Claras Allerleiweltsgedanken

Feengrüße „schweben“ durch das All …

6 Kommentare

… sie brauchen zum Schweben allerdings die DHL, und das ist auch gut so, denn die rotgelben Engel wollen ja wie die gelben Engel auch leben.

Ich hoffe, dass meine liebe Fee nicht sauer ist, dass ich ihre so persönlich gedachten Geschenke anders verwende als sie vielleicht von ihr gedacht waren. Als erstes zeige ich mal die Fotos. Dass da lila eine Rolle spielt, dürfte auch dem seltensten Besucher auf diesem Blog klar sein.

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Eine schöne lila Filzblüte mit einem Stiel und einer Sicherheitsnadel – sicher gedacht, um es an meinem schönen lila Loop zu befestigen – oder auch wo anders. Doch wie ich mich kenne, hätte ich diese Blüte nach kürzester Zeit verloren – doch hier, an meinem lila Geschenkeregal, lacht sie mich immer freundlich an.

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Ich meine das, was an dem Griff der Küchentür baumelt. Sicher habe ich schon mal den Begriff „Handschmeichler“ gehört, den ich dann zwischen den vielen Jackentaschen immer wieder umlagern müsste. Und auch der wäre bald irgendwie WEG – und SO bleibt er immer da. Das rote Säckchen war Schuld, dass das Behältnis einfach in die Küche MUSSTE. Ich kann üüüüüüüüüberhaupt nichts dafür, schließlich braucht das lila Clarazimmer ein Gegengewicht, sonst bekomme ich ja einen Lilastich, den ich sicher schon habe.

Ganz, ganz lieben Dank, liebe Fee. Mein roter Hirsch in der Küche passt ja exzellent zu deiner Weihnachtskarte.

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Und jetzt möchte ich euch noch eine Geschichte aufschreiben, die ich auch von der Weihnachtsfeier im Großelterndienst mitgebracht habe. – Ich hoffe, niemandem ist es bei der gestrigen Bescherung so gegangen.

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Einen Hund als Geschenk

Hermann und Hermine saßen zusammen auf dem Sofa. Hermann und Hermine, das Rentnerehepaar. Ich höre ihnen so gern zu, weil ich bei ihnen immer irgendwie etwas fürs Leben lerne. Etwas, was ich mir merken muss.»Wir sollten uns zu Weihnachten gegenseitig einen Hund schenken!«, sagte Hermann zu Hermine. »Also jeder einen halben.« Dabei stopfte er sich seine Pfeife.

»Nein«, sagte Hermine ganz entschieden, »lieber nicht.«

»Doch, das sollten wir. Wenn einer von uns beiden stirbt, dann bist du allein und dann brauchst du einen Hund.«

»Ich will aber keinen Hund.«

»Du brauchst aber einen Hund. Wenn ich tot bin, dann kommt doch kaum noch jemand zu Besuch und du bist allein. Wenn du dann einen Hund hast, kannst du wenigstens mit dem über alles reden.«

»Nein, ich will keinen Hund.«

»Warum denn nicht? Alle alten Menschen reden mit ihren Hunden. Über Krankheiten reden sie mit ihrem Hund oder wenn sie sich über die Nachbarn geärgert haben.«

Hermine seufzte: »Nein, ich will keinen Hund!«

„Ja, verdammt noch mal“, Hermann wurde ärgerlich, »warum willst du denn keinen Hund haben?«

Hermine sah ihren Mann merkwürdig an.

»Ich hätte Angst, Hermann. Wenn man fünfzig Jahre mit einem ewigen Meckerkopp, Besserwisser und Nörgler wie dir gelebt hat und kriegt dann so einen lieben Hund – da ärgert man sich doch nur, dass man sich nicht von Anfang an einen Hund genommen hat und keinen Mann!«

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Ich bin schon weg, damit ich keine Schläge bekomme.

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

6 Kommentare zu “Feengrüße „schweben“ durch das All …

  1. Liebe Clara!
    Ich hoffe, Du hast den 24sten schön gemütlich verbracht. Ein Handschmeichler ist vielleicht doch das bessere Geschenk als ein halber Hund 🙂
    Ich würde da eher auf einen kalten Hund zurückgreifen. Der schmeckt fantastisch. Und bellt nicht so laut.
    Ich fasse mich kurz und muss rasch in die Küche bevor mir alles abbrennt 🙂
    Liebe Grüße nach Berlin
    mallybeau

    • Liebe Mallybeau, das sehe ich auch so: Entweder alles oder nichts, und da ich Lenny habe, brauche ich keinen halben Hund – einer Nörgler oder Meckerkopp noch weniger.
      Mein letzter kalter Hund – noch gar nicht so lange her, war uns allen zu süß.
      Gestern war ich allein, doch das fand ich besser, als unter „lärmenden“ Leuten um Verständnis bemüht. – Zu später Abendstunde kamen dann Sohn und Hund und das war eine echte Überraschung. – Morgen bin ich bei ihm eingeladen – er hat seit längerer Zeit mal wieder weibliche Begleitung an seiner Seite, die ich noch nicht kenne. Ich bin neugierig.
      Lieb grüßt dich die Clara

  2. Lieber Lu, anders, aber deswegen nicht schlecht, gestaltet sich das Fest. – Auch dir wünsche ich noch zwei schöne Feiertage mit Herzenssachen für dich.
    Liebe Grüße von der CC

  3. Hab ein frohes Weihnachtsfest,
    liebe Grüße vom Lu

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