Claras Allerleiweltsgedanken

Bin ich nun von „anti-age-Dingen“ umgeben? …

25 Kommentare

oder ist es umgekehrt?

Meine Wohnung und die gesamte Umgebung geben sich große Mühe, mich frisch und munter zu halten und nicht so rapide altern zu lassen.

  1. Mehrmals täglich muss ich mich bücken, weil meine 3 Mülleimer auf der untersten Schrankebene sind, so dass ich immer eine ausdauernde Kniebeuge machen muss
  2. Die Mülltonnen sind wenigstens 150 m weiter als die in der alten Wohnung – habe ich so schon wenig Bewegung, die Müllentsorgung macht es
  3. Die alte Garage war unmittelbar im Keller des Hauses – ca. 50 Schritte. Jetzt muss ich eine Kurzwanderung starten, um an mein Auto zu gelangen – mit schwerem Gepäck auf der Sackkarre gleicht es schon einem Fitnessbesuch in Kurzform.
  4. Von den verlängerten nächtlichen Gängen zur Toilette schrieb ich ja schon mal – auch das hält fit.
  5. Viele Sachen in der Wohnung sind im „Obergeschoss“ der Schränke, so dass ich immer und immer auf einen Zweistufentritt steigen muss – frau gönnt sich ja sonst nichts
  6. Die Rosen vor dem Haus erfordern tiefes Bücken – denn an jeder muss ich riechen, ob da ein Duft zu mir herüber weht.
    3110 Rosen im Vorgarten
  7. Aber der Bewegungsantreiber par excellence ist meine Waschmaschine. Die neue tanzt nicht mehr herum, sondern verrichtet brav und vor allem sehr ruhig ihr Waschwerk. In der Generation meiner Mutter wurde ja immer noch ein Waschtag eingeplant – ich komme mit einem halben aus. Es ist unglaublich, wie lange ein Programm dauert (ohne Öko oder so) Immer und immer wieder gehe ich ins Bad, um nachzusehen, wie viele Minuten jetzt schon vorbei sind.

3110 Waschmaschnine 32

So, der Alltag rüttelt sich langsam zurecht – die neue Glasvitrine ist gekauft, aufgebaut und sogar schon mit Gläsern gefüllt – nur steht sie noch nicht am richtigen Fleck, da die Vorgängervitrine immer noch den Platz blockiert. Ich möchte sie am liebsten an ihren neuen Standort beamen.

3110 Glasvitrine

In den Abendstunden schaue ich mir vom Balkon gern die vielen Lichter meiner neuen „Heimat“ an – da sind die unschönen Industriedächer nicht so zu sehen. Im Abendnebel leuchtet die Metro, aber auf dem ersten Foto ist es mehr Unschärfe durch Verwackeln beim Auslösen.

Und schon bin ich wieder weg!

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Bin ich nun von „anti-age-Dingen“ umgeben? …

  1. Du bleibst also auch an so ziemlich jeder Rose stehen, um daran zu schnuppern…😉
    Viele liebe Grüße…

    • Liebe Barbara, der sonnige Tag ist schon eingetroffen. Und an der Verarbeitung arbeite ich noch. Heute werde ich mal bei einer Werkstatt vorbeifahren. Ganz liebe Grüße zu dir von Clara

    • Erfahrungsgemäß riechen ja fast keine – deswegen habe ich die weißen ausgenommen, bei denen bücke ich mich nicht. Ganz dunkle rote mag ich auch nicht so ganz doll, aber welche in Gelb, orange und rot. Die rosa werden auch manchmal mit Nicht-Bücken bedacht 🙂
      Es freut mich immer so sehr, wenn ich irgendwo irgendwas von dir lese!

      • Es gibt wenige nicht zu edle weiße Rosensorten, die wundervoll duften. Die alten englischen zum Beispiel. Oder weiße Heckenrosen…mhmmm…
        himmlisch!
        Doch um die zu schnuppern brauchst Du Dich nicht zu bücken, die Sträucher wachsen bis Kopfhöhe und küssen Dir galant die Nase.
        Ich freue mich, dass Du wieder Kraft zum Schreiben hast.
        Wenn Du schreibst, weiß ich, dass vielleicht Alltag Dich mal ärgert, doch Du nicht ausgeknockt bist.
        Und wenn das mal passiert, schicke ich Dir Sportlerkraftpowernahrung und lila Klopapier!
        Und ruf an, schreib Dir Mails und mach lauter solche komische Gutmensch-Sachen, die ich mache, wenn ich grad mal nicht herumfuhrwerke in meinem Kinderzirkus, dem Berufshamsterrad und damit beschäftigt bin, miese Stimmung zur Räson zu posaunen. Feen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Aber nur am Rand, wohlgemerkt.
        Es wird zwischendurch mal kurz geheult und zähnegeklappert, der Kreis quadratisch gedacht und dann mit Humor und viel Herz ohne Maulkorb weitergemacht….✨

