Claras Allerleiweltsgedanken

In Böen Windstärke 8 …

10 Kommentare

… und Windgeschwindigkeit bis 70 km/h.

Wer an so einem Tag (19.04.) seinen Pegasus sattelt, um durch die wunderschöne nahe Umgebung zu fahren, hat entweder keine Wetterapp auf dem Handy oder einfach nicht nachgesehen.

Ich bin das gewohnt, mit einer roten Meldung gewarnt zu werden – jetzt macht es die App nicht mehr.

Als ich startete, war alles noch „ordentlich“ und guter Dinge. (Übrigens ist die Radlerbekleidung noch aus meiner „pinken Periode“, wie sich unschwer erkennen lässt. Die Brille ist die einzige, die dagegen steuert.) Diese Schockfarbe lässt Autofahrer sofort anhalten, wenn ich die Straße überqueren möchte. Und das ist hier an den Straßen echt schwer, so dicht ist der Verkehr.

2104 Clara Fahrradhelm 7

Doch dann ging es los – es pfiff und pfoff und wehte und blies, dass ich dachte, mich will jemand vom Fahrrad pusten. Der (schlechte) Witz war nur – fuhr ich 90° und die Ecke und hoffte jetzt auf Ruhe, pfiff es unverdrossen weiter.

Kunst im Vorgarten – gut gehende Firmen können sich solch einen Luxus leisten. Eine Deutung überlasse ich euch.

2104 Skulptur 1

Plötzlich roch es ganz stark nach Schokolade – und als ich mich umsah, wusste ich auch warum. Zu kaufen gab es allerdings nichts – ich hätte mir aus Frust wirklich eine Tafel Schokolade schenken lassen gekauft.

2104 Schokogeruch 3

Und dann kam mir etwas vor die Linse, was ich immer nur als „Klosterfrau Melissengeist“ in Erinnerung hatte. Haben sie der Klosterfrau ihren Melissengeist gestohlen???

Grübelnd fuhr ich weiter – doch im Grunde genommen war es mir egal, denn ich würde so ein Zeux eh nicht schlucken.

Doch dann kam die echte Herausforderung. Was wäre, wenn sich eine Frau Hövele mit einem Herrn Häfele zusammentun würde? Könnten die sich auf einen gemeinsamen Namen einigen? Würde der eine seinen Vokal und der andere seinen Konsonanten opfern? Zum Beispiel zu Höfele oder zu Hävele oder einen Doppelnamen machen: Guten Tag, mein Name ist Hövele-Häfele, sie können ruhig Clara zu mir sagen 🙂

Ob dieser unlösbaren Denkaufgabe und wegen des Sturms sah ich am Ende so aus:

2104 Clara Fahrradhelm

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

10 Kommentare zu “In Böen Windstärke 8 …

  1. Der Sturm stand nicht in der App, weil es gar kein Sturm war. Du wirst wahrscheinlich mörderisch Gerät sein *g*. Und der Melissengeist ist auch nix für dich. Ist ja nur was für alte Leute. Bleib mal lieber bei der Schoki.

    Tschüssi Brigitte

  2. HAHA – Hövele-Häfele ist köstlich ! Wie man dann in der nächsten Generation mit den Doppelnamen umgeht, ist ja auch noch ungeklärt ….. *kicher*
    Die rosa Kluft ist sicher sehr verkehrssicher …… :mrgreen:

    • Die nächste Generation? Ist doch klar: es wird nur ein Partner mit -le akzeptiert, so dass dann z.B. Hövele-Häfele-Sträubele rauskommt oder so 🙂
      Junge Frau, ich höre doch bei dem „verkehrssicher“ nicht ein kleines bisschen Ironie heraus???? Das ist – bitteschön – kein ROSA, das ist PINK. Meine ehemalige hochpreisige Fahrradjacke ist auch pink – ich glaube schon, dass diese Schockfarben auf dem Fahrrad günstiger sind als dunkelschwarz und mausgrau.
      Lange Zeit bin ich ja Rennrad gefahren – das war übrigens auch pink und der alte Fahrradhelm auch. – Aber Frau ist in eine andere Farbperiode hineingewachsen.

