Claras Allerleiweltsgedanken

europas (un)politik und die flüchtlingskatastrophe

31 Kommentare

Ich habe nicht um Genehmigung gebeten, diesen Artikel rebloggen zu dürfen – aber er spricht mir so sehr aus dem Herzen, dass ich spontan dachte, das muss ich auch auf meinem Blog zeigen.
Wenn ich nur wüsste, welche Politiker welcher Partei eine Politik machen würden (wenn sie an der Macht sind, nicht im Wahlkampf!!!), die menschenwürdig für ALLE ist – ich würde hoffen, dass alle Deutschen sie dann wählen.

einsiedlerblog

wessen interessen wurden beim irakkrieg eigentlich durch angriff verteidigt? tatsache ist, die flüchtlingsströme nach europa sind keine unvorhersehbare naturgewalt, sondern die antwort auf die westliche (un)politik. wir aber haben diese clowns an die macht gewählt!

flucht ist existenziell, nicht romantisch, sondern gefährlich, verzeifelt, entwürdigend, erbärmlich, aber die einzige hoffnung darauf, dass das leben weitergeht. würden sich die zustände der flüchtlinge nicht in europa abspielen, würde die eu sofort hilfe schicken.
flüchtlinge-berlin
wo aber ist europa? unser europa, vertreten durch die muppets (wie sie obama gerne nennt) ist inhuman und unsolidarisch, innen- und aussenpolitisch völlig überfordert. eine jämmerliche grossmacht, die keinen kollektiven willen zeigt, im mittleren osten politisch tätig zu werden, dort wo zentrale ursachen für die flucht liegen, in krieg und zerstörung, im terror des islamischen staates, in kollabierenden ländern wie dem irak und syrien. wir erleben dort den beginn einer völkerwanderung in einer dichte, die es vorher noch nie gegeben…

Ursprünglichen Post anzeigen 558 weitere Wörter

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

31 Kommentare zu “europas (un)politik und die flüchtlingskatastrophe

  1. na ihr habt hier probleme. ich schreibe übrigens alles klein, denn ich spare damit zeit. und ausserdem, warum zwei alphabete, wenn eins dasselbe erreicht? warum grosschreiben, wenn man nicht gross sprechen kann (siehe einige kommentare hier)?

    unsere politiker sind die „clowns“ (obama nennt sie „muppets“) der internationalen finanzmächte, in einem system, das ausschliesslich seine eigene selbsterhaltung anstrebt, nicht aber unser aller wohl. unser grösster feind, heute und in zukunft, ist die übermacht der finanzmächte! in deutschland sehe ich deshalb auch z.zt. keine wählbare partei!

    • Danke für die Zeilen. – Ja, so sind wir Deutschen oft: Wenn wir keine Probleme haben, dann machen wir uns welche. Nur sehr wenige von uns haben wirklich ernsthafte und vor allem nicht lösbare Probleme, den meisten geht es relativ gut, auch ohne Reichtümer zu besitzen.
      Ich versuche stets, mein Geklage in Grenzen zu halten, denn ich wüsste nicht so richtig, worüber. – Und durch Jammern ist noch nie was besser geworden.

      • ????? deutschland hat keine ernsthaften oder nicht lösbaren probleme?
        – deutsche gehen nach syrien um die is-terroristen zu unterstützen!
        – eine million flüchtlinge hat deutschland bereits erreicht!
        – weitere millionen flüchtlinge sind nach euroipa unterwegs!
        – mehrere millionen armuts- und klimaflüchtlinge werden noch folgen!
        – deutschland und europa sind ziel von terroristen!
        – die bundesregierung und die eu-politik versagen!
        – armut und altersarmut nehmen in deutschland zu!
        – unser konsumverhalten schädigt in hohem masse die umwelt!
        – für unseren wohlstand wird die mehrheit der weltbevölkerung unterdrückt?
        usw. usw. usw.

        • Das weiß ich sehr wohl und fast alle anderen wissen es auch – aber dennoch berührt es momentan nicht das unmittelbare Leben der meisten.
          Mal sehen, was ich von dem oben aufgezeigten Wahnsinn in meinem nicht mehr so ewigen Leben alles miterlebe und miterleiden muss.
          Es wäre schön, wenn in den Köpfen der Menschen ein Umdenken stattfände.

