Claras Allerleiweltsgedanken

Ein Lieblingsspruch meiner Mutter lautete:

17 Kommentare

„Ein großes Nichts in Silber eingepackt!

Diese Antwort bekam ich, wenn ich in solcher Zeit wie jetzt – einige Tage oder Wochen vor Weihnachten – fragte, was ich denn zu Weihnachten bekäme.

An diesen Spruch musste ich denken, als ich vor einigen Tagen ein Päckchen bekam – na gut, in Silber war es nicht eingepackt und ein wenig mehr als Nichts war auch drin.

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Da ich in allen Löchern des Elektroschaltkastens ganz normale Porzellansicherungen stecken hatte, war es ein wenig umständlich, diese zu tauschen, wenn eine durchgeknallt war. Die Erfahrungen mit einem solchen Kasten liegen schon viele, viele Jahre zurück, so dass ich kein Gespür dafür habe, wie oft eine Sicherung durchbrennt.

Ich schaute nach Sicherungsautomaten. Überall im Netz und im realen Leben war der Preis für eine bei plusminus 16,00 € – dafür wäre ich doch dann tatsächlich geklettert, um zu tauschen.

Doch dann fand ich einen Anbieter, wo eine nur 6,00 kostete. Dafür war das Porto höher als nötig. Gut und gern hätten diese drei kleinen Schachteln in einen Polsterumschlag gepasst und als Päckchen verschickt werden können.

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Doch der Versender meinte, er müsse mir alle Reklame dieser Welt, die es über seine Einrichtung gibt, mit in das Paket packen. Dadurch wurde es inhaltlich und portomäßig so aufgebläht – aber Schwamm drüber.

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Die Automaten sind alle drin, sie funktionieren und eine Bemerkung über das Füllmaterial werde ich im Netz hinterlassen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

17 Kommentare zu “Ein Lieblingsspruch meiner Mutter lautete:

  1. Meine Güte, da habe ich wohl hightech im wohnungseigenem Stromkasten? Ich wüsste jetzt auch nicht auf Anhieb, wo ich Sicherungen hernehmen sollte. Ich dachte, dass das Umrüsten der Sicherungskästen mittlerweile Standart und Vorschrift ist. Nu ja, man lernt nie aus.
    Liebe Clara, liegbe Grüße an dich.

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  2. Du sagst es, liebe moni, Ware war AUCH drin. – Bei Lebensmitteln finde ich das auch schlimm, wenn die Schachtel doppelt so groß ist wie der Inhalt. – Aber wir haben’s ja, sind ja nur verplemperte Ressourcen, die wir unseren Nachfahren wegnehmen.
    Lass dich lieb grüßen von mir

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  3. Liebe Daggi, ich habe mich hier nur mit den 10 A-Sicherungsautomaten befasst. Für die 25 A und noch höher habe ich noch Reservesicherungen – ich hoffe, die gehen nicht so schnell kaputt. Aber wenn eine 10er durchknallt, ist ein komplettes Zimmer stromlos – Lampen und Steckdosen.
    Jetzt denke ich, ich habe erst einmal Ruhe und bin kletterfrei, denn den dicken Knopf kann ich ohne zu klettern drücken.

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  4. Liebe Daggi, ich habe mich hier nur mit den 10 A-Sicherungsautomaten befasst. Für die 25 A und noch höher habe ich noch Reservesicherungen – ich hoffe, die gehen nicht so schnell kaputt. Aber wenn eine 10er durchknallt, ist ein komplettes Zimmer stromlos – Lampen und Steckdosen.
    Jetzt denke ich, ich habe erst einmal Ruhe und bin kletterfrei, denn den dicken Knopf kann ich ohne zu klettern drücken.

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  5. Was du aber auch kaufen musst! Seltsam. Aber dazu haben meine Vorrednerinnen auch alle Entsprechendes gesagt. Viel Glück bei der Funktionstüchtigmachung!

