grünköpfigen, ebenfalls roten ErdBären sind mit einer Stimme mehr vertreten – somit belegen sie ca. 24 % der Stimmen.

Eindeutige Wahlsieger sind mit 8 Stimmen und 59 % die roten Langgestielten. Für die Richtigkeit der mathematischen Lösungen lege ich bei diesen Temperaturen keine Hand ins Feuer, auch nicht ins eisgekühlte.