Claras Allerleiweltsgedanken

Aber einleben sieht auch so aus

15 Kommentare

Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich diese Wohnung aufgrund der Fürsprache einer Bewohnerin von hier bekam. Ich freute mich schon sehr auf ein Treffen und wollte sie gleich nach Fertigstellung der Wohnung zum Kaffee einladen. – Leider wird das noch ein wenig warten müssen. Nach einer Lungenflügelresektion wegen Ca fährt sie jetzt erst einmal zur Reha. Alle meine guten Wünsche begleiten sie, zumal sie in eine „unserer“ Kliniken nach Heiligendamm fährt. Bis 2010 arbeitete ich in der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmen, was in Ost und West viele, viele Rehakliniken betrieb.

Der mir am meisten vertraute Weg ist der zum Baumarkt. Ein reges Kaufen, tauschen und wieder zurückgeben setzte ein. Doch eines Tages bog ich nach einem vorherigen Blick in die Karte an der Motzener Straße einfach nach rechts ab – und schon war ich in einem wunderschönen Park. Für mich und meinen Orientierungssinn fast schon wieder zu groß, aber schön war er dennoch.

Apropos Orientierungssinn. In der ersten Woche trat so etwas ähnliches wie ein „Durchgangssyndrom“ bei mir auf – ich bog innerhalb der Wohnung falsch ab und landete in der Küche, obwohl ich in mein Zimmer wollte und ähnlich. Die Laufwege sind insgesamt größer als in der alten Wohnung – vielleicht auch deswegen die 5 kg Gewichtsverlust. Da ich nachts mehr als einmal aufstehe, gehe ich jetzt nicht wie früher 3 m, sondern ca. 10 m – nach dem Motto: „Ruiniere (oder uriniere) dich schlank!!!“

Anfangs öffnete ich so ca. 5 Schranktüren oder Schubladen, wenn ich etwas suchte – ich habe das jetzt schon auf ca. 2 heruntergefahren. Und, ich sage dir, Clara, es kommt der Tag, da findest du Sachen entweder gleich und sofort oder nieeeeeeeeeeee“

Als dann die Zeit gekommen war, dass ich mich mit Feindeko abgeben konnte, war das schlimmste hinter mir. Ich bat die beiden Katzendamen, im meiner roten Küche Platz zu nehmen und kredenzte ihnen einen leckeren Milchkaffee – ganz wenig Kaffee, damit sie nicht zu aufgepuscht werden, und ganz viel Schleckermilch. Sie schnurrten vor Vergnügen. Das lässt doch gleich die Kirschen im Eisblock schmelzen, so warm wird es einem ums Herz.

1210 Katzenduo

Im SchlafArbeitszimmer sind noch viele Kleinigkeiten zu machen, aber einfach mal so als ersten Überblick

1210 Arbeitszimmer 84

Einiges oder vieles wird euch bekannt vorkommen.

Und tschüss!!!

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Aber einleben sieht auch so aus

  1. Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis du alles wieder findest. Ich suche auch immer noch. Es sieht ja mittlerweile doch schon richtig wohnlich bei dir aus. Ich hoffe, du hattest heute Morgen viel Spaß mit deinem Frühstücksbesuch.

    Lieben Gruß
    Barbara

    • Danke, liebe Barbara, den Spaß hatten wir, gearbeitet haben wir nichts, gelacht haben wir viel, auch wenn es viele traurige Sachen gab. Ihre Mutter, die ein Jahr jünger ist als ich, ist unheilbar an Krebs erkrankt und jetzt ist die Zeit gekommen, da dringend ein Hospiz gesucht und gefunden werden muss.
      Da sehe ich wieder mal, wie leistungsfähig ich noch bin, denn hier gab es eine ganze Menge zu stemmen, was ich gestemmt habe.
      Ich erzähle im nächsten Artikel bisschen was üder meine „Zweitversuche“
      Lieben Abendgruß von Clara

  2. Ich hab das Zimmer ja nur halb leer gesehen … da gefiel es mir schon sehr gut! Jetzt mit Mobiliar, macht es sich ausgesprochen gut!
    Ich bin fast versucht bei der nächsten Verschönerung auch auf diese Farbe zurück zu greifen. Ob GöGa das gefällt??? *grins*

    Hab einen schönen Tag 🙂

    • Lucie, lila passt doch schon vom Anfangsbuchstaben wunderbar zu deinem Namen.
      Bis jetzt ist mir noch nichts zu viel, noch nichts zu bunt – es sind immer wieder andere Eindrücke, die auf mich einstürmen, wenn ich die Räume wechsle.
      Dicken Drücks zu dir, kannst ja deinem GöGa einen halben abgeben.

  3. Eigentlich mag ich ja kein lila, aber so wie bei dir in Kombination mit viel weiß, sieht es sehr frisch aus, vielleicht eine Spur kalt, aber auch sehr fröhlich. Weiterhin viel Freude beim Einrichten ❤

    • Danke, ganz lieben Dank. Ich glaube ich bin so begeistert von lila, dass ich glattweg andere Leute damit anstecken kann. – Im Bad habe ich mir ja auch lila und weiße Handtücher gekauft. Das Toilettenpapier haben ja meine lieben Mitbloggerinnen geschenkt – und jetzt wollte ich mir noch für die Badewanne ein lila Herz als Nackenkissen kaufen – aber der Designer muss eine Spezialwanne gehabt haben – bei mir hat das Kissen auch nicht annähernd gepasst.

  4. Sehr sehr schön. Und ich mag deinen Lila-Faible. 😀 … Den hab‘ ich irgendwie in Altrosa. Wenn du wüsstest, wie unser Schlafzimmer aussieht. Ich bin so froh, dass mein Mann nichts gegen Altrosa hat … Haha.

    • Sherry, wenn der Mensch einen Spleen hat und der heißt „lila“, dann ist dieser Mensch als durchaus harmlos einzustufen.
      Wenn mir nicht ständig neue Ideen kämen, könnte ich eigentlich in spätestens einer Woche fertig sein – aber da wird es wohl noch zwei längere Projekte geben: das eine heißt Bett und das andere heißt Vitrinenschrank. Es wird zu berichten sein.

  5. Uriniere dich schlank ! Danke für den Lacher des Tages . Gutes Einleben , weiterhin. L.g.Anja

  6. Weiterhin frohes Einleben und einen lieben Gruß an die auf dem Sofa sitzenden, sahnekaffeeschlürfenden Katzendamen.
    Herzlichst,
    Marlis

    • Liebe Marlis, ich bin gleich und sofort in die Küche gestürmt und wollte die beiden Katzendamen grüßen – doch die waren so eingebildet, dass sie noch nicht mal mit einer Wimper gezuckt haben.
      Wer nicht will, der hat schon.
      Danke für Grüße und Wünsche sagt
      Clara

  7. Sieht schon richtig gemütlich aus, liebe Clara. In der Wohnung findest du dich schnell zurecht, Hauptsache, du fährst nicht aus Versehen zur alten Bleibe. Das ist mir vor Jahren mal passiert.

    • Hallo Ute, damit das nicht passieren kann, dass ich wieder zur lang vertrauten Wohnung fahre, habe ich gleich und sofort die Heimatadresse im Navi geändert. Da ich mich ohne sowie so nicht zurechtfinde, wenn ich weiter als 2 km von meiner Wohnung weg bin, überlasse ich dem Navi blindlings die Führung.
      Heute bekomme ich den ersten Frühstücksbesuch, jetzt gleich.

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