Claras Allerleiweltsgedanken


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Kleines Gesundheitsintermezzo

Anfang des Monats war ich wieder mal beim HNO-Arzt, denn in seinem Fachbereich liegt eine meiner wichtigsten Baustellen: Die Ohren und auch der Schwindel

Ich freute mich, als er mir eine Überweisung ins Unfallkrankenhaus Marzahn ausstellte, da dort erstens sein exzellenter Studienfreund als PD arbeitet und außerdem eine treffsichere Diagnostik gemacht werden soll.

Frohgemut und guter Laune rief ich sofort dort an, um leider zu hören: Herr Dr. T. macht das nicht mehr und die gesamte Station ist umfunktioniert worden – wir machen jetzt nur noch Operationen. Eine Ausweichmöglichkeit konnte mir auch nicht genannt werden.

Also blieb mir nichts weiter übrig als wieder HNO-Arzt-Wartezeit (immer nicht ganz unerheblich) in Anspruch zu nehmen. Es gibt in Berlin eine Klinik, die sich u.a. auf Schwindeldiagnostik spezialisiert hat. Überweisung bekommen, bei der Krankenkasse angefragt, im Internet Erkundungen eingeholt. Und da kam der nächste Schock: Außer das Essen wurde in dieser Klinik eigentlich nichts gelobt, es waren schon wirklich haarsträubende Dinge dort passiert. Kann vielleicht mal vorkommen, doch die Antworten des verantwortlichen Arztes, der auf diese Einträge reagierten, war fast noch haarsträubender.

Eigentlich dauert so eine Diagnostik nur einige Stunden, vor allem, da ich ja viele Befunde mitbringe. Dennoch will die Klinik „Kohle“ verdienen und macht es nur mit einer Übernachtung, damit sie zwei Tage abrechnen können.

Nicht, dass ich dann nach diesen zwei Tagen mit dem Fahrrad umfalle, wo ich doch jetzt nur schlecht um Rechtskurven biegen kann und nicht auf engen Fahrradwegen fahren. Ich grüble noch, ob ich es mache oder nicht.

Der überweisende HNO-Arzt kennt diese Klinik – er meinte ganz trocken: „Wenn sie nichts finden, dann diagnostizieren sie Morbus Menière, das kann man so schlecht nachweisen!“ – Na klasse!

Bis jetzt konnte ich mich noch nicht um einen Termin kümmern, weil die Krankenkasse vorher die Kostenübernahme erklären muss – ist noch nicht passiert. Deswegen fahre ich erst einmal zu einer Freundin und lasse mich dort von Hund, Kater, Enkel 1 und Enkel 2 auf lustige Gedanken bringen.

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Wenn ihr jetzt eine Woche lang nichts von mir lest, dann ist das nicht tragisch, ich habe ein paar Igel zu kämmen und kann nicht schreiben, weil ich nicht an meinem heimischen Apparatchen bin.


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Clara, wie hältst du es mit der Religion?

So oder ähnlich hat eine Bloggerin vor kurzem in ihrem Blog gefragt, deswegen werde ich die Fragestellung ändern, auch wenn es bei mir ebenfalls ein wenig mit Religion zu tun hat.

Clara, wie hältst du es mit Wahrheit und Lüge?

Ich werde mich jetzt nicht mit den großen Lügen in der Politik beschäftigen.

Auch die Kinderflunkereien meine ich nicht. Wir haben vor der Beichte (katholische Religion) immer folgenden Spruch aufgesagt:

Ich habe genascht, ich habe gelogen,
ich habe die Katze am Schwanz gezogen.

Aber Katze gab es nicht, also alles andere auch nicht!

Wie bestellt kam vor einiger Zeit im Fernsehen eine kurze Sendung über die und das Lügen – war recht interessant.

Es gibt positive Lügen, mit denen man eine oder viele Personen schützen kann, zum Beispiel die Juden vor den Nazis oder heutzutage die Flüchtlinge vor der AfD. Wenn die schon den deutschen Boateng nicht als Nachbar wollen, wie viel weniger dann echte Ausländer. Diese Lügen gehören eher belohnt als bestraft.

Wenn jemand ein wenig flunkert und aufschneidet – z.B. den geangelten Fisch 20 cm wachsen lässt – kann ich das auch noch unter Ulk verbuchen.

Ich meine die wirklichen Lügen, die einer Person schaden oder sie ins Unrecht setzen und den Lügner besser dastehen lässt. Ich bin da ein sehr, sehr gebranntes Kind, deswegen hasse ich Lügen.

