Claras Allerleiweltsgedanken

Whg 16a – Ich bin nicht als Arbeitgeber geeignet!

10 Kommentare

Warum? Das werde ich euch gleich verklickern!

Mit dem besten aller Maler – den ich nicht nur wegen seines schönen Vornamens, seines Humors und seines männlichen Charmes gewählt habe – war ausgemacht, dass sie am Montag 7.00 Uhr vor dem Haus sind und ich sie auf den Parkplatz lasse.

Damit ich nicht verschlafe, habe ich den Smartphone-Wecker auf 6.00 und 6.10 gestellt, die Terminerinnerung eingeschaltet und meine innere Uhr programmiert. Und was hat es genützt? NICHTS!!!!!!!!!

Um 7.50 klingelt mein Festnetztelefon und ich fahre aus tiefsten Träumen hoch und stürze an den Apparat.

Frau Himmelhoch, wir warten jetzt seit 50 Minuten auf Sie! Ich habe sie schon mehrmals auf ihrem Handy angerufen – aber nichts!

Ihr ahnt nicht, wie schnell ich in den Sachen und im Auto war – zum Glück tappte ich in keine Geschwindigkeitsmessung – und 8.05 ging ich mit zerknirschter Miene auf die beiden Handwerker zu.

Wenn die Arbeitnehmer vor den Arbeitgebern da sind, läuft was nicht richtig.

Der Lautstärkeregler ist bei den Samsungs soooooooooooo blöd an der Seite angebracht, so dass ich wohl versehentlich auf leise gestellt hatte. Und dann griff natürlich nichts: Kein Wecker, kein Telefon, keine Terminmeldung.

Zum Glück hatte ich am Sonntag „Langeweile“ und habe schon ein wenig angefangen mit Brettern und Scheuerleisten abschrauben – der Akkuschrauber muss sich ja rentieren. Gelacht habe ich, als die kleinsten Bretter, die maximal eine Vase trugen, mit 6 langen Schrauben befestigt waren. – Es gab Stellen, da hätte man die Wände auch mit Schweizer Käse verwechseln können.

Mein entschwundener Freund war auch so ein Typ: Der hat jedes Brett für 3 Bücher sicherheitshalber mit 6 Schrauben gesichert – es könnte sich ja mal jemand drauf setzen! Der hätte hier in dem Handwerker einen verständnisvollen Freund gefunden. 🙂

Die „Bar“ für die fleißigen Männer stand auch schon.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

10 Kommentare zu “Whg 16a – Ich bin nicht als Arbeitgeber geeignet!

  1. Wenn es da hellhörig ist, war das Gebohre vor Jahren für die Nachbarn sehr unangenehm. Das Zuschmieren wird leiser vonstatten gehen. Oder wirst Du diese schon dahenen Löcher nutzen?

    • Nein, liebe Sonja, die Maler verschmieren erst mal jedes Bohrloch. Ich werde versuchen, viel anders zu arbeiten und weniger zu bohren.
      Heute habe ich mich mehr als viel über den Elektriker geärgert. Er wohnt im Nachbarhaus und kennt die Wohnungen. Warum er sich da nicht gewundert hat, dass an einer Wand keine Steckdose ist, begreife ich bis jetzt nicht. Er ist mit dem Voreigentümer bekannt – da hätte ein Anruf mit einer Frage genügt. – Oder er hätte warten müssen, bis die Maler an dieser Wand alles an Tapete und Styropor entfernt haben – da hätte er die beiden schon vorhandenen Steckdosen gesehen und fast alle Arbeit mit viel Geld, was er haben will bar auf die Kralle, wäre überflüssig gewesen. – So hat ein Kumpel kräftig qualmend die Schlitze gefräst und neue Löcher für die Steckdosen gesetzt. – Ich habe ihn empfohlen bekommen, aber es war keine gute Empfehlung. Die Ausdünstungen schwanken zwischen Alkohol und Schweiß. – Es läuft einiges ungeplant.