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    • Tja, liebe Sonja, wenn ich so einen alten Stromzähler mit vorsintflutlichen Pozellansicherungen darin habe, dann muss man sich kümmern. Ich habe mit einigen Leuten aus dem Haus gesprochen und die haben alles diese Sicherungsautomaten. – Wenn ich nicht immer auf die Leiter steigen müsste, um an die Sicherungen zu kommen, hätte ich es vielleicht nicht gemacht.
      Manchmal, aber wirklich nur manchmal, wäre ein Techniker im Haus angebracht.

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  6. Mich ärgert die Verpackung auch oft. Zum Glück wird bei uns Papier und Karton kostenlos abgeholt. Es gibt eine extra Tonne dafür. Trotzdem müsste das der Umwelt zuliebe einfach nicht sein.

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    • Hallo Ute, mir ging es mehr um das niedrigere Porto für einen kleineren Karton als um die Verpackung an sich. – Ich weiß gar nicht, ob wir hier für die Papiertonnen bezahlen müssen.
      Es müsste so vieles der Umwelt zuliebe nicht sein – und ganz wenige halten sich daran.

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  7. Tja. Hätten wir mal darüber gesprochen: der Versender ist 8 km von mir entfernt…

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    • Ruth, du Liebe, du hier und nicht in Hollywood? 🙂
      Was hätte es denn genutzt, wenn du die Sicherungsautomaten mit einem Aufwand von 16 km geholt hättest? Kommst du denn bald nach Berlin und hättest sie mitbringen können? Denn wenn du sie hättest einpacken müssen, wären auch Portokosten entstanden.
      Aber trotzdem vielen Dank für deine gute Idee.
      Lass dich drücken, du immer Zeit-Arme.

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  8. Dann ist die Elektrik im Haus aber sehr veraltet – habe in meinem Leben noch nie eine Sicherung austauschen müssen.

    Dir ein schönes Wochenende
    lieben Gruß
    Barbara

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    • Liebe Barbara, in gewisser Weise hast du Recht – die Leitungen und die Steckdosen wurden vor einiger Zeit erneuert – doch die Sicherungskästen sind Eigentum der Berliner Stromgesellschaft. Nur die könnten einen moderneren Zählerkasten einbauen, in dem man einfach nur einen Hebel betätigen muss, wenn eine Sicherung durchgebrannt ist.
      Der Pfusch-Elektriker, der hier schwarz Geld verdienen wollte, hatte ja zwei Kurzschlüsse verursacht.
      Und zwei habe ich geschafft, als ich eine defekte oder fehlerhafte Mehrfachsteckdose anschließen wollte.
      Die 18,00 € machen mich nicht arm – aber sie steigern ungeheuer den Bedienkomfort, wenn es mal knallt.
      Liebe Grüße zu dir von mir

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  9. Schade, dass Du solche Dinge nicht in einem Laden in Berlin kaufen kannst. Mir geht es hier auf der Insel auch ab und zu so, dass ich das Gesuchte nicht in den Geschäften finde und auf online Anbieter zurückgreifen muss. Das gibt dann wieder lange Komplikationen mit dem spanischen Zoll. In Berlin hätte ich mir Einkaufen einfacher vorgestellt. Ganz liebe Grüße Leonie

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    • Liebe Leonie, sicher würde es diese Dinger auch in einem Laden geben – aber in Berlin ist es sehr zeitaufwändig, wenn man etwas sucht. Ich wohne ja etwas ab vom Schuss – in zwei Baumärkten, normalerweise eine gute Quelle für solche Sachen, gab es in einem keine, im anderen kosteten sie 17,50 / Stück. Das wären dann weit über 50,00 €. Da nehme ich doch dann lieber die 18,00 € + Porto, also 23,50.
      Hätte ich keine Monatskarte, wäre das Herumfahren mit Auto oder per Bahn ein halbes Vermögen.
      Ich weiß, als ich damals die Fliesen gesucht habe. Ich habe vorher angerufen und stets war die Auskunft: „Da müssen sie persönlich vorbeikommen“
      Lasse es dir gutgehen!

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  10. bei uns heisst das silber-sprichwort, dem land der banken entsprechend (erst im original der schweizerischen mundart): «es godigs nüüteli» – auf deutsch übersetzt: ein goldenes nichts. lieber gruss. barbara

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