  1. Als Kind und Jugendliche wurde mir etwas über meinen Vater berichtet, was ich so nicht in Frage stellte. Doch irgendwann habe ich aus Zufall ein Beweisstück gefunden, dass es eine richtige fette Lüge war. Aus Respekt vor meiner Mutter (auch wenn sie schon fast 3 Jahre tot ist) will ich es nicht genauer beschreiben – aber ich habe sie ernsthaft zur Rede gestellt. – Leider hat das nicht gefruchtet, denn einige Jahre später, als eine ähnliche Situation auftrat, wurden die Hausbewohner auch wieder belogen. Und das alles im Namen der katholischen Kirche.
  2. Dann lernte ich irgendwann meine erste große Liebe kennen – einen katholischen Theologiestudenten. Er raubte mir von der Jungfrau die erste Silbe. Ich war innerlich schon auf Heirat programmiert, wunderte mich jedoch über sein eigentümliches Verhalten. Trotz mehrfacher Nachfragen bekam ich nicht zu hören, dass er mindestens 3 Monate zweigleisig gefahren ist – die eine „Braut“ in Dresden und die andere in Potsdam.
  3. Eine weitere Beziehung ist daran gescheitert, dass ich ca. 6 Monate lang belogen wurde. Dabei wollte ich doch nur wissen, wer der Vater eines zu erwartenden Kindes ist. Ich hätte das Kind eher verzeihen können als die fortwährenden Lügen und Abstreitereien.
  4. Irgendwann verging mir die Lust auf Nachfragen und Wahrheit – sie brachten beide nur Ärger ein. Obwohl ich wusste, dass eine bestimmte Nacht nicht mit Händchen halten verbracht wurde, habe ich NICHT gefragt.
  5. Vor längerer Zeit hatte ich im Netz einen heftigen Kampf. Dummerweise kann ich Verleumdungen und Lügen nicht auf mir sitzen lassen – dennoch habe ich (in gewisser Weise) den kürzeren gezogen. Es ist schon sehr befremdlich, wenn Frau (im Netz oder anderswo) erfährt, was sie alles gemacht hat und wie sie ist – und alles entspricht nicht den Tatsachen. – Aus Erfahrung wird frau klug – heutzutage gäbe es kein öffentliches Netzgeplänkel, da freuen sich nur die anderen.
  6. Auch wenn ich weiß, dass wieder jemand – wiederholt sogar – Lügen über mich verbreitet hat, finde ich das zwar wahnsinnig verletzend und traurig – aber es gibt keinen öffentlichen Schlagabtausch. Ist dann eben so.

Gerade, weil mich all diese Situationen sehr gekränkt haben, bemühe ich mich, weitestgehend bei der Wahrheit zu bleiben. Deswegen bin ich aber trotzdem kein Engel, schon gar kein geduldiger Engel. Will jemand keinen Schritt auf mich zu machen, dann gehe ich eben zwei Schritte weg. Diese Bibeltheorie von der zweiten Wange, die man nach der ersten Ohrfeige hinhalten soll, ist nicht ganz meine Theorie.

Ich verletze eher mit der Wahrheit, die ich manchmal hart und ungeschminkt von mir gebe. Sicher könnte ich mir einen diplomatischeren Weg einfallen lassen, aber das liegt mir (leider) gar nicht. – Ich weiß jetzt, wer bei meinem Einzug diesen (dämlichen) Zettel mit dem Sperrmüll bei mir befestigt hat. Ich war nahe dran, es rauszuposaunen, habe mich dann aber doch gebremst. Frau kann zwar vieles oder alles wissen, muss aber nicht alles sagen.

Und es ist leider so:

Wer verträgt schon die Wahrheit? Ungeschönt und ungeschminkt?

0307 Wahrheit Lüge

Als es mir Anfang des Monats nicht so ganz richtig gut ging, telefonierte ich mit einer Freundin. Sie fragte mich mit einem leicht besorgten Unterton: „Würde es dir nicht besser gehen, wenn du das alles nicht gelesen hättest, wenn du es nicht wüsstest?“ und tätschelte mir aus der Ferne über den Kopf. Ich überlegte eine Zeit und meinte dann voller Überzeugung: „Nein, ich kann besser mit einer schlechten Wahrheit leben als mit einer guten Lüge!“ Ins Gesicht freundlich und hinter dem Rücken das  Gegenteil – das kann ich nicht.