  2. Ärgerlich ist so was schon. Aber nicht zu ändern, also abhaken 🙂 Ich stelle mir, wenn es wichtige Termine gibt, immer zwei Wecker und platziere sie an verschiedenen Orten im Schlafzimmer.

    • Ute, ich habe mir ja zwei Wecker gestellt – aber beide auf dem Handy. Ich glaube, ich weiß gar nicht mehr, wie das auf einem richtigne Wecker geht. 🙂
      Heute habe ich den Kühlschrank in Betrieb genommen und eine große Tasche voll Getränke geholt – und keiner ist mir mehr gram.

  3. Das kommt mir alles so bekannt vor, der Auftraggeber hat vergessen, dass mein Mann kommt und ist ganz normal arbeiten gegangen. Mein Mann stand mit vollgeladenem Anhänger im Halteverbot und wusste nicht wohin.
    Wünsche dir weiterhin frohes Schaffen.

    Lieben Gruß
    Barbara

    • Vielleicht nicht ganz so schlimm – aber so ähnlich muss es den beiden auch gegangen sein. Allerdings haben wir im Nachhinein festgestellt, dass er vielleicht nicht durch die Schranke bei der Parkplatzeinfahrt gekommen wäre, weil sein Auto zu hoch ist.
      Heute Abend war ich ganz schön groggy – aber wieder einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Einen Schrank aus dem Bad entfernt, an dessen Stelle die Waschmaschine kommen soll. Er war an der Wand an einer Aufhängung befestigt, ringsum dick mit Silikon verklebt und mehrmals am Nachbarschrank festgeschraubt. Da hatte echt sogar der Handwerker zu tun, an den ich übergeben musste, weil ich nicht weiterkam.
      Jetzt gehe ich gleich ins Bett. Morgen kommt der Fliesenleger zum Probegucken und nächste Woche fängt er an. Ich hole morgen die Fliesen ab, die eingelagert sind.
      Liebe Grüße

  4. Jetzt wirds ernst mit Aus-, Um- und Einzug, Arbeiter bestimmen den Tagesablauf, viel zu viele Löcher von entschwundenen Freunden werden entdeckt, während an an anderem Ort Schlitze in die Wand gestemmt werden. Toi toi toi, auf ein gutes Gelingen

    • Der Maler verzweifelt fast am Wohnzimmer, lieber Carlheinz. in anderen Räumen kann er riesige Flatschen abreißen und im Wohnzimmer geht es nur quadratzentimeterweise vorwärts.
      Morgen fahre ich erst einmal die Fliesen abholen. Ich hoffe, die packen sie mir ins Auto – und dann müssen die Handwerker ran, ich glaube, die sind mir echt zu schwer, auch wenn es nur 10er Pakete sind.

  5. Ach, auch Arbeitgeber dürfen mal verschlafen, liebe Clara. Es sind ja auch nur Menschen. 🙂
    Ich sehe, bei dir geht es so richtig vorwärts. Hehe, weißt du, wie schön das wird, wenn du die Beine hochlegen kannst in der neuen Wohnung.
    Gruß von der Gudrun, die sich jetzt zum Bauernhof aufmachen wird. Pünktlich, aber unausgeschlafen.

    • Sicher, dürfen sie das, liebe Gudrun, aber sie sollten das nicht am ersten Tag tun und vor allem nicht dann, wenn andere dann ihretwegen nicht weiterkommen. –
      Es wuselt sich voran. – Jetzt habe ich entdeckt, dass noch GANZ dringend ein Elektriker in die Wohnung muss mit Schlitze stemmen, 2 neuen Steckdosen an einer Wand, wo bisher NULL waren und vor allem mit der Verteilung der Deckenbeleuchtung auf zwei Auslassstellen. – So ist das, wenn ich jetzt erst die Wohnung richtig in Ruhe sehen kann. – Aber es ist noch nicht zu spät.
      Lieben Gruß, ich muss los.

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