  2. Gut, dass ich mich aus allem herausgehalten habe…….

    Schönen Abend
    Barbara

    • Liebe Barbara, was wäre passiert, wenn du dich NICHT rausgehalten hättest? – Ich war besonders in meiner Schulzeit und später unter den Bedingungen in der DDR immer ein Typ, der sich NICHT raushalten konnte. Meist habe ich für andere die Kartoffeln aus dem Feuer geholt. – Wahrscheinlich ist das Temperaments- und Mentalitätssache. Mein Adrenalinspiegel geht viel zu schnell auf über 100 – doch damit lebe ich nun schon 70 Jahre und habe es nicht in den Griff bekommen – lohnt es sich jetzt noch???
      „Stürmische“ Grüße aus der obersten Etage von Clara

  3. Um was geht es hier? Gut, ich wünsche mir eine sachliche und respektvolle Ausdrucksweise. Ich mag keine Generalisierungen, gerade wenn es um wen geht, an dem ich Kritik übe, bemühe ich mich um Sachlichkeit und Achtung. Was den Informationsgehalt des diskutierten Beitrags betrifft, finde ich es wichtig, dass Leute auf Miss-Stände und Hintergründe hinweisen und sie aufzeigen. Auch ich gehöre zu den Verfechtern der deutschen Sprache und auch ich möchte gern richtig schreiben, damit anderen, die es nicht so gut können gezeigt wird, wie es funktioniert. Dies ist mein ureigener Anspruch, doch…jetzt gehe ich einen Schritt weiter und hin zum Informationsgehalt, der auch wichtig ist und verständlich geschrieben, wenn auch emotional. Richtig oder falsch…? Meinungsfreiheit zu finden bedingt unterschiedliche Auffassungen zuzulassen, es sei denn, sie fügen jemandem willentlich maßgeblichen Schaden zu.
    Ein Weg, aufeinander zuzugehen, ist es, Übereinstimmungen zu suchen und dies über die persönlichen Differenzen hinweg. Das wäre ein friedlicher Weg, wobei die sachliche Auseinandersetzung aufzeigen kann, dass auch sie unbedingt notwendig ist, um neue Wege aufzutun. Von jedem der hier Kommentierenden las ich schon kluge Gedanken zu Themen. Und Streitkultur ist ein wichtiges Wort. Ich wünschte manchmal, dass unsere Politiker sie öfter pflegen würden und vormachen, wie diese Kultur so funktionieren kann, dass etwas Konstruktives daraus erwächst. Vielleicht…gäbe etwas dann etwas mehr Frieden…
    Liebe Grüße✨

    • Meine liebe Fee, ich habe deinen Kommentar zweimal gelesen – aber ganz begriffen habe ich wohl doch nicht, was du wirklich sagen willst. Am besten fand ich das mit der Streitkultur unter Politikern, damit sich daraus eventuell Frieden ergeben kann. – Ich wollte hier mit diesem Beitrag nicht streiten, auch nicht mit meinen Kommentatoren.

      Doch ich will jetzt „ausweichen“, nur indirekt.
      Vor längerer Zeit gab es eine Bloggerin, die im Laufe der Zeit drei Kinder bekam und immer alle Hände voll zu tun hatte. Da sie aber wunderbar bloggte und auch einen ganz begeisterten Leserkreis hatte, versuchte sie, sich diese Zeit von ihrem prall gefüllten Tagesablauf abzuknapsen.
      Da sie fast immer nebenbei ein Kind im Arm hatte, vielleicht irgendetwas anderes machen musste, hat sie es im einhändigen Schreiben zu einer großen Perfektion gebracht. Die Folge war, dass es auch wie bei den Engländern (ich weiß, dass diese I und Eigennamen groß schreiben!) alles in Kleinschrift auf dem Bildschirm stand.
      Die lange, lange Zeit, die ich bei ihr gelesen habe und auch die Kommentare verfolgt habe, gab es wohl niemand, der so rigoros für die Klein-/Großschreibung bzw. gegen die Kleinschreibung protestiert hat. – Und ich schwöre – es ging nicht um so brisante Themen wie hier in dem von mir angeführten Artikel.
      Vielleicht fängt Toleranz auch schon bei so kleinen Dingen an! – Nicht deine, dich meine ich nicht.
      Mich hat es jedenfalls erschreckt und auch ein wenig enttäuscht, denn es war keine Diskussion, sondern ein abwerten (schreibt man abwerten nun klein oder groß, meine ich ernst die Frage)
      Ganz liebe Grüße hin zu dem kleinen B von mir
      PS: Heute war Post-Tag bei mir, ich bekam ein Päckchen, das ich erst vorgestern bestellt hatte, und eine Postkarte, die am 17. OKTOBER abgestempelt war. Die muss geschwommen sein. 🙂 – Freude auf ganzer Linie

