Claras Allerleiweltsgedanken


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Die Firma Ankylos hat die Lizenz …

… na? Für Implantate und jegliches Zubehör oder zum Drucken von Geldscheinen?

Wenn ihr mich fragt, dann für beides.

Der Unterbau bei Clara hat gewackelt und gewankt – damit meine ich nicht mein angerostetes Gehgestell, was immer mal mit Spritzen oder Therapien aufgemöbelt werden möchte, nein, ich meine die Brückenkonstruktion für meine vier Unterkieferimplantate. Der Zahnarzt vor ca. 7 Jahren hatte sich für diese Art entschieden, nachdem die Erstkonstruktion nicht esstauglich war und von ihm auf eigene Kosten erneuert werden musste. Das hat ihn ja so erbost, dass er mich kurzerhand aus seiner Patientenkartei strich.

Nach 7 Jahren darf eine Kaukonstruktion schon mal wackeln. Doch, warum er Ankylos als Teile verwendet hat, erschloss sich allen Zahnärzten nach ihm in keiner Weise. Und mir jetzt auch nicht, nachdem ich diese Reparatur hinter mich bringen musste.

Es waren 3 minikleine Schrauben notwendig und ein Spezialschraubendreher. Natürlich sind die Schraubenköpfe so speziell gearbeitet, damit um Himmels willen ja nicht ein Schraubendreher von der Konkurrenz passt. – Die Zahnklinik hatte das Werkzeug nicht da, die Schrauben erst recht nicht – also musste alles bestellt werden, mehr oder weniger auf Verdacht, da im Implantatpass keine näheren Angaben standen.

Bei der Rechnung habe ich mich fast auf den Hintern gesetzt. Die Zahnarztkosten waren vollkommen loyal und in Ordnung.

Eine Schraube, ca. 4 mm, aber aus Titan, kostete 18,00 € plus Märchensteuer 3,42, also 21,42 € und das mal 3 = 64,26 €

Der benötigte Schraubendreher kostete 75,00 € plus Märchensteuer 14,25, also 89,25 €

1109-ankylos

Ich weiß nicht warum, aber das empfinde ich als ein kleines bisschen unverschämt oder sogar sehr unverschämt oder bodenlos unverschämt, denn diese Gerätschaften werden ja bei der Firma auch serienweise produziert.

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Dafür scheine ich mit der neu erwählten Zahnklinik Glück zu haben, die beiden bisherigen Vorstellungen waren applauswürdig. Und gestern war ich zur Prophylaxe, eine recht unangenehme Sache, weil danach das Zahnfleisch immer sehr gereizt ist. Aber es gab nicht nur nette Gespräche mit einer durch die Liebe vom Balaton an die Spree verschlagenen Ungarin sondern auch einen recht annehmbaren Preis. Ich habe mich in drei Monaten wieder mit ihr verabredet, denn sie ist sehr gefragt. –

Na, dann schau’n wir mal, ob ich alle Prophylaxeratschläge beherzige.

1109-clara

 

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