Claras Allerleiweltsgedanken

In welche Zukunft wollen sie gehen?

20 Kommentare

Wedding-Day, auch wenn er nicht mehr aktuell ist, aber frau kann ja mal an Wege aus der Vergangenheit, in der Gegenwart und der Zukunft denken.

Werden diese Füße Schuhe von nun an rosarote, pinkfarbene oder lila Wege einschlagen?

 

1504 Schuhe

Die Vergangenheit war stärker von Bart gekennzeichnet, zumindest die eheliche Vergangenheit. Ich denke, die Zukunft bleibt bartfrei, da ich nicht so sonderlich auf Gesichtshaare stehe, erst recht nicht auf die, die aus Nasenlöchern und Ohrmuscheln wachsen. – Warum mich diese Wandpflanzen an Bartwuchs erinnerten, weiß ich nicht genau.

1504 Bartwuchsinstitut

Könnte ich einen weiteren Löwenzahnmann neben mir dulden? Ertragen? Vielleicht aus einem Bau drei Straßen weiter, bestimmt nicht in meinem Nestbau. Denn so schön anzusehen wie dieser Löwenzahn wäre er ja nicht – (ich ja auch nicht mehr)

1504 Löwenzahn 5

Oder würde ich förmlich über mich selbst hinauswachsen, wenn ich es denn wirklich wollte, jemanden an meiner Seite zu haben?

1504 Übergröße 8

Könnte mich Reichtum locken? – Bei diesem Haus könnte man ja glatt vermuten, dass da welcher dahinter steckt. Meine Antwort ist nein, neinnein und nochmal neinneinnein.

1504 Reichtum 4

Da wäre so ein versponnenes Märchenerkerchen schon eher etwas, was mich locken könnte.

1504 Märchenerker 9

Ich sage es ja, die Wege des Herrn sind sonderbar – aber die Wege von Clara sind relativ vorausberechenbar.

 

 

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

20 Kommentare zu “In welche Zukunft wollen sie gehen?

  1. Lebe einfach jeden Tag und lasse alles auf dich zukommen. Man soll zwar nie „nie“ sagen, aber als Krankenschwester, Köchin, Putz- und Waschfrau würde ich mich im Alter nicht mehr verdingen. Halt, ich habe die Autofahrerin vergessen. Ist es nicht das, was Männer in unserem Alter suchen? 🙂 🙂 🙂

    • Hallo, meine liebe Ute, treffender hätte ich es nicht sagen können, auch nicht bissiger 🙂 – aber du hast mit deiner Männerwunschinterpretation sicher Recht.
      Ich überlege gerade, welchen „Job“ ich deiner Aufzählung noch hinzufügen könnte und würde: Wie wäre es mit dem Animiermädchen? Wenn sie dafür im Neben- oder Hauptjob nicht eine Jüngere finden.
      Oh, das ist ja schon richtig böse von mir.

  2. Ein so feines Wort ist „Märchenerkerchen“ – könnte glatt meine Erfindung sein!
    Das mit dem Partner, den man nicht mehr stationär haben mag, allenfalls nur ab und zu für gemeinsame Unternehmungen, das sagen viele meiner Freundinnen! Wer will schon Nasenhaare im Frauenwaschbecken finden, so dicke graue, wie vom Pferd, och nääää.

    • Ich finde Sommergärten im Freien, Wintergärten und Erker in der Wohnung hervorragende Plätze, um Sitzgelegenheiten mit viel Licht zu haben, um dort alles mögliche zu genießen.
      Das „Märchenerkerchen“ schenke ich dir!

  3. Liebe Clara,
    das Leben ist, wie das Leben eben ist und wir nehmen es, so wie es kommt und versuchen weiterhin das Beste daraus zu machen.
    Freuen wir uns also weiterhin über die vielen kleinen Dinge des Alltags und machen uns nicht den Kopf schwer mit „könnte, hätte, wäre, wenn…“
    Leicht gesagt, aber man muss schon echte Arbeit leisten, wenn das klappen soll, gell, liebe Clara ♥
    Herzlichst
    moni