Wie jeder Mensch habe ich so meine Vorlieben und Nichtlieben bei Lügen. Es gibt welche, über die kann sogar ich noch schmunzeln, wenn auch etwas verkrampft. – Wenn es an Lügen über meine ganz spezielle Person und meine „Zustände“geht, da kann ich schon sehr viel empfindlicher reagieren, weil das nur die Leute was angeht, denen ich das mitteilen will – schließlich will ich nicht Gegenstand einer Nachrichtensendung sein. – Aber wenn es um das „Allerheiligste“ geht, was mir mehr bedeutet als mein Leben, und wenn auf diesem Gebiet gelogen wird, dann ist Matthäi am Ende!!!! – Vielleicht hätte ich mehr Verständnis, wenn mir Sinn und Zweck klar wäre.

Bei T.E. haben sich letztendlich die Lügen nicht gelohnt – ob sie sich hier lohnen, wird die Zukunft zeigen.

Tja, so ist das mit mir – und mit dieser Konsequenz bin ich auch bereit zu leben.

 


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Wasser im Britzer Garten

Nein, ich würde es nicht aushalten ohne bloggen!

Ich bin also wieder da – gleiche Welle, gleiche Stelle, gleiche Zeit. Ich hoffe, dass die Tomaten auf den Augen, die ich lange Zeit drauf hatte, weg sind.

0107 Tomaten

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Die Überschrift finde ich passend, weil es hier ziemlich feucht zuging, und damit meine ich nicht den Regen. – Ich brauchte mal eine Auszeit, eine richtige und längere und dann sind es doch nur 14 Tage geworden oder zwei Wochen. Ich hatte sogar schon mit einem Ausstieg (egal welcher Art) geliebäugelt. Entfernte Verwandte können einen ganz schön beschäftigen. – Ein neuer Blog hätte es nicht gebracht, denn mir sind viele von den LeserInnen über Jahre vertraut und bekannt. Auf sie will ich auf keinen Fall verzichten. Also blieb mir nur, Ballast über Bord zu werfen, die sogenannten Popo-Backen zusammen zu kneifen und das vollgeschniefte Taschentuch (symbolisch) in die Tonne zu treten.

Ich habe mich sehr gefreut, dass mich einige vermisst haben und das auch geschrieben haben. Sind meine Artikel auch keine Weltliteratur, so scheinen sie Freude und Unterhaltung zu bringen – und nichts anderes habe ich vor beim Bloggen. – Noch mehr habe ich mich gefreut, dass ein Fotosucher durch meinen Blog sein Foto fürs Deckblatt der Gemeindezeitung und der andere seine orangefarbigen Fliesen für die Küche gefunden hat.

 

0106 BrG Seerosen 28

Gleich am Eingang Tauernallee begrüßen sie die Besucher – auf jeden Fall die Seerosen, bei Geduld auch die Frösche. Morgen im Fotoblog sitzt einer (und schwenkt keine schwarzrotgoldene Fahne – Gott sei dank. Hier in meinem Wohngebiet gibt es unheimlich viele Patrioten und sicher auch Nationalbewusste, die keinen schwarzen Fußballspieler als Nachbarn wollen.

0106 BrG Bäume 05

Weiter drin im Garten sind viele kleine Seen, Tümpel und auch zwei Quellen. Bisher kann ich immer noch Neues entdecken, obwohl ich schon so oft dort war.

0106 BrG Quelle 09

Das ist die eine Quelle, die ihrer glasklares und auch recht kaltes Wasser sprudeln lässt. Auf einem Gesundheitstrimmdichpfad kann man Wassertreten machen – mit Haltestange in der Mitte.

0106 BrG Brunnen 09

Ich sprach zwar vorhin von einem Frosch – doch so einen meinte ich nicht. Der gehört zu dem dritten Brunnen – eben so wie das Foto hier unten. Ein Mensch gibt einem anderen, der zu ertrinken droht, Hilfestellung. Schön, dass es so etwas noch gibt – ich hoffe, nicht nur in der Kunst.

 

0106 BrG Brunnen 5

Der Abstand der beiden voneinander sieht sehr groß aus – hoffentlich kommt es wirklich zu einer Rettung oder Annäherung.

0106 BrG Modellboothafen 20

Hier schaue ich gern zu, wenn etwas los ist. Die vielen Modellbootbauer setzen ihre Kunstwerke ins Wasser und lassen sie mit der gut funktionierenden Fernsteuerung weit auf den See hinaus fahren. Ich möchte nicht wissen, wie viele hundert oder gar tausend Stunden in ihrem Hobby steckt.