        • Liebe Stefanie, ich weiß, dass du dich rührend um mich kümmerst, wenn es mir nicht gut geht – da komme ich mir richtig wie dein (drittes) Kind vor. Ich bin ja leider nicht so der „Kümmermensch“, aber ich denke schon an dich, wenn ich lange nichts von dir höre oder lese.
          Heute habe ich ein Wandbild mit einer weißen Rose fotografiert – und es ist schon bei dir, wie ich gelesen habe. Mein Handy ist ja wieder schneller als die Polizei erlaubt!!!
          Drüx! Heute nur mit einem x, weil ich morgen Besuch bekomme, die immer so genau auf Staub guckt – da muss ich noch was machen.

  2. Liebe Clara,
    wie schön, dass Du jetzt so langsam aber sicher beginnst, in der neuen Wohnung zu wohnen, Dich zuhause zu fühlen!
    Angenehmes Wochenende und liebe Grüße
    moni

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Das hast du wirklich toll gesagt: „Ich beginne zu wohnen“ – nicht nur zu arbeiten und einzurichten. Ganz zarte erste Kontakte im Haus sind auch schon geknüpft – aber sehr zarte. Ich werde berichten.
      Danke für die Wochenendgrüße und diese schicke ich – ein wenig Clara-aufgepeppt – an dich zurück. Lasse es dir gut gehen!
      Herzlichst Clara

  3. Deine neue Clara-Wohnung ist ja wie ein Fitness Studio, du bückst und streckst dich, du unternimmst jeweils einen Halbmarathon zur Garage, Müllcontainer und zur Toilette. Ich finde das gut, denn das trainiert auch die Gehirnzellen, um unnötige Wanderungen zu vermeiden wegen Hätte-ich-doch-auf-dem-gleichen-Weg-gleich-miterledigen-können.

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Lieber Carlheinz – keiner hat es so klar, so deutlich ausgedrückt, wie ich meine Wohnung empfinde: Als Fitnessstudio. Jetzt wäre nur zu überlegen, ob ich andere daran teilhaben lassen soll und Eintritt verlange oder ob ich es still für mich genieße. Der Gedanke mit der Studentin für das kleine Zimmer ruht in meinem Kopf und wird vielleicht auch irgendwann mal umgesetzt.
      Irgendwoher muss ich ja Geld für meine neuen Ideen verdienen – nicht ein neues Auto wird es sein, aber vielleicht ein neues Outfit für einen Raum – es wird berichtet werden.
      Der „Halbmarathon zur Garage“ ging mir runter wie Öl – Clara eine Halbmarathonläuferin. Marathon würde mir nur in den schrecklichsten Alpträumen unterkommen – aber HALBmarathon ist ja wirklich etwas vollkommen anderes 🙂 😉
      Danke, lieber Carlheinz – dein Mitempfinden tat sooooooooooooooo gut!

  4. Alles ziemlich unpraktisch, aber wie du schon sagst, man will ja beweglich bleiben. Hast du schon mit deinen Mitbewohnern kontaktet? Da erlebst du bestimmt auch noch die ein und andere Überraschung.
    Die neue Vitrine gefällt mir gut!

    Ein schönes Wochenende
    lieben Gruß
    Barbara

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert.
      Ach weißt du, liebe Barbara, an vieles davon kann ich mich lässig gewöhnen. Mein „Fitness-Hauptgerät“ habe ich ja noch gar nicht erwähnt: der Schalter der Steckdosenleiste für alle Computerdinge (Computer, Drucker, Festplatte, Arbeitsplatzlampe, Funkkopfhörer) ist natürlich unter dem Computertisch und – wie es sich für ein Fitnessgerät gehört – ganz unten und ganz hinten. Falls ich mich irgendwann mal nicht mehr bücken kann, muss ich mir eine Wandhalterung für die Steckdosenleiste einfallen lassen. Kommt Zeit, kommt Bohrmaschine und kommt Brett für eine Ablage. Vorläufig kann ich mich noch bücken.
      Von dem ersten richtigen Kontakt mit meinen Mitbewohnern erzähle ich im nächsten Artikel. Er wird heißen: „Ein kleiner Keim des Neides …“
      Danke für die lieben Grüße und auch für dich viele schöne Sachen mit Sonne am Wochenende – wünscht
      Clara

  5. Die neue Vitrine sieht sehr gut aus und ich gebe dir Recht, sie passt viel besser. Meine Waschmaschine piepst, wenn sie fertig ist. Aber ansonsten habe ich genau wie du genug Bewegung 🙂 Den Einkauf von der Tiefgarage in den 2. Stock schleppen hält auch fit 🙂

