Claras Allerleiweltsgedanken


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Aber einleben sieht auch so aus

Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich diese Wohnung aufgrund der Fürsprache einer Bewohnerin von hier bekam. Ich freute mich schon sehr auf ein Treffen und wollte sie gleich nach Fertigstellung der Wohnung zum Kaffee einladen. – Leider wird das noch ein wenig warten müssen. Nach einer Lungenflügelresektion wegen Ca fährt sie jetzt erst einmal zur Reha. Alle meine guten Wünsche begleiten sie, zumal sie in eine „unserer“ Kliniken nach Heiligendamm fährt. Bis 2010 arbeitete ich in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmen, was in Ost und West viele, viele Rehakliniken betrieb.

Der mir am meisten vertraute Weg ist der zum Baumarkt. Ein reges Kaufen, tauschen und wieder zurückgeben setzte ein. Doch eines Tages bog ich nach einem vorherigen Blick in die Karte an der Motzener Straße einfach nach rechts ab – und schon war ich in einem wunderschönen Park. Für mich und meinen Orientierungssinn fast schon wieder zu groß, aber schön war er dennoch.

Apropos Orientierungssinn. In der ersten Woche trat so etwas ähnliches wie ein „Durchgangssyndrom“ bei mir auf – ich bog innerhalb der Wohnung falsch ab und landete in der Küche, obwohl ich in mein Zimmer wollte und ähnlich. Die Laufwege sind insgesamt größer als in der alten Wohnung – vielleicht auch deswegen die 5 kg Gewichtsverlust. Da ich nachts mehr als einmal aufstehe, gehe ich jetzt nicht wie früher 3 m, sondern ca. 10 m – nach dem Motto: „Ruiniere (oder uriniere) dich schlank!!!“

Anfangs öffnete ich so ca. 5 Schranktüren oder Schubladen, wenn ich etwas suchte – ich habe das jetzt schon auf ca. 2 heruntergefahren. Und, ich sage dir, Clara, es kommt der Tag, da findest du Sachen entweder gleich und sofort oder nieeeeeeeeeeee“

Als dann die Zeit gekommen war, dass ich mich mit Feindeko abgeben konnte, war das schlimmste hinter mir. Ich bat die beiden Katzendamen, im meiner roten Küche Platz zu nehmen und kredenzte ihnen einen leckeren Milchkaffee – ganz wenig Kaffee, damit sie nicht zu aufgepuscht werden, und ganz viel Schleckermilch. Sie schnurrten vor Vergnügen. Das lässt doch gleich die Kirschen im Eisblock schmelzen, so warm wird es einem ums Herz.

1210 Katzenduo

Im SchlafArbeitszimmer sind noch viele Kleinigkeiten zu machen, aber einfach mal so als ersten Überblick

1210 Arbeitszimmer 84

Einiges oder vieles wird euch bekannt vorkommen.

Und tschüss!!!

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