0106 BrG Enten 12

Der Park beherbergt viele Wasser- und einige Landtiere. Einen Schwan und seinen Landgang hatte ich ja schon mal gezeigt und Haubentaucher kommen morgen im Fotoblog. Die dicken Karpfen werden euch vielleicht auch noch in Erinnerung sein.  – Und hier sind es jetzt Enten, die sich aber etwas bedeckt halten.

0106 BrG Hauptbrücke 17

Und zum Schluss genieße ich mit euch den Blick über den See zu der interessanten Spitztütenbrücke.

 

 


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Mich will jemand zur „Millionärin“ machen …

… und ich habe kein Interesse daran.

Vielleicht habe ich es auch nur falsch verstanden – und ER will Millionär werden durch die vielen kleinen Beiträge der Leute, die auf so etwas herein fallen.

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Vor einiger Zeit habe ich mich mal auf einer Magier- oder Hellseher-Seite umgesehen, und seitdem wurde ich den Kerl nicht wieder los. Mit der Präzision eines Uhrwerks bekam ich jeden Tag gegen 19 Uhr eine oder auch zwei neue Mails zugestellt. Weil ich nicht ein einziges Mal den angegebenen Link klickte, wurden die Mails immer eindringlicher und blödsinniger. Ich habe nicht alle gespeichert, doch einige.

Ich will euch auch was zum Lachen bieten. Bis auf den als Anrede verwendeten Namen, werden wohl viele Leute gleichlautende Mails bekommen.

13.4. Ihr Leben wird einen vollkommenen und unverhofften Umschwung erfahren… Und dies ab den allernächsten Minuten!
Ja, dank etwas ganz Einfachem, was Sie nur dreimal tun müssen, werden Sie einen ganzen Änderungsprozess auslösen. Dieser wird Ihnen augenblicklich die Türen zu einem neuen, sehr viel glücklicheren Leben öffnen.

14.4. Ich weiß, dass die Zeit, die Sie gerade durchmachen, nicht einfach ist. Aber ich habe einige Dinge gesehen (mehr erkläre ich weiter unten) die beweisen, dass diese Zeit ihrem Ende zugeht und Ihr Leben eine ganz andere Richtung nehmen wird.

14.4. wenn ich Ihnen sage, dass Sie ganz einfach drei Wortfolgen aussprechen müssen, um Ihr Leben radikal und auf sehr günstige Weise ändern zu können. Dann mag Ihnen das schwer vorstellbar erscheinen…
Dennoch können Sie es in wenigen Augenblicken selbst mit Entzücken feststellen können. Wenn Sie aufmerksam die sehr vertraulichen Anweisungen befolgen, …

15.4. ich weiß, dass Ihr derzeitiges Leben weit von dem entfernt ist, welches Sie sich erträumen. Und doch reicht es aus, wenn Sie gewisse, ganz besondere Worte aussprechen, um augenblicklich die vollkommene Wende Ihrer Lage auszulösen.
Doch nun ja, Sie kennen sie nicht. Das ist normal, da diese Worte noch nie enthüllt worden. Doch aus einem ganz bestimmten Grund, den ich Ihnen in einem Augenblick erklären werde, habe ich beschlossen, es Ihnen zu ermöglichen, sie gut zu nutzen.
Ich lade Sie also dazu ein, in den kommenden Minuten selbst festzustellen, bis zu welchem Punkt sie bereits zu Ihren Gunsten gewirkt haben.

16.4. Zwei große Veränderungen werden Ihr Leben buchstäblich verwandeln. Dies steht in direktem Zusammenhang mit einer Liste von Personen, die ich überraschenderweise erhalten habe. Und die mich veranlasst hat, sofort eine erste Initiative für Sie zu ergreifen.

Viele, viele Mails dazwischen, meiste eine pro Tag, manchmal auch zwei. An den Uhrzeiten konnte ich ablesen, dass es ein Automatismus sein muss: 19.02 Uhr und 20.02 Uhr.

10.05. Ich habe alle Bestätigungen erhalten, Christine, Ihre Stunde des Ruhms ist gekommen. Sie sind erst die dritte Person in meiner ganzen Laufbahn, der ich das große Glück habe, eine solche Gelegenheit zu verkünden!
Sie werden sehen, dieser ganz besondere Tag, Freitag, der 13, wird zweifellos der Beginn eines wunderbaren neuen Lebens für Sie sein.

und wieder viele, viele Mails dazwischen, bis am 26.05. die bisher letzte kam. Wahrscheinlich hat mein „Gönner“ eingesehen, dass ich auf solch ein blödes Gerede oder Geschreibe nicht hereinfalle und nicht in seine Link-Falle tappe. Freitag der 13. sollte mich förmlich mit Wohlstand überschütten – konnte er aber nicht, da ich mich nach wie vor penetrant geweigert hatte, ihm auf den Leim zu gehen.