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Ute, die Einkaufskistenschlepperei aus der Tiefgarage war ja ein wesentlicher Grund, warum ich die Wohnung verlassen habe. Zu ebener Erde ohne große Lasten kann ich doch noch einigermaßen gut laufen. Eine der ersten Anschaffungen hier war eine Sackkarre, die auch schon sehr oft zum Einsatz kam – zum letzten Mal, als ich die beiden Pakete von der Vitrine ins Haus brachte. Dann fahre ich kurz auf den dem Haus am nächsten gelegenen (nicht belegten) Parkplatz, räume aus und fahre wieder weg. Die Pakete werden einzeln auf die Karre geschnallt und zum Haus und Fahrstuhl transportiert. Die letzten 8 Stufen schaffe ich entweder allein oder mit Hilfe – geht schon.
      Meine Waschmaschine piepst ja auch – doch ich dachte immer, ich hätte das Piepsen überhört. Obwohl sie eine Restlaufanzeige hat, kann ich es kaum glauben, dass ein Programm fast vier Stunden dauert – das ist ja wirklich ein halber Arbeitstag.
      Ute, ganz herzliche Grüße zu dir!

  6. Ich wünsche Dir weiterhin gutes Einleben und viele Entdeckungen in der neuen Umgebung. Liebe Grüße Leonie

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Liebe Leonie, heute ist so prächtiges Wetter – im Gegensatz zu dem gestrigen Nebel. Gestern wollte ich – wirklich nur mal so rein zum Spaß eine Probefahrt mit dem kleinsten AUDI machen, doch die sagte ich wegen Nebel ab. Wenn ich mich schon voll auf ein anderes Auto konzentrieren muss, dann kann ich nicht von Wetterunbilden abgelenkt werden. Keine Angst, ich werde mir keinen neuen oder anderen Gebrauchtwagen kaufen, so lange mein „Leon“ noch fährt. Und schon gleich gar nicht so eine Nobelkarosse – da kämen viele, viele andere Modelle vor ihm, die ich mir lieber kaufen „täte“.
      Heute werde ich ein wenig in der Gegend herumspazieren. Liebe Grüße zu dir!

  7. Parcours vom Feinsten!
    Und dieser Segen der frühen Dunkelheit. Eine Steigerung gibt`s ja noch: Dunkelheit und Tiefschnee. Mal sehen.
    Ich betrachte die Vitrine und überlege, warum man so gerne feines Glas hinter Glas stellt…

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Liebe Sonja, Tiefschnee in Berlin ist ein Zustand, der von Mitternacht bis früh 4 Uhr vielleicht anhält – und da schlafe ich meist. Dann kommen die Schneeräumkommandos und alles wird zerstört. – Aber ich könnte Glück haben, denn ich habe ja feine Innenparkanlagen mit BäumenSträuchernBlumenRasenflächenSpielplätzen – da hält sich der Schnee sicher länger wohlbehalten. Also, ich warte es ab.
      Feines Glas hinter Glas? Profan: Da staubt es nicht so ein, weniger profan: da entfaltet es durch zusätzliche Spiegelungen noch mehr Glanz und Glitzer – und ich glaube, ich habe was für glänzende Dinge übrig.

  8. Bist du auch so ein Lichterkucker?
    Schmuck sieht sie aus, deine neue Vitrine und ihren Stammplatz findet sie bestimmt bald.
    Clara, bleib nicht zu lange weg. 🙂
    Grüße von der Gudrun

    • Vornweg für alle: Ich freue mich sehr und danke euch auch, dass ihr meine „nach-wie-vor-die-Wohnung-betreffenden-Äußerungen“ so liebevoll kommentiert, obwohl ich momentan mit Mühe das Lesen der Artikel im Feedreader schaffe und kaum kommentiere.
      Nein, liebe Gudrun, ich kann ja gar nicht ohne bloggen und ohne euch – der nächste Artikel rumort schon im Kopf und spätestens, wenn ich auf Himmelbettmatratze schlafe, weil es geliefert wurde, kommt eine Fotoflut über euch herab.
      Ich fand das so lustig, wie die Vitrine aufgebaut wurde. Ein früherer Nachbar mit Frau kam zu Besuch. War ihm die reine Unterhaltung zu langweilig oder zu anstrengend? Obwohl er des Deutschen sehr wohl mächtig ist, ist die interne Familienkommunikation russisch. Als er drauf bestand, die Vitrine aufzubauen (35 Min Aufbauzeit!) , musste seine Frau ab und an haltend zugreifen – und diese „Kommandos“ waren russisch.
      Ich werde sie jetzt doch noch einmal leeren, damit sie besser an ihren neuen Stammplatz geschoben werden kann.
      Dicken, fröhlichen Gruß von mir

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