      • Liebe Clara, was ich sagen wollte ist ganz genau das, dass das Abwerten zu nichts führt, da es emotional gesteuert wird. Das Abwerten wird hier übrigens…groß geschrieben😉
        Es war mir wichtig herauszuarbeiten, dass man manches Kleine oder allzu Menschliche zugunsten etwas anderem zurückstellen kann. In Deiner Beispielsgeschichte über jene Bloggerin beschreibst Du genau das: Ihr wusstet, dass die Lady ein Kind balancierte und ihre Beiträge waren so schön, dass dieser Umstand über dem Makel der korrekten Schreibweise stand. Bei dem hiesigen Artikel filterte ich mir die Zusammenhänge und die Information heraus, sie sind mir nicht ganz unbekannt, ich las auch in anderer Berichterstattung über diese Sachverhalte und Hintergründe und diese weiter zu verfolgen oder zu verstehen, ist mir wichtig. Ich bin allerdings ehrlich, denn einen sachlichen Bericht lese ich lieber. Das hat allerdings weniger mit korrekter Rechtschreibung als mit dem emotional zurückgenommenen Ausdruck zu tun.
        Ich hoffe, ich konnte es besser erklären und Du…bitte entschrecke Dich wieder…
        Darum die Frage: um was geht es hier…?
        Um bewegte oder erregte Gemüter, oder? Um unterschiedliche Standpunkte und Meinungen. Doch ich glaube, dass es auch hinter alledem das tiefere Verbundene gibt. Und darum mein Verweis zu einer guten Streitkultur….

        Päckchen…? Eine Postkarte auf dem Seeweg? Ah…ich sage:
        Gut Ding will Weile haben!
        Sei lieb gegrüßt vom kleinen ins große B…✨

        • Wie süß, liebe Fee: Ich habe mich wieder ENTSCHRECKT! – Das Päckchen enthielt zwei Tischdecken. Ich hatte schon eine Woche zuvor eine im Netz gekauft, weil all die Geschäfte, denen ich dieses Geld für eine geeignete Tischdecke zukommen lassen wollte, diese auch nicht im entferntesten in ihrem Sortiment führten. – Also bestellte ich eine dunkelgrüne mit Leinenstruktur im Netz – allerdings 160 x 160 – und die ist ein wenig reichlich – besser geeignet, wenn eine Tischseite ausgezogen ist, dann reicht sie immer noch. Also habe ich jetzt 130 x 130 bestellt – und zwar in dunkelgrün und mittellila 🙂 – sehen beide hervorragend aus.
          Hier stürmt es, dass mir fast im Zimmer noch die Ohren wegfliegen (typische Claraübertreibung)
          Und tschüss zu dir von mir

          • Guten Morgen,
            Ich habe auch eine Sturmnacht hinter mir, dass es nicht das Flachdach von meinem Wohnflat wegriss, ist alles…
            Ich schenke mir auch was, kommt heute an, packe ich Weihnachten aus, bis dahin kommt es weg. Es ist keine Tischdecke, weil ich Tischdeckendesigns äußerst schwierig finde, doch ich kann mich drin einwickeln, weil ich ja ständig friere. Wenn ich nicht grad schwitze beim Sport….
            Entschrecken ist ein wichtiges Wort. Ich sollte es bei der Gesellschaft zum Erhalt der deutschen Sprache anmelden, als Antonym zum Unwort des Jahres, ‚merkeln ‚ …
            Flieg‘ nicht weg heute, hier bläst es immer noch von vorn. Doch wie sagen die Rennradler: Gegenwind formt den Charakter!
            Liebe sturmzerzauste Grüße von Deiner Fee✨

          • Wenn du Recht hast, hast du Recht: „Gegenwind formt den Charakter“, bestätige ich, auch wenn mein Popo nicht mehr auf einem Rennradsattel sitzt.
            Und wenn du in der langen Zeit bis Weihnachten schon frierst? Wenn du weißt, was du bestellt hast, kannst du es doch kurzzeitig benutzen und dann wieder einpacken 🙂
            Windzerzauste Grüße zu dir!

  4. Einen verdammichten Schreck bekam ich schon ganz zu Anfang, vielleicht habe ich deshalb nicht weitergelesen. Schreck, weil jemand unsere Politiker „clowns“ nennt.

