Claras Allerleiweltsgedanken

Parkbesuchsreportage – Fünf Folgen – 3

13 Kommentare

Ich bewege mich also weiter auf Schusters Rappen durch den Park, mein Fahrrad brav an meiner rechten Seite schiebend (auf der anderen Seite kann ich es nicht schieben, ich weiß nicht warum) .

Und da kommt es, weswegen dieser Beitrag viel mit Spinnstuben- und Schafwoll-Gudrun zu tun hat. Fragt mich nicht, warum die Schafe so gerupft und nicht geschoren aussahen – eine der jungen Frauen hat es erklärt, aber es haben zu viele auf einmal geredet, so dass ich es nicht verstehen konnte.

Und dann kommt wieder eine von den urigen Parkbänken. Der sich daneben befindende Rettungsring ist momentan fast bedeutungslos, da man das Wasser aus dem Teich abgelassen hat.

1605 Park für G 69

Und dann kommt das Fotos, auf das ich mich schon von Beginn dieser „Reportage“ freue. Vielleicht begreift ihr alle jetzt, warum ich so wenig Ahnung von Kräutern und Heilpflanzen usw. habe.

ICH HABE IMMER NUR GEMAUSTE BÜCHER VORGEFUNDEN!

1605 Park für G 72

Vielleicht ist das einzige Heilkräuterbuch des Parks vom vielen neugierigen Lesen der anderen Besucher schon so zerfleddert, dass es buchbinderisch behandelt werden muss und in diesem Schraubstock gepresst wird????

1605 Park für G 73

Die Leute, die hier im Park arbeiten, machen das alle ehrenamtlich – zumindest die, die sich hier betätigten. Es gibt also auch einen, der sich mit der Herstellung und Gestaltung der Holzschilder auskennt.

1605 Park für G 74

Tja, wenn also keine geistige Kost zu haben ist, dann muss es eben andere sein. Ich bin dem auf dem Backofenschild angekündigten Backofen bis auf 20 m nahe gekommen – ein herrlicher Duft kitzelt meine Geschmacksnerven – und davon scheine ich ganz schön viele zu haben.

Und jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: „Guten Appetit, Clara, lass es dir schmecken!“ Natürlich habe ich kein ganzes Blech von dem leckeren Kuchen gegessen. Das Brot war leider gerade ausverkauft – aber vielleicht komme ich nochmals zufällig am Backtag vorbei.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Parkbesuchsreportage – Fünf Folgen – 3

  1. Boah, habe mich zuerst verlesen: natürlich habe ich ein ganzes Blech vom Kuchen…
    Immer mehr verstehe ich, warum die Zeitung „Landlust“ die meisten Leser in den großen Städten hat.
    Es ist schön, dass es solche Parks gibt, es gefällt mir, wie du uns dorthin mitnimmst!

    • Schlagzeile: Die gefräßige Bloggerin Clara H. aus Berlin Tempelhof futterte bei einem Parkspaziergang ein großes Blech Kuchen alleine auf und lag danach 3 Stunden besinnungslos im Gras!“
      So in etwa hättest du es dann lesen können, wenn …
      Na klar, die Leser und Leserinnen vom Land die träumen vom großen Wooling in der großen Stadt – und die Gropßstädter träumen von der Landlust und der Landluft.

  2. Schade, dass es kein Brot gab. Holzofenbrot schmeckt einfach wundervoll. Wo immer ich kann kaufe ich und friere ein. Heute z.B. ist bei uns Krämermarkt und selbstverständlich musste ein Holzofenbrot mit nach Hause.

    • Ute, da muss ich dich jetzt mal fragen, was so ein 1-kg-Brot kostet – mir war es eigentlich zu teuer, so dass ich gar nicht so unglücklich war, dass es keins gab. Dennoch – einmal werde ich mir eins gönnen, die haben verschiedene Sorten, wenn sie haben .-)

  3. Hoffe, der Kuchen hat dir gemundet.
    Es gibt ja ganz schön was zu erleben in euren Parks.
    Lieben Gruß Barbara

    • Liebe Barbara, der Kuchen hat echt so gut geschmeckt, dass ich die beiden anderen Sorten auch gern probiert hätte. Doch diese Bleche wurden nicht angeschnitten, da sie am nächsten Tag irgendwo gebraucht wurden.
      Ich muss mal eruieren, wann der nächste Backtag ist, denn es war wirklich lecker.
      Liebe Grüße zu dir

  4. Schöne Fotos Clara. Das Buch muss neu geschrieben werden 🙂 und das Werkzeug eignet sich für die Rost Parade. Ich wünsche Dir einen schönen Pfingstmontag, Leonie

    • Recht hast du, liebe Leonie – wahrscheinlich sind Kräuterweiblein damit beschäftigt, ein neues Heilkräuterbuch zu schreiben.
      Stimmt, „rostete“ ich mit, dann wäre das ein gutes Foto dafür.
      Da das Wetter besser als vorausgesagt ist, werde ich jetzt bald vor die Tür und ein Stück weiter gehen.
      Herzliche Grüße schickt dir Clara

  5. Das sind Kamerunschafe, liebe Clara. Die muss man nicht scheren. Sie verlieren ihr Winterfell von ganz alleine. Spinnen kann man Herausgezupftes nicht.
    Liebe Tiere sind das übrigens.
    Nöchtliche Grüße von der Gudrun.

    • Danke für die Info, liebe Gudrun, da habe ich die Schautafeln eben doch nicht gut genug (oder gar nicht) gelesen.
      Witzig sieht das ja aus, wenn die so mit halbem Fell rumlaufen.
      Als ich wegen der Damentoilettentür nochmal dort war, beschäftigten sich auch eine Gruppe mit 6 Frauen mit diesen Schafen – sie sahen jetzt schon „ordentlicher“ aus, wahrscheinlich hatten sie sich die Fellreste am Baum abgeschubbert.
      Liebe Grüße zu dir

      • Ich hatte mal welche in Pflege. Denen habe ich das alte Winterfell immer vom Rücken geziept. Das artete in Arbeit aus, denn die Damen standen an. Der Boch dazu war ein Stinkstiefel. Der konnte keinen leiden, wahrscheinlich nicht mal sich selbst. 🙂

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