Claras Allerleiweltsgedanken

EINEN Beruf habe ich NICHT verfehlt:

17 Kommentare

Den der Restauratorin 🙂  😉

Vor einigen Tagen ging es in einem Kommentar von mir darum, welche Studienwünsche mir in der DDR versaut wurden, weil ich nicht linientreu genug war.

Neben unendlich vielen anderen Berufen hätte ich jedoch einen nicht ausüben können:

Restauratorin im Ägyptischen Museum oder einem anderen, in dem es um Scherben geht.

Beweise gefällig? Es geht um das Kind der Familie Mörser.

0312 Familie Mörser

Durch eine unbedachte Armbewegung, die mit zunehmendem Alter immer häufiger passieren, landete mein kleiner Mörser auf dem Fußboden – und Fliesen sind da ziemlich unnachgiebig.

0312 Mörser 50

Es brach nicht nur der Mörser, auch mein kindliches Claraherz brach fast entzwei – also wollte ich den Schaden so unauffällig wie möglich reparieren.

Werkzeug bereit gestellt und fleißig drauflos geklebt.

0312 Mörser 49

Doch als ich das Ergebnis sah, warf ich alles in die Mülltonne und dachte: Gut, dass du keine Vasen im Museum geklebt hast – das Museum hätte alle Besucher verloren.

0312 Mörser 48

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

17 Kommentare zu “EINEN Beruf habe ich NICHT verfehlt:

  1. Wie sagt man. . Der Wille zählt! Ganz liebe grüße Sophie 🙂

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  2. Wie gut, dass du mich so gut verstehst, liebe moni, und mein kindlich verspieltes Herz ein wenig tröstest. Es ist ja wirklich kein echtr Verlust, aber ich fand die drei zusammen sahen wirklich aus wie eine Familie.
    Hast du wirklich als Restauratorin gearbeitet. Da gibt es ja verschiedene Richtungen – hast du wirklich Scherben gekittet?
    Nein, wir können nich alles – aber fast alles ! 🙂
    Feuchte Grüße aus dem regnenden Berlin

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  3. Lach..gut, dass das letzte Foto so unscharf ist.
    Das Pöttchen ist aber auch allerliebst anzusehen..in heilem Zustand. Da hätt ich auch innerlich losgeheult.
    Liebe Grüße

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    • Schön, dass du meinen „Kummer“ verstehst. Ich werde mal in der Apotheke nachfragen, ob ich so ein kleines Dingelchen käuflich erwerben kann.
      Liebe Grüße von Clara

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  4. Der Apothekeneierbecher ist der Hammer! So hübsch.
    Dich könnte ich mir gut als Oberärztin auf der Damenstation vorstellen, mit weichherzigem Strengregiment – oder auch als Bunkerabreißunternehmerin der stringenten Art, oder…Na, so mit sechs Jahren, was wolltest du da werden?

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    • Das Foto von dem Apothekenmörser bedarf einiger Aufklärung. Er war relativ klein, ca. 3 cm im oberen Durchmesser und der Stößel (oder wie das Ding heißt) war von vornherein festgeklebt, so dass ich ihn nicht als Eierbecher ge- oder missbrauchen konnte.
      Oberärztin auf der Damenstation gefällt mir ausnehmend gut.
      Ich glaube, ich habe meine Kindheit verdrängt oder einfach nur vergessen – ich könnte dir beim besten Wissen nicht sagen, was ich mit 6 werden wollte.

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  5. Man kann nicht alles können. Aber du versuchst es wenigstens. Bei mir wäre der Weg in die Mülltonne von vornherein vorgeschrieben gewesen.

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    • Danke, liebe Ute, so ist es: Frau muss nicht alles können. In früheren Zeiten, als die Hände noch nicht gezittert haben 🙂 , habe ich schon einige Sachen fast unauffällig geklebt – aber da fehlten auch keine Teile.
      Mal sehen, ob ich in der Apotheke einen neuen kaufen kann.

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  6. Danke, dass du mich aufklärst. Jetzt weiß ich, das anregende Scnüffelgas hat gefehlt – damit wäre es viel besser geworden.

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  7. Habe vorgestern eine Weihnachtskugel, einen Übertopf und einen Engel ruiniert – muss am Alter liegen!

    Lieben Gruß
    Barbara

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    • Hallo Barbara, du machst mir ja Mut mit „Muss am Alter liegen“ – aber Recht hast du. Trotzdem werde ich nicht auf unzerbrechliches Plastikgeschirr umsteigen 🙂
      Jetzt tritts du ja wieder ganz normal mit deinem Vornamen auf. Wahrscheinlich hat es genügt, den Computer einmal runterzufahren.
      Mit Gruß von mir

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  8. Ich werde Dich bei der nächsten anstehenden Restauration als „fernhilfe“ zu Rate ziehen 🙂

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    • Recht hast du, liebe Leonie, theoretisch bin ich gut bis sehr gut – nur in der praktischen Umsetzung hapert es ein wenig.
      Na ja, ich bin ja noch jung und kann noch fleißig üben, eine gute Scherbenmeisterin zu werden.
      Lieben Gruß von mir

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  9. Das Kind der Familie Mörser hat ein individuell kreatives Outfit, das gefällt mir, es hebt sich von seiner Familie ab und geht seine eigenen Wege

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    • Du bist ja vielleicht ein Scherzbold, lieber Carlheinz. Den Weg in die Mülltonne bezeichnest du als „seinen eigenen Weg.“ – Aber vielleicht hast du Recht. Alles, was im Laufe der nächsten Zeit kaputt geht, wird nur dann ersetzt, wenn es dringend ist. Und ein Aufbewahrungsgefäß für die abendliche Medizin ist nicht dringend – da kann ich -zig andere Gefäße nehmen, z.B. den braunen Holzmörser.
      Mit den Klebefalten sah das Mörserkind aus, als wäre es in einer schlagenden Verbindung gewesen und hätte Schmisse behalten.

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