    • Ich denke, die Politiker wurden schon ganz anders benamst oder beschimpft oder betitelt.
      Ich tue mich mit ihnen inzwischen auch sehr, sehr schwer – besonders in Hinsicht auf die nächsten Wahlen, weil ich kaum eine Partei finde, die „sauber“ ist, auch dann, wenn sie an der Macht ist. Macht verführt und Macht verpflichtet aber auch – nämlich besonders der Wirtschaft und den Geldgebern gegenüber.

    • Sonja, diesen Satz, den ich gleich einfügen werde, und auch unsere Diskussion auf FB über die Rede des Kabarettisten zeigen mir, dass Politik und Politiker in unserem Land in den letzten Jahren sehr viel an Ansehen verloren haben. Den Satz habe ich dem Blog „literaturfrey“ entnommen:
      „Die Politik macht was sie am besten kann: sie befriedigt Volkes Zorn und plant Militärschläge. Ich hoffe zwar, dass man in den Hinterzimmern auch all die Schritte plant die zwingend nötig sind, um dem Terror die Grundlage zu entziehen – hoffen kann man ja mal.“

  5. Upps, was geht denn hier ab? Hier sollte es doch um den Inhalt gehen und nicht um die Form! Danke Clara für den Beitrag. Ich fühle mich beim Blick auf das Weltgeschehen zur Zeit ziemlich mies und ratlos…

    • Hallo Biene, ich verstehe es auch nicht, was hier eingeworfen wurde als Argument. Ich wollte nicht den Lehrer raushängen lassen und sagen: „Setzen, Thema verfehlt“. – Mir geht es ähnlich, viel Ratlosigkeit, ein wenig Mutlosigkeit, auch etwas Angst spielt rein, aber dennoch viel Dankbarkeit, dass ich in einer Region aufgewachsen bin, wo es mir ein ganzes Leben lang gut ging. Anders kann man das ja nicht sagen.
      Liebe Grüße zu dir in die „Theo-Stadt“ von mir

  6. Danke Clara fürs rebloggen, ich hätte diesen Artikel sonst nie gelesen!
    Herzliche Grüsse
    Ulli

  7. Kleinschreiberei lese ich ja nicht.

    • Warum nicht? – Du willst jetzt aber nicht bei mir provozieren: Kleindenkerei mag ich nicht.
      Es ist in diesem Falle zwar nicht so, aber z.B. ist Kleinschreiberei für Mütter, die auf einem Arm ein Kind haben, die einzige Möglichkeit, den Computer schnell zu bedienen.
      Ist ein „arschloch“ klein geschrieben nicht mehr zu erkennen?

      • Seit wann muss Blog Vollschreiben denn schnell sein? Und wenn es offiziell wird, man besser nicht auffallen sollte, kann einarmig auch die automatische Korrektur bedient werden. Ich schaffe das ja auch, wenn ich ein Je*er im Arm habe!

        • Das Jever lässt sich bestimmt unkomplizierter abstellen oder ablegen als ein schreiendes Kind.
          Ich dachte immer, du wärst groß-denkiger, ein Wort, dass es auch nicht gibt, was aber das rüberbringt, was ich gerade sagen möchte.

    • schade, wenn es um Inhalte geht!

      • Die deutsche Rechtschreibung (und die deutsche Politik) sind so verworren, dass es vielleicht wirklich besser wäre, wir würden alles klein schreiben, damit es nicht so eine große Bedeutung bekommt.

      • Wer Inhalte vermitteln möchte, sollte die bestmögliche Präsentation wählen. Und bei sieben Millionen Leseschwachen im Lande nicht weiter Verwirrung stiften. Solch eine große Kunst ist kleinschraiberey nicht.

        • Ich glaube nicht, dass die 7 Millionen Leseschwachen sich gerade das Bloglesen zum Hobby gemacht haben. – Und bei Denkschwachen ist es vollkommen egal, ob es groß oder klein rübergebracht wird – es geht ihnen am Allerwertesten vorbei.

        • Manche Leute haben Probleme mit der Gross- und Kleinschreiberei und wählen deswegen diesen Weg, das gilt es ja auch zu respektieren … sie haben trotzdem etwas zu sagen. In den Schulen ist das schon längst anerkannt, warum fällt es dir so schwer?

          • Schulen, die 7 Mio Analphabeten generierten, sind witzlos und mir kein Maßstab.
            Probleme mit der Gross- und Kleinschreiberei kann man während des Tippens korrigieren (lassen), wer aber für alles zu faul ist, kann rumtexten, wo es beliebt. Aber nicht auf meinem Schirm.

          • ich hab dich gelesen, aber ich habe dazu eine andere Meinung, gerne lasse ich dir deine.

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