      • „Junge Frau“ ? Wo ? wie ? wer? Ah ich, ach so.
        Nein, nein, liebe Clara, das war absolut nicht ironisch gemeint. Stimmt schon es ist nicht meine Lieblingsfarbe, aber dass sie zum Radfahren vor allem im Düsteren sehr geeignet ist, ist ja gar keine Frage !! Der Unterschied zwischen rosa und pink ist meiner Meinung nach aber kein optischer sondern ein ideologischer 🙂 🙂

  3. Trotz Sturm war deine Tour doch noch sehr lehrreich und der Helm steht dir echt gut 🙂
    Ich glaube Klosterfrau Melissengeist fehlte früher in keinem Haushalt.

    Lieben Gruß
    Barbara

    • Liebe Barbara, ich habe mal von der Webseite der Klosterfrau ein schnelles Foto geschossen – war diese Dame schon immer so teuer? 1 ml kostet wohl 0,05 € oder 5 Cent. Die abgebildeten Abpackungen sind alle unterschiedlich gefüllt – aber durch die Bank weg teuer.
      Klosterfrau
      Ich bin ja nicht mit der Klosterfrau aufgewachsen – und jetzt fange ich gar nicht mehr damit an, dass sie mir eventuell fehlen könnte.
      Meine Umgebung ist viel schöner als ich dachte.
      Liebe Grüße zu dir schickt Clara auf den Weg
      PS: Danke für das Helmkompliment – ich mag ihn sehr, nicht allein wegen der Farben. Aber an einem Knopf hinten kann man ihn ganz schnell verstellen – weiter oder enger.

  4. Clara, ich würde mich unbedingt nach einem Herrn namens Häfele umschauen. Der Doppelname ist einfach herrlich 🙂 🙂

    • Das spricht sich ja dann genau so schnell und perfekt wie L***eutheuser-Sch***narrenberger (oder so ähnlich) – da gäbe es ja noch unzählige Beispiele. – Aber ich müsste ja meinen Namen noch um ein e erweitern, und schon allein das widerstrebt mir. Zweisilbig ist gerade recht – mein Geburtsname ist einsilbig und gefiel mir nicht halb so gut – deswegen wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, ihn wieder anzunehmen.

  5. Weilte einst, also 1982, als Daggi noch nicht denkbar war, in feiner Begleitung in Kochel am See, ja, freiwillig in Bayern. Im Lokal, in dem der Wirt der ehem. hiesigen Eckkneipe „Künstlerklause“ als gelernter Kellner diente (muss man wohl so sagen) saßen auch oft Damen, die damals noch nicht zu den kommenden Altersarmutskandidatinnen Nr.1 in der BRD zählten. Und kloppten sich „aus medizinischen“ Gründen Klosterfrau permanent rein. Schnaps lehnten sie aber ab. (hat ja auch selten 77% alc. Beim Zitherkonzert zitterte ich schon sehr. Aber in Begleitung war man wohl sicher. Und, so geht die Sage, wer ihnen widerstand, wurde später aus dem Kochelsee gefischt. Der ehem. Wirt Volker ist seit 31 Jahren tot.

    • Diese bayrischen Damen, die damals nicht zu den Armutsanwärterinnen zählten, sind sicher schon größtenteils verblichen, aber sie würden sicher auch heute nicht dazu zählen.
      Ich muss mich mal schlau machen, ob das mehr Medizin oder mehr Schnaps war – bei diesen Alkoholprozenten tendiere ich ja zu letzterem, vor allem, wenn es in Kneipen angeboten wurde.
      Lieber Blinkfeuer, gut, dass du dich jetzt in die Pleitemetropole zurück gezogen hast, da lebst du sicherer und wirst keinesfalls im See versenkt.

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