Claras Allerleiweltsgedanken

Hoffentlich können die Hunde lesen! Oder …

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Deutschland schließt sich ein, ab und aus …… und wir machen mit, in meinem Fall zwangsweise.

Ich meine damit das Wohngebiet, in dem ich jetzt schon ein 3/4 Jahr zu Hause bin. Wir haben hier von der Hauptstraße her drei Parkplatzzufahrten, die auch für Fußgänger offen sind und noch ein wenig mehr Häuserzugänge – also mehr oder weniger Tag der offenen Tür, was ich vollkommen in Ordnung finde.

Und dazu haben wir einen Hinterein- oder auch -ausgang, der mich z.B. ganz schnell zu einer anderen wichtigen Gegend führt, wo Friseur, Apotheke, Rehasport, Post und und und sind. Das ist eine kleine Pforte, bis vor ca. 4 Wochen immer offenstehend. Hinter dem Zaun mit dieser bis dato offenen Pforte befindet sich ein anderes Wohngebiet, wie das in Berlin so üblich ist. Besonders für gehbehinderte Leute mit Rollator, für zu-Fuß-Einkaufende bei drei Discountern oder für Nutzer der Buslinie 277 war dieser Durchgang eine willkommene Abkürzung.

Doch da das hier eine Siedlung mit überwiegend Eigentümern ist, müssen sich welche an diesem „Durchgangsverkehr“ gestört haben.

Die Pforte wurde mit ziemlich viel Aufwand verschlossen und an der Vorderfront wurden überall diese Schilder aufgestellt.

Sollte mich jemand fragen: Alle Leute – ob mit oder ohne Hund – die einigermaßen zu Fuß sind, gehen 50 m weiter und kommen dann dennoch auf unser Territorium. Und wer kann „gentechnisch“ beweisen, dass die ungeliebten Hundehaufen nicht von den „eigenen“ Hunden sind – also von Hunden, deren Besitzer hier ihre Wohnung haben.

Mir tun jedenfalls die alten Leute Leid, die jetzt einen Riesenumweg gehen müssen, wenn sie zu NettoLidlAldi wollen oder zum Bus. Vielleicht frage ich mal bei der Hausverwaltung an. – Ich habe schon Gespräche gehört, dass die Leute das ganzganzganz toll finden. – Ich komme ja viel in der Gegend herum, auch in ausgesprochen vornehmen Einfamilienhaussiedlungen. Von Leinenpflicht ist da auch zu lesen. Doch von unbefugt und Hundeklo ist auf vernünftigen Schildern nichts zu sehen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

11 Kommentare zu “Hoffentlich können die Hunde lesen! Oder …

  1. Ach du Schreck, immer amerikanischere Verhältnisse. Jemanden von der Hausverwaltung kann man sicher auch in aller Ruhe per Mail kontaktieren?

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    • Die Hausverwaltung muss machen, was die Mieter(versammlung) beschließt. Die Schilder hat die HV anfertigen und auch aufhängen lassen.
      Ich finde das mit dem Hundeklo so dusselig.

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  2. Zucht und Ordnung und viele Verbote vetreiben das Lächeln aus dem Gesicht

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  3. Du kennst doch den Spruch: niemand kann in Frieden leben wenn………………
    Heiße Grüße Barbara

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    • Liebe Barbara, ich grüble, wie ich die „heißen Grüße“ zu verstehen habe. Ich werde jetzt nicht meine Gedanken zu Papier bringen – hier sind jedenfalls gerade 17° – nichts von Hitze, doch ich will nicht jammern.
      Beste Grüße von mir

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      • Habe ich mir gedacht – aber wir haben seit gestern hier 32°. Da kann man doch von heißen Grüßen sprechen 🙂

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  4. schade, dieses einigeln – letztlich wirkt sich diese enge auch auf die eigene befindlichkeit aus. wünsche dir trotz allem, dass dein offenes gemüt seine offenheit behält. lieber gruss. barbara

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    • Liebe Barbara, danke für deinen zweiten Satz! – Wenn ich mit dem Fahrrad zweimal pro Woche zum Rehasport fahre, muss ich immer ziemlich umständlich das Fahrrad halten, um aufzuschließen und durch die Tür zu kommen.
      Einen Berliner Gruß schickt dir Clara

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  5. Früher konnte man quer durch mein Wohngebiet laufen, durch herrliche Innenhöfe und an schönen Grünanlagen vorbei. Bei meiner Genossenschaft ist das auch heute so. Bei anderen nicht. Es werden eben nicht nur Eigentumsviertel eingezäunt.
    Als ich mal wieder quer lief, stand ich plötzlich vor Zäunen und verschlossenen Toren. Wenn jetzt noch jemand das Tor abgeschlossen hätte, durch das ich gekommen war, wäre ich in dem Innenhof gefangen gewesen.
    Über Ice Age und das „meins, meins, meins“ habe ich mit meinen Kindern immer gelacht. Dabei ist das verdammter Ernst.
    Nächtliche Grüße sendet die Gudrun, die jetzt immer aufpasst, wo sie lang läuft.

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    • Liebe Gudrun, deinen nächtlichen Kommentar hatte ich zwar noch gelesen, aber auf dem Handy macht mir das Antworten wenig Spaß.
      An den Zaun um einen Teil des Geländes war ich ja von Anfang an gewöhnt – vielleicht will man die vielen Füchse fernhalten, die sich in Berlin rumtreiben. Aber da von vorn alles offen ist, kann das nicht der Grund sein.
      Und diese eine Pforte war immer offen – weit offen, sofort durchfahrbereit. Und jetzt muss ich viermal in der Woche (zweimal auf der Hinfahrt, zweimal auf der Rückfahrt) vom Fahrrad steigen, umständlich aufschließen, durchschieben, Tür schließen, nur weil …
      Ob hier auch stimmt: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich!“
      Mal sehen, ob das wirklich für immer so bleibt. – Im August ist Sommerfest. Ich würde ja jemand von der Verwaltung ansprechen, aber bei der lauten Musik werde ich keine Chance auf eine Verständigung haben.
      Mit liebem Gruß

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