Claras Allerleiweltsgedanken

Auch mal ein Freitagsklingeln

12 Kommentare

0502 Infusionsständer Klingel

Rentner haben ja nichts zu tun – und deswegen gehen sie aus Langeweile zum Arzt. – Bei mir war der Beweggrund ein wenig anders, aber das ist nicht wichtig. Eine Neurologin versucht die Ursachen für den immer noch vorhandenen Schwindel zu finden.

In einem Raum wurden -zig Nervenleitgeschwindigkeiten gemessen – und dabei entdeckte ich diesen tollen Infusionsständer. Sofort stellte ich mir einen Stationsgang im Krankenhaus vor, auf dem eine Infusions-Gang in den engen Fluren sich durch heftigstes Klingeln die Vorfahrt erpresst.

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Dieses Projekt läuft bei Frau Tonari.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

12 Kommentare zu “Auch mal ein Freitagsklingeln

  1. Ich glaube, so eine Klingel am Infusionsständer kann manchmal nützlich sein.
    Auch, wenn man niemandem wünscht, ihn zu brauchen.
    Ich habe auch schon Klingeln an Rollatoren entdeckt. Auch die braucht´s eben manchmal.

    • Ich habe ja schon einige Male auf Station gelegen und auch schon einige Infusionen bekommen. – Wenn die Flasche leer war und die Gefahr bestand, dass Luft in die Vene kommt, weil das Personal nicht da ist, habe ich einfach den Hahn zugedreht. Wenn sie nicht auf die am Bett angebrachte Klingel hören, dann auf die andere vielleicht auch nicht – doch im ambulanten Bereich macht es durchaus Sinn.
      Natürlich ist deine Erklärung viel seriöser als meine – aber die Wortspielerei mit dem Begriff „Gang“ fand ich gut.

  2. Makaber schön interessant, auch farblich…

    • Lieber Carlheinz, da es mit der rotgrünen Koalition ja nicht so richtig geklappt hat, muss ich mir für dieses rotgrüne Gebilde was schöneres denken. – Ich finde sie mehr als hilfreich, weil ich als Patientin damit mobil bin. In dem großen Park des Uniklinikums, in dem ich schon oft lag, sieht man sehr viele Patientenspaziergänger, die so ein Ding vor sich hin schieben.

  3. Solche Dinger seh ich auch nicht gern. Solche mit Humorklingel – die bisschen mehr!
    Feines Gerät – wer da wohl die bahnbrechende Idee hatte?

    • Sonja, ich sehe sie als sehr hilfreich an. Einmal kam ich auf die Station, weil ich wegen Durchfall und anderer Imponderabilien aussah wie eine zerknitterte Kartoffel. Als ich zwei oder drei Feuchtigkeitsinfusionen in mir hatte, verließ ich die Station als „aufgeblühte Rose!. Eine Schwester, die mich am Aufnahmetag gesehen hatte und dann erst am nächsten wieder, hat mich kaum wiedererkannt. Deswegen habe ich eine positive Meinung zu den Infusionsständern. – Nur Chemo sollte nicht drin sein, dann wird es lebensgefährlich.

  4. Die Dinger kann ich nicht mehr sehen – mein Mann hat ca. 16 Operationen hinter sich. Ich kenne sie also nur zu gut.
    Dir ein schönes Wochenende
    lieben Gruß
    Barbara

    • Liebe Barbara, mit 16 Op’s hat dein Mann aber für einige andere Leute die Sache“ mit übernommen. Ich bin ja auch nicht schlecht – irgendwann hatte ich mal gezählt und war bei mehr als 10 – die genaue Zahl weiß ich gerade nicht.
      Meine Mutter hatte sich da tapfer gehalten. Bei ihrer ERSTEN Op – eine Art Hautkrebs im Gesicht, war sie schon über 90. Und mit 97 kam dann die am gebrochenen Oberschenkel, die ihr letztendlich den klaren Verstand und den Lebenswillen geraubt hat.
      Ich sage immer, wenn da nicht gerade ein Chemotherapeutikum drin ist, sind sie meistens doch sehr hilfreich. Nur unbequem, wenn man mit ihnen auf die Toilette muss.
      Lieben Gruß – alle im Moment unoperiert – von Clara

  5. Nicht schlecht. 🙂 Den Gedanken kann ich mitdenken. Vielleicht sollte man ins Notgepäck auch immer eine Klingel packen.
    Gruß von einem Nachtschwärmer, der gleichn ganz leise über den Flur schweben wird.

    • Liebe Gudrun, ich habe deinen Kommentar noch gelesen, bevor ich in Morpheus Arme flüchtete. Aber ich hatte den Computer aus – und auf dem Phone antworte ich nicht gern, weil ich mich so deppert anstelle beim Schreiben.
      Je nachdem, wohnin du mit deinem Notgepäck willst – bei Menschenmassen ist eine Klingel durchaus angebracht.
      Mich hat der Schnodderrotz überfallen und sich jetzt richtig bei mir eingenistet. – Geht wieder vorüber.
      Berliner Grüße zu dir!

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