    • Hallo moni, heute wollte ich mich mal über kleine Dinge des Alltags freuen – aber das Verkaufsangebot war dagegen. Ich fand (ein letztes) Paar ganz tolle Stoffschuh mit einem Gitterteil wie bei den hier gezeigten Schuhen – aber in dunkelgrau und LILA – Zunge, Ränder, Stickerei – wirklich genau mein Geschmack – aber mit 38 leider nicht genau meine Größe. Ich kam zwar rein, hätte aber keine Freude daran gehabt. – Und (ausnahmsweise) war ich nicht so versessen, noch andere Nettomärkte abzugrasen.
      Sollte nicht sein.
      Du hast Recht, manchmal entartet es in Arbeit.
      Leider vollkommen verregnete und graue Grüße aus der Oberetage in Berlin am RTD von Clara

  4. Lass es so wie es ist!
    Dir ein schönes Wochenende
    lieben Gruß Barbara

    • Du sagst es, liebe Barbara – die angenehmen und unangenehmen Überraschungen kommen von ganz allein, da muss ich gar nichts dafür tun.
      Einen sonnigen Tag wünscht dir Clara

  5. … zum glück relativiert das «relativ» deinen letzten satz, bzw das vorausbefrechenbar! wünsche dir tolle wendungen. barbara

    • Liebe Barbara, ich weiß gar nicht, ob ich mir wirkliche Wendungen in meinem Leben wünsche. Sicherlich könnte es an einigen Stellen etwas besser laufen, doch wenn ich wirklich KLAGEN würde, wäre das Undankbarkeit, wem auch immer gegenüber. Ich habe mich in meinem Leben eingerichtet. Es beinhaltet solche Sachen wie große Reisen eher weniger, aber die vermisse ich auch nicht so stark. Ich bin heimischer, als ich immer dachte.
      Ein paar ganz bunte Frühjahrsgrüße schickt dir Clara

      • … allerdings kann frau ja nie wissen, welche sprünge das leben für einem noch bereit hält, auch wenn’s nichts zum klagen gibt… in diesem sinne wünsche ich dir frohe tage!

        • Barbara, vielleicht verliebe ich mich später mal im Altenheim, wenn es zu Haus nicht mehr geht. Soll es ja geben 🙂 – Wenn man sich dann nicht ganz so gut versteht, ist dieses „auf immer und ewig“ wenigstens nicht mehr so lang 🙂

  6. Eigene Wege sind schwer zu verstehen. Sie entstehen ja erst beim Gehen (Heinz Rudolf Kunze) Liebe Grüße nach Berlin, Leonie

    • Du, liebe Leonie, bist ja in deiner Vergangenheit einen deutlichen eigenen Weg gegangen, der bestimmt nicht immer einfach war. Er hat dich nicht nur nach Teneriffa geführt, sondern … Ich habe den Eindruck, dass du glücklich dabei bist – und dann war es der richtige!
      Liebe Grüße über den großen Teich von Clara

  7. Eine schwierige frage …

    • Ich werde es einfach laufen lassen – die Schuhe und das Leben, denn viel besser als jetzt kann es mir kaum noch gehen. Ich habe den dummen Spruch: „Wenn du aufwachst und es tut dir nichts weh, dann bist du tot“ schon ein klein wenig in mein Leben integriert – mal sehen, wie es weiter geht. – Eine gute Freundin ist auf einer Treppe fehlgetreten und hat sich einen Bänderriss geholt – und das in der vierten Etage ohne Fahrstuhl und im weit hinten liegenden Hinterhaus – da ist sie mehr oder weniger zur Stubenhockerei verurteilt, weil sie kaum die vier Treppen schafft.
      Alle Freundinnen machen reihum Einkaufs- und Besuchsdienst. – Vor so etwas graut mir, zweimal hatte ich bisher ein Gipsbein.

      • Die Abhängigkeit ist für mich auch einer der größten Schrecken des Alterns. Andererseits ist es auch wieder schön so gute Freundinnen zu haben und bei so einer Gelegenheit vertieft sich wahrscheinlich die Freundschaft …
        Du, zum Beispiel hast dir ja rechtzeitig einen Lift und eine Mitbewohnerin zugelegt. Das finde ich sehr klug und vorausblickend und wahrscheinlich entspannend ..

        • Der Lift und dennoch die 8 Stufen bleiben – aber 8 Stufen schafft man schneller als 4 Treppen = Etagen.
          Ola geht ja jetzt zum 30. April, planmäßig. Aber ich werde nach einer neuen Mitbewohnerin suchen.

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