Claras Allerleiweltsgedanken


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Telefonische Auskunftssysteme …

… sind meist grottenschlecht.

Vor einiger Zeit wollte ich was bei dem Busunternehmen „Flixbus“ erledigen. Mir wurde von Anfang an vorgegaukelt, ich sei der nächste Anrufer, der durchgestellt wird. – Über die trommelfellbeleidigenden Wartemelodien will ich hier nicht ausführlich schreiben – meist stelle ich auf laut und lasse den Hörer auf dem Tisch liegen.

Doch als mir nach über 20 Minuten immer noch freundlichst versichert wurde, dass ich SOFORT am Ziel bin, legte ich voller Wut auf und wendete mich per Mail an das Kundenzentrum. – Von dort erhielt ich eine Antwortmail, dass sie mit Anfragen überhäuft werden und es lange Zeit dauert, ehe sie mir eine Antwort schreiben können.

Und tschüß Flixbus – so nicht!!!!! Es gibt auch Busunternehmen, wo es schneller und korrekter zugeht.

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Doch richtig geärgert habe ich mich, als ich einen MRT-Termin bestellen wollte. Ich war anfangs ganz begeistert – mir wurde gesagt, sie sind der fünfte Anrufer. Das wurde einige Male wiederholt, dann arbeitete ich mich vorwärts. Nach ca. 10 Minuten hieß es:

Sie werden jetzt als nächster Anrufer zum nächsten freien Mitarbeiter durchgestellt.

Diese Freude dauerte weniger als eine Minute. Dann kam eine erneute Ansage mit folgendem Text:

Es sind immer noch alle Leitungen besetzt. Bitte nennen sie uns ihren Namen und ihre Telefonnummer, wir rufen sie zurück.

Allerdings hat keiner gesagt, wann das passieren wird oder ob ich bis zum St. Nimmerleinstag warten muss.

Nach einer reichlichen Stunde rief ich von der anderen Nummer an – und es passierte das Gleiche. Man ließ mich 6 Plätze vorrücken, wiegte mich kurze Zeit in Sicherheit, jetzt erste zu sein und dann wieder diese Ansage von oben. – Da habe ich dann geschimpft, dass man so nicht mit der Zeit der Patienten umgehen könne, dass mir das vor 1,5 Stunden schon mal so gegangen ist und dass ich sehr enttäuscht bin.

Ich hatte kaum aufgelegt, kam ein Rückruf und ich konnte das mit dem Termin zu meiner Zufriedenheit erledigen. – Geht doch!

Ach übrigens: Die letzten Tage des Juni verbrachte ich bei einer Freundin im Norden. Die Busfahrten waren exzellent – besser als die Bundesbahn, auf dem Rückweg sogar 10 Minuten vor dem Termin angekommen.

Die nächsten zwei Tage verbringe ich in einer „Schwindelklinik“ – mal sehen, ob die zu klugen Erkenntnissen kommen.