22.05. Anders als Sie denken könnten, da es von dem, was Sie im Moment erleben, weit entfernt ist, ist alles bei Ihnen für ein glückliches, sorgenloses und wohlhabendes Leben vorherbestimmt.
Es ist alles tatsächlich so wahr, wie wenn ich Ihnen sagen würde, dass die Sonne existiert, obwohl Sie niemals das Tageslicht sehen konnten.
Doch in Ihrem Fall ist es der sanfte Schein des Glücks, der Ihnen auf grausame Weise verwehrt blieb. Er wird Ihnen zudem noch weiterhin lange verwehrt bleiben, wenn Sie auch dieses Mal nicht die beiden grundlegenden Dinge lesen, die ich Ihnen in der Nachricht verrate, die diesem Link folgt.

25.05. Sie wurden erhört, Christine ….

26.05. Seien Sie nicht überrascht … wenn Ihr Leben sich in nur wenigen Tagen geändert hat, Ihr Konto gefüllt und Ihre Hauptsorge gelöst ist, geben Sie zu, dass Sie das beeindrucken wird.
Dennoch wird Sie das verwundern, was ich Ihnen enthüllen werde, und Ihnen zeigen, dass dies nicht anders als eine Bedingung sein kann…

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So, und jetzt ist endgültig Schluss mit dem Unsinn. Das System hat einen langen Atem bewiesen. Ich frage mich, ob da wirklich Leute darauf hereinfallen oder nicht.


Blumen und Blüten aus dem Britzer für Barbara … BBBB

… nicht eine Barbara aus Bloggersdorf, sondern aus Hamburg. Wir gingen vor vielen Jahren zusammen zur Schule.  Einige ihrer Geburtstage  verbrachte sie in Nigeria, weil ihr Ehemann von dort ist.

Ob sie den heutigen Tag noch richtig vorbereiten und feiern kann, weiß ich nicht, denn die Alles-vergessen-Krankheit ist schon ziemlich weit fortgeschritten.

Doch ich schenke dir die Blumen trotzdem, denn ob du sie zu sehen bekommst oder nicht, ist nicht so wichtig. Für dich und deine Familie sind jetzt ganz andere Sachen wichtig.

Alles Liebe und alles Gute, liebe Barbara!

Am Anfang ein Foto außerhalb der Galerie

0306 Tausend-schöne-Blumen-Wiese

Und am Ende noch ein Foto außerhalb der Galerie – der Brunnen des Lebens möge dich noch lange Zeit erfrischen.

0306 Springbrunnen Barbara


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Freund oder Feind? …

… das ist hier die Frage

Neulich im Britzer Garten – ihr wisst schon, dort wo ich meine Jahreskarte ab-gucken, ab-laufen, ab-liegen, ab-staunen und ab-fotografieren muss.

Ich ruhe ein wenig in der Sonne und höre plötzlich hohes Frauengekreisch. Meine Augen und zum Glück auch gleich mein Fotoapparätli sehen einen wunderschönen Schwan, wie er majestätisch und zielstrebig zugleich auf eine Menschengruppe losmarschiert, die sich dicht am Ufer eines kleinen Sees niedergelassen hatte.

3005 BrG Schwan 44

Ohne auf die im Park kurvenden Elektroautos zu achten, überquert er den Weg – nach rechts und links hat er nicht geschaut, das hätte ich bemerkt. 🙂

Anfangs kann er noch in aller Ruhe mit seiner „Taschenkontrolle“ beginnen, alle liegen entspannt auf ihren Sonnenliegen.

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Doch da schreckt die erste auf – und wie eine laola-Welle springen plötzlich alle von ihren Liegen auf.

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Der Schwan behält die Ruhe und die Übersicht – groß genug ist er ja dafür.

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Der ist wirklich so dreist und rotzfrech, dass er in den Tüten herumwühlt. Ich weiß nicht, was so ein Schwan alles frisst. Ich weiß auch nicht mehr so genau, ob sie ihn mit irgendetwas ruhig gestellt haben, denn plötzlich verlor er irgendwie das Interesse.

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Er legte sich auf die Wiese und begnügte sich mit einem „Gänseblümchensalat“

3005 BrG Schwan 49

Zum Aufstehen war er zu faul – aber wer solch einen langen Hals hat, muss ja zum Fressen auch nicht gleich